Kurios - die andere Seite der Nachrichtenwelt

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Kurios - die andere Seite der Nachrichtenwelt Live

Lustig, absurd, abenteuerlich: Unser NewsBlog über Buntes, Kurioses und Skurriles versorgt Sie mit den amüsantesten und unglaublichsten Geschichten aus aller Welt.

    Hai-Begegnung

    Ein Hai greift bei einem internationalen Surf-Wettbewerb vor laufenden Kameras einen Sportler an. Der australische Surfer Mick Fanning bleibt bei der Attacke unverletzt, wie die World Surf League mitteilt. Fanning war den Angaben zufolge im Finale gegen Julian Wilson (26) angetreten, als der Hai ihn vor dem Strand der Jeffreys Bay in Südafrika von hinten anfiel. Fotos und ein Video zeigen, wie der Sportler den gefährlichen Fisch abwehrt. Nachdem Helfer ihn aus dem Wasser holten, bricht die WSL den Wettkampf ab.
    von Desk bearbeitet von Christoph Lignitz, dpa 7/19/2015 4:40:28 PM
    Ärger wegen Tweet

    Es sollte ein Witz sein: Nach einem Feuer in einem Restaurant im trendigen Osten Londons hat die Feuerwehr auf Twitter, gemeldet, glücklicherweise sei «kein Hipster» verletzt. Doch der kleine Scherz kam gar nicht gut an im Internet, es hagelte Kritik an der «respektlosen» Bemerkung. Kurz darauf folgte die Entschuldigung: «Es tut und leid, wenn wir jemanden beleidigt haben, weil wir den Ausdruck Hipster benutzt haben. Hoffentlich kommen die Geschäfte in Shoreditch schnell wieder auf die Beine», twittert die Feuerwehr. Das Feuer war im Stadtteil Shoreditch ausgebrochen, 35 Feuerwehrleute waren im Einsatz.




    von Desk bearbeitet von Christoph Lignitz, dpa 7/19/2015 1:43:30 PM
    «Kuller, kuller, roll, roll»

    Ostfriesen haben bei den deutschen Murmel-Meisterschaften den ersten und zweiten Platz belegt. Die Mannschaft namens Murmeltiere aus Hinte konnte dabei am Wochenende ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Die Vorjahressieger aus der Gemeinde bei Emden gewannen das Finale der 20. Deutschen Murmelmeisterschaften gegen ihre Nachbarn aus dem ostfriesischen Uttum, wie die Ausrichter bekanntgeben.

    26 Mannschaften aus ganz Deutschland hatten sich in Sandhatten bei Oldenburg im Umgang mit den kleinen Kugeln gemessen. Rund 250 Murmelfans feuerten die vierköpfigen Teams mit dem Ruf «Kuller, kuller, roll, roll» an. Ziel war es, die Murmeln auf neun Meter langen Ascheplätzen in einem fünf Zentimeter großen Loch in der Mitte zu versenken. Die Murmelspieler brauchten dabei neben viel Gefühl auch jede Menge Geduld - bis der Sieger ausgespielt war, vergingen viele Stunden.

    Höchste Konzentration: Daniela Wöbse vom SV Murmel 011 gibt hier ihrer Kugel den entscheidenden Schubser zum Einlochen. Foto: Ingo Wagner, dpa
    Strandkorb mit Steckdose

    Bei Strandkörben sind ausgefallene Modelle immer mehr gefragt. Ein Trend sind zum Beispiel XXL-Körbe, wie Norbert Babies, Vorsitzender des Landesverbandes der Strandkorbvermieter in Schleswig-Holstein, sagt. «Die werden immer beliebter, gerade bei etwas beleibteren Gästen.» Auf Amrum werden Verliebten und Hochzeitspaaren etwa bei der Strandkorbvermietung mit Herzchen verzierte Körbe geboten. Am Timmendorfer Strand an der Ostsee gibt es einen Korb mit Sitzheizung, Licht und einer Zwölf-Volt-Steckdose.

    Der XXL-Strandkorb bietet Platz für drei Personen. Foto: Daniel Bockwoldt, dpa
    Aus erzieherischen Gründen 

    Ein Zehnjähriger aus Landshut hat wegen einer «Fünf» in Mathe die Unterschrift des Vaters gefälscht und sich dann selbst angezeigt. Der Bub sei auf der Wache in Landshut erschienen und habe voller Reue von der Urkundenfälschung berichtet, teilt die Polizei mit. Der letzte Mathetest sei «voll in die Hose gegangen» und mit der Note 5 bewertet worden, hatte der Viertklässler berichtet. Da die Eltern den Test gegenzeichnen sollten, habe er die Unterschrift des Vaters gefälscht. Als ihn das schlechte Gewissen plagte, wollte er sich selbst anzeigen.

    Die Beamtin rief beim Vater an und erfuhr, dass dieser von der Absicht des Sohnes wusste und diese auch aus erzieherischen Gründen billigte. Nach einem eindringlichen Gespräch mit der Beamtin war das schlechte Gewissen beruhigt und der Junge zog die Selbstanzeige zurück.

    Nicht fleißig genug gewesen: «Mathetest ging voll in die Hose.» Symbolbild: Roland Weihrauch, dpa
    Test-Pflug

    Mitten im Sommer probt die Essener Stadtreinigung für eiskalte Tage. Mit Slalomfahrten durch einen Hütchen-Parcours lernen Mitarbeiter derzeit auf einem Übungsplatz, wie sich Räumfahrzeuge mit Schneepflügen richtig steuern lassen. Bei diesen extra umgebauten Kehrmaschinen sitzt das Steuer rechts, der Joystick lenkt den Pflug, der Salzstreuer empfängt Befehle von einem Computer. Die komplexen Aufgaben dürften nicht unterschätzt werden, sagte eine Sprecherin der Essener Entsorgungsbetriebe (EBE).

    Deshalb gebe es allein in diesem Jahr Schulungen und Auffrischungskurse für bis zu 150 Fahrer, damit die EBE auch im tiefsten Winter den 24-stündigen Bereitschaftsdienst erfüllen können. Denn bei den vielen Manövern könne der ein oder andere Kollege, der sonst in der Müllabfuhr tätig sei, im Winterdienst schon mal durcheinanderkommen.

    Im Slalom durch den Hütchen-Parcours: in Essen wird das Fahren mit Schneepflügen geübt. Foto: Caroline Seidel, dpa

    Papierberge mit Tinte bespuckt

    Ein Berg von 13 Tonnen Recyclingpapier, bespritzt und bespuckt mit schwarzer Tinte: Für diese Installation erhält die schwedische Künstlerin Anastasia Ax den internationalen Faber-Castell-Preis für Zeichnung. «Durch die ungewöhnliche Verwendung dieser Materialien schafft Ax beeindruckende skulpturale, ja architektonische Werke», begründet eine Jury aus internationalen Museumsdirektoren am die Entscheidung. Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. Die Werke von Ax (Jahrgang 1979) und vier weiteren nominierten Künstlern sind bis zum 11. Oktober im Neuen Museum in Nürnberg zu sehen.

    In einer etwa 20-minütigen Aktion hat die Künstlerin die Papierberge einige Tage zuvor mit schwarzer Tinte aus Plastikflaschen besprüht und bespuckt. Ach ja, die Kunst-Installation trägt den Namen: «The world as of yesterday». Foto: Daniel Karmann, dpa
    Henne adoptiert Nandu-Küken

    Huhn Gertrud ist im Wormser Tiergarten in die Vaterrolle für zehn Nandu-Küken geschlüpft. Weil sich der eigentlich zuständige Nandu-Hahn nicht richtig um den Nachwuchs kümmerte, versuchten es die Tierpfleger mit Huhn Gertrud - erfolgreich. «Sie ist einfach tiefentspannt», berichtete Tierpflegerin Karina Decker. Seit mittlerweile sechs Wochen passe Gertrud auf die Küken auf und habe ihnen das Picken und Trinken beigebracht.

    Bei den Laufvögeln Nandu (lat.: rhea americana), die ausgewachsen bis zu rund 1,50 Meter groß werden und ursprünglich aus Südamerika stammen, ist normalerweise der Hahn für das Ausbrüten und die «Erziehung» des Nachwuchses zuständig.

    "Mir nach!" - Huhn Getrud zeigt den Nandu-Küken, wo es langgeht. Foto: Uwe Anspach, dpa

    Ratte statt Einbrecher

    Ständiges Rascheln und Klappern auf dem Hof einer Firma hat einen Passanten in Münster die Polizei rufen lassen. Er vermutete einen Einbruch, wie ein Polizeisprecher berichtete. Die Geräusche seien immer wiedergekehrt und es habe geklungen, als breche jemand einen Münzautomaten auf. Die Polizei fand statt Dieben allerdings nur eine Ratte in einem Metalleimer. «Und wenn eine Ratte im Metalleimer randaliert, macht das ganz schön Terz», sagte der Sprecher.
     «Kuhglocken out»

    Mit einer Kampagne gegen Kuhglocken erregt eine holländische Tierfreundin in der Schweiz Aufsehen. «Unser Ziel ist ein gesetzliches Verbot», so die seit vielen Jahren in der Eidgenossenschaft lebende Nancy Holten. «Zuerst wollen wir dabei die Glocken beim Alpaufzug und Alpabzug verbieten lassen, denn diese Riesenglocken quälen die Tiere am meisten.»

    Glocken seien für Kühe «so laut, als wenn wir uns einen Presslufthammer ans Ohr halten würden», wettert die dreifache Mutter und Veganerin. Holten versucht, ihr Ansinnen mit Medienauftritten und der Facebook-Gruppe «Kuhglocken out» durchzusetzen, der sich bislang rund 2200 Unterstützer angeschlossen haben. Etwa achtmal so groß ist allerdings die Anhängerschaft der als Reaktion geschaffenen Facebook-Gruppe «Pro Kuhglocken».

    Tierschutzaktivistin Nancy Holten. Foto: Privat/dpa
    Dieb überholt Lkwfahrer mit dessen Privatauto

    Da hat ein Lastwagenfahrer auf dem Berliner Ring wohl seinen Augen nicht getraut: Er wurde von seinem eigenen Auto überholt - am Steuer saß der mutmaßliche Dieb. Der Wagen muss kurz davor in Berlin gestohlen worden sein, wie eine Polizeisprecherin sagte. Der Lastwagenfahrer alarmierte die Polizei, Beamte stoppten das Auto kurz hinter dem Grenzübergang Frankfurt (Oder). Gegen den 26 Jahre alten Fahrer wird nun wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls ermittelt.
    von Anette van Eimeren, dpa bearbeitet von Desk 7/16/2015 11:16:36 AM
    Knöllchen für Polizeiwagen

    Beim Brötchenholen sind Polizisten in Wülfrath (NRW) als Falschparker erwischt und verwarnt worden. Nach Angaben ihrer Kollegen hatte die Besatzung des Streifenwagens ihr Auto auf dem Gehweg geparkt, um kurz einzukaufen. Allerdings waren die Polizisten dabei fotografiert worden, das Bild gelangte in Internetforen und auf diesem Umweg auch zu den Vorgesetzten der Falschparker nach Mettmann. Es folgten: eine Standpauke auf dem Revier und ein Knöllchen - «nach dem für jedermann gültigen Verwarnungsgeldkatalog», wie die Polizei in Mettmann mitteilte.
    Eichhörnchen verfolgt Passantin

    Ein Eichhörnchen hat eine Frau in Bottrop so hartnäckig verfolgt, dass diese in ihrer Not schließlich die Polizei zu Hilfe rief. Egal, was die Frau machte - das Eichhörnchen blieb ihr auf den Fersen. Die herbeigerufenen Polizisten beobachteten das Schauspiel erst mit großen Augen, dann griffen sie ein und nahmen das anhängliche Tier mit zur Wache. Dort hätten die Kollegen das Eichhörnchen mit Apfelstücken und Honigtee versorgt, bevor es in eine Tier-Auffangstation kam, teilte die Polizei mit.

    Von der Verfolgung offenbar erschöpft: das Stalker-Eichhörnchen. Foto: Polizei Recklinghausen

    Rentnerin findet Schlafwandler in ihrem Haus

    Nur mit Boxershorts und Shirt bekleidet hat sich ein Schlafwandler in Bremen in das Haus einer Rentnerin verirrt. Die 79-Jährige alarmierte die Polizei und gab an, dass ihr ein junger Mann zugelaufen sei. Als die Beamten bei der Frau eintrafen, saß der 25-Jährige seelenruhig barfuß am Küchentisch. Das letzte, woran er sich erinnern konnte, war nach Angaben der Polizei, dass er zusammen mit seinem Vater einen Film angeschaut hatte. Der war dann auch sichtlich überrascht, als die Beamten mit dem Schlafwandler vor seiner Tür standen. Der Vater sei überzeugt gewesen, dass sein Sohn im Bett liege.
    "In 100 Metern wird scharf geschossen"

    Er folgte seinem Navi - und landete im Sperrbereich eines Truppenübungsplatzes mitten in einer Schießübung. Der Mountainbiker im unterfränkischen Wildflecken habe einen besonders aufmerksamen Schutzengel gehabt, teilte die Polizei mit. Denn ein Bundeswehrsoldat bemerkte den 35-jährigen Urlauber und hielt ihn an, bevor Schlimmeres geschehen konnte. Auf dem Schießstand habe höchste Lebensgefahr geherrscht, hieß es. Eine Polizeistreife geleitete den Radler wieder auf sicheres Terrain.
    Polizei hilft britischen Mönchen mit Reifenpanne

    Kurioser Notruf: Der Polizei in Niedersachsen wurde ein defekter Bus «voll besetzt mit in Bettlaken gekleideten Menschen» gemeldet. Wie sich herausstellte, handelte es sich dabei um traditionell gekleidete Hare-Krishna-Mönche aus Großbritannien. Sie waren auf der Rückfahrt von einer Wohltätigkeitstour durch Skandinavien, als sie mit einer Reifenpanne in Deutschland auf einem Parkplatz an der A1 strandeten. «Die Mönche waren mit einem Oldtimer-Reisebus unterwegs und in erheblicher Zeitnot - ihre gebuchte Fähre von Frankreich sollte in sieben Stunden abfahren», so die Polizei Delmenhorst.

    Bei der Kontrolle des Busses wurde dann auch noch festgestellt, dass die Bremsscheibe und zwei weitere Reifen ebenfalls dringend ausgetauscht werden mussten. Die sehr seltenen Ersatzteile waren in ganz Norddeutschland nur bei einem Händler in Osnabrück auf Lager. Die Autobahnpolizisten begleiteten die Mönche bis nach Osnabrück, wo der Bus repariert wurde und dann laut Polizei rechtzeitig weiter fahren konnte. 
    WM-Titel für Deutschland !

    Petr Bauer ist neuer
    Weltmeister im Pizzakartonschnellfalten. Der 27-Jährige setzt sich bei der vergleichsweise ungewöhnlichen WM in Irsch an der Saar (Rheinland-Pfalz) gegen gut 20 Konkurrenten aus sieben Nationen durch. Der Deutsche mit russischen Wurzeln beherrschte die Klapp-Stülp-Falt-Disziplin am besten: Flott und fingerfertig schaffte er 13 Boxen in einer Minute. Er löst Weltmeister Dominic Labarbe (31) aus Koblenz ab, der den Titel bei der ersten Pizzakartonfalt-WM 2013 geholt hatte. Die Pizzakartonfalt-Elite stammt unter anderem aus Ungarn, Österreich, Ungarn, Italien und den USA.

    Petr Bauer umgeben von Beweisen seines weltmeisterlichen Auftritts. Foto: Oliver Dietze, dpa
    Hallo Familie Wal!

    Wenn das Boot zur Nussschale wird: Fischer in Alaska wurden Zeugen eines Treffens ganz besonderer Art...

    Wale tauchen nahe Seward, Alaska aus dem Meer auf
    via YouTube

    von Thomas Rohatzsch, dpa bearbeitet von Christoph Lignitz, dpa 7/9/2015 4:20:36 PM
    Hilfe, (m)eine Frau!

    Weil er seine neben ihm liegende Ehefrau für einen Einbrecher gehalten haben will, hat ein Mann in Hohberg (Baden-Württemberg) mitten in der Nacht mit seinen Schreien die Nachbarschaft alarmiert. Die rief die Polizei, die Beamten gingen dann von Haus zu Haus, um dem vermeintlichen Verbrechen auf die Spur zu kommen. Ein junges Ehepaar konnte die mysteriösen Hilferufe dann erklären: Der 33-jährige Mann hatte einen Alptraum und erkannte beim Aufwachen nicht sofort seine zwei Jahre ältere Frau. Daraufhin habe er in seiner Angst laut geschrien.
    DJ Scherzkeks

    DJs sollten Stimmungsanheizer sein. Denkt sich auch dieser Plattendreher - doch dann...

    WHEN U TROLL THE ENTIRE CROWD.
    von mashdnkutchermusic via YouTube

    Ballonflieger

    Von 120 großen mit Helium gefüllten Luftballons hat sich ein Kanadier über Calgary tragen lassen. Er stieg mit seinem Gefährt, das ansonsten nur aus einem Gartenstuhl und einem Werbebanner bestand, über der westkanadischen Stadt auf, als dort gerade ein großes Rodeo stattfand. Über dem Festgelände sprang er mit einem Fallschirm ab, verfehlte wegen «verrückten Windes» aber das Stadion.

    Zweck der Aktion: Werbung für sein Geschäft.
    «Eigentlich wollte ich aus einem Hubschrauber springen, aber kein Pilot
    wollte sich anheuern lassen, weil das eine Flugverbotszone ist.
    Also bin ich selbst in die Luft gegangen», so der 26-Jährige. Er habe extra Fallschirmspringen dafür trainiert. «Als ich runterkam, war gleich ein Krankenwagen da. Die Polizei auch.» Der Gartenstuhl fiel 65 Kilometer entfernt auf die Erde, in der Nähe eines Mädchens. Der junge Mann soll nun wegen einer Ordnungswidrigkeit bestraft werden.


    Frei und Berg

    Freiberg in Sachsen freut sich über zwei kleine Chinesen namens Frei und Berg. Die Eltern der beiden Kinder hatten sich einst an der Freiberger Bergakademie kennengelernt und die Namen ihrer beiden Kinder als Liebeserklärung an die Stadt ausgewählt. Nun will die Stadt die Geschwister ehren - mit Hand und Fuß.

    Der 2012 geborene Frei Fulai Shen hatte sich im «Silbernen Buch» der Stadt bereits mit einem Handabdruck verewigt.
    Nun darf die im März geborene Berg Beige Elisabeth Shen ihren Fußabdruck im Ehrenbuch hinterlassen. Zudem übernimmt Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm auch für Freis kleine Schwester Berg die Ehrenpatenschaft. In China kann jedes Wort, das im Wörterbuch steht, als Name verwendet werden. Auch die Wörter «Frei» und «Berg» haben im Chinesischen eine Bedeutung. Frei heiße so viel wie «das Glück kommt», Berg bedeute «liebe Tochter des Königs».

    Der kleine «Frei» posiert im April 2012 mit seiner Mutter Huixian Yang und Vater Hong Shen bei seinem Ehrenpaten, Freibergs Oberbürgermeister Bernd-Erwin Schramm, im Rathaus. Foto: Arno Burgi, dpa/Archiv

    Feuereifer

    Weil er ein Wespennest mit einer Flamme aus einer Gaskartusche zerstören wollte, hat ein 63-Jähriger bei Karlsruhe seine Gartenhütte abgefackelt und erheblichen Schaden angerichtet. Die zehn Quadratmeter große Hütte in Ettlingen fing Feuer und brannte bis auf die Bodenplatte nieder, wie die Polizei mitteilte. Das Feuer habe auch auf umliegende Bäume und angrenzende Maisfelder übergegriffen. Die Feuerwehr war über Stunden damit beschäftigt, Glutnester zu löschen. Verletzt wurde niemand - es entstand allerdings ein Schaden von 15 000 Euro. Vergangene Woche hatte erst ein 84-Jähriger in Blumenholz in Mecklenburg-Vorpommern das Dach seines Hauses in Brand gesetzt, weil er mit einer Lötlampe ein Wespennest zerstören wollte.
    Evergreen

    Die Mühen beim Einparken sind manchmal ziemlich lustig. Dieses aktuelle Video aus Schottland entwickelt sich gerade zu einem viralen YouTube-Hit.


    Is This The Worst Parking Attempt Ever?
    via YouTube

    Haar-Angriff

    Ein neuer Haarschnitt für einen Siebenjährigen hat in Thüringen zu einem Polizeieinsatz geführt. Als die Mutter zur Schere griff, schrie und wimmerte der Junge in der Wohnung, wie die Polizei in Gotha mitteilte. Eine Frau hörte das und rief die Polizei. Die traf in der Wohnung eine 41-Jährige mit ihren beiden Söhnen an - dem jüngeren wollte die Frau die Haare schneiden. «Er wollte die Schere nicht in der Nähe seiner Haare haben», berichtete eine Polizeisprecherin. Gewalt sei nicht angewendet worden. Die Mutter gab schließlich entnervt auf. Der Junge muss nun laut Polizei mit einem «unfertigen Haarschnitt» leben.
    Wurst-Gelato

    Zuckerfreies Eis aus Wasser, Karottensaft und Leberwurst, für die extra Portion Hundegschmack? Dem Golden-Retriever-Rüden «Oskar» scheint es zu schmecken. Der italienische Eismacher Leonardo Caprarese weiß, wie man unsere treuen Vierbeiner verwöhnt.

    Foto: Ingo Wagner, dpa

    von Thomas Rohatzsch, dpa bearbeitet von Christoph Lignitz, dpa 7/6/2015 11:24:38 AM
    Massenschlägerei geht auch bei Hitzewelle

    In einem Freibad in Berlin-Neukölln kam es zu einer Keilerei von bis zu 60 Jugendlichen. Anfangs stritten sich nur zwei Jugendliche, dann griffen immer mehr Zuschauer ein, bis schließlich einige Dutzend Menschen stritten und aufeinander einschlugen. Als die Polizei eintraf, hatten sich laut Polizei alle Beteiligten wieder im Schwimmbad verteilt und ließen sich nicht mehr identifizieren. Die Schwimmbadleitung entschied das Bad zu räumen und die etwa 6000 Badegäste mussten hinaus in die brütende Hitze.
    62 Hotdogs in 10 Minuten

    Der 23-jährige Matt Stonie hat erstmals das jährliche Würstchen-Wettessen in New York gewonnen. Der schlanke Kalifornier verschlang in zehn Minuten 62 Hotdogs. Er schlug damit den 31-jährigen Kalifornier Joey Chestnut, der diesmal  «nur» 60 Würstchenbrote schaffte.

    Guten Appetit! Matt Stonie (r.) schaffte zwei Würstchen mehr. Foto: Peter Foley, EPA/dpa
    Guter Riecher

    Irgendwann hatte die schwedische Designerin Michelle Vandy genug von den akuten Schmerzen an ihrem Handgelenk. Warum nicht die Nase und die Lippen nutzen? Gesagt, getan! Auf der Website looknohands.com beschreibt die 26-Jährige die Hintergründe ihrer skurrilen Idee.

    Polizei löst Sexorgie auf Parkplatz auf

    Eine Sexorgie auf einen Parkplatz ist von der Polizei in Witten (Nordrhein-Westfalen) aufgelöst worden. Dutzende Männer und Frauen hatten sich an dem abgelegenen Ort getroffen. «Als die Kollegen von der Streife eintrafen, rannten die meisten - annähernd bekleidet - zu ihren Autos und fuhren davon», berichtete ein Polizeisprecher, «ein paar andere fühlten sich im Recht und wollten bleiben». Zuvor hatte ein Bürger die Beamten alarmiert. Bei der Befragung betonten die noch Anwesenden, dass die Orgie auf absolut freiwilliger Basis zustande gekommen war.
    Känguruh büxt aus

    Aus dem Zirkus entwischt und durch die schwäbische Landschaft gehoppelt: Ein ausgebüxtes Känguru hat bei Ulm für Wirbel gesorgt. «Am Morgen stand die Tür zum Zirkus-Gehege offen, einzelne Tiere waren dann draußen», sagte ein Polizeisprecher. Die Zirkus-Mitarbeiter hätten fast alle wieder einfangen können, «aber ein Känguru hat sich auf die Reise gemacht». Das freiheitsliebende Tier hüpfte entlang der Bahngleise Richtung Ulm. Die Bundespolizei sperrte deshalb kurzzeitig den Bahnverkehr. Mitarbeiter fingen es schließlich ein.

    So müde

    In der
    Eingangsschleuse eines Discounters in Baden-Württemberg ist ein schlafender Einbrecher entdeckt worden.
    Um ihn herum lagen mehrere Packungen Zigaretten, Zigarillos, eine Gartensichel, eine Dose Haarspray und ein Stück Käse. «Anhand des Leerguts dürfte der Einbrecher im Geschäft eine Flasche Wodka und zwei Fläschchen mit Kräuterschnaps leer getrunken haben», sagte ein Polizeisprecher. Der 41-Jährige kam in Gewahrsam.
    von Dirk Wittenberg, dpa bearbeitet von Christoph Lignitz, dpa 7/3/2015 10:15:52 AM
    Fan-Kult im DDR-Staatsrat

    Was war da los im DDR-Staatsrat? Angestellte kleisterten sich ihre Lieblingspromis aus Ost und West einfach an Bürowände. Und so lächelten Schauspieler Robert Redford und Sänger Udo Jürgens auf die Staatsdiener herab - ganz in der Nähe von DDR-Schlagerstar Frank Schöbel oder Sängerin Veronika Fischer. Die Original-Poster und ausgeschnittenen Fotos aus den 70er und 80er Jahren seien jetzt in einem Nebengebäude wiederentdeckt worden, sagte der Sprecher der European School of Management and Technology, Fabian Steinecke. Nun sind die Relikte der DDR-Vergangenheit gut sichtbar platziert. Die Fotos wurden vorsichtig abgelöst und auf extra Platten für die Nachwelt konserviert, so Steinecke.

    Hollywood-Star Robert Redford hatte offenbar auch Fans im DDR-Staatsrat. Foto: Paul Zinken, dpa
    Schlagersänger Costa Cordalis mit wallendem Haar - plus ausgechschnittener Unterschrift. Foto: Paul Zinken, dpa
    Die Ost-Helden schlechthin: Die Puhdys. Foto: Paul Zinken, dpa
    Die Fotos wurden auf extra Platten für die Nachwelt konserviert. Foto: Paul Zinken, dpa
    Traum aller Schwiegermütter: der blutjunge Karel Gott. Foto: Paul Zinken, dpa
    In dem früheren Staatsratsgebäude am Schlossplatz in der Mitte Berlins werden Manager ausgebildet. Foto: Tim Brakemeier, dpa
     
     

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    Früh-Gra(e)ber

    Weil zwei Friedhofsmitarbeiter der Hitze ausweichen wollten, haben sie im südbadischen Lörrach einen Polizeieinsatz verursacht.
    Die beiden Männer begannen auf dem Hauptfriedhof der Stadt schon gegen 5.00 Uhr in der Früh damit, ein Grab zu schaufeln, teilte die Polizei mit. Ein Anwohner sah die beiden Männer, wie sie auf dem Friedhof Spaten in die Erde stießen, und rief besorgt die Polizei. Diese stellte fest, dass alles in Ordnung ist. Normalerweise graben die Mitarbeiter tagsüber. Sie konnten ihre schweißtreibende Tätigkeit fortsetzen.
    Cruz for «Simpsons»

    Ted Cruz, Senator von Texas, will nicht nur nächster Präsident der Vereinigten Staaten werden - er hat auch ungefragt als Synchronsprecher der Zeichentrickserie «Die Simpsons» vorgesprochen. In einem kurzen Internetvideo für das Unterhaltungs-Portal «Buzzfeed» verkörperte der 44-Jährige gleich ein halbes Dutzend der gelben Figuren.

    «Ich nehme alles, was ich bekommen kann», sagt er in dem Filmchen und legt dann los mit bekannten Zitaten. Tochter Lisa und Vater Homer will ihm vermutlich keiner so recht abnehmen, aber ausgerechnet der fiese Milliardär Burns gelingt dem Republikaner verdächtig gut («Lasst die Hunde los!»). Cruz selbst findet sich ideal als Synchronsprecher: «Mir wurde oft gesagt, ich hätte ein Gesicht fürs Radio. Ich finde, ich habe auch eines für Trickfilme.»

    Ted Cruz spricht für «Die Simpsons» vor
    von BuzzFeedVideo via YouTube

    Öl auf Leinwand ist out

    Künstlerin Niki Johnson fertigte aus 17 000 Kondomen ein Porträt. Das Porträt des emeritierten Papstes Benedikt XVI. Das Werk ist nun im  Milwaukee Art Museum im US-Bundesstaat Wisconsin zu sehen.

    Das Bild sei eine Beleidigung des früheren Papstes aus Deutschland, kritisierte das Erzbistum Milwaukee. Der Museumsdirektor Dan Keegan sieht es jedoch gelassen: «Unsere Hoffnung ist, dass das Werk nicht nur eine Kontroverse mit sich bringt, sondern auch Raum für Gespräche».


    Foto:  Niki Johnson, dpa


    Fast-Food mit Tempelsicht

    Die amerikanische Fastfood-Kette KFC hat ihre erste Filliale in der Stadt Yangon in Myanmar geöffnet.  Kunden standen bereits Stunden vor der Eröffnung vor dem Fastfood-Restaurant um sich Plätze zu sichern.
    Die etwas andere Aussicht! Foto: Nyein Chan Naing, dpa


    Abitur mit 72 Jahren

    Mit 72 Jahren hat der Rentner Robert Spieß in Wiesbaden sein Abitur bestanden. Spieß legte die Prüfungen am Hessenkolleg in der Landeshauptstadt ab, einer staatlichen Schule für Erwachsene.  «Ich wollte mich geistig beschäftigen», gab er als Grund an, wieso er als Rentner drei Jahre lang die Schulbank drückte.

    Mit der allgemeinen Hochschulreife (Notenschnitt 2,5) will Spieß dann Journalismus an der Universität in Mainz studieren. Für den Masterstudiengang braucht Spieß jedoch noch den akademischen Grad des Bachelor. In welchem Fach er diesen Studienabschluss anstrebt, ließ er noch offen. «Ich habe die Schnauze voll von der Lernerei», sagte der Abiturient. Er wolle sich von den Abi-Strapazen erholen, bevor er sich für den Bachelor büffele. Mehr als 40 Jahre lang hatte er als Flugdienstberater gearbeitet und Routen für Flugzeuge geplant.

    Stolzer Abiturient! Foto: Christoph Schmidt, dpa

    Abgeschnittener Finger? - Nein, Nacktschnecke

    Eine tote Nacktschnecke im Gras hat eine Frau in Rheinland-Pfalz für einen abgeschnittenen Finger gehalten. Sie habe das Tier beim Gang durch einen Park in Andernach entdeckt und die Polizei gerufen, teilten die Beamten mit. In Augenschein genommen habe sich die vermeintliche menschliche Extremität dann rasch als verstorbene Nacktschnecke entpuppt.
    Hässlich

    Der Pitbull-Schäferhund-Mix Quasi Modo ist zum hässlichsten Hund der Welt gewählt worden.
    Der zehn Jahre alte Vierbeiner, der mit seinem verformten Rücken eher an eine Hyäne erinnert, setzte sich beim «Ugliest Dog Contest» im kalifornischen Petaluma gegen 26 andere tierische Teilnehmer durch. Quasi Modo «verkörpere herausragende Hässlichkeit», hieß es zur Begründung von der Jury.
    Die entscheidet übrigens
    nach dem ersten Eindruck, ungewöhnlichen Merkmalen, natürlicher Hässlichkeit, Persönlichkeit und der Reaktion der rund 500 Zuschauer.

    Für die Besitzer des Hundes gibt es einen Preis in Form von 1500 Dollar. Sie hatten den Hund aus einem Tierheim geholt. Quasi Modo hat zahlreiche Geburtsschäden, die seinen Rücken zu kurz für seinen Körper aussehen lassen. Deswegen wirke er so gruselig, dass schon erwachsene Männer aus Angst auf ihre Autos gesprungen seien, sagten die Besitzer. Dabei sei der Hund eigentlich sehr freundlich und verspielt.

    Quasi Modo. Foto: Josh Edelson, dpa

    Chevrolet spricht jetzt Emoji

    Der Autokonzern Chevrolet verschickt seine neueste Pressemitteilung ohne Text, sondern verfasst diese komplett in Emojis. Die Botschaft: Wir sind jung und verrückt. Der Inhalt in etwa: Glücklich, Liebe, Auto. 



    Polizei beschallt mit Sex-Unterhaltung

    Mittelbayerische ZeitungÜber einer kanadischen Stadt kreist ein Hubschrauer und die Polizisten reden über Sex – mit eingeschalteten Lautsprechern.
    Endspurt für die Weihnachtsbäume

    Noch genau ein halbes Jahr - dann singen wir wieder «O Tannenbaum, O Tannenbaum» und sitzen unter dem prächtig geschmückten Weihnachtsbaum. Mitten im Sommer ist das noch ziemlich weit weg - dabei machen sich die Christbäume im Sauerland jetzt schon schick für das Fest. «Der Weihnachtsbaum wächst nicht von allein so schön», sagt Produzent Gerhard Schulte-Göbel aus Schmallenberg.

    «Bei uns ist das ganze Jahr Weihnachten», sagt der Sprecher der Sauerländer Christbaum-Produzenten, Eberhard Hennecke. Foto: Patrick Pleul,dpa
    Baby und Baseball

    Männer können eben doch Multitasking.

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