Kurios - die andere Seite der Nachrichtenwelt
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Lustig, absurd, abenteuerlich: Unser NewsBlog über Buntes, Kurioses und Skurriles versorgt Sie mit den amüsantesten und unglaublichsten Geschichten aus aller Welt.

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    Gottschalk und der verglühte Orden

    Thomas Gottschalk (68) hat beim Brand seiner Villa in Malibu auch viele wichtige Unterlagen verloren. "In dem Safe, in dem alle Urkunden und Dokumente meiner gesamten Familie verglüht sind (der Safe war 'Made in Germany' und 'feuersicher') befand sich auch mein Bayerischer Verdienstorden", schrieb der Entertainer dem Magazin "Spiegel". "Jetzt sieht er wenigstens so aus, als hätte ich ihn mir erkämpft." Gottschalk bedankte sich mit einem Leserbrief, der im aktuellen "Spiegel" abgedruckt ist samt einem Foto des verglühten Ordens, "in aller Form für die Erhebung in den Heldenstatus".

    "Der Spiegel" hatte Gottschalk in seiner Chronik 2018 zu einem der Helden des Jahres gekürt, nachdem sein Haus abgebrannt und er damit gelassen umgegangen war. Den Bayerischen Verdienstorden hatte Gottschalk 2001 aus den Händen des damaligen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber erhalten. Die höchste Auszeichnung des Bundeslandes Bayern erhalten Menschen als "Zeichen ehrender und dankbarer Anerkennung für hervorragende Verdienste um den Freistaat". Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder reagierte prompt: "Natürlich bekommt Herr Gottschalk seinen Orden samt Urkunde wieder. Bayern ist stolz auf ihn."


    Thomas Gottschalk soll einen neuen Bayerischen Verdienstorden bekommen. Foto: Tobias Hase, dpa

    22,5 Millionen Dollar für das bestbezahlte Model der Welt

    Kendall Jenner ist nach Schätzungen des "Forbes"-Magazins mit großem Abstand bestbezahltes Model der Welt. Die 23-jährige Vorjahressiegerin verdiente in den zwölf Monaten bis Juni 2018 demnach geschätzte 22,5 Millionen US-Dollar mit Engagements unter anderem bei Estee Lauder, Adidas und Calvin Klein. "Beinahe erreichte die Zahl ihrer Millionen die ihres Alters", schreibt "Forbes" dazu. Kendall Jenner ist die Halbschwester von TV-Sternchen Kim Kardashian (38).

    Mit deutlichem Abstand listet "Forbes" die Amerikanerin Karlie Kloss auf Platz zwei. Die 26-Jährige verdiente demnach 13 Millionen Dollar mit Deals etwa mit Swarovski. Auf Platz drei: Chrissy Teigen (33 Jahre, 11,5 Millionen). Die Amerikanerin verdiente neben dem Modeln auch mit Küchenartikeln, einem Kochbuch und TV-Moderationen. Mit derselben Summe ebenfalls Dritte: die Britin Rosie Huntington-Whiteley (31). Noch zweistellig: Die Britin Cara Delevingne (26) und Gisele Bündchen aus Brasilien (38) mit jeweils 10 Millionen auf Platz 5.


    Für Kendall Jenner läuft es. Foto: Evan Agostini, Invision/AP/dpa

    Ehrliche Finderin gibt jungem Vater 2000 Euro zurück

    Eine ehrliche Finderin hat einem jungen Vater eine vorzeitige Weihnachtsbescherung bereitet. Der 26-Jährige mit iranischer Staatsangehörigkeit hatte seinen Geldbeutel mit mehr als 2000 Euro verloren, als er mit dem Fahrrad in Waldkirch (Baden-Württemberg) unterwegs war. Der in Afghanistan geborene Vater zweier kleiner Kinder hatte sich über Jahre einen Flug zu seinen im Iran lebenden Eltern zusammengespart. Er hatte sie laut Polizei schon seit acht Jahren nicht mehr gesehen.

    "Sein Glück war, dass eine sehr ehrliche Frau aus Kollnau seinen mit über 2000 Euro Bargeld prall gefüllten Geldbeutel fand", heißt es im Polizeibericht. Doch die Zuordnung war schwierig. Denn im Geldbeutel fand sich nur eine Krankenversicherungskarte - und auf der war der Name des Besitzers falsch geschrieben. Da der Mann als Flüchtling auch erkennungsdienstlich erfasst war, fand das Portemonnaie doch noch seinen Weg zum Besitzer, und er konnte seinen Flug antreten. Die Finderin habe "mit Blick auf die Gesamtumstände" auf ihren Finderlohn verzichtet, so die Polizei.


    Symbolfoto: Frank Kleefeldt, dpa

    Verkäuferin stiehlt 100 Paar Schuhe

    Eine Verkäuferin eines Schuhgeschäfts hat nach und nach rund 100 Paar Schuhe aus einer Filiale in der Bremer Innenstadt mitgehen lassen. Die Schuhe lagen verteilt in mehreren Räumen und Tüten in der Wohnung der 26-Jährigen, wie die Beamten bei einer Durchsuchung feststellten. Geschätzter Wert der Diebesbeute: 10.000 Euro. Die Chefin des Geschäfts war ihrer Angestellten nach einem Zeugenhinweis durch die Videoüberwachung auf die Schliche gekommen und hatte die Polizei informiert. Das Schuhwerk war wohl weniger zum Eigenbedarf gedacht als zum Weiterverkauf. Alle Größen waren dabei - von 35 bis 45, wie die Polizei mitteilte.


    Symbolfoto: Maja Hitij, dpa

    Ampel mit Liebeserklärung

    Wenn diese Ampel umschaltet, erhalten Autofahrer in Dortmund eine Liebeserklärung. Dort wurden an einer Straßenkreuzung die drei Lichtzeichen Rot, Gelb und Grün so abgeklebt, dass auf ihnen der Buchstabe "I", ein Herzsymbol in der Mitte sowie der Buchstabe "U" zu sehen sind: "I love you" (Ich liebe Dich). Ein Stadtsprecher teilte allerdings mit, die "Liebesampel" beschere Autofahrern zwar etwas zusätzliche Romantik im Alltag - wegen der Verkehrssicherheit werde aber wohl bald wieder das gewohnte Erscheinungsbild hergestellt.

    Bundesweit sind schon mehrfach lustige oder ortstypische Bilder auf Ampeln erschienen. Im hessischen Friedberg rockt Elvis auf drei Ampeln. In Hannover leuchten in der Vorweihnachtszeit Rentiere und Engel auf den Lichtzeichen. In Augsburg ist Kasperle der Ampel-Star, in Mainz das Mainzelmännchen.


    Foto: Dieter Menne, dpa

    Polizisten helfen 96 Jahre altem Autofahrer bei Panne

    Drei hilfsbereite Polizisten haben einem 96 Jahre alten Autofahrer im Ruhrgebiet einen Reifen seines Wagens gewechselt. Der Rentner ist auf dem Weg zu einem wichtigen Arzttermin mit einem Platten liegengeblieben. Er hat daraufhin die Beamten angesprochen, die gerade an einer Straße Verkehrsteilnehmer kontrollierten. Sie packten kurzerhand mit an und montierten das Reserverad. Eine Kollegin hat den Arzt angerufen und den Termin verschoben. Der 96-Jährige hat sich - "nach alter Schule" - mit einem Handkuss bedankt und sei weitergefahren.


    Foto: Polizei Bochum, dpa

    Gestrandet auf der Oder 

    Paul und Marietta Kamstra, Weltenbummler aus Holland, hängen mit ihrem Schiff seit mehr als einem halben Jahr auf der Oder fest. Der Grund ist das Niedrigwasser auf dem Fluss an der deutsch-polnischen Grenze. Die beiden Holländer machen aber einen entspannten Eindruck: "Wir haben es nicht eilig, wohnen ohnehin auf unserem Schiff und genießen die Ruhe", sagt der 74 Jahre alte Hausherr.

    Der Fluss ist tückisch, erst recht bei Niedrigwasser. "Wir haben zwar derzeit eine durchschnittliche Tauchtiefe von einem Meter. Allerdings verändert sich die Fahrrinne aufgrund der Strömung und Wirbel in der Oder ständig", sagt Sebastian Dosch vom zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Eberswalde. Ein normaler Güterverkehr auf dem Grenzfluss sei nicht in Sicht, solange im Einzugsgebiet der Oder in Polen und Tschechien ergiebige Niederschläge ausblieben. 


    Foto: Patrick Pleul, dpa

    Die singende Klofrau 

    Sie schafft etwas, was nicht viele schaffen: Feststimmung auf der Kundentoilette eines Kaufhauses zu verbreiten. Stefanie Ansul-Weissner ist Klofrau bei C&A in Hamburg und verzaubert ihre Kunden mit Weihnachtsliedern. Zwischen dem Reinigen der Toilette und dem Kassieren greift die 47-Jährige immer wieder zur Gitarre.

    Meist sind es ein, zwei Lieder, dann putzt sie wieder die Toilette oder führt die Kundinnen schnell mal in die Herrentoilette, wenn die Schlange mal wieder zu lang ist und diese gerade frei wird. Die Kunden und Kundinnen sind zufrieden, reagieren erst überrascht, dann bildet sich ein Lächeln auf ihren Lippen.


    Foto: Axel Heimken, dpa

    Mit blutender Wunde den Kassierer abgelenkt

    Perfektes Ablenkungsmanöver oder pure Dreistigkeit? Ein Ladendieb hat sich in einem Baumarkt in Sulzbach-Rosenberg an der Hand verletzt und den Kassierer gebeten, die blutende Wunde zu verbinden. Während der Angestellte ein Pflaster suchte, türmte der etwa 30 Jahre alte Mann mit zwei Bohrmaschinen im Wert von 560 Euro. Wie die Polizei mitteilte, rannte der Flüchtige mit den beiden Koffern über eine Bundesstraße, gab aber auf, als ein weiterer Mitarbeiter des Baumarkts ihn einholte.

    Der Gefasste gab sich reumütig und versprach, im Laden die Bohrschrauber zu bezahlen - schwang sich aber kurz vor dem Eingang auf ein Fahrrad und floh erneut. "Zurück blieben die beiden Koffer, die vom Blut des Täters entsprechend besudelt waren", wie die Polizei über den Vorfall berichtete. Ob sich der Mann die Wunde absichtlich zugefügt hatte, blieb daher zunächst unklar.


    Symbolfoto: Jens Kalaene, dpa

    Schöne Bescherung für HSV-Fans

    Bei einigen Adventskalendern des Fußball-Zweitligisten steht zwar HSV drauf, drin ist aber ausgerechnet Werder Bremen. So gibt es unter anderem eine Frage zum Erzrivalen, bei der man als HSV-er "exklusiv in der Werder-Fan-Welt" oder im Online-Shop einen Fünf-Euro-Spar-Gutschein ergattern kann. Dazu muss man richtig beantworten, wie hoch die Flutlichtmasten im Weser-Stadion sind. Ein HSV-Sprecher bestätigt, dass "ein Teil der Auflage" betroffen sei und dem Verein selbst bisher nur wenige Fälle bekannt geworden seien.

    "Wir haben bei derselben Firma wie Werder produzieren lassen. Da haben sich ein paar Fragen bei der Herstellung verschoben", so HSV-Marketingchef Florian Riepe im Gespräch mit der "Bild". Der 49-Jährige schickte auch gleich eine Entschuldigung hinterher: "Es tut uns für unsere Fans leid." 


    Foto/Screenshot: amazon.de/dpa

    Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum

    Archäologen sind in Krefeld, Nordrhein-Westfalen, auf rund 500 Jahre alte Bodenfliesen mit Tannenbaum-Motiv gestoßen. "Ausgerechnet in der Vorweihnachtszeit einen solchen Fund zu machen, ist natürlich etwas Besonderes", so Stadtarchäologe Hans Peter Schletter. Die gut erhaltenen glasierten Bodenfliesen kamen bei der Ausgrabung einer mittelalterlichen Hofanlage aus tieferen Erdschichten ans Licht.
     

    Ihre hohe Qualität lasse auf eine wohlhabende, vermutlich adlige Familie schließen. Wahrscheinlich stammten sie aus der Zeit Ende des 15., Anfang des 16. Jahrhunderts. "Ob es sich tatsächlich um ein Weihnachtsmotiv handelt, können wir so kurz nach dem Fund natürlich noch nicht sagen. Mir ist zurzeit eine derartige Darstellung aus anderen Grabungen nicht bekannt", erklärt Schletter. Das Alter der Fliesen fällt demnach in die Anfangszeit des Weihnachtsbaum-Brauchs. So ist für 1539 der Verkauf von Tannen als Weihnachtsbäume in Straßburg überliefert.


    Foto: Stadt Krefeld, Presse und Kommunikation/dpa

    "Gewaltig im Tiefschlaf"

     
    Ein Autofahrer ist im bayerischen Landshut bei laufendem Motor an einer grünen Ampel eingeschlafen. Der 40-Jährige stand offensichtlich unter Drogeneinfluss, wie die Polizei mitteilt. Die Beamten konnten den Mann nur durch massives Klopfen gegen die Fahrertür wecken. "Der war schon gewaltig im Tiefschlaf", so ein Sprecher. Der Mann wurde für einen Drogentest in ein Krankenhaus gebracht.
     Anfang Dezember war in München ein betrunkener Mann im Auto an einer grünen Ampel eingeschlafen. Auch hier mussten Polizisten den Wecker ersetzen.

     


    Foto: Bernd Thissen, dpa
    von dpa-live Desk via dpa bearbeitet von Desk 12/13/2018 12:05:16 PM

    Weltreise in der Heimatstadt

    Um eine fremde Stadt aus der Nähe kennenzulernen, muss man vor allem eines: laufen. Auf Fußmärschen lassen sich Orte entschlüsseln, ihre Straßen, Läden und Bewohner, ihre Geräusche, Gerüche und Geschmäcker. In der Millionenstadt New York ist Matt Green buchstäblich noch weiter gegangen. Er hatte sich vorgenommen, jede Straße, jeden Weg, jeden Park und jeden öffentlich Platz der Stadt abzulaufen. Geschätzte Strecke: 12.800 Kilometer, in etwa der Landweg von Berlin bis nach Tokio.

    Green ist inzwischen sieben Jahre unterwegs, jeden Tag kommen ein paar Kilometer und Straßenblocks hinzu. Er schläft bei Freunden auf dem Sofa, mal kümmert er sich im Gegenzug um deren Katzen oder Hunde. Was aus der Langeweile seines Schreibtischjobs als Bauingenieur geboren wurde, hat sich in eine Langzeitstudie über eine Metropole mit 8,5 Millionen Einwohnern verwandelt. Green begegnet Menschen und schüttelt Hände, er entdeckt Pflanzen, macht Fotos und liest die Stadtgeschichte nach. Und er hält alles auf seinem Blog fest. "I'm Just Walkin'", heißt die Website, "Ich laufe einfach."


    Gut zu Fuß: Matt Green. Foto: Michael Berman, Greenwich Entertainment/dpa

    Bitte abholen!

    Mehr als 15 Millionen Euro warten lassen? Ein Lotto-Gewinner aus dem Erzgebirge scheint es jedenfalls nicht eilig zu haben, sein Geld abzuholen. "Wir wissen nicht, ob der Multimillionär seinen Gewinn schon bemerkt hat oder ob er in Ruhe die nächsten Schritte plant", so Siegfried Schenek, Geschäftsführer der Sächsischen Lotto-GmbH. Der Unbekannte gewann die Summe bei der Lottoziehung am 1. Dezember. Ein Lottogewinner hat nach Angaben der Gesellschaft übrigens drei Jahre Zeit, seinen Gewinn abzuholen.


    Foto: Peter Ending, dpa

    Willkommensmelodie für "Mümmel-Babys"
     
    Frischgebackene Eltern im Hamburger Stadtteil Mümmelmannsberg können seit kurzem die Geburt ihres Kindes öffentlich verkünden, indem sie Musik aus einem Lautsprecher abspielen lassen. "Herzlich Willkommen mitten im Leben, mitten in Mümmelmannsberg", heißt es in dem Lied, das Bewohner komponiert und eingesungen haben. In verschiedenen Sprachen werden die "Mümmel-Babys" begrüßt.
     
    Einen Monat nach Start des Projekts haben schon 26 Menschen die Geburt ihrer Kinder auf einer Website gemeldet, wie Nicolas Schroeder vom Stadtteilmarketing "ProQuartier" erklärte. Für 14 von ihnen ist die Willkommensmelodie bereits vom Dach eines Hochhauses erklungen, wo die Lautsprecheranlage steht. Bis Ende Dezember soll die Musik auch für die restlichen zwölf abgespielt werden.


    Foto: Christian Charisius, dpa

    "Wir üben Mond"

    Eine 1000 Quadratmeter große Grasfläche in der Nähe des Europäischen Astronautenzentrums in Köln soll sich bald in eine Mondlandschaft mit Sand und Kratern verwandeln. "Luna" heißt die Trainingsanlage, die die Europäische Raumfahrtagentur (Esa) gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) plant. In der Halle sollen nach Angaben der Esa Astronauten und Wissenschaftler ab 2020 in authentischer Umgebung für Missionen zum Mond trainieren und forschen können. 

    Nicht nur die Fortbewegung in der Schwerelosigkeit muss geübt werden. Der scharfkantige Sandstaub auf dem Mond beschädigt schnell Anzüge und Ausrüstung. Um das Equipment zu testen, wird als Mondstaubersatz Vulkanpulver aus der Eifel in der Halle ausgeschüttet.


    Eine Vision einer zukünftigen Mondbasis, die mit 3D-Druck produziert und gewartet werden kann. Wohn-Module sind neben "Garagen" für Rover mit einem angrenzenden Startplatz zu sehen. Foto: RegoLight, ESA/dpa

    Igittigitt: Die vielleicht ekligste Ausstellung des Jahres

    Die ganze Palette des Ekels gibt es im Nürnberger Tiergarten in einer Sonderschau zu sehen und zu riechen: ausgedrückte Pickel in Großaufnahme, 25 lebende Schaben, üble Gerüche. "Wir wollen, dass die Leute Gefühle bekommen, am besten Ekel", sagt Kuratorin Alexandra Lang bei der Vorstellung der ungewöhnlichen Exponate. Am Eingang können die Besucher eklige Filmszenen anschauen und danach bewerten, wie schlimm sie diese finden. "Denn jeder ekelt sich über andere Dinge", erläutert Lang.

    Das unterschiedliche Ekelempfinden wird auch bei der Auswahl verschiedener Rezepte aus aller Welt in der Ausstellung deutlich: So gelten lebende Maden in Käse auf der italienischen Insel Sardinien als teure Delikatesse, in den Anden sind Meerschweinchen fester Bestandteil der traditionellen Küche. Wer da tatsächlich Appetit bekommt, kann die Rezepte gleich mitnehmen. Die Ausstellung ist bis Ende 2019 zu sehen.


    Foto: Nicolas Armer, dpa

    Wartende Hunde an der U-Bahn-Station

    Sie wirken in Gedanken versunken und fast so, als würden sie selbst auf die nächste U-Bahn warten - aber die Mosaike am neu renovierten Bahnhof 23rd Street in New York zeigen keine Pendler oder Anwohner, sondern Hunde des Künstlers William Wegman. Die Weimaraner vor buntem Untergrund, die Wegman teils in Jacke, Hemd oder mit Regenmütze zeigt, bringen Farbe in das sonst eher triste U-Bahnsystem der Metropole.

    "Ich wollte Porträts einzelner Charaktere schaffen, Menschen die man neben sich auf dem Bahnsteig sehen könnte. Dafür habe ich die Hunde in mehr oder weniger gewöhnliche Anziehsachen gekleidet, nichts allzu Modisches", erklärt Wegman.


    Foto: Johannes Schmitt-Tegge, dpa

    Schnell, schneller, Schnappameise

    5000 Mal rascher als ein Wimpernschlag und 1000 Mal rasanter als ein Fingerschnippen: Dracula-Ameisen haben den schnellsten Schnappkiefer der Welt. Zu diesem Ergebnis kommt ein Forscherteam der Universität von Illinois. Die Mundwerkzeuge des Insekts schnappen mit bis zu 90 Metern pro Sekunde auf. Die Insekten pressen dabei ihre Mundwerkzeuge, Mandibeln genannt, gegeneinander und erzeugen eine Art Federspannung, die sie schließlich ähnlich wie beim Fingerschnippen freisetzen, wenn eine Mandibel über die andere gleitet.

    Dabei hilft den Ameisen die besondere Bauweise ihrer Mundwerkzeuge: "Anstatt drei verschiedene Teile für Feder, Riegel und Hebelarm zu verwenden, sind alle drei in der Mandibel zusammengefasst", erklärt Andrew Suarez, Professor für Tierbiologie und Insektenkunde an der Universität von Illinois. "Die Ameisen nutzen diese Bewegung, um andere Arthropoden zu schlagen, sie auf diese Weise vermutlich zu betäuben, sie gegen Tunnelwände zu hauen oder wegzudrücken." Das Insekt schleppe seine Beute dann ins Nest, wo sie an Ameisenlarven verfüttert werde.


    Foto: Adrian Smith, dpa

    Santa Claus vor dem Aus?

    Glaubt man den Arbeitsagenturen und studentischen Jobvermittlungen, ist Santa Claus ein aussterbender Beruf. Dabei ist er lukrativ: Im Schnitt 500 Euro verdiente ein Santa Claus am Heiligen Abend zum Beispiel in Berlin. Doch nach fast 70 Jahren hat auch das Berliner Studierendenwerk seine Weihnachtsmann-Vermittlung aufgegeben.

    Über Fachkräfte-Mangel in der Branche wird auch andernorts gestöhnt. "Viele junge Leute haben keinen Bock mehr, am Wochenende oder an Feiertagen zu arbeiten", klagt Willi Dahmen aus dem niedersächsischen Celle. Der 66-Jährige mit dem Rauschebart hat sich der Nachwuchsförderung verschrieben. In seinen Seminaren geht es darum, dass Rauchen und Smartphone im Kostüm tabu sind und vor der Bescherung stets ein Lied oder Gedicht verlangt werden sollte. "Ich könnte 30 oder 40 Weihnachtsmänner mehr gebrauchen."


    Arbeitsagenturen und Studentenwerke vermitteln so gut wie keine Weihnachtsmänner mehr. Foto: Bernd Wüstneck, dpa

    "An-ni-ge-lei-te Ke-lan-pu Ka-lun-bao-er"

    Der Name der neuen CDU-Chefin ist eine Herausforderung: Annegret Kramp-Karrenbauer. Während deutsche Journalisten Mühe haben, die acht Silben in einer Schlagzeile unterzubringen, wissen die Kollegen im Ausland teils nicht einmal, wie sie den Namen aussprechen. Einige Beispiele: Im Iran etwa wurde die neue Parteivorsitzende als "Ann-Geret Keraamp-Karen-Boer" vorgestellt. Der britische Journalist Jeremy Cliffe setzte einen "Service-Tweet" für anglophone Zungen ab: "It's pronounced: Anna-gret Cramp Karen-bower." In Frankreich klingt der Name meist sehr französisch. Anngret Kromp-Karrenboer, mit Betonung auf der letzten Silbe.  

    In China bekommt die Saarländerin, wie alle Ausländer, eine chinesische Version ihres Namens. Aus den 24 Buchstaben werden dabei zwölf chinesische Schriftzeichen, bei denen jedes für eine Silbe steht: "An-ni-ge-lei-te Ke-lan-pu Ka-lun-bao-er".  Auch Thailänder haben Erfahrung mit langen, komplizierten Namen - ihr König etwa heißt Maha Vajiralongkorn Bodindradebayavarangkun. Probleme machen in Thailand eher die vielen "r"-Laute in Annegret Kramp-Karrenbauer. Das Ergebnis: "Aaa-ne-keet Kaamp-Kaa-een-bau-aa".Vielleicht sollte man es machen wie die "New York Times" - das Blatt verweist in einem Bericht bequem auf die Abkürzung AKK.


    Foto: Christian Charisius, dpa

    Zu kurze Röcke

    Indonesien hat den Video-Werbeclip einer südkoreanischen Mädchenband wegen zu kurzer Röcke aus dem Fernsehen verbannt. Die Medienaufsichtsbehörde verbot jede weitere Ausstrahlung, weil der Clip den "Anstandsnormen" nicht entspreche. Damit kam sie den Protesten von Eltern nach, die sich über die vermeintlich unangemessene Kleidung der Girlgroup Blackpink empört hatte. 

    Mehr als 100.000 Leute hatten eine Petition unterschrieben. Blackpink ist eine in Asien sehr beliebte südkoreanische Mädchenband mit Hits wie "Ddu-Du Ddu-Du" und "Boombayah". Die Sängerinnen Jisoo, Jennie, Rosé und Lisa treten auch sonst in eher knapp bemessener Kleidung auf. In der Petition heißt es: "Welche Botschaft an unschuldige Seelen soll davon ausgehen? Dass die Zurschaustellung weiblicher Körper eine gute Sache ist?" In Indonesien, einem Land mit mehr als 250 Millionen Einwohnern, kleiden sich viele Frauen und Mädchen seit einiger Zeit zunehmend wieder nach muslimischer Tradition. Auch in der Politik haben islamische Kräfte an Einfluss gewonnen.

    Schokoladenstrom auf Straße

    Ein Bild wie aus im Schlaraffenland: Etwa eine Tonne Schokolade ist im westfälischen Werl als dickflüssiger brauner Strom bis auf die Straße gelaufen. Die Masse war aus einem Gebäude eines Pralinenherstellers geströmt. Vermutet wird ein technischer Defekt. Mit Schaufeln, warmen Wasser und Dachdeckerbrennern machten sich Feuerwehrleute daran, die süße Gefahr für den Straßenverkehr zu beseitigen. "Wir haben das Ganze mit Schippen aufgenommen", schildert der Leiter der Freiwilligen Feuerwehr, Karsten Korte, das Vorgehen am Vorabend. 

    Der Einsatz dauerte Stunden und war kein Zuckerschlecken: Um die Edelmasse selbst aus den Poren der Straßendecke zu bekommen, griffen die Einsatzkräfte zu dem warmen Wasser und den Dachdeckerbrennern. "Genascht haben wir nicht", erklärt Korte.


    Foto: Feuerwehr Werl /dpa

    Traditionsfest wird Kulturerbe

    Der Schäferlauf von Markgröningen ist zum Unesco-Kulturerbe erklärt worden. Die Deutsche Unesco-Kommission habe den 1445 erstmals urkundlich erwähnten Lauf in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen, teilt die Stadt Markgröningen. "Wir freuen uns sehr über diese große Anerkennung für unser Fest", so Bürgermeister Rudolf Kürner. "Denn nur wenige Bräuche und Heimatfeste können auf eine so lange und lebendige Tradition zurückblicken wie der Schäferlauf."

    Der Markgröninger Schäferlauf ist ein württembergisches Traditionsfest und nach Angaben der Veranstalter der älteste Lauf seiner Art in Baden-Württemberg. Die Teilnehmer rennen dabei über ein Stoppelfeld. Legenden zufolge soll ein württembergischer Graf das Fest zu Ehren des zuverlässigen "Schäfers Bartel" ins Leben gerufen haben. Der Lauf findet Ende August statt. In der heutigen Form gibt es ihn seit 1651. Dabei dürfen nur Schäfer, Schäferinnen und deren Töchter mitmachen.


    Foto: Sebastian Gollnow, dpa

    Nur ein Versehen

    Wegen eines Müllmanns dürften die Adventsvorstellungen eines Zirkus etwas dunkler ausfallen als geplant. Er leerte zwei Mülltonnen, in denen der Zirkus bei seiner Station im Raum Schorndorf im baden-württembergischen Remstal zwar keinen Müll, dafür aber Lichterketten im Wert von mehreren Tausend Euro gelagert hatte, wie die Polizei mitteilt. Ein Mitarbeiter des Zirkus habe die Leerung noch beobachtet - aber nicht mehr verhindern können.

    "Möglicherweise wollte der Müllmann in der Adventszeit einfach nur nett sein und dem Zirkus einen Gefallen tun", heißt es. Die Tonnen ohne Deckel standen demnach am Eingang des Geländes und waren nicht wie üblich gekennzeichnet. Der Sachschaden wird auf 5000 Euro beziffert.



    Kein Exit beim Brexit

    Britischer Ausstieg mit Schwierigkeiten - Theresa Mays Autotür klemmt bei ihrem Spontanbesuch in Berlin. Eine gefühlte Ewigkeit ist die britische Premierministerin in ihrer Limousine gefangen, ehe sich endlich die Tür öffnet und Bundeskanzlerin Merkel sie empfangen kann.

    Großzügiger Bankautomat 

    Zur Freude von Kunden hat ein Bankautomat in Österreich mehr Geld ausgegeben als angefordert wurde. Offensichtlich habe eine Bankmitarbeiterin beim Befüllen des Geräts Mitte Oktober die Fächer für 20- und 50-Euro-Scheine verwechselt, teilt die Landespolizeidirektion Niederösterreich mit. Wer 20 Euro anforderte, habe deshalb 50 Euro ausgezahlt bekommen. Mancher Kunde habe diesen Vorgang solange wiederholt, bis das Limit ausgeschöpft gewesen sei. Der Bank in Stockerau bei Wien soll ein Schaden im niedrigen fünfstelligen Bereich entstanden sein.

    Wer Geld auf diese Weise abgehoben hat, bekommt im Nachhinein eine saftige Quittung in Form einer Anzeige wegen Unterschlagung. Die Polizei hat 84 Verdächtige ermittelt. Sie weist darauf hin, dass "missbräuchliche Behebungen nach falschen Transaktionen am Bankomaten kein Kavaliersdelikt darstellen."


    Symbolbild: Kay Nietfeld, dpa/Archiv

    Aal in der Nase einer Hawaii-Mönchsrobbe

    Dieses kuriose Phänomen gibt der US-amerikanischen Ozean- und Klimabehörde NOAA Rätsel auf. Mitarbeiter entdeckten in jüngerer Zeit wiederholt Tiere dieser gefährdeten, auf Hawaii lebenden Robbenart, in deren Nasenlöchern Aale stecken. Bisher habe man noch nicht klären können, wie die Fische in die Nasen geraten seien, schreibt die Behörde auf ihrer Internetseite und veröffentlicht das Foto einer betroffenen Robbe, aus deren Nasenloch ein gepunkteter Aal heraushängt.

    Das Phänomen sei innerhalb der fast 40-jährigen Arbeit zum Schutz dieser Robbenart erst vor wenigen Jahren erstmals aufgetaucht und seitdem etwa drei- bis viermal beobachtet worden. Die Hawaii-Mönchsrobben hielten gerne Ausschau nach Beute, die sich verstecke, heißt es bei der NOAA weiter. Möglicherweise könne ein aufgespürter Aal dann beim Versuch zu flüchten ins Nasenloch geraten. Denkbar sei auch, dass die Robbe den Fisch verschlungen und dabei gewürgt habe. So sei der Aal auf den falschen Weg geraten. Alle mit einem Aal in der Nase aufgefundenen Robben seien von den Fischen befreit worden und hätten die seltsame Begegnung gut überstanden


    Foto: Brittany Dolan, NOAA/Fisheries/dpa

    Rekordsprung

    Anlässlich ihres 100. Geburtstags ist Irene O'Shea zum ersten Mal mit einem Fallschirm aus einem Flugzeug gesprungen. Mittlerweile ist die Australierin 102 - und sie hat es wieder getan. Medienberichten zufolge hat sie mit ihrem Sprung aus mehr als vier Kilometer Höhe einen neuen Weltrekord aufgestellt. Ans Aufhören denkt die unternehmungslustige Frau übrigens noch lange nicht. "Möglicherweise springe ich im nächsten Jahr, und wenn ich lang genug lebe, werde ich mit 105 auch", erklärt sie im Gepräch mit dem Nachrichtenportal news.com.au. Ganz uneigennützig war der Sprung  O’Sheas übrigens nicht, sie sammelt Geld zugunsten besserer Behandlungsmethoden der Motoneuron-Krankheit.

    YouTube | SA Skydiving

    Zockende Ordensfrauen

    Zwei Nonnen sollen laut US-Medien einer katholischen Schule im US-Bundesstaat Kalifornien über Jahre hinweg Geld gestohlen und für Reisen und Casinobesuche in Las Vegas ausgegeben haben. Eine der beiden mittlerweile pensionierten Lehrerinnen habe ein ein seit Jahren nicht mehr genutztes Bankkonto der St. James Catholic Church genutzt, um eigentlich für die Schule bestimmtes Geld - die Rede ist von rund einer halben Million US-Dollar - dorthin umzuleiten, berichten die "Tampa Bay News" unter Berufung auf den Priester der Schule, Monsignor Michael Meyers.

    Einige Eltern hätten durchaus von den Glücksspiel-Reisen der beiden Damen gewusst, heißt es weiter. Doch hätten Schwester Mary Margaret und Schwester Lana auf einen "reichen Onkel" verwiesen, der ihnen die Reisen finanziert hätte. Mittlerweile hätten die Nonnen die Veruntreuung des Geldes eingestanden und sich kooperativ bei den internen Ermittlungen gezeigt, berichtet der Nachrichtensender CNN weiter. Kirche und Erzdiözese hätten entschieden, keine Strafanzeige gegen die beiden zu stellen.



    Wenn die Premierministerin parodiert wird

    Der als Gollum-Figur aus den "Herr der Ringe"-Filmen bekannte Schauspieler Andy Serkis nimmt in einem Video die Brexit-Pläne der britischen Premierministerin Theresa May auf die Schippe. In dem Clip hält Serkis im blauen Kostüm mit grauer Perücke als Premierministerin einen inneren Dialog in krächzender Gollum-Stimme zwischen seinem guten und seinem bösen Ich. "Wir übernehmen wieder die Kontrolle!", sagt Gollum-May mit gierigem Blick. "Es schadet den Menschen, macht sie ärmer", argumentiert die andere Seite. "Aber ich habe es gefunden und verhandelt. Wir wollen es! Wir müssen es tun!", sagt wiederum die Gollum-May.

    Der Clip endet mit einer Forderung nach einer Neuabstimmung durch die Bevölkerung. Das Video stammt von einer Firma, die zuvor Filme für die oppositionelle Labour-Partei gedreht hatte. Bei YouTube und Facebook ist das Video bisher insgesamt knapp zwei Millionen Mal aufgerufen worden.

    Trainer-Legende gewinnt britisches Dschungelcamp

    Der frühere Premier-League-Trainer Harry Redknapp hat mit 71 Jahren die britische Version des Dschungelcamps gewonnen. "Ich bin erstaunt, dass ich die drei Wochen überlebt habe", meint die Fußball-Legende im Programm des Senders ITV. Redknapp musste zuvor im australischen Dschungel Schafshirn und Fischaugen verspeisen.

    Während seiner Zeit im Camp amüsierte der Brite die Fernsehzuschauer mit Anekdoten aus seiner Trainerlaufbahn und seiner über 50 Jahre dauernden Ehe. Die Ekelshow habe er zuvor nie gesehen, meinte er zum Einzug. Redknapp trainierte in seiner langen Karriere unter anderem Clubs wie die Tottenham Hotspurs, den FC Portsmouth und die Queens Park Rangers.


    Foto: Mark Kerton, PA Wire/dpa

    Im Boden verschwunden

    Auf der Mornington-Halbinsel vor Melbourne in Australien hat eine Schnorchlerin einen wahren Verschwindungskünstler auf Kamera erwischt: Ein Himmelsgucker, ein Fisch aus der Familie der Barschverwandten, gräbt sich innerhalb von Sekunden im sandigen Meeresboden ein. Die Art lebt die meiste Zeit eingegraben - und bleibt so vor Fressfeinden und Beutetieren verborgen.

    Instagram | onebreathdiver

    Wegen selbstgebauter Blitzer-Attrappe vor Gericht

    Ein wegen Amtsanmaßung angeklagter Tischler, der mit einer selbstgebastelten Blitzer-Attrappe in seinem Kölner Stadtviertel Tempo 30 durchsetzen wollte, ist freigesprochen worden. Sein Verhalten wecke Sympathie, bleibe aber dennoch strafbar, so die Amtsrichterin in Köln. Sie stellte das Verfahren gleichwohl ohne Auflagen ein, weil der Angeklagte offenbar nicht gewusst habe, dass seine Handlung verboten war - und weil er niemandem schaden wollte.

    Ein Autofahrer hatte den 36-Jährigen im April wegen Amtsanmaßung angezeigt. Der Mann hatte die Blitzer-Attrappe an seinem Haus aufgestellt. Vor Gericht räumte der Angeklagte ein, dass er die Attrappe im Jahr 2015 mit seinen heute neun und elf Jahre alten Kindern gebastelt habe. "Meine Kinder hatten Angst, über die Straße zu gehen", sagte der 36-Jährige vor Gericht. "Da habe ich mir gedacht: Mache ich mir mit meinen Kindern doch einen schönen Bastelnachmittag."


    Stationäres Messgerät zur Geschwindigkeitsmessung - umgangssprachlich Starenkasten oder Blitzer genannt. Symbolbild: Martin Gerten, dpa

    Trauer um Känguru Roger

    Australien trauert um sein berühmtestes Känguru namens Roger. Das mehr als zwei Meter große und 90 Kilogramm schwere Tier, das durch Box-Künste und enorme Muskeln auch international bekannt geworden war, wurde zwölf Jahre alt. Nach Angaben des Känguru-Parks von Alice Springs, wo Roger praktisch sein ganzes Lebens verbracht hatte, starb er an Altersschwäche.

    Roger war bereits als Baby in den Tierpark von Alice Springs gekommen. Der Parkbesitzer Chris Barnes hatte ihn auf einem Highway aufgesammelt, nachdem seine Mutter von einem Auto überfahren worden war. Im Lauf der Jahre wurde er zu einem echten Muskelprotz. Mit seinem mächtigen Oberkörper wurde er zur Attraktion der Stadt. Über die sozialen Netzwerke schaffte er es dann auch international zu großer Prominenz. Auf einer Instagram-Seite hatte Roger zuletzt mehr als 900.000 Follower, bei Facebook mehr als eine halbe Million.


    The last photo of Roger we took was just a few days before he passed. He was relaxing before a big feed. 💕 Thank you everyone for your beautiful messages about Roger. He was so well loved by you all ❤️
    Instagram | thekangaroosanctuary

    Kommt ein Dönerspieß geflogen

    Drei fliegende Dönerspieße haben auf einer Bundesstraße bei Freudenstadt zwei Verkehrsunfälle ausgelöst. Die etwa 40 Kilo schweren Spieße seien in einer Kurve aus einem Transporter gefallen, teilt die Polizei mit. Den Angaben zufolge war eine Tür des Lasters nicht richtig geschlossen. Zwei Autofahrer konnten dem gefrorenen Rindfleisch nicht mehr ausweichen und überrollten die Dönerklumpen. Dabei entstand laut Polizei ein Schaden von etwa 6000 Euro.


    Symbolbild: Andreas Gebert, dpa/Archiv

    Ausflug auf die Spanische Treppe

    Wo normalerweise unzählige Touristen sitzen oder schlendern, ist ein 27-Jähriger mit seinem Auto gelandet: auf der Spanischen Treppe mitten in Rom. Der Italiener habe am frühen Sonntagmorgen die Kontrolle über seinen Wagen verloren und ihn auf den Stufen der Barocktreppe zum Stehen gebracht, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa.
     
    Nach einem Alkoholtest sei der junge Mann wegen Trunkenheit am Steuer angezeigt worden. Das Auto wurde beschlagnahmt. Die Treppe aus dem 18. Jahrhundert nahm kaum Schaden - laut Ansa wurden eine Schramme und Bremsspuren festgestellt.


    Foto: Polizia Locale di Roma Capitale, dpa

    Weihnachtsmann-Leugner festgenommen
     
    Erst wollte er Kindern den Weihnachtsmann ausreden, dann lehnte er sich auch noch gegen die Ordnungshüter auf: In der Stadt Cleburne im US-Bundesstaat Texas ist ein 31-Jähriger festgenommen worden, nachdem er in einer Kirchengemeinde gestört hatte.
     
    Der Mann hatte mit zwei Unterstützern in der 30.000-Einwohner-Stadt bei Dallas Besuchern eines "Frühstücks mit dem Weihnachtsmann" lautstark mitgeteilt, dass der Weihnachtsmann "nicht echt" sei. Als er nach einer Aufforderung der Kirche die Örtlichkeiten nicht verließ, kam die Polizei. Und weil der Mann sich dann auch noch dagegen auflehnte, klickten die Handschellen. Cleburnes Bürgermeister Scott Cain warnte: "Verscherzt es Euch niemals mit Santa Claus."


    Wer die Existenz des Weihnachtsmanns bezweifelt, lebt gefährlich. Zumindest in Texas. Foto: Brendan Hoffman, epa/dpa/Illustration

    Tiefes Grummeln auf dem Mars

    Was bisher nur in Science Fiction-Filmen möglich war, wird jetzt von der US-Raumfahrtbehörde Nasa erstmals in Echt geboten: Das Geräusch eines fremden Planeten. Auf ihrer Website veröffentlichte die Nasa Tonaufzeichnungen, die von der Sonde "InSight" auf dem Mars gemacht wurden. Das tiefe Grummeln stamme von den Winden auf dem Roten Planeten.
     
    Die Aufnahmen stammen von zwei extrem empfindlichen Sensoren, die die Vibrationen des Windes und des Bodens eingefangen hätten. Die Geräusche seien "außerirdisch", meint InSight-Experte Bruce Banerdt: "Es hört sich an wie Wind oder Meeresbrüllen im Hintergrund. Aber es hat dabei auch ein außerirdisches Gefühl."


    Die Oberfläche des Mars. Erstmals kann man nun die Geräusche auf dem Roten Planeten hören. Foto: NASA/dpa

    "Hyäne Fischer" will beim ESC starten 

    Der Name klingt vertraut und falsch zugleich: "Hyäne Fischer" will 2019 für Österreich beim Eurovision Song Contest (ESC) in Israel an den Start gehen. Die Bewerbung sei eingegangen, teilt der Österreichische Rundfunk (ORF) mit. "Wir schauen uns das genau an, wie alle anderen Bewerbungen auch", heißt es. Dabei ist nicht ganz klar, um wen es sich bei der jungen Frau handelt, deren Name sich an den von Schlagerstar Helene Fischer anlehnt.

    Nach Darstellung des Wiener Stadtmagazins "Falter" ist "Hyäne" eine Kunstfigur aus dem feministischen Umfeld. Dahinter stecke eine eher weniger bekannte Wiener Schauspielerin, die Stimme erinnere an eine Sängerin mit dem Künstlernamen "Gustav". Das Musik-Video "Im Rausch der Zeit"  wurde auf YouTube bislang mehr als 120.000 Mal angeklickt. Die "Süddeutsche Zeitung" meinte, der Look der 1930er Jahre und manche Szenen erinnerten an die Hitler-Geliebte Eva Braun. 

    YouTube | Hyaene Fischer

    Mit Schuhen beworfen

    Der irische Popmusiker Gilbert O'Sullivan ("Clair", "Get Down") ist mit ersten Singversuchen in seiner Jugend im britischen Swindon auf wenig Gegenliebe gestoßen.

    "Als ich nachts im Gartenhäuschen 'Masters Of War' von Bob Dylan spielte, warfen die Nachbarn Schuhe und Steine gegen die Wand, damit ich aufhöre", sagte der 72-Jährige. Nachdem er seit Anfang der 70er große internationale Erfolge gefeiert hatte, sah er vor einigen Jahren seine damaligen Nachbarn wieder. "Sie waren nett", sagte O'Sullivan.


    Foto: Klar/dpa

    Polizei schlichtet Kita-Streit ums Dreirad

    Ein Streit unter zwei dreijährigen Kindern ist in einer Hamburger Kindertagesstätte so aus dem Ruder gelaufen, dass laut Medienberichten eine Mutter den Notruf 110 gewählt hat. Im Zentrum der auch körperlich geführten Auseinandersetzung zwischen den jungen Kontrahenten stand demnach ein Dreirad. Da sich die Mutter eines der beiden Kinder offenbar nicht in der Lage sah, die Situation zu entschärfen, rief sie die Polizei, die eine Streife in die Einrichtung schickte. Dort hätten die Beamten gemeinsam mit Eltern und der Kita-Leitung beraten, wie sie in Zukunft bei Konflikten zu einer Lösung finden können, berichtet der NDR.


    Symbolbild: Ingo Wagner, dpa

    Hilfe von einem Komiker für US-Popstar

    Justin Timberlake kämpft nach wie vor mit Stimmband-Problemen - und hat deswegen nun ein kollegiales Hilfsangebot von Komiker Jonah Hill erhalten. 
    "Meine Ärzte wollen, dass ich meine Stimme weiter schone. Sie haben mir geraten, bis nächsten Monat nicht zu singen", so der 37-Jährige via Instagram. Der Musiker musste bereits Ende Oktober erste Tournee-Auftritte absagen. Er tue alles, um möglichst schnell wieder auf der Bühne stehen zu können. 

    Hill bot daraufhin freundlich-ironisch Unterstützung an. Er wolle Timberlake bei den ausstehenden Konzerten ersetzen. "So machen wir das in unserem unglaublich kleinen Kreis von Leuten mit außergewöhnlichen Stimmen", kommentiert der Schauspieler. Der erkrankte Sänger bedankte sich bei Hill für die "wunderbaren Neuigkeiten".


    Muss seine Stimme weiterhin schonen: Justin Timberlake. Foto: Charles Baus, CSM/ZUMA/dpa/Archiv

    Schnell fahren macht eben Spaß

    Mit einer Geschwindigkeit von 140 Kilometern pro Stunde statt der erlaubten 80, wilden Spurwechseln und ohne Rücksicht auf Sicherheitsabstände ist ein 26-Jähriger über die Berliner Stadtautobahn A100 Richtung Süden gerast. Als die Polizei ihn stoppte, erklärt der Mann den Beamten "dann und wann mal schnell Auto zu fahren" sei nicht so schlimm. Es mache ihm Spaß und er habe noch vier weitere Autos, soll er demnach gesagt haben. Das teilt die Polizei mit. Ein Richter ordnete daraufhin an, seinen Führerschein und das Fahrzeug zu beschlagnahmen. Der Fahrer muss sich nun wegen illegalen Autorennens verantworten.


    Symbolbild: Paul Zinken, dpa

    Videospielfiguren-Kunst

    In komplexen Videospielen bevölkern Hunderte Figuren die virtuellen Welten. Diesen nicht spielbaren, sogenannten "Non-Player Characters" (NPC) ist in New York nun eine eigene Ausstellung gewidmet. Der kanadische Künstler Alex McLeod zeigt in der Postmasters Gallery Figuren, die sich in Videos in endlosen Zyklen von Geburt und Wiedergeburt in sich selbst verwandeln. Sie glänzen und zerfließen und wirken mit ihren leuchtenden Farben und langsamen Bewegungen meist tapsig, unschuldig und liebenswert.

    Gewöhnlich sollen Spieler mit NPC sprechen und umgehen können, etwa um Hinweise zu sammeln oder Aufträge zu erfüllen. Beim im Oktober erschienenen Western-Abenteuer "Red Dead Redemption 2" sind mehr als tausend NPC unterwegs, beim 2014 erstmals erschienenen Fantasy-Spiel "Elder Scrolls Online" sind es sogar mehr als 10.000.


    Foto: Johannes Schmitt-Tegge, dpa

     "Jack" macht Karriere bei der Polizei

    Ein Findel-Hund macht in Flensburg Karriere bei der Polizei. Unbekannte hatten ihn vor zwei Jahren als zehn Wochen altes Hundebaby ausgesetzt. Doch der Belgische Schäferhund starb in der frostigen Adventsnacht Anfang Dezember 2016 nicht den Kältetod - ein Polizist entdeckte den zitternden Welpen auf einem Gewerbegrundstück in Handewitt, eingesperrt zwischen Europaletten. Der Beamte und seine Familie nahmen das Tier auf, wie die Polizei berichtet.

    Mittlerweile sei aus dem kleinen Kerl ein stattlicher Rüde geworden, der auf den Namen "Jack" höre und in die Schule gehe. "Er befindet sich zurzeit in der Ausbildung zum Polizeidiensthund und ist auf dem besten Wege, im nächsten Jahr seinen Vorgänger 'Simba' als Schutzhund abzulösen und in den aktiven Polizeidienst zu wechseln", teilt die Polizeidirektion Flensburg weiter mit.


    Fotos: Polizeidirektion Flensburg/dpa

    Motorrad statt Schlitten

    Rund zwei Dutzend als Weihnachtsmänner verkleidete Bikerinnen und Biker sind auf Motorrädern zu einer eintägigen Spendenfahrt durch die Südpfalz aufgebrochen. Die "Harley Davidson Riding Santas" starteten ihre Maschinen am Morgen in Landau und wollten am Nachmittag im etwa 30 Kilometer entfernten Speyer eintreffen. Die Gruppe besucht seit 2015 am Nikolaustag Kinder- und Seniorenheime in der Region und ruft zur Unterstützung eines Heims für krebskranke Kinder auf.

    "2017 haben wir mehr als 5000 Euro gesammelt. Am Ende wurden daraus sogar rund 12.500 Euro, weil die Leute noch bis Januar Geld überwiesen oder in Spendendosen geworfen haben", sagt Santa-Sprecher Patrick Kuntz der Deutschen Presse-Agentur. Die Aktion auf den schweren Maschinen sehe vielleicht wild aus, alles sei aber mit den Behörden abgesprochen. "Wir sind keine Rocker, sondern bodenständige Typen mit normalen Berufen - von Beamter über BASF-Mitarbeiter bis zum öffentlichen Dienst. Wir tragen Bart und Ohrring und haben ein weites Herz", meint der 47-Jährige.


    Foto: Uwe Anspach, dpa

    "Mobbing ist inakzeptabel"

    Eine überwältigende Resonanz erfährt derzeit ein Vater aus dem US-Staat Ohio auf ein bei Facebook gepostetes Video seiner zur Schule laufenden Tochter. Anlass der Aktion war laut Medienberichten, dass die Zehnjährige bereits zum zweiten Mal aus dem Schulbus geworfen wurde, weil sie zuvor einen Mitschüler gemobbt hatte. Nachdem seine Tochter ihm mitgeteilt habe, dass er sie stattdessen zur Schule fahren müsse, habe er entschieden, ihr deutlich zu zeigen, dass ihr Verhalten nicht hinnehmbar sei: "Mobbing ist inakzeptabel", so Cox in dem Video. Also habe er sich entschlossen, seine Tochter die rund acht Kilometer zur Schule laufen zu lassen, erklärt der Mann weiter. Nur drei Tage nachdem Cox den kurzen Clip online gestellt hat, zählt dieser bereits 15 Millionen Aufrufe.

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    Facebook | matt.cox.735

    Teures Vergnügen

    Für so viel Geld kann man sich auch schon locker Karten für die Oper oder die Premier League kaufen: in London sorgen derzeit die Preise des neu renovierten Luxus-Kinos Odeon Leicester Square für Diskussionen. Dort kosten Tickets bis zu 40 Pfund, umgerechnet gut 45 Euro

    Während bei Twitter zahlreiche User ihrem Ärger über die Preispolitik des Odeons Luft machten, rechtfertigte das Kino die hohen Gebühren damit, dass es "ein fantastisches Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zu Tickets für andere beliebte Ausflugszielen wie Theater, Konzerte oder Aktive Sportarten" biete. Zudem lägen die günstigsten Preise bei zehn Pfund (gut elf Euro), wie die BBC aus der Stellungnahme zitiert. Laut dem Marktforschungsinstitut Statista liegt der durchschnittliche Preis für eine Kinokarte im Königreich bei umgerechnet 8,40 Euro

    Teddybärenwurf-Rekord

    Einen ungewöhnlichen Rekord haben die Fans des US-Eishockeyteams Hershey Bears aufgestellt. Sie warfen bei dem Spiel gegen die Binghamton Devils sage und schreibe fast 35.000 Kuscheltiere aufs Eis und stellten damit laut einem ESPN-Bericht sogar einen Weltrekord auf. Die bereits seit Jahren populäre Aktion bei Spielen der unteren US-Eishockeyligen dient dazu, möglichst viele Kuscheltiere zu sammeln, die anschließend an soziale Einrichtungen vor Ort gespendet werden.



    Glanzparade auf vier Pfoten

    Im Fußball passieren so allerlei Dinge, die manche Fans des runden Leders kaum für möglich gehalten haben - sei es ein kurioses Eigentor oder eine merkwürdige Schiedsrichterentscheidung. Doch was sich in der Partie zwischen den argentinischen Drittligisten Juventud Unida Gualeguaychú und Defensores de Belgrano VR erreignete, überragt wohl alles Bisherige.

    Was war passiert?
    Juventud-Torwart Lucas De León will den Ball abschlagen, doch ein gegnerischer Spieler hält seinen Fuß dazwischen und schiebt den Ball anschließend am Keeper vorbei in Richtung Tor. Treffer? Fehlanzeige! Ein Straßenhund rennt quer über den Strafraum und wehrt den Ball unfreiwillig mit einer Glanzparade ab. Gemäß den Regeln entschied der Referee nicht auf Tor. Übrigens, Juventud ging ohne Gegentreffer mit 3-0 als Sieger vom Platz.

    Rückkehr einer New Yorker Bistro-Legende

    Das einst beliebte, aber vor zwei Jahren geschlossene New Yorker Restaurant "Carnegie Deli" ist als Werbegag für eine Serie zurück in der Stadt. Das 1937 nördlich des Times Square in Manhattan eröffnete "Carnegie Deli", das bei Einheimischen, Touristen und Promis beliebt und vor allem für seine riesigen Pastrami-Sandwiches bekannt war, hatte 2016 schließen müssen - kurz nachdem herausgekommen war, dass die Betreiber jahrelang illegal Gas abgezapft hatten.

    Eine originalgetreue Neuauflage des Restaurants hat nun für einige Tage im Süden Manhattans aufgemacht. Der Clou: Sowohl die Inneneinrichtung als auch die Preise sind wie in den 1950er Jahren, ein Sandwich gibt es schon für 0,99 Dollar (etwa 90 Cent). Die Einnahmen sollen wohltätigen Zwecken gespendet werden. Das Ganze ist ein Werbegag für die Amazon-Streamingserie "The Marvelous Mrs. Maisel". Genau wie einst vor dem Original-Restaurant nördlich des Times Square bilden sich auch vor der Wiederauflage schon morgens lange Schlangen.


    Foto: Christina Horsten, dpa

    Schüler kippt Schneeball-Wurfverbot

    In der US-Gemeinde Severance im Bundesstaat Colorado hat ein Grundschüler ein fast hundert Jahre altes Schneeball-Wurfverbot gekippt. Der Gemeinderat sei einem entsprechenden Antrag des Drittklässlers Dane Best einstimmig gefolgt, so Gemeindesprecher Kyle Rietkerk im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Er bestätigt damit US-Medienberichte. Der 9-Jährige habe vor dem Gemeinderat unter anderem argumentiert: "Jeder in Severance sollte in der Lage sein, eine Schneeballschlacht zu haben, wie überall auf der Welt."

    Bei einem Schulausflug zum Bürgermeister und zum Gemeinderat sei den Schülern unter anderem von dem Schneeball-Wurfverbot erzählt worden. Ihnen sei außerdem gesagt worden, dass sie auch als Kinder eine Stimme hätten. Das Verbot habe seine Wurzeln in einer Regelung aus dem Jahr 1921, wonach keine Wurfgeschosse geworfen werden dürften. 


    Foto: Severance Police Department/dpa

    "Der Weihnachtsmann ist eine Lüge"

    Eine Lehrerin in den USA hat den Weihnachtsmann vor einer Gruppe Erstklässler als Lüge enttarnt und darf deshalb nicht mehr an der Schule unterrichten. Berichten zufolge war die Lehrerin an der Grundschule im Bundesstaat New Jersey als Vertretung im Einsatz und erklärte den Kindern, dass es "Santa Claus" nicht wirklich gebe. Auf Nachfragen erklärte sie auch noch den Osterhasen, die Zahnfee, einen Weihnachtselfen sowie Glück spendende Wichtel für erfunden.

    "Als vierfacher Vater ist mir wirklich bewusst, wie heikel diese Ankündigung ist", so Schulleiter Michael Raj im Gespräch mit der Webseite "NJ.com" zufolge. Auch Schulbezirksleiterin Rene Rovtar zeigt sich "besorgt und entmutigt". "Das kindliche Staunen im Zusammenhang mit den Feiertagen und Traditionen liegt mir persönlich besonders am Herzen", teilt Rovtar mit. Viele Eltern hätten anschließend versucht, den Schaden zu Hause zu begrenzen, so eine Mutter.


    Der Fotobeweis - den Weihnachtsmann gibt es doch! Foto: Patrick Pleul, dpa/Archiv

    Hüftschwung bei Grün

    Der "King of Rock'n'Roll" gibt im hessischen Friedberg den Weg frei: Seit dieser Woche zeigen gleich drei Fußgängerampeln den Umriss von Elvis Presley. Passenderweise sind die Signalanlagen rund um den Elvis-Presley-Platz der Stadt zu finden. Das rote Licht zeigt den 1977 gestorbenen Sänger stehend am Mikro. Das grüne Signal präsentiert den Fußgängern einen Elvis beim berühmten Hüftschwung. Wie die "Wetterauer Zeitung"  berichtet, musste die Polizei dem Vorhaben zustimmen. Die Entwürfe habe ein Grafiker gestaltet.

    Presley war von Oktober 1958 bis März 1960 als Soldat in Friedberg stationiert und lebte während dieser Zeit im benachbarten Bad Nauheim. In beiden Städten ist der "King" daher ein großes Thema.


    Foto: Frank Rumpenhorst, dpa

    Weißes Rentier gesichtet

    Ein norwegischer Fotograf hat Medienberichten zufolge ein seltenes weißes Rentier gesichtet. Das Tier habe er während einer Wanderung im verschneiten nördlichen Norwegen entdeckt, schreibt die britische BBC. Das ungewöhnliche Äußere des Rentiers habe nichts mit Albinismus zu tun, sondern beruhe auf einer genetischen Ursache. Dadurch enthalte das Fell keine Pigmente, so der Sender. Einigen skandinavischen Bräuchen zufolge bringt einem die Begegnung mit einem weißen Rentier Glück

     

     

    von dpa-live Desk via dpa bearbeitet von Desk 12/5/2018 9:04:54 PM

    Geldbuße für die Fernsehnonne 

    Nach einem exhibitionistischen Auftritt auf einem Parkplatz in Bayern muss die Schauspielerin Antje Mönning 300 Euro Geldbuße zahlen. Die 41-Jährige hatte im Juni in Jengen im Allgäu vor zwei Zivilpolizisten und einem Lastwagenfahrer in einem durchsichtigen Shirt posiert und dabei ihren Rock gehoben - unter dem sie keine Unterwäsche trug. Vor dem Amtsgericht Kaufbeuren musste sich Mönning, die in der ARD-Serie "Um Himmels Willen" einst eine Nonne spielte, wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses verantworten. Der Richter verurteilte sie schließlich wegen einer Ordnungswidrigkeit.


    Foto: Matthias Balk, dpa

    Schlürfen muss sein

    Stefan Feldbusch ist Chief Tea Taster und oberster Einkäufer bei der Laurens Spethmann Holding (LSH) Spezialisten. "Es gibt bundesweit nur etwa 20 Tee-Tester und 60 Aspiranten", sagt Feldbusch. Tester sei kein Lehrberuf. "Der Weg dahin dauert so etwa fünf bis sieben Jahre, dann findet man die Nuancen wieder." Begabung und Anleitung durch einen erfahrenen Mentor seien Voraussetzungen. Der Groß- und Außenhandelskaufmann ist 55, seit 30 Jahren ist er im Teehandel. Akkurat aufgereiht stehen vor ihm Tassen und Schalen aus weißem Porzellan, heute geht es vor allem um einen Tee aus Mosambik.

    "Wir probieren hier ungefähr 300 Tassen am Tag", sagt Feldbusch. In fünf Minuten schaffe man 30 davon. "Für eine Kaufentscheidung lassen wir uns aber Zeit." Er hat fünf Kollegen, vier von ihnen sind bereits fertig ausgebildet. "Man findet immer wieder neue Geschmacksprofile - das wird nie langweilig", meint er. Laut schlürfend zieht Feldbusch den Tee ein. "Man hat dadurch ein deutlich größeres Geschmacksprofil im Mund, es verteilt sich besser auf die Geschmacksrezeptoren." 

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