Kurios - die andere Seite der Nachrichtenwelt
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Kurios - die andere Seite der Nachrichtenwelt Live

Lustig, absurd, abenteuerlich: Unser NewsBlog über Buntes, Kurioses und Skurriles versorgt Sie mit den amüsantesten und unglaublichsten Geschichten aus aller Welt.

    Warme Füße für die Kleinsten

    Ein paar Gramm richtig gute Wolle, acht Maschen pro Nadel, vier Nadeln und rund zwei Stunden Zeit. Das ist alles, was Inge Döblinger braucht, um Eltern und ihre Neugeborenen glücklich zu machen. Die OP-Schwester aus Bayern strickt Babysöckchen - und zwar Hunderte, schon seit geraumer Zeit. Seit 16 Jahren bekommt jedes neugeborene Kind der Klinik Kitzinger Land ein Paar Babysöckchen geschenkt. Alles in allem dürften auf diese Weise bisher rund 7000 kleine Wollsocken-Paare entstanden sein.


    von dpa ∙ live Desk
    «Ist das Kunst, oder kann das weg»

    Zu bizarren Formen sind goldfarbene Rettungsfolien auf dem Fußboden einer Mannheimer Kirche gefaltet. «Das muss weg», mag sich eine Putzfrau gedacht haben und räumte gründlich auf. Teile des Kunstwerks kamen in den Müll. «Ich war erstmal sehr schockiert und dachte, das kann doch gar nicht sein», sagt Künstlerin Romana Menze-Kuhn, die das Werk «Behausung 6/2016» seit Mitte Januar in der Philippuskirche ausstellt. Bei der Installation geht es um Menschen in Not auf der Suche nach einer Unterkunft. Ihr sei schnell klar gewesen, dass sich die Installation nicht reparieren ließ. Daher habe sie die vom Boden abgerissenen Folien mit der Mülltonne, in die sie geworfen wurden, in ihr Werk integriert. «Damit hat es eine neue Bedeutung bekommen.» Und trägt daher jetzt den Namen 6a/2016.

    «Behausung 6/2016» der Künstlerin Romana Menze-Kuhn in der evangelischen Philippuskirche in Mannheim. Foto: Uwe Anspach, dpa
    Glück gehabt!

    Mehr als 10.000 Euro hat ein Mitarbeiter der Erfurter Stadtwerke beim Ausräumen eines Sperrmüllcontainers gefunden. «Sie gehören einem älteren Ehepaar, das seine Wohnung entrümpeln ließ, weil es zu Kindern in eine andere Stadt gezogen ist», sagt eine Polizeisprecherin. Die Frau und der Mann seien beide mehr als 80 Jahre alt und «haben das Geld anscheinend vergessen.» Es liegt jetzt bis zur Übergabe bei der Polizei. «Beim Herausziehen eines verklemmten Holzbretts sind mir die Geldscheine entgegengefallen», berichtet der 28-jährige Finder. Ihm steht nun ein Finderlohn von drei Prozent zu.

    Geldscheine gehören normalerweise in das Portemonnaie und nicht auf den Sperrmüll. Symbolbild: Patrick Seeger, dpa/Archiv
    Luther reist durch Deutschland

    Neben Tagungen und Ausstellungen zum Luther-Jubiläum 2017 wird auch noch ganz anders an den Reformator erinnert.
    Lars Fischer aus Hohenselchow in der Uckermark in Brandenburg hat Martin Luther im vergangenen Sommer als Playmobil-Figur per Geocaching auf die Reise geschickt. Der kleine Luther soll mit Hilfe von Teilnehmern der modernen Schnitzeljagd bis zum Jubiläumsjahr 36 der einstigen Wirkungs- und Lebensstätten in ganz Deutschland besucht haben. «Ich bin gespannt, ob er das schafft», erklärt der 23-jährige Fischer. Der Kirchenmitarbeiter verfolgt im Internet, welchen Weg Luther durch Deutschland nimmt.


    Foto: Patrick Pleul, dpa 
     
     

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    Im Netz entdeckt: Die «Kanzlerinnen-Wurst».
    Ausgebüxt

    Möglichst naturgetreu hat ein Zoo im japanischen Tokio den Ausbruch eines Zebras geprobt. Allerdings nicht mit einem echten Tier, sondern mit einer verkleideten Mitarbeiterin. Zunächst scheinbar etwas lustlos irrt das falsche Zebra durch die Anlage, wagt an einen zaghaften Fluchtversuch, bevor es irgendwann erschöpft zu Boden sinkt. Nun schlägt die Stunde der Einsatzkräfte, die das Tier in ein großes Netz wickeln. Angeblich soll der Zoo in der Vergangenheit auf diese Art bereits Ausbrüche von Löwen, Gorillas und Tigern nachgestellt haben.

    Alternativlos

    Wer dachte, die Flüchtlingskrise sei derzeit die einzige Sorge von Kanzlerin Merkel größtes Problem, der kann sich in der Tracey Ullman's Show eines Besseren belehren lassen. In der BBC-Sendung parodiert die britische Schauspielerin Ullman die CDU-Chefin, die sich vor allem über ihre ausländischen Kollegen aufregt und ihre Assistentin anweist, sie nicht zu gekonnt zu frisieren. Sonst seien die anwesenden Staatsmänner nur wieder vom guten Aussehen der Bundeskanzlerin abgelenkt und das ganze Treffen «nutzschlos».

    Nur mit den Zähnen

    Autsch! Das tut ja schon beim Zusehen weh. Mit den Zähnen die Pflanzenfaser einer Kokosnuss entfernen? Es geht, wie uns dieser junge Mann aus den Philippinen zeigt - und von einem schmerzverzerrten Gesicht keine Spur.

    Getrennte Wege

    Nach Konflikten zwischen dem Tiger Amur und dem Ziegenbock Timur in einem russischen Zoo werden die einstigen Freunde vorerst in getrennten Gehegen leben. Vor wenigen Tagen hatte Amur nach monatelangem friedlichen Zusammenleben in dem Safaripark bei der Pazifikstadt Wladiwostok seinen Mitbewohner angefallen und mit Bissen verletzt. Timur musste vom Tierarzt behandelt werden. Nun sei der Ziegenbock auf dem Weg der Besserung, zitiert die Agentur Interfax den Zooleiter Dmitri Mesenzew: «Nach der Entlassung aus dem Lazarett wird Timur in einem großen Gehege untergebracht, das gegenüber von Amurs Gehege gelegen ist.» Die beiden könnten sich «am Zaun unterhalten». Unterdessen sucht der Zoo weiter nach einer Gefährtin für den unverwüstlichen Ziegenbock. Ziegenhalter in ganz Russland seien eingeladen, Fotos und Videos ihrer Kandidatinnen zu schicken. Erste Bewerberinnen gebe es bereits.

    Kein Virus auf vier Rädern

    Zu viel Ähnlichkeit mit dem Zika-Virus: Der indische Kleinwagen «Zica» ist noch vor der Auslieferung Geschichte. Wie der Hersteller Tata Motors mitteilt, wird der Wagen umbenannt. Tata fühle mit den Leidtragenden des Zika-Ausbruchs, daher werde der Wagen einen neuen Namen erhalten. Welchen, ist noch nicht bekannt. Dies werde in den kommenden Wochen bekanntgegeben, heißt es auf der Internetseite von Tata. «Zica» ist noch unter seinem alten Namen auf einer Automesse in Neu Delhi zu sehen.


    Ungewöhnlicher Fahrgast 

    Ein Waschbär sorgt in einer U-Bahnstation in Toronto für Aufsehen. Das Tier taucht plötzlich auf dem Bahnsteig auf, läuft eilig zwischen den Pendlern hin und her, bevor es einen der Waggons besteigt. Berichten zufolge soll sich der Waschbär später aber dann doch für den Weg zu Fuß entschieden haben. 

    Tee und Kaffee von Beckham

    Ex-Fußballstar David Beckham hat einer Rettungssanitäterin und ihrem Patienten mitten in London mit Heißgetränken das Warten auf einen Krankenwagen versüßt.
    Sie habe einen Mann vorbeigehen sehen, der wie Beckham aussah, so die Pflegerin Catherine Maynard, die mit einem gestürzten Mann wartete, der britischen Nachrichtenagentur PA. «Er sagte "Hallo" und stieg in sein Auto.» Zehn Minuten später sei der frühere Kapitän der englischen Fußball-Nationalelf zurückgekommen - mit Tee und Kaffee in der Hand. «Wir waren beide sehr erfreut und geschmeichelt», erkklärt Maynard, die noch ein Foto mit Beckham knipsen durfte.


    Grimassenschneider

    Die erste US-Vorwahl in Iowa ist entschieden. Bei den Republikanern siegte Ted Cruz vor Donald Trump. Hillary Clinton sicherte sich bei den Demokraten einen hauchdünnen Sieg gegen Bernie Sanders. Nicht nur die Präsidentschaftsbewerber hatten ihren großen Auftritt, sondern auch ein junger Mann mit Aufklebern im Gesicht. Während die Ex-Außenministerin Clinton eine Rede hielt, schnitt er im Hintergrund Grimassen - und wurde bei Twitter mit dem Hashtag #Stickerboy gefeiert.
    Natur gegen Technik

    Im Kampf gegen illegal herumschwirrende Drohnen setzt die niederländischer Polizei auch auf tierische Unterstützung. Neben Hacking und Sicherheitsnetzen lassen die Beamten Adler als Hilfssheriffs aufsteigen. Die Vögel sollen ungewollte Flugobjekte vom Himmel pflücken.

    Hundekarneval an der Copacabana

    Die Bewohner Rio de Janeiros lieben das Leben - und ihre Hunde. «Viele müssen wegen der Hunde während des Karnevals zu Hause bleiben. Darum haben wir uns gedacht, wir verbinden das einfach», sagt Marco Antonio Marino. So entstand vor zwölf Jahren die Idee eines HundekarnevalsRund 150 Hunde, drapiert mit knallbunten Kostümen, Sonnenbrillen und Hüten, folgten zusammen mit ihren Herrchen und Frauchen dem Aufruf. Bei 32 Grad setzte sich, begleitet von Sambamusik, der ungewöhnlich tierische Karnevalszug in Bewegung.

    Foto: Georg Ismar, dpa  
    Wiederbelebt

    Kaum zu glauben: Im indischen Kanpur hat ein Affe seinen Artgenossen über 20 Minuten versucht wiederzubeleben - bis es ihm letztlich gelang.

    Lego bringt Figur im Rollstuhl heraus

    Der dänische Spielwarenhersteller Lego bringt erstmals ein im Rollstuhl sitzendes Spielzeug-Männchen auf den Markt. Die Lego-typische gelbe Figur mit einer grauen Mütze, grauen Jacke und blauen Hose komme im Juli in die Läden, so eine Sprecherin des Unternehmens. Behinderten-Initiativen hatten Lego dafür kritisiert, das Thema Behinderung in seinem Sortiment auszusparen und nicht die ganze Vielfalt der Menschheit darzustellen. «Wir haben echte Tränen in den Augen», so die gegen Diskriminierung kämpfende Kampagne «ToyLikeMe mit. Weltweit mehr als 150 Millionen Kinder mit Behinderungen, deren Eltern, Großeltern und Betreuer seien nun «sehr, sehr, sehr glücklich». 


    Auf der Spielwarenmesse in Nürnberg ist das lächelnde Männchen im Rollstuhl noch bis einschließlich Montag zu sehen. Ein weibliches Pendant wird es vorerst nicht geben. Foto: Daniel Karmann, dpa 
    Da hilft auch kein Mundwasser

    Ein betrunkener Autofahrer hat mit Mundwasser versucht, seine Fahne zu verbergen - und ist so erst recht ins Visier der Polizei geraten. Bei einer Kontrolle in Kaiserslautern wurde bei dem 28-Jährigen ein Alkoholwert von 5,5 Promille gemessen. «Unser Test misst ja den Alkohol im Atem», so ein Polizeisprecher. Schnell stellte sich heraus, dass der Fahrer kurz zuvor Mundwasser benutzt hatte - vermutlich, um den Alkoholgeruch zu verdecken. Innerhalb einer halben Stunde sank der Wert auf 1,3 Promille. Seinen Führerschein musste der Mann trotzdem abgeben.

    Foto: Uli Deck, dpa/Archiv 
    Mit dem Gleitschirm ins Polarlicht

    Horacio Lorens, Weltmeister im Paragliden, hat sich im norwegischen Tromsø einen Traum erfüllt: Bei klirrenden Minustemperaturen und schlechter Sicht wagte er einen Flug durch die von Polarlicht erhellte Nacht. Diesen Flug wird er sicher nicht so schnell vergessen - doch sehen Sie selbst:

    Für das perfekt Urlaubsfoto

    Andrej Ciesielski (18) aus München klettert auf die Cheops-Pyramide (138,75 Meter) in Gizeh und hält alles in einem Video fest. Die aufgenommenen Bilder sehen, so ehrlich wollen wir sein, beeindruckend aus. Die Aktion des Extremkletterers war nicht nur gefährlich, sondern auch illegal. Als er von der Pyramide wieder runterkam, wartete bereits die örtliche Polizei auf ihn. Doch er habe Glück gehabt, erzählt er der britischen Tageszeitung «The Telegraph». Die Beamten hätten ihn nach einer kurzen Befragung wieder auf freien Fuß gesetzt. Übrigens: Die Pyrmadien-Besteigung war nicht die erste Aktion von Ciesilski: Auf seiner Facebook-Seite verrät er, welche berühmten Bauwerke er noch so erklommen hat.

    Gegen die Kälte 

    Das Urlaubsparadies Thailand wird mit einer 
    Kältewelle mit Temperaturen von unter fünf Grad Celsius überrollt. Frieren sollen auch nicht die buddhistischen Mönch-Statuen in einem Einkaufszentrum in Bangkok, hat sich jemand gedacht. Deswegen gibt es auch für diese Herren Strickmützen gegen die Kälte. 

    Steht ihnen auch ziemlich gut. Mönch-Statuen mit Strickmützen. Foto: Barbara Walton, epa/dpa 
    Dieser Fisch gibt Rätsel auf

    Im Netz kursiert derzeit ein Video, welches Rätsel aufgibt. Aufgenommen wurde das Video in Jaingsu, im Osten Chinas. Ein Fisch aus dem Gefrierschrank wird in eine Schüssel mit Wasser geworfen. Kurze Zeit spät taut er auf und fängt an, mit den Flossen zu schlagen. Fake oder echt? Fakt ist: Dieses Phänomen ist vielen Eisfischern bereits bekannt. Experten zufolge haben einige Fische ein Protein, welches sie selbst einen gefrorenen Zustand überleben lässt.

    Explosives Fundstück

    Was man so alles findet auf einem Flohmarkt: Im brandenburgischen Eberswalde hat ein Mann aus in einer Kiste eine
    Handgranate und Munition 
    entdeckt.
     Der Mann habe die Kiste als mit alter Fototechnik gefüllt gekauft, berichtet die Polizei. Beim Auspacken ein halbes Jahr später entdeckte er demnach die explosiven Fundstücke, die vermutlich aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs stammen. Sie wurden von einem Sprengstoff-Experten des Landeskriminalamts sichergestellt.

    Symbolbild: Patrick Pleul, dpa/Archiv
    Großbritannien ist auf der Suche 

    Wer wird Millionär? Und zwar 33-facher? Mehr als zwei Wochen ist es jetzt schon her, dass ein Rekord-Jackpot von 66 Millionen Pfund - derzeit rund 87 Millionen Euro - geknackt wurde. Zwei glückliche Gewinner sollte es geben. Das Ehepaar Martin meldete sich fix und spritzte Champagner durch die Gegend. Doch das zweite Los mit den Gewinnzahlen 26, 27, 46, 47, 52 und 58 ist bis heute nicht aufgetaucht. Bis zum 7. Juli hat der oder die Glückliche noch Zeit, Anspruch auf die 33 Millionen Pfund anzumelden. Und wenn sich bis Anfang Juli kein glaubwürdiger Gewinner findet wird das Geld samt Zinsen für gute Zwecke gespendet.

    Ein Kiosk in London mit einer Lotto-Annahmestelle: Welcher Kiosk den Schein verkauft hat, bleibt geheim. Foto: Barbara Bentele, dpa
    Schmuse-Schweinchen

    Und noch ein Internet-Hit: Ein kleines Schweinchen probiert eine neue Schmusedecke aus.
     Das Netz ist begeistert: Allein auf Facebook wurde das Video in nur wenigen Tagen über 100.00. Mal geteilt und knapp 70.000 geliked. Übrigens: Das Ferkel gehört zu einer Minischwein-Familie aus dem US-Bundesstaat 
    Tennessee. Die Eltern Kookie und Kipper sind Instagram-Stars.

    von kookiepig@yahoo.comIhnen via Instagram
    Foto vom Faultier wird zum Internet-Hit

    Ein Faultier ist in Ecuador von einer Autobahnpatrouille gerettet worden - die Fotos entwickeln sich seither zum Internet-Hit. Das junge Tier hatte sich vom Regen durchnässt und verängstigt an einen Schutzplanken-Pfosten des neu eingeweihten Autobahnkreuzes von Quevedo geklammert, wie die ecuadorianische Verkehrsbehörde CTE mitteilt. Die Verkehrspolizisten brachten das Faultier zu einem Tierarzt, der eine leichte Verletzung an einer Pfote behandelte. Das Tier hatte sich bei dem Versuch geschnitten, auf einen Metallpfosten zu kletternAm selben Abend sei dann das Faultier in einem dem Fundort naheliegenden Wald wieder freigelassen worden, erklärt die CTE. Der Vorfall ereignete sich demnach am vergangenen Freitag. 

    Das süßeste Faultier scheiterte an der Autobahn-Überquerung. Foto: Comisión de Tránsito Ecuador/dpa
    Nicht im Schlafanzug auftauchen

    Britische Schüler tragen in aller Regel Schuluniform - ihre Eltern dagegen schon mal Schlafanzug. Die Rektorin einer Grundschule hat Erziehungsberechtigte in einem Brief ermahnt, sich doch bitte anzuziehen, bevor sie ihre Kinder bringen oder abholen. Ihr sei aufgefallen, dass immer mehr Eltern im Pyjama und manchmal sogar in Hausschuhen am Schultor auftauchten, schreibt Kate Chisholm in einem Rundbrief. 

    «Dürfte ich Sie bitten, dass Sie sich die Zeit nehmen, dem Wetter angemessene Tageskleidung anzuziehen, wenn Sie ihre Kinder begleiten?» Chisholm ist Rektorin der Grundschule Skerne Park Academy im nordenglischen Darlington. Der Nachrichtenagentur PA sagt sie, die Reaktionen seien positiv. Sie wolle den Eltern helfen, gute Vorbilder zu sein. Sogar zu Treffen wie Elternabenden seien einige schon im Schlafanzug aufgetaucht. «Wenn wir den Standard heben wollen, kann man von Eltern schon verlangen, dass sie sich waschen und anziehen.»


    Feuer gelöscht und wieder weg

    Quasi im Vorbeifahren hat in Berlin ein Taxifahrer einen in Brand gesetzten Mannschaftswagen der Polizei gelöscht, bevor das Feuer größeren Schaden anrichten konnte. Die Polizisten hatten ihr Fahrzeug im Berliner Stadtteil Neukölln geparkt, weil sie einen Einsatz in einem Park hatten, wie die Polizei mitteilt. Zeugen beobachteten, wie ein Mann versuchte, den Wagen in Brand zu stecken. Dann sahen sie, wie ein Taxifahrer, der zufällig vorbeikam, die Flammen mit seinem Feuerlöscher löschte - und einfach weiterfuhr, ohne den Dank der Polizisten entgegenzunehmen.

    Symbolbild: Lukas Schulze, dpa/Archiv
    «Verstehen Sie Spaß?» made in Brasilien

    Privat-Sender im Land am Zuckerhut sind für ihre derben Scherze bekannt. In diesem Video suchten die Menschen nur Erleichterung auf auf einem «Dixi-Klo», wurden überrascht von der dunkle Seiten der Macht.

    Nicht der echte Clooney

    Mit einem Doppelgänger von Hollywoodstar-Star George Clooney wirbt in Israel der Kaffeeanbieter «Espresso Club». Das will die bekannte Kaffeemarke Nespresso nicht auf sich sitzen lassen und fordert wegen «Irreführung der Verbraucher» nun 50.000 Dollar Schadenersatz, wie das Internetportal «adweek» berichtet.

    Dufte Idee

    Keine Zigarettenkippen, kein Schnipsel Müll: 
    Japanische Bahnhöfe sehen nicht nur wie geleckt aus, jetzt sollen sie auch noch verführerisch nach Lavendel und Orange duften. Die Bahngesellschaft Tokyu Corporation will zu diesem Zweck ab Februar in der Hauptstadt Tokio auf 17 Bahnhöfen Aromaspender installieren, wie eine Sprecherin mitteilt. Die Besucher der Bahnhöfe sollen sich dadurch «entspannt und erfrischt» fühlen, heißt es. Die Duftpallette bestehe aus einem Dutzend Sorten, darunter auch Pampelmuse und Zitrone. An insgesamt 23 Stellen sollen die Aromaspender aufgestellt werden, auch auf dem von ausländischen Touristen stark genutzten Bahnhof im Szeneviertel Shibuya.

    Der Bahnhof Yurakucho in Tokio: Künftig liegt hier Lavendel-Duft in der Luft. Symbolbild: Yvonne Marshall/Archiv
    Nur diese eine Fliege

    Eine einzige Fliege hat in Neuseelands größter Stadt Auckland einen Alarm verursacht. Nach der Entdeckung des Insekts mit der lateinischen Bezeichnung Bactrocera tau verhängte das Ministerium für Rohstoffindustrie in der Nähe des Fundorts ein Transportverbot für zahlreiche Gemüse- und Obstsorten. Die Restriktionen gelten bis auf weiteres, wie das Ministerium mitteilt. Es fürchtet um die Gemüse- und Obstindustrie im Gesamtwert von umgerechnet vier Milliarden Euro. Die in Südostasien, aber nicht in Neuseeland heimischen, nur wenige Millimeter großen Fliegen könnten zur Plage werden, teilt das Ministerium mit. Haushalte im Umkreis von 1,5 Kilometern des Fundorts dürfen Kürbisse, Auberginen, Zucchini, Bohnen, Mangos und andere Sorten nicht bewegen, sondern nur in eigens ausgehändigten Tüten entsorgen. 58 Schädlingsbekämpfer waren auf der Suche nach weiteren Exemplaren. 


    Hier bekommt jemand nicht genug

    Im Osten der USA hält der heftige Schneesturm «Snowzilla» die Menschen weiterhin in Atem. Den Riesenpanda Tian Tian im Zoo in Washington macht der Blizzard aber offenbar erst richtig munter. Das Video macht im Netz die Runde.

    Die Polizei – Dein Freund und Helfer

    Einsatz für Officer Bobby White in Gainsville im US-Bundesstaat Florida: Er soll einer Besschwerde nachgehen, wonach Kinder lautstark auf der Straße Basketball spielen. Doch anstatt einen auf strengen Cop zu machen, mischt sich White unter die Jugendlichen und spielt mit. Er fände es unfassbar, dass sich jemand über Basketball spielende Kinder beschwere, so White in dem Video. Am Ende verspricht er den Kindern mit Verstärkung zurückzukommen. Die Polizei in Gainsville findet den Umgang mit der Beschwerde so vorbildlich, dass sie dieses Video veröffentlicht. Das in den Sozialen Medien gepostete Video wird mehrfach geteilt und beeindruckt unter anderem auch Basketball-Legende Shaquille O'Neal. Dieser erstattet White einen Besuch ab und spielt anschließend mit ihm zusammen gegen die «lärmenden» Kinder.



    Ungewöhnliches Wiedersehen

    Wie heißt es so schön, man sieht sich zweimal im Leben. Vor knapp zwei Jahren tauchte im Hause der US-Amerikanerin Sarah Ann Stevens in Spokane, Stadt im Osten Washingtons, eine Katze auf. Dann verschwand das Samtpfötchen wieder. Nun gab es ein Wiedersehen: Als Stevens in ihrem Auto sitzend einen lauten Schlag aus der Motorhaube hörte, machte sie eine ungewöhnliche Entdeckung. Eine Katze hatte sich hinter dem Motor eingeklemmt, wie das Nachrichtenportal krem2.com berichtet. Der Vierbeiner sei in gutem Zustand und habe nur kleine Verbrennungen und eine Kratzer auf der Nase, heißt es. Stevens will nun dem «alten Freund» eine Bleibe auf dem Lande besorgen.


    Durch die Straßen New Yorks

    Schwere Schneestürme haben das öffentliche Leben in weiten Teilen des Ostens der USA komplett zum Erliegen gebracht. In weiten Teilen der Region schneite es ununterbrochen - besonders heftig traf es auch New York. Doch es gibt Menschen, die dem Schneechaos etwas Positives abgewinnen können. Ungefährlich ist das Ganze nicht, die Polizei war nicht sonderlich begeistert.

    von caseyneistat via YouTube
    Gelächter am Zebrastreifen

    Sich zum Gespött der Leute zu machen, ist nicht jedermanns Sache. Im norwegische Ørje ist aber genau das Programm. Ein Zebrastreifenschild an einem Fußgängerüberweg fordert die Bürger zu einer albernen Gangart auf. In Anlehnung an einen Monty Python-Sketch macht das Männchen auf dem Schild komische Verrenkungen beim Überqueren der Straße. Und genau das machen die Fußgänger in Ørje auch - viele zumindest.  Zur Unterhaltung der Autofahrer.

    Mitglieder der Kunsttruppe Kreativiteket überqueren im norwegischen Örje getreu den Anweisung des Zebrastreifenschilds die Fahrbahn. Foto: Sigrid Harms, dpa 

    Fliegende Bälle

    Wegen eines
    ungewöhnlichen Rechtsstreits hat ein Fußballverein in Sachsen-Anhalt seinen Kunstrasenplatz gesperrt.
    Ein Nachbar hatte sich durch alle Instanzen bis zum Oberlandesgericht Naumburg geklagt, weil viele Bälle auf seinem Grundstück gelandet waren. Er hatte jahrelang genau Protokoll über die fehlgeleiteten Bälle geführt - und im Jahr 2014 waren es exakt 135. 

    Die Richter entschieden, dass nicht mehr als durchschnittlich ein Ball pro Woche vom Fußballverein zum Nachbarn fliegen darf. Ansonsten drohten ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro oder bis zu sechs Monate Haft. 

    Die Lösung: Das Ballfangnetz soll nun auf sechs Meter Höhe aufgestockt werden, kündigte ein Sprecher der Stadt an.

    Durchschnittlich ein Ball pro Woche darf zum Nachbarn fliegen. Foto: Daniel Karmann/Symbolbild 
    Tierische Empathie

    Liebevoll trösten - das können auch Präriewühlmäuse. Mit einer Extra-Portion Fellpflege besänftigen sie Freunde und Verwandte, die gerade eine schlechte Erfahrung gemacht haben, berichten Forscher aus den USA und den Niederlanden im Fachjournal «Science». 

    Genau wie beim Menschen vermittle das oft «Kuschelhormon» genannte Oxytocin das mitfühlende Verhalten der Nager. Mit der Präriewühlmaus als Labortier könnten sich biologische Mechanismen hinter bestimmten psychischen Erkrankungen wie Autismus oder Schizophrenie besser untersuchen lassen, hoffen die Wissenschaftler. 

    Präriewühlmäuse bei der Fellpflege. Foto: Emory University/dpa
    Der Prozess platzte, weil die Angeklagte im Gefängnis vergessen wurde

    In Sachsen-Anhalt ist ein Prozess gegen eine 39-Jährige geplatzt, weil sie nicht aus dem Gefängnis abgeholt worden ist. Dem Landgericht Dessau-Roßlau sei nicht bekannt gewesen, dass die Frau wegen eines anderen Urteils in Haft sitzt, sagt ein Gerichtssprecher. Die mehrfach vorbestrafte Frau sollte wegen Betrugs in einem Berufungsverfahren vor Gericht stehen. Sie soll 2012 einen Fuhrunternehmer beauftragt haben, Bauschutt abzufahren und zu deponieren, aber dann nicht bezahlt haben. Für den Prozess muss nun ein neuer Termin angesetzt werden.

    Ein Prozess ohne Angeklagte ist schlecht. In diesem Fall hat das Gericht vergessen, sie aus dem Gefängnis abzuholen. Sie verblieb hinter Gittern. Foto: Stefan Rampfel, dpa/Symbolbild
    ?(!«;.,»)?!

    Ganz ohne Buchstaben: Der US-Künstler Nicholas Rougeux lässt bei Literaturklassikern die Wörter weg und behält lediglich die Interpunktion bei. Was dabei herauskommt, zeigt er in seiner Serie «Between The Words».

    Der Literaturklassiker «Alice im Wunderland» ganz ohne Buchstaben zwischen den Satzzeichen. Screenshot: c82.net  
    Frauen-Power

    Das gab es noch nie in der US-amerikanischen Football-Liga NFL. Kathryn Smith hat als erste Frau einen Vollzeit-Trainervertrag erhalten und gehört damit zur kommenden Saison zum Trainer-Team der Buffalo Bills. «Sie verdient diese Beförderung natürlich wegen ihres Wissens und ihres starken Engagement», so Bulls-Cheftrainer Rex Ryan in einer Mitteilung. «Sie hat bewiesen, dass sie für den nächsten Schritt bereit ist, daher bin ich aufgeregt und stolz, dass sie diese Gelegenheit bekommt», so Ryan weiter.


    Milchige Angelegenheit

    Auf
    der Autobahn A4 bei Dresden ist ein Milchlaster umgekippt.
    Über 21.000 Liter Milch sind ausgelaufen.


    von dpa ∙ live Desk
    Nur mit der Stimme

    Bei Schlittenhunden denkt man an Alaska und Skandinavien.
    Aber auch in der Eifel gibt es sie: Bei Gabi Lames. Mit ihren Huskies fährt sie schon seit mehr als 20 Jahren Schlittenhunderennen.

    von dpa ∙ live Desk

    Ballverrückt

    Ob auf der Straße oder am Strand. In Brasilien wird Fußball überall gespielt, wenn es die Zeit erlaubt. Das südamerikanische Land gilt nicht zu Unrecht als eine fußballverrückte Nation. Doch nicht nur die Menschen im Land am Zuckerhut sind verliebt in das runde Leder.  


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