Kurios - die andere Seite der Nachrichtenwelt

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Dienstag, 8. Mai 2018 26° 2

Kurios - die andere Seite der Nachrichtenwelt Live

Lustig, absurd, abenteuerlich: Unser NewsBlog über Buntes, Kurioses und Skurriles versorgt Sie mit den amüsantesten und unglaublichsten Geschichten aus aller Welt.

    Trikot-Verwechslung

    Union-Mittelfeldspieler Eroll Zejnullahu wusste auf Anhieb gar nicht, was los ist. Die Partie des 1. FC Union Berlin beim 1. FC Heidenheim wurde am Samstag unterbrochen und alle zeigten auf ihn. Kein Wunder, denn der 21-Jährige war in der Pause versehentlich in das Trikot seines Mitspielers Steven Skrzybski geschlüpft: Statt der 27 trug er die 24, die nun zweimal auf den Rasen zu sehen war. 

    Eroll Zejnullahu Foto: Annegret Hilse, dpa


    Gold für den Fan

    Ein Ordner hatte den Jungen schon zu Boden gerissen, der nach Neuseelands WM-Sieg aufs Spielfeld gestürmt war. Doch dann folgten für Charlie Lines die wohl glücklichsten Momente seines Fan-Lebens: All-Blacks-Star Sonny Bill Williams half ihm auf, legte freundschaftlich den Arm um ihn, führt ihn zurück zur Tribüne - und hängte ihm kurzerhand die gerade erst gewonnene Goldmedaille um den Hals. Der Junge konnte sein Glück offenbar kaum fassen. 

    «Ich dachte einfach, ich mache das zu einem Abend für ihn, an den er sich erinnert», sagte der 30-Jährige All-Blacks-Star Sonny Bill Williams. Foto: Facundo Arrizabalaga, EPA/dpa


    Tag des Einhorns

    Der 1.11 ist nicht nur Weltvegantag sondern auch noch internationaler Tag des Einhorns. Wenn sie also auch über ein Alpaka verfügen sollten: Schnell das Einhorn aufsetzen und mitfeiern. Außerdem ist das Einhorn das amtliche Nationaltier Schottlands! 


    Mückenjäger testen Drohne

    Stechmücken am Oberrhein werden künftig auch mit Hilfe einer Drohne gejagt. Das etwa zwölf Kilogramm schwere Fluggerät soll ein biologisches Bekämpfungsmittel ausbringen, das die Mückenlarven abtötet. Bereits im Oktober ist es erfolgreich im südpfälzischen Lingenfeld getestet worden.

    Mückenjäger-Drohne bei der Arbeit. Foto: Kabs, dpa 


    Klingonisch

    «Star Trek»-Fans lernen außerirdisch sprechen: Lehrer Lieven Litaer weist sie in das ABC der rau und fremdartig klingenden Kunstsprache Klingonisch aus der Kultserie ein. Etwa 60 Schüler aus dem In- und Ausland sind zum mehrtägigen Sprachkurs nach Saarbrücken gepilgert. «So ein großes Interesse gab es noch nie», so der 35-Jährige, der das nach seinen Angaben weltweit einzigartige Sprachtraining seit 2002 organisiert. «Klingonisch ist ja keine tote Sprache», erklärt der US-amerikanische Linguist Marc Okrand, der die Sprache mit heute rund 3000 Vokabeln vor rund 30 Jahren erfunden hat - und der zum «Trekkie»-Treffen an die Saar gekommen ist. «Die Sprache wächst, es kommen immer neue Vokabeln dazu.»

    Marc Okrand, Entwickler der Sprache Klingonisch. Foto: Oliver Dietze, dpa
    Der flüchtige Drogenbaron Joaquín «El Chapo» Guzmán wird sich in diesem Jahr auf so mancher Halloween-Party unter die Vampire, Zombies und Hexen mischen. Die Masken des schnurrbärtigen Kartellchefs sind der Renner auf den Märkten von Mexiko-Stadt. «Es ist ein großer Erfolg. Täglich bekommen wir neue Bestellungen, auch aus den USA», so Zyanya Ibarra von der Kostümfirma Grupo Rev in Cuernavaca. Neben der Maske verkauft das Unternehmen auch eine passende Häftlingskluft.

    «El Chapo» war Mitte Juli durch einen Tunnel aus dem Hochsicherheitsgefängnis El Altiplano im Zentrum von Mexiko getürmt. Es war bereits sein zweiter spektakulärer Gefängnisausbruch. Screenshot: todoparahalloween.com


    Der wahrscheinlich längste, NICHT eingelochte Golf-Putt aller Zeiten

    Sechs Wochen, drei Tage, sieben Stunden und zwei Minuten benötigt dieser Golfball - um das Loch zu verfehlen. Par, Eagle und Birdie Freunde sollten dieses Video zur freiwilligen Selbstkontrolle besser meiden... 

    World's Slowest Rube Goldberg | Field Day Presents Bob Partington
    via YouTube

    Auto durchbricht Hauswand

    Mitten im Wohnzimmer eines Einfamilienhauses
    ist ein Auto nach einem Unfall in der Nähe des niederrheinischen Sonsbeck gelandet.
    Ein 22-Jähriger hatte in einer langgezogenen Linkskurve die Kontrolle über das Fahrzeug verloren, teilt die Polizei mit. Der Opel Corsa durchfuhr einen Grünstreifen, eine Hecke und den Vorgarten, durchbrach die Hauswand und kam erst im Wohnzimmer zum Stillstand. Der Fahrer wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die beiden Bewohner des Hauses blieben unverletzt. Das Wohnzimmer war nur noch ein Trümmerhaufen. Die Polizei schätzt den Schaden auf etwa 70.000 Euro.

    Foto: Kreispolizeibehörde Wesel/dpa
    Schwebebahnen zu verschenken

    Wuppertal bekommt neue Schwebebahnen - und verschenkt drei alte Exemplare des einzigartigen Verkehrsmittels. Im Internet hat eine Abstimmung darüber begonnen, wer eine der 24 Meter langen Hängebahnen bekommt. Elf Projekte beteiligen sich. Eine Bedingung ist, dass das fast zehn Tonnen schwere Geschenk in Wuppertal bleibt. Die Abstimmung endet am 30. November. 

    Unter den Bewerbern sind Schulen, Unternehmen, ein Kunstprojekt und ein Sportverein. Zehn Kandidaten wollen den Wagen auf einen Sockel stellen und ihn etwa als Bistro, überdachte Zuschauertribüne oder Klassenzimmer nutzen. Der elfte Bewerber, ein Unternehmen, möchte die Bahn mit seinen Azubis restaurieren und als Lounge für Gäste und Mitarbeiter nutzen. Die Stadtwerke bezuschussen den teuren Transport der alten Bahnen zu den künftigen Besitzern mit jeweils 2000 Euro. 

    Foto: Maja Hitji, dpa 
    Auf Baum ausgeharrt

    Mit einem einzigartigen Telefoninterview hat ein stundenlang auf einem Baum gefangener Mann TV-Zuschauern in den USA die gefährlichen Fluten im Bundesstaat Texas nähergebracht. Nach den Stürmen und schweren Regenfällen war Kerry Packer aus Austin in seinem Auto gefangen, als die Strömung seinen Wagen Hunderte Meter mitriss, so er dem Lokalsender KVUE. Um sein Leben zu retten, hielt er sich schließlich an einem Baum fest und kletterte herauf. «Ich bin ungefähr in sechs Meter Höhe auf einem Baum», erzählt Packer den verblüfften News Anchors, die erst vermutet hatten, er sei längst in Sicherheit. «Sind Sie okay?», fragt die entsetzte Moderatorin. «Zum Glück ist das der schönste Baum hier», erzählt Packer. «Es ist ein bisschen kalt, aber ich war 20 Jahre lang bei den Pfadfinden, deshalb weiß ich, wie ich meine Energie bewahre und mich warm halte, also geht's mir gut.» Nach rund vier Stunden wurde der Mann schließlich gerettet.

    Doppelgänger

    Der seltsame Moment, wenn man neben sich selbst sitzt: Rein zufällig saßen sich zwei völlig fremde Männer in einem Flugzeug nebeneinander. Nicht nur der Bart ist der derselbe - die Beiden hatten zuvor auch noch dasselbe Hotel gebucht... 


    Angstschreie statt Applaus: Erschrecker im Grusel-Einsatz

    Kunstblut auf den Kopf, Kontaktlinsen mit gruseliger Optik in die Augen, graue Farbe ins Gesicht. Dazu ein langer brauner Mantel und die große, schwere Schaufel in die Hand. Bevor Marco Sorrentino den Dienst beginnt, muss er sich gründlich vorbereiten. Und fast eine Stunde lang in der Maske stillsitzen. 

    Der 38-Jährige arbeitet als Erschrecker, er macht das Gruseln zur Show. Applaus bekommt er nicht. Angstschreie und rennende Menschen sind die größte Anerkennung. Rund um Halloween haben Sorrentino und seine Kollegen Hochsaison. «Es ist ein Kindheitstraum, sich zu verkleiden und Menschen zu erschrecken», sagt Sorrentino.

    Marco Sorrentino posiert in Rust bei der Gruselattraktion «Horror Nights» im Europa-Park für den Fotografen. Foto: Patrick Seeger
    Keine Zeit für Eitelkeit: «Miss Abschied» ist voll im Stress

    Rahel Merks (36), die «schönste Bestatterin Deutschlands» hat zur Zeit richtig Stress. Sie gewann den Titel in einem kuriosen Schönheitswettbewerb. Derzeit arbeitet sie oft 15 Stunden am Tag, um mit den Aufträgen für Allerheiligen an diesem Sonntag hinterher zu kommen. In der schwäbischen Gemeinde Lauchheim kümmert sie sich um Grabbepflanzung und Gestecke. «Ich hoffe, dass am 1. November kein Trauergespräch ansteht und ich einfach mal durchschnaufen kann», sagt sie. Denn danach wartet mit dem Totensonntag am 22. November schon der nächste wichtige Termin. Die Wahl zur «Miss Abschied» im Juni hatte ein Online-Portal initiiert, um das Image des Berufs aufzupolieren.

    Rahel Merks in ihrem Bestattungsinstituts Ein Online-Portal für Bestattungen hatte die Miss-Wahl ins Leben gerufen, um das Image des Berufs aufzupolieren. Merks machte das Rennen - und darf sich jetzt «Miss Abschied» nennen. Foto: Wolfram Kastl
    Magischer Moment

    Jeder Fußballer hat seine eigene Art über einen Treffer zu jubeln. Doch was Cesar Martinez, Profi des FC Zamora (Venezuela), nach seinem sehenswerten Tor gegen Caracas bot, lässt Hunderttausende Internetzuschauer ratlos zurück. Er lässt einen Ball in der Luft schweben! Der 24-Jährige hält den Ball in der Hand hält und wird von seinen Teamkollegen umringt. Dann nimmt er Hände vom runden Leder, ohne dass dieser herunterfällt. Die Spieler um ihn herum greifen um den Ball herum, um zu zeigen, dass dort keine Fäden sind.

    Trickbetrüger in Thailand: Heiratsschwindel mit David-Cameron-Fotos 

    Heiratsschwindel mit dem Profilbild des britischen Regierungschefs David Cameron: Mehrere thailändische Frauen haben Anzeige erstattet, nachdem sie von Betrügern durch falsche Facebook-Seiten um viel Geld gebracht wurden. Insgesamt überwiesen die heiratswilligen Damen den Gaunern 23 Millionen thailändische Baht (585 000 Euro), in der Hoffnung, dafür mit gut aussehenden und vermögenden Ausländern vor den Traualtar zu treten.

    Sieht (der echte) David Cameron gut aus? Heiratswillige Thailänderinnen meinten: ja. Foto: Kay Nietfeld/Archiv
    Karneval stählte Klum für Halloween

    Topmodel Heidi Klum denkt monatelang über ihr Halloween-Kostüm nach und ist durch den deutschen Karneval für das Verkleidungsfest bestens trainiert.
    «Karneval war immer eine große Sache», sagt die GNTM-Moderatorin, «es gehört einfach zu meiner Heimat». Klum stammt aus Bergisch Gladbach bei Köln. Kostümieren ist ihr sehr wichtig - es gibt «nur ganz oder gar nicht! Halbherzig rangehen funktioniert nicht.» Bei ihrer 16. großen Halloween-Party am Samstag in New York will Heidi Klum die Gäste wieder überraschen. Ihr Kostüm verrät sie deshalb vorab nicht.

    Nicht schlecht für ein Topmodel: Eine  überraschend selbstironische Heidi Klum geht zu Halloween 2013 als Oma. Foto: Kristin Callahan/Ace Pictures/ZUMAPRESS.com 
    Kunststoffspinne löst Feuerwehr-Einsatz aus

    Eine handtellergroße Spielzeugspinne hat in Düsseldorf für Aufregung gesorgt. Eine besorgte Frau hatte das Tier im Hinterhof vor einer Garage gesehen und sicherheitshalber den Notruf gewählt. Ein Expertenteam der Feuerwehr konnte schnell Entwarnung geben: Die vermeintliche Vogelspinne war aus schwarz-lila gemustertem Kunststoff und auch nicht mehr vollständig: «Der Spinne fehlen ja vier Beine. Und wenn jemand möchte, kann er das Tier gerne als Deko für Halloween mitnehmen», sagte ein Fachmann der Feuerwehr. Von den Anwohnern mochte aber keiner. 
    Aufgeschnappt
     
    Der muss selbst gerettet werden, wenn er vom Weg abkommt.

    Martin Kramer, Professor für Tiermedizin, zu extremen Tierzucht-Ergebnissen wie den Bernhardinern, die einst 50 und heute 75 Kilo auf die Waage bringen.

    US-Luftschiff macht sich selbstständig

    Ein 70 Meter langes Luftschiff des US-Militärs ist für einige Stunden unkontrolliert über dem Nordosten der USA geschwebt. Der Irrflug von Zeppelin JLENS verlief relativ glimpflich - Verletzte wurden nicht gemeldet, es gab jedoch große Schäden. Das Luftschiff hatte sich aus bislang unbekannten Gründen aus seiner Verankerung auf einem Stützpunkt im Bundesstaat Maryland gelöst. Nach einigen Stundeten landete er schließlich in Pennsylvania - dem Fluggerät war vermutlich das Helium ausgegangen. Zuvor waren auch zwei F16-Kampfjets gestartet, um den bis zu 4800 Meter hoch fliegenden Zeppelin zu beobachten. Abgeschossen werden sollte er aber nicht.

    Kurzzeitig auf Abwegen: ein Zeppelin des US-Militärs. Foto: John Hamilton/White Sands Missile Range Public Affairs 
    Allein unter Rindern

    Als sei es das Natürlichste der Welt tänzelt das junge Wildschwein zwischen den Beinen der Rinder herum: Eine Rinderherde im schleswig-holsteinischen Mörel ist die neue Heimat eines offensichtlich verwaisten Wildschweins geworden. Es liegt gemeinsam mit den Rindern auf der Weide, spielt mit ihnen und sucht dort immer wieder Schutz. «Das Wildschwein hat sich vor gut vier Wochen der Gruppe angeschlossen», so Hobby-Landwirt Dirk Reese. Der Herde gehören 20 Rinder an.

    Video: dpa
    von dpa ∙ live Desk
    Schwergewicht

    Der Mexikaner Andrés Moreno ist mit 435 Kilogramm wohl der schwerste Mann der Welt. Jetzt will er mit Hilfe von Ärzten in einer Klinik in Guadalajara deutlich abnehmen. Er soll dort operiert werden. Wie das Portal «Informador» berichtete, hatte im Alter von 20 Jahren aus ungeklärter Ursache eine starke Gewichtszunahme begonnen. Aber schon damals wog er 170 Kilogramm. 

    Der heute 37-Jährige leidet unter schwerer Diabetes und Herzproblemen, alle Diätversuche waren wenig erfolgreich. Am Transport Morenos von seiner Wohnung in der Stadt Obregón nach Guadalajara waren sieben Personen beteiligt. 

    Mit 435 Kilo ist  der Mexikaner Andrés Moreno der schwerste Mann der Welt. Den Rang lief er seinem Landsmann Manuel Uribe ab, der im letzten Jahr starb. Er wog 560 Kilogramm. Foto: Jhoel Rod, EFE/dpa
    «Was kostet's?»

    Ein Freier hat auf dem Düsseldorfer Straßenstrich ausgerechnet eine Ermittlerin der Staatsanwaltschaft angesprochen. Die 34-jährige Amtsanwältin hatte sich zusammen dem Ordnungsamt ein Bild von der illegalen Prostitution im Sperrbezirk verschafft, als sie mit der Frage «Was kostet's?» konfrontiert wurde. 

    Der 51-Jährige erhielt wegen eines Verstoßes gegen die Sperrbezirksverordnung einen Bußgeldbescheid über 250 Euro und zog dagegen vor Gericht. Seine Behauptung, er habe die Juristin nur freundlich gegrüßt, überzeugte das Gericht nicht. Es reduzierte aber die Bußgeldhöhe um satte 90 Prozent auf 25 Euro: Der Mann konnte glaubhaft machen, dass er in einem Wohnheim mit 107 Euro Taschengeld im Monat auskommen müsse und davon auch noch Schulden abstottere.

    Augen auf beim Eierkauf - nicht jede Frau in einer zwielichtigen Gegend ist zwangsläufig eine Prostituierte. Fragt man die falsche, kann das unter Umständen teuer werden. Foto: Patrick Pleul, dpa/Archiv
    Affenalarm auf der Autobahn

    Ein auf der Schallschutzwand der A 30 bei Rheine turnendes Kapuzineräffchen hat die Polizei auf den Plan gerufen. Das etwa katzengroße Tier habe sich selbst mit Schokolade nicht locken lassen, teilt die Polizei mit. Da es inzwischen auf einen Baum gehüpft war, habe der hinzugerufene zuständige Jäger das Äffchen betäuben müssen, um es einzufangen. Das Tier mit Namen Dolly stammt keineswegs aus dem Zoo, sondern war einer in der Nähe der Autobahn lebenden Familie ausgebüxt. Diese halte mehrere Äffchen als Haustiere, so eine Polizeisprecherin. Weil dafür eine besondere Erlaubnis nötig ist, hat die Polizei die Familie ausfindig machen und Dolly zurückbringen können. Inzwischen habe sich die Affendame von der Betäubung erholt.

    Ließ sich selbst mit Süßem nicht anlocken. Symbolbild: Stefan Sauer, dpa/Archiv
    Models bringen Schokolade zum Schmelzen

    Models und Schokolade, da kann sich so manch ein Mann gar nicht entscheiden, was das Bessere von beiden ist. Auf einer Fashion-Show in Paris gab es beides zusammen. Fünfzehn Promis liefen in Schokoladen-Kleidern über den Laufsteg.

    Video: dpa
    von dpa ∙ live Desk
    Was für eine Entdeckung! 

    Im US-Bundesstaat South Carolina hat die Polizei einen Mann festgenommen, der tausende Waffen bei sich gehortet hat, berichtet der örtliche Fernsehsender WBTV. Die 7000 bis 10.000 Waffen sollen gestohlen worden sein, jedoch nicht von dem Verdächtigen selbst - er soll das Diebesgut gekauft haben.


    Fahrradklau ist doof. Manchmal ist aber auch der Fahrraddieb doof - zum Beispiel, wenn er eine Kleinigkeit beim Wegfahren übersieht:

    von OsPrimitivosTV via YouTube
    Wurst in der Handtasche

    In einer beim Online-Versandhändler Zalando bestellten Handtasche hat eine Kundin eine Mettwurst gefunden. Sie beschwerte sich auf der Facebook-Seite des Unternehmens und veröffentlichte ein Bild der schwarzen Tasche inklusive der Zwiebel-Mettwurst. «Wir wissen nicht, wie die Wurst in die Tasche gekommen ist», so ein Zalando-Sprecher. Einen Lebensmittelversand plane das Unternehmen jedenfalls nicht. Die Kundin könne die Tasche umtauschen oder zurückgeben. Fast 14.000 Facebook-Nutzer klickten auf den «Gefällt mir»-Button unter dem Eintrag der Kundin.


    Ein Kondom für drei Orgasmen?

    Im Streit um
    Angaben auf einer Kondompackung droht dem Berliner Hersteller Einhorn eine weitere Niederlage.
    Die Angabe «entspricht bis zu 21 Orgasmen» auf einer Verpackung mit sieben Kondomen ist nach Ansicht des Düsseldorfer Landgerichts zur Täuschung geeignet und kann zum Mehrfachgebrauch verleiten. «Deswegen haben wir das verboten», so die Vorsitzende Richterin. Sie bezieht sich dabei auf die einstweilige Verfügung, die das Gericht bereits auf Antrag eines Kölner Konkurrenten erlassen hatte. Dagegen hatte die Berliner Firma Widerspruch eingelegt. 

    Einhorn-Kondome: «1 Tüte á 7 Stück entspricht bis zu 21 Orgasmen.» Foto: Federico Gambarini, dpa
    Verrückte Linienführung

    Die Toraus-Linie beim niedersächsischen TuS Schwarz-Weiß Enzen führt auf dem Fußballplatz um die Torpfosten herum. Eine kaputte Pumpe soll schuld gewesen sein, daher habe der Platzwart mit der Kreidemaschine «Schlenker» um die Pfosten fahren müssen.

    Foto: Karsten Tschernich, dpa  
    «Net» zu Halloween-Feiern

    Das Bildungsministerium in der nordrussischen Hafenstadt Archangelsk rät Schulen der Region von Halloween-Feiern ab.
    Studien hätten ergeben, dass der Volksbrauch die Entwicklung der Kinder negativ beeinflussen könne, zitieren örtliche Medien aus einem Schreiben. Halloween-Feiern seien nicht vereinbar mit den Zielen der Ausbildung. Ein Behördensprecher in der Stadt etwa 1000 Kilometer nördlich von Moskau wurde mit den Worten zitiert, der Volksbrauch entspreche nicht den traditionellen Werten in Russland.

    Verkleidete Besucher auf Burg Frankenstein im hessischen Pfungstadt. Hier wird seit 38 Jahren Halloween gefeiert. Foto: Alexander Heinl, dpa

    Mysteriöse Rettung

    Die 19- Jährige Katie Lentz wird bei einem Unfall in ihrem Wagen auf einem Highway bei Missouri eingeklemmt. 45 Minuten versuchen die Rettungskräfte die junge Frau zu befreien. Es scheint aussichtslos. Ein Priester erscheint am Unfallort und betet für das Opfer. Als die Feuerwehrmänner ihm wenige Minuten später nach gelungener Rettung danken wollen, ist er spurlos verschwunden. War es ein Engel? Nicht wirklich. 

    Witnesses Claim Miracle Man Saved Car Crash Victim With Prayer | ABC World News Tonight | ABC News
    von ABCNews via YouTube

    Vom Scheitel bis zur Sohle

    Mutiger Schritt nach 60 Jahren «Tagesschau»-Geschichte: Jan Hofer hat sich als erster Nachrichtensprecher für ein paar Augenblicke von Kopf bis Fuß gezeigt. In den sozialen Netzwerken fassten viele Zuschauer das «Revolutiönchen» mit Humor auf. «Was? Die haben auch Beine?» schmunzelte ein Twitter-Nutzer. Andere spotteten aber über den Hype, der im Voraus zu der Enthüllung angeheizt wurde: «Das mit den #Beinen in der #Tagesschau wär ja nur mit Badehosen oder Shorts wirklich spektakulär». 

    Für einige Zuschauer war selbst die kleine Veränderung zu viel: 
    «Modernisieren, ja! Aber man muss das Rad nicht ständig neu erfinden.» 
    Foto: Thorsten Jander, NDR/dpa 
    Chewbacca ohne Führerschein?

    Rückschlag für Darth Vader: Bei der Kommunalwahl in der Ukraine
    hat die Polizei einen im Stil der Science-Fiction-Saga «Star Wars»
    verkleideten Aktivisten festgenommen. Der Mann im zotteligen Fellkostüm
    der Figur Chewbacca war der Fahrer des als Film-Bösewicht
    Darth Vader auftretenden Spitzenkandidaten der Spaß-Partei Darth-Vader-Block. Die Polizei nahm ihn angeblich mit
    aufs Revier, weil er sich weigerte, seinen
    Führerschein zu zeigen.


    Domian wäre nach dem Tod gern ein Fressen für die Geier

    Jeder, wie er mag: Nachttalker Jürgen Domian wäre nach seinem Tod gern ein Fressen für die Geier.
    Die sogenannte Himmelsbestattung, die in Asien praktiziert wird, sei ihm sehr sympathisch. «Hierbei wird der Leichnam im Freien zerstückelt und den Geiern zum Fressen angeboten», sagte Domian der «Welt am Sonntag». «Somit schenkt ein toter Körper einem anderen Lebewesen Energie und Kraft. Dieses Bestattungsritual ist in Europa leider verboten.» Daher fallen seine konkreten Planungen konventioneller aus. «Wenn ich es für mich entscheide: verbrennen und anschließend irgendwo anonym verstreuen oder verscharren. Ich bin da völlig unsentimental.»

    Geierfrühstück: Jürgen Domian möchte gefressen werden. Foto: Uwe Zucchi/Archiv
    Caren Miosga: Meine Augenbrauen haben ein Eigenleben

    «Tagesthemen»-Moderatorin Caren Miosga hat eine Erklärung dafür, warum ihre Augenbrauen immer wieder Gesprächsstoff sind. «Die haben ein Eigenleben und entsprechen nicht der idealen Konformität einer Frau im Fernsehen, die ihre Augenbrauen in der Regel ganz dünn zupft. Das mochte ich nie tun», sagte Miosga der «Neuen Osnabrücker Zeitung». «Früher war es ganz schlimm – da hatte ich solche Waigel-Augenbrauen, bis mich die Fernsehmenschen davon überzeugt haben, dass das so nicht geht», schilderte die Moderatorin. Der frühere Bundesfinanzminister Theo Waigel (CSU) ist bekannt für seine buschigen Brauen. 

    Caren Miosga im ARD-Hauptstadtstudio in Berlin. Foto: Britta Pedersen/dpa
    Das macht nicht nur Spaß, sondern schont auch die Reifen: Die Überwachungskamera einer Tankstelle hält fest, wie eine Autofahrerin die Kurve an der Ausfahrt knappstmöglich nimmt.

    'Elderly lady' goes viral after tipping her car onto two wheels as she exits petrol station 
    via YouTube
    Da könnte man sich auch gut die goldenen Puschel der US-Cheerleader vorstellen: Eine Jugendmannschaft des FC Metz zeigt beim Training eine zauberhafte Choreografie:

    FC Metz : l'entraînement insolite des U15 !
    von Topmercato via YouTube
    Ortsnamen mit dem anstößigen Wort «Nigger» sollen aus der neuseeländischen Landschaft verschwinden. «Der Vorschlag stammt von einem Bürger, der geltend macht, dass diese Namen geschmacklos, anstößig, diskriminierend und herabwürdigend sind», sagte Wendy Shaw von der Behörde Geography Board. Aus «Nigger Hill» und «Nigger Stream» auf der Südinsel sollen «Tawhai Hill» und «Steelhead Stream» werden. Die neuen Namen erinnern an einheimische Bäume und Fische. 

    Diskriminierende Bezeichnungen in der Sprache stehen seit Jahren weltweit auf dem Prüfstand. In Deutschland ist aus «Negerkuss» für eine baiserartige Masse mit Schokoladenüberzug «Schokokuss» geworden. In Astrid Lindgrens Pippi-Langstrumpf-Büchern heißt der «Negerkönig» jetzt «Südseekönig». In den USA steht der Washingtoner Football-Club «Redskins» (Rothäute) am Pranger, widersetzt sich aber einer Umbenennung.
    Geht uns das nach einer langen Nacht nicht manchmal ähnlich? Man versucht, aufzustehen. Man versucht es wirklich. Und ist dann so entkräftet, dass man prompt wieder in die Kissen zurücksackt - so wie dieses Eisbär-Baby:

    Cute Baby Polar Bear Video Went Viral
    via YouTube
    RTL II plant Dokusoap mit «Mörtel» und «Spatzi» Lugner

    Der österreichische B-Prominente Richard «Mörtel» Lugner (83) und seine deutlich jüngere Ehefrau Cathy (25) werden im nächsten Jahr im Mittelpunkt einer RTL-II-Reihe stehen.
    «Österreichs Society-Paar Nummer eins bekommt seine eigene Doku-Soap im deutschen Privatfernsehen», hieß es in einer Sendermitteilung. 

    «In "Lugner und Cathy - Der Millionär und das Bunny" begleitet RTL II Richard und seine fünfte Ehefrau Cathy in vier Episoden bei ihrem turbulenten Familienleben und beleuchtet eine Beziehung mit fast 60 Jahren Altersunterschied.» Mit seinen prominenten Gästen ist Baulöwe Lugner Jahr für Jahr Paradiesvogel des Wiener Opernballs. Er und Cathy (Kosename «Spatzi») hatten 2014 geheiratet. Sein Kommentar bei der Trauung: «Meine Leidenschaft brennt heißer noch wie Gulaschsaft.»

    Heißer noch wie Gulaschsaft: Richard «Mörtel» Lugner (83) und seine Ehefrau Cathy. Foto: Jens Kalaene/Archiv 
    Hirsch fährt Bus

    Es sieht aus, als habe dieser Hirsch mit dem Bus fahren wollen: Nach einem Wildunfall in Österreich hat sich das Waldtier plötzlich wie ein Passagier auf einem der Vordersitze wiedergefunden. Bei dem Unfall durchschlug der etwa einjährige Bock in Kärnten die Windschutzscheibe eines Postbusses und landete in dem Fahrzeug.
     
    Das Tier schlug mit Läufen und Geweih zunächst wild um sich und flüchtete sich dann auf einen Sitz. Der Bus rutschte eine Böschung hinab, weil die Handbremse nicht angezogen war. Der Busfahrer, der einzige Fahrgast und dann auch der Hirsch entkamen schließlich durch die hintere Tür. Während Hirsch und Passagier mit dem Schrecken davonkamen, wurde der Fahrer leicht verletzt. Der Bus wurde schwer beschädigt. 

    Schwarzfahrer: Ein Hirsch ohne Ticket in einem österreichischen Postbus. Foto: KPD Kärnten 
    Zwölfjähriger erreicht Hauptfeld der Tischtennis-Profis - Rekord!

    Der zwölfjährige Japaner Tomokazu Harimoto hat als jüngster Spieler aller Zeiten auf der Tischtennis-World-Tour das Hauptfeld im Herren-Einzel erreicht. Dies gelang dem Youngster bei den hochkarätig besetzten Polish Open durch ein 11:9 im entscheidenden siebten Satz gegen den früheren EM-Finalisten Tan Ruiwu aus Kroatien, wie der Weltverband ITTF mitteilt.

    «Ich bin glücklich, der Jüngste überhaupt zu sein, der es ins Hauptfeld schafft», sagte der stolze Harimoto. «Ich habe schon mit zwei Jahren mit Tischtennis angefangen wegen meiner Eltern, die auch Tischtennisspieler waren», berichtet der Zwölfjährige. «Als kleiner Junge habe ich auf einem Stuhl gesessen und versucht, Tischtennis zu spielen. Heute trainiere ich jeden Tag neun Stunden.»

    Foto: ITTF 
    Im Bordell verliebt - und die Polizei tut nichts!

    Ein verliebter Mann hat in Speyer die Polizei in ein Bordell gerufen.
    Der 30-Jährige hatte sich unsterblich in eine Prostituierte verliebt. Er habe die Beamten um Hilfe gebeten, um «seine Frau» aus dem Bordell zu befreien, sagte ein Polizeisprecher.

    Die Polizei konnte dem Verliebten allerdings nicht helfen: Die Gefühle seien trotz einer gemeinsam verbrachten Nacht
    einseitig geblieben.


    Kein Ort für große Gefühle. Foto: Patrick Seeger 

    Regenwürmer dürfen auf Rügener Fußballplatz bleiben

    Die Regenwürmer auf einem Fußballplatz der Insel Rügen werden nach längerem Hin und Her jetzt doch nicht umgesiedelt. 2009 hatten Politiker der Stadt Bergen rund 200 000 Tierchen der Marke «Dutch Nightcrawler» aus den Niederlanden kommen lassen - sie sollten helfen, nachdem Pfützen den Rasen des gerade sanierten Stadions unbespielbar gemacht hatten.

    Wegen dieser Aktion kritisierte der Steuerzahlerbund die Stadt mehrfach, auch weil der erhoffte Erfolg ausblieb: Statt als Drainage zu wirken, vermehrten sich die Würmer und sorgten durch kleine Erdhäufchen dafür, dass der Platz uneben und bei Nässe glitschig wurde. Wie Bergen nach der Absage des Umsiedlungsprogramms das Regenwurm-Problem in den Griff bekommen will, bleibt erst einmal offen.

    Die Rügener Regenwürmer dürfen den Fußballplatz weiter umgraben Foto: Stefan Sauer 
    So ein Zufall aber auch!

    Fußball-Nationalspieler Bastian Schweinsteiger wehrt sich gegen ein chinesisches Unternehmen, das eine ihm ähnelnde Spielzeugfigur in einer Art Wehrmachtsuniform vertreibt. «Wir gehen juristisch dagegen vor. Mehr gibt es von unserer Seite dazu nicht zu sagen», so ein Sprecher Schweinsteiger. Der Soldat namens «Bastian» ist auf der Website der Hongkonger Firma DID in verschiedenen Uniformen abgebildet, die an die der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg erinnern. Für eine Stellungnahme war das Unternehmen zunächst nicht zu erreichen. 

    Die «Bild»-Zeitung, die zuerst über den Fall berichtete, zitierte einen Mitarbeiter der Firma mit den Worten: «Wir bieten keine Figur an, die auf einem Fußballspieler basiert.» Es sei Zufall, dass die Figur «Bastian» wie Schweinsteiger aussehe. Bastian sei ein häufiger Vorname in Deutschland. Die Figur basiere auf dem «typischen Deutschen». Das Unternehmen verkauft neben verschiedenen Soldaten-Figuren auch Modelle von geschichtlichen Personen wie Stalin, Napoleon und Martin Luther King. 

    Der Soldat namens «Bastian» als Spielzeugfigur. Foto: DID/dpa 
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