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Lustig, absurd, abenteuerlich: Unser NewsBlog über Buntes, Kurioses und Skurriles versorgt Sie mit den amüsantesten und unglaublichsten Geschichten aus aller Welt.

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    Der Osterhase ist systemrelevant

    Neuseelands Premierministerin Jacinda Ardern hat versichert, dass der Osterhase trotz der Corona-Krise über Ostern im Einsatz sein wird. Der Osterhase biete wie die Zahnfee eine wesentliche Dienstleistung, stellte die Politikerin klar. 

    Ardern warb bei den Kindern für Verständnis, dass der Osterhase möglicherweise nicht zu jedem kommen kann, weil er dieses Jahr wohl mit seinen eigenen Hasen daheim besonders beschäftigt ist. Auch in Neuseeland herrscht wegen der Corona-Pandemie der Ausnahmezustand, die Menschen dürfen nur wenig das Haus verlassen. 


    Systemrelevant: Der Osterhase. Foto: Arno Burgi/dpa

     Konditormeister verkauft Corona-Pralinen

    Pralinen, die aussehen wie das Coronavirus. Dosensuppe oder Desinfektionsmittel. Eine Klopapierrolle als Torte oder ein Quarantäne-Schaf als Osterkuchen: Der Erfurter Konditormeister Torsten Roth zeigt sich in der Not erfinderisch und hat ein ganzes Corona-Sortiment im Angebot. "Wir nehmen das mit Augenzwinkern, wollen aber auch nichts verharmlosen", sagt der 44-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Die kleinen Naschereien kämen beim Großteil der Kundschaft gut an. Etwa 100 Stück der roten, blauen oder grünen Virus-Pralinen verkauft der Konditor am Tag.


    Foto: Michael Reichel/dpa

    Foto: Michael Reichel/dpa

    Nudel-Rutsche

    In der Corona-Krise müssen gerade Gastronomiebetriebe kreativ werden, um unter Einhaltung der Abstandsregeln zumindest Abhol- und Lieferdienste anbieten zu können. Unerwartete Hilfe aus der Nachbarschaft hat dabei ein Ramen-Restaurant, also eines in dem es um japanische Nudeln geht, in Hamburg erhalten: Eine Nachbarin baute für das Lokal eine Rutsche.
      
    Man habe sofort Abhol- und Liefergeschäft umgestellt, sagt Inhaber Florian Ridder. Trotzdem sei es für wartende Kunden schwer gewesen, genügend Abstand zu halten. "Seit Donnerstag können die Kunden dank der Rutsche nun vor dem Laden auf dem Gehweg warten und bei der Übergabe der fertigen Gerichte fällt direkter Kontakt nun ganz weg", so Ridder.


    Florian Ridder demonstriert die Ramen-Rutsche. Foto: Daniel Reinhardt/dpa

    Polizisten organisieren Flüchtling neue Klarinette

    Einem irakischen Flüchtling wurde aus seinem Spind seine Klarinette gestohlen - jetzt hat ein Polizist ihm eine neue geschenkt. "Überglücklich" habe der 29-Jährige jüngst das Instrument in Mönchengladbach entgegen genommen, berichten die Beamten. Zwei Polizisten hatten zuvor in dieser Woche den Diebstahl in der Erstaufnahmeeinrichtung aufgenommen. "Auch ohne eine Übersetzung war dem jungen Mann anzumerken, wie traurig er war. Über den Verlust des Instruments war er erschüttert", sagt einer der beteiligten Kommissare, Heiko Lammertz, laut Mitteilung.

    Die beiden Polizisten fragten danach Kollegen und in sozialen Netzwerken, ob jemand eine Klarinette abzugeben habe. Ein weiterer Mönchengladbacher Kommissar habe den Aufruf bei Facebook gesehen. Ihm sei eingefallen, dass in seinem Keller noch die Klarinette seiner Ex-Freundin liege. "Kurzerhand rief er die Ex-Freundin an und schnell war klar: Die Klarinette ist woanders besser aufgehoben als in dem dunklen Kellerraum", heißt es in dem Bericht der Polizei. Der 29-jährige Flüchtling beherrscht dem Bericht zufolge mehrere Instrumente. Er schreibe zudem Lieder und Texte.


    Foto: Polizei Mönchengladbach/dpa

    Schmuck mit Klopapier in Szene gesetzt

    Echtes Gold auf "weißem Gold": Eine Goldschmiedin in Köln nutzt die aktuelle Aufregung der Deutschen beim Anblick von Klopapier für ihre Schaufenster-Deko. In ihrem Laden im Stadtteil Ehrenfeld bettet Jutta Grote ihre handgefertigten Schmuckstücke seit einigen Tagen auf herrlich reinem Toilettenpapier - und ist damit zum Blickfang von Passanten geworden. "Sie glauben gar nicht, wie viel Spaß ich hier im Laden habe, wenn ich die Leute vor dem Schaufenster sehe", sagt sie der Deutschen Presse-Agentur. Die eigenwillige Schmuck-Papier-Kombi wird von vielen fotografiert.

    Die Idee sei ihr - natürlich - wegen der Coronakrise gekommen, sagt Grote. Es sei doch verrückt, dass so viel Klopapier gekauft werde. Noch verrückter: Die Goldschmiedin hörte bereits die Frage, was sie denn mache, wenn ihr nun das Schaufenster eingeschlagen werde. "Ich meine, das ist doch absurd: Die Leute kommen eher auf die Idee, dass wegen Toilettenpapier eingebrochen wird als wegen meines Schmucks", sagt sie. Die Deko will sie noch ein Weilchen im Fenster belassen. "Es sei denn, ich brauche das Toilettenpapier."


    Foto: Henning Kaiser/dpa

    John Cleese startet Kilogramm-Konto - äh - Instagram-Account

    Der britische Komiker und Schauspieler John Cleese nutzt in Zeiten der Pandemie die Selbstisolation, um bei Instagram aktiv zu werden. Der 80-Jährige, der als Mitglied der Komiker-Truppe Monty Python in den 70er Jahren mit der TV-Serie "Monty Python's Flying Circus" berühmt wurde, eröffnete nun einen Account bei dem Online-Dienst. Dazu veröffentlichte Cleese ein kurzes Begrüßungsvideo. "Aufgrund der Langweile in dieser Quarantäne" habe er sich dazu entschieden, verkündete er parallel bei Twitter, wo er seit 2007 präsent ist.

    Mit dem Namen Instagram hatte Cleese allerdings noch seine Probleme. "Ich habe entschieden, mein eigenes offizielles Kilogramm-Konto zu eröffnen", scherzt er in dem Videoclip, bevor ihn seine Tochter aus dem Hintergrund korrigiert. Was er seinen Fans auf Instagram bieten will, verrät Cleese auch: "Ihr könnt herkommen und mich besuchen und Tausende meiner privatesten und intimsten Fotos sehen."

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    Hello Instagram! I am here. #johncleese #1stpost

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    New York hat jetzt eine Schokoladen-Mousse-Bar 

    Auf den ersten Blick könnte es auch ein Eissalon sein, aber in einem neuen Lokal in New York sind die Kugeln aus Schokoladen-Mousse. Ausschließlich Schokoladen-Mousse - pur oder beispielsweise in Geschmacksrichtungen wie Matcha oder Maracuja - sollte es in dem Lokal geben, dann kam aber die Corona-Krise dazwischen. Seitdem verkaufe die "Mojo Dessert Mousse Bar" im Nordosten Manhattans auch eine kleine Auswahl salziger Speisen und könne sich so finanziell über Wasser halten, sagt eine Mitarbeiterin.

    Die Mousse au Chocolat des belgischen Koches Johan Halsberghe, der zuvor als Privatkoch des belgischen UN-Botschafters arbeitete, steht aber weiterhin im Mittelpunkt des Angebotes. Laut Halsberghe handelt es sich um die erste Schokoladen-Mousse-Bar in Nordamerika.


    Foto: Christina Horsten/dpa

    Brite ist mit 112 Jahren der älteste Mann der Welt

    Mit 112 Jahren ist der Brite Bob Weighton jetzt offiziell der älteste Mann der Welt. Der noch relativ rüstige Senior lebt in einem Altersheim für betreutes Wohnen im englischen Alton und hat drei Kinder, zehn Enkel und 25 Urenkel, wie das Guinness Buch der Rekorde mitteilt. Ein Juror konnte aber die entsprechende Urkunde wegen der Corona-Pandemie nicht wie üblich persönlich überbringen.

    "Ich habe das Leben so genommen, wie es kam", sagt Weighton in einem Video. Er musste mehrmals operiert werden, unter anderem an der Hüfte, und habe auch Malaria gehabt. "Ich habe überlebt - hier bin ich." Der frühere Ingenieur, der am 29. März Geburtstag hatte, lebte auch in Taiwan und Kanada. Nach Kriegsende kam er mit seiner Frau Agnes nach Großbritannien zurück. Sie starb im Jahr 1997. Als Rentner hatten sich beide im sozialen Bereich engagiert. 


    WORLD'S OLDEST MAN is 112-year-old Englishman - Guinness World Records
    YouTube | Guinness World Records

    Einen "Corona Burger", bitte!

    Das ist kein Aprilscherz, sondern kommt aus der Abteilung Pandemie-Humor: Ein Imbiss in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi verkauft "Corona Burger". Betreiber Hoang Tung (36) erzählt der Deutschen Presse-Agentur, dass er damit ursprünglich Kindern eine Freude machen wollte. Als die ersten Nachrichten über das Coronavirus in China gekommen seien, sei alles so negativ gewesen, auch sein Geschäft sei schlechter geworden. "Also habe ich angefangen, darüber nachzudenken, wie man anders und positiv sein kann." Das Burger-Brötchen erinnert von seiner Form her daran, wie das neue Virus unter dem Mikroskop aussieht. Am ersten Tag habe er 50 Burger verkauft, sagt Tung. Tage später seien es 100 gewesen. Der Burger kostet umgerechnet um die drei Euro, es soll ihn nur für eine begrenzte Zeit geben.


    Foto: Hau Dinh/AP/dpa

    Wenn der Staat zum Fetisch-Händler geht

    Ein Online-Händler für Fetischisten hat zur Bekämpfung der Corona-Pandemie alle vorrätigen OP-Kittel an ein britisches Krankenhaus gespendet. Zuvor hätten verzweifelte Vertreter des staatlichen Gesundheitsdienstes NHS sie kontaktiert, teilte die Firma MedFet UK bei Twitter mit. Es habe sich allerdings nur um einige Sets der Wegwerfkittel gehandelt.

    Der NHS ist chronisch unterfinanziert und überlastet. Viele Ärzte und auch Pflegepersonal kritisieren immer wieder, dass ihnen Schutzausrüstungen wie Kittel, Mundmasken und Schürzen fehlten. In der Not zogen sich Krankenschwestern bereits große Müllsäcke über.

    Wenn die Kanzlerin zweimal klingelt


    Eine Feuerwehreinsatztruppe in freiwilliger Quarantäne - das war Bundeskanzlerin Merkel einen Anruf wert. Doch ihr Vorhaben, sich für das vorbildliche Verhalten der Freiwilligen Feuerwehr Bergen auf Rügen in ihrem Wahlkreis zu bedanken, scheiterte zunächst: Hauptbrandmeister André Muswieck legte einfach auf. Er habe nicht geglaubt, dass wirklich die Kanzlerin am Apparat war, sondern an einen Radioscherz geglaubt, sagte Bürgermeisterin Anja Ratzke der dpa. 

    Merkel habe sich jedoch nicht entmutigen lassen und ein zweites Mal angerufen. "Die Bundeskanzlerin dankte den Kameraden für ihren Einsatz und lobte das vorausschauende Handeln der Stadt Bergen auf Rügen", so Ratzke. 


    Foto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa

    Computer vollendet Beethovens 10. Sinfonie

    Eine mit Hilfe von künstlicher Intelligenz zu Ende komponierte Version der 10. Sinfonie von Ludwig van Beethoven wird voraussichtlich im November in Bonn erstmals aufgeführt. Das teilt die Deutsche Telekom mit. Der ursprünglich für Ende April geplante Termin für die Uraufführung einer Version der «Unvollendeten» war verschoben worden. Die Telekom hat das Projekt angestoßen.

    In diesem Jahr wird der 250. Geburtstag des in Bonn geborenen Komponisten (1770-1827) gefeiert. Beethoven hat nur einige handschriftliche Skizzen für eine 10. Sinfonie hinterlassen. An einer Fortschreibung arbeitet seit 2019 ein internationales Team aus Musikwissenschaftlern, Komponisten und Computer-Experten. In die Vervollständigung per Computerprogramm fließen auch Stücke anderer Komponisten ein. "Wir versuchen das musikalische Universum, in dem Beethoven sich befunden hat, zu rekonstruieren", sagt der Leiter des Projekts, Matthias Röder.

    YouTube | Deutsche Telekom

    Raven zum Nachrichten-Sound

    Die Ausgangsbeschränkungen wegen der Coronavirus-Pandemie scheinen immer mehr Menschen zu kreativen Aktionen zu inspirieren. Nun ist ein Video mit der Nachrichten-Melodie der britischen Rundfunkanstalt BBC zum Social-Media-Hit geworden. Darin setzt sich eine junge Frau zum Intro der Nachrichtensendung "BBC News" in ihrer Küche als Rave-DJ in Szene. Der Clip wurde auf dem Netzwerk Tiktok und anderen Social-Media-Plattformen bis Sonntag millionenfach angesehen.

    "Ich habe schon immer, wenn die BBC-News-Melodie kam, auf dem Sofa meine Arme von mir geworfen", sagt Influencerin Rachel Leary in einem BBC-Interview. Komponist Dave Lowe, der das eingängige Musikstück geschaffen hatte, fühlt sich geschmeichelt. "Wenn man Musik schreibt, dann will man, dass sie alle lieben", sagt er sichtlich gerührt.

     Zebrastreifen Abbey Road neu gestrichen

    Der berühmte Zebrastreifen der Abbey Road in London hat einen neuen Anstrich bekommen. Der Zebrastreifen ist ein Touristenmagnet und eine beliebte Pilgerstätte für Fans der Beatles, seit die britische Band die Straße im Jahr 1969 für das Coverfoto ihres Albums "Abbey Road" überquerte. Mit nachgestellten Fotos und Selfies strapazieren Touristen und Fans an der Abbey Road regelmäßig die Nerven der Autofahrer.

    Wegen der Coronavirus-Pandemie gilt momentan in Großbritannien eine Ausgangsbeschränkung. Deshalb herrscht an der sonst so belebten Straße ungewohnte Ruhe. Das nutzten Mitarbeiter der Stadt, um die berühmten Streifen mit frischer weißer Farbe nachzuziehen. Den erneuerten Zebrastreifen können sich Fans per Webcam im Livestream anschauen.



    Hündin übernimmt Einkauf für Herrchen in Quarantäne

    Weil er in häuslicher Quarantäne saß, hat ein junger Mexikaner nach eigenen Angaben seine Hündin zum Einkauf geschickt. Auf Facebook postete Antonio Muñoz aus dem nordöstlichen Bundesstaat Nuevo León Fotos, wie er seine kleine Hündin Chokis mit einem Einkaufszettel im Halsband zum Laden gegenüber schickte - und wie sie mit der Ware im Maul zurückkehrte.

    Konkret hatte der junge Mann am "Tag drei der Quarantäne", wie er schreibt, Appetit auf Cheetos-Chips - auf orange, und nicht die scharfen roten, wie er auf dem Zettel erläuterte. Dort schrieb er auch, dass er der Hündin 20 Pesos (knapp ein Euro) ans Halsband gesteckt habe. Bei dem einen tierischen Botengang blieb es nicht, wie Muñoz der britischen Gratiszeitung "Metro" verriet. "Chokis hat sie dieses Mal geliefert und dann auch noch bei zwei anderen Gelegenheiten, dabei mit anderem Chipsgeschmack", sagte er.


    Security Check Required
    Facebook

    Ampel in der Türkei erinnert ans Zuhausebleiben

    Eine türkische Stadt lässt Ampeln sprechen, um die Menschen an die Selbstisolierung zu erinnern. Im Zentrum von Sakarya - im Nordwesten der Türkei - zeigen einige nun virusbezogene Botschaften. Bei Grün ist "Geh nach Hause" (Eve Git) zu lesen, bei Rot "Bleib zu Hause" (Evde Kal). Die umfunktionierten Ampeln befänden sich an den fünf meistfrequentierten Straßenkreuzungen im Zentrum, so der zuständige Stadtverwaltungsbeamte, Murat Pehlivan, im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur

    Das Echo sei gut. "Der Humor unserer Menschen ist großartig", erklärt Pehlivan. Einige hätten mit einem Gegenvorschlag reagiert. "Sie sagen etwa, wir sollen Gelb hinzufügen mit dem Text: Geh ab und zu Luft schnappen."


    Foto: Stadtverwaltung Sakarya/dpa 

    Kölner rufen Rettungskräfte - zum Danke sagen

    Bürger in Köln haben sich in den schwierigen Zeiten der Coronavirus-Pandemie mit einer besonderen Aktion bei Polizei, Feuerwehr und Rettungssanitätern bedankt. Sie fragten an, ob ein paar Einsatzkräfte - sofern es die Lage zulasse - in den Stadtteil Sülz kommen könnten, wie eine Feuerwehrsprecherin berichtet. Sie kamen - und was dann geschah, ist auf einem Twitter-Video zu sehen: Tosender Applaus und "Danke"-Rufe in der ganzen Nachbarschaft.

    Dazu läuft der kölsche Liedklassiker "En unserem Veedel" (hochdeutsch: "In unserem Viertel") der Bläck Fööss. Er beschwört den Zusammenhalt, auch in schwierigen Zeiten. Die Einsatzkräfte bedankten sich mit eingeschaltetem Blaulicht. Eine Feuerwehrsprecherin, die dabei war, fasst die Gefühlslage so zusammen: "War mega." 



    "James Bond"-Waffen gestohlen

    Bei einem Hauseinbruch in London haben unbekannte Täter fünf deaktivierte Schusswaffen erbeutet, die einst in James-Bond-Filmen zum Einsatz gekommen waren. Wie die Polizei mitteilt, wird der Gesamtwert der einmaligen Sammlerstücke, die sich im Privatbesitz befanden, auf mehr als 100.000 Pfund (etwa 110.000 Euro) geschätzt. Der Diebstahl habe sich bereits am Montagabend im Stadtbezirk Enfield ereignet.

    Unter den gestohlenen Schusswaffen sind unter anderem eine Walther PPK, die Roger Moore in seinem letzten Einsatz als 007 in dem Film "Im Angesicht des Todes" (1985) benutzte, sowie ein Revolver vom Typ Smith & Wesson 44 Magnum, den Moore in seinem ersten James-Bond-Film "Leben und sterben lassen" (1973) bei sich trug. Außerdem erbeuteten die Diebe drei Waffen aus dem Film "Stirb an einem anderen Tag" (2002) mit Pierce Brosnan in der Hauptrolle. Die Polizei bittet um Hinweise.

    Die gestohlenen Schusswaffen sind sehr auffällig und wurden speziell für bestimmte James-Bond-Filme angefertigt. Sie sind mit ziemlicher Sicherheit sofort für die Öffentlichkeit und für jeden, dem sie zum Verkauf angeboten werden, zu erkennen. Viele dieser Objekte sind unersetzlich. Zum Beispiel ist die Magnum die einzige auf der Welt, bei der die gesamte Waffe in Chrom vollendet wurde.

    Sprecher der Metropolitan Police. 


    Punkmusik aus dem Homeoffice

    Die Punkband Die Ärzte präsentiert einen neuen Song aus dem Homeoffice. In dem "Lied für jetzt", das nach Bandangaben "unter Einsatz von drei gebrauchten Mobiltelefonen" hergestellt worden sein soll, scheinen Farin Urlaub, Bela B und Rod González sich jeweils in heimischer Isolation zu befinden. Nacheinander singen sie von der Langeweile in Zeiten von Ausgangsbeschränkungen und Kontaktverboten: "Ich sitze zuhause und langweile mich, Klopapier und Nudeln sammle ich nicht." Bela hält zwischenzeitlich ein Schild hoch, um auf das Schicksal Tausender Flüchtlinge im Lager Moria auf der griechischen Insel Lesbos aufmerksam zu machen.

    Trotz Corona-Krise - ein bisschen Spaß muss sein

    Die Polizei in Paderborn hat sich auf Twitter über das Foto eines Entenpaares an einem Spielplatz amüsiert. Die Beamten veröffentlichen das Bild und schreiben dazu: "Besser kann man es nicht machen. Sicherheitsabstand auf dem Weg zum Einkauf. Beim Rückweg war es andersherum, da hat der Erpel aber auch die Klopapierrollen tragen müssen.» Dazu der nette Hinweis der Beamten: "Halten Sie durch und lassen Sie sich den Humor nicht nehmen."



    Essen & Trinken

    Sie haben gerade wahnsinnig viel Zeit, sind zu Hause und wissen nicht so recht, was Sie mit der neuen Freiheit anfangen sollen? Lassen Sie sich doch einfach von diesem jungen Mann inspirieren.



    Klopapier-Torte

    Eine Konditorei in Polen hat die von der Corona-Krise ausgelösten große Nachfrage nach Toilettenpapier aufgegriffen: Sie stellt kleine Torten her, die wie Klopapierrollen aussehen. "Die Leute kauften massenhaft Klopapier, unser Laden dagegen war leer. Ich konnte das nicht verstehen. Da kam mir diese Idee", sagt Konditor Stanislaw Pokojski aus Torun im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Seine Kreation trägt den Namen "Luksusowy" - in Anspielung auf eine besonders weiche Sorte des Hygieneprodukts. Die Klopapier-Torte besteht innen aus Biskuitteig und einer Füllung aus Schokoladencreme. Umhüllt wird das Ganze von weißer Zuckermasse - in der Form von aufgerolltem Papier.

    Video: Konditorei Pokojski/dpa

    Mehr als 100 Kosmetika am Körper

    Vollbepackt mit neuen Kosmetika und einem originalverpackten Damenslip ist ein mutmaßlicher Dieb am Essener Hauptbahnhof von der Bundespolizei geschnappt worden. Der 57-Jährige hatte die 103 Artikel an seinem gesamten Körper versteckt, wie die Polizei mitteilt. Die Bundespolizei ist auf der Suche nach den Eigentümern der Artikel. Der Hinweis eines Zeugen hatte die Polizei auf die Spur des Mannes gebracht. Dem Mann war zunächst eine Plastiktüte mit Kosmetikartikeln geplatzt. 

    Bei der Überprüfung auf der Wache zeigte sich demnach Erstaunliches. "In seinen Jackenärmeln, hinter dem Gürtel, in den Schuhen, in seinen Hosenbeinen wurden überall weitere kosmetische Erzeugnisse sichergestellt", teilt die Polizei mit. Der bereits wegen Ladendiebstählen polizeibekannte Mann äußerte sich nicht zur Herkunft der Waren. Er durfte die Wache verlassen. Das mutmaßliche Diebesgut blieb in Polizeigewahrsam.


    Foto: Bundespolizeidirektion/Sankt Augustin/dpa

    Ständchen von der Polizei

    In Spanien gilt wegen des Coronavirus eine Ausgangssperre - aber neben Kontrollen, ob diese eingehalten wird, sorgt die Polizei hier und da auch für Aufmunterung. Auf mehreren Videos auf Twitter ist zu sehen, wie Polizisten auf Mallorca zunächst mit Blaulicht vorfahren, dann aber auf der Straße für die Anwohner an den Fenstern eine Gitarre herausholen um ein Lied zu spielen, zu singen und zu klatschen



    Mann fährt mit 1,16 Promille zum Termin bei der Polizei

    Weil er zu einer Vernehmung vorgeladen war, ist ein Mann im bayerischen Münchberg bei der Polizei erschienen - allerdings betrunken. Der 33-Jährige fuhr am Freitagabend zu der Inspektion, wie die Polizei mitteilt. Hier stellten die Beamten fest, dass er nach Alkohol roch. Ein Test ergab einen Wert von 1,16 Promille. Der Führerschein des Mannes wurde daraufhin sichergestellt.


    Symbolfoto: Armin Weigel/dpa

    Kölns Maskottchen Hennes IX. ist jetzt Vater

    Hennes IX., amtierendes Wappentier und Glücksbringer des Fußball-Bundesligisten 1. FC Köln, ist Vater geworden. Wie der Verein mitteilt, brachte die Ziegendame Ilse im Kölner Zoo zwei gesunde weibliche Zicklein zur Welt. Hennes IX. ist damit nach Angaben des "Effzeh" der erste Geißbock in der Club-Historie, der für Nachwuchs gesorgt hat. Er lebt seit August 2018 mit der Ziegendame Ilse und seinem Vorgänger Hennes VIII. auf dem Zoo-Gelände im kleinen Geißbockheim.


    Ziegendame Ilse mit dem neuen Nachwuchs. Foto: Kölner Zoo/dpa

    Mit dem Hammer gegen die Hallenbadschließung

    Hallenbad zu - egal: In Rhede in Nordrhein-Westfalen soll ein 28-Jähriger mit einem Hammer eine Scheibe eingeschlagen haben, um in ein wegen der Corona-Krise geschlossenes Schwimmbad zu kommen. Mitarbeiter der Stadt entdeckten den seelenruhig schwimmenden Mann und forderten ihn vergeblich auf, aus dem Becken zu kommen. Auch gegenüber Polizisten habe er sich uneinsichtig und aggressiv gezeigt, berichtet die Kreispolizei Borken. Er habe um sich geschlagen und die Beamten leicht verletzt - und landete schließlich im Polizeigewahrsam.


    Symbolfoto: Uwe Anspach/dpa

    Soli-Aktion für Kneipen

    Jetzt die Zeche zahlen, später trinken - diese Idee soll belgischen Kneipen helfen, die angesichts der Ausgangssperre wegen der Viruskrise finanziell auf dem Trockenen sitzen. Die Brauerei Alken-Maes ruft Biertrinker dazu auf, sich an einer entsprechenden Solidaritätsaktion zu beteiligen. Sie richtet dazu eine Seite namens "Café Solidarité" im Internet ein.

    "Drei Bier, bitte - ich trinke später!" können sich Freunde des in Belgien besonders beliebten Getränks also sagen und ihrer Stammkneipe vorab die Zeche bezahlen. Sobald die Wirtshäuser wieder öffnen dürfen, könnten die Kunden dort dann einen Bon einlösen und ihr Bier trinken, erklärt Marketingdirektor Jan Bosselaers. Die Brauerei hoffe auf 4000 bis 5000 teilnehmende Kneipen und verspreche den Wirten, ihnen die ersten 400 Glas Bier kostenlos zu liefern. 


    Screenshot: cafesolidarite.be/dpa

    Fußballer spielen Klopapier-Challenge

    Toilettenpapier statt Champions League:  Ex-Nationalspieler Jérôme Boateng nimmt die Zwangspause im europäischen Fußball mit Humor. Bei Instagram stellte der 31 Jahre alte Innenverteidiger vom FC Bayern ein Video online, in dem er statt eines Fußballs eine Rolle Toilettenpapier jongliert. Der Hygieneartikel ist in der Coronavirus-Krise in Deutschland zum Symbol der Hamsterkäufe geworden - in etlichen Supermärkten ist er ausverkauft.

    "Ich sollte in diesen Tagen die Hymne der Champions League hören", schreibt Boateng. "Stattdessen jongliere ich Toilettenpapier. Okay, Herausforderung akzeptiert." Er "nominierte" zudem seinen Teamkollegen David Alaba, Nationalspieler Leroy Sané, seinen Halbbruder Kevin-Prince Boateng, Danny Williams und seine früheren Mitspieler Arturo Vidal und James Rodriguez. Immer mehr Fußballer schließen sich der Aktion an.


    Should be listening to the CL anthem these days, instead juggling some toilet paper rolls 🧻 okay, challenge accepted 🤷🏽‍♂️😂 I NOMINATE @da_27 @leroysane19 @princeboateng @chilliams23 @kingarturo23oficial @jamesrodriguez10
    Instagram | jeromeboateng

    Unterwegs mit einem Bartsittich

    Auch ein Vogel braucht ein wenig Abwechslung dachte sich wohl diese Frau in Berlin, die mit einem Bartsittich auf der Schulter mit der U-Bahn unterwegs ist. Das exotische Tier scheint wohl Gefallen an dem Ausflug gefunden zu haben.


    Foto: Christoph Soeder/dpa

    Pannenhilfe unter Kollegen

    Prominenter Abschleppdienst für Dirk Nowitzki (41): Weil er mit seinem Mini-Van im Matsch steckengeblieben war, setzte der frühere Basketball-Profi von den Dallas Mavericks einen ganz speziellen Notruf ab. Nowitzki schrieb seinem früheren Teamkollegen Deron Williams eine Nachricht, wie der 35-Jährige auf Instagram verrät und ein kurzes Video dazu veröffentlicht. Wann genau das Video aufgenommen wurde, ist unklar.

    Nowitzki habe ihm zwei Fragen gestellt, schreibt Williams, der von 2015 bis 2017 mit dem gebürtigen Würzburger in der NBA bei den Mavericks spielte. Die erste lautet, ob er in Quarantäne sei. Und die zweite, ob er mit seinem Truck kommen könne, um ihn aus dem Schlamm zu ziehen. "Du kannst nicht mit einem verdammten Mini-Van off-road fahren", schreibt Williams - versehen mit vier Smileys und dem Hinweis auf seinen sportlichen Ruhestand (#retiredlife).

    Instagram | dwill8

    Zu Hause mit dem Zwergpony

    Hollywood-Star Arnold Schwarzenegger (72) ermuntert seine Fans dazu, während der Coronavirus-Pandemie die eigenen vier Wände nicht zu verlassen. "Bleibt so viel wie möglich zu Hause. Hört auf die Experten, ignoriert die Idioten", schreibt der Schauspieler auf Twitter und sendet eine optimistische Botschaft: "Wir werden das gemeinsam durchstehen." Unter dem Tweet verlinkte Schwarzenegger ein Video von sich, einem Zwergpony und einem Esel, um zu zeigen, dass er mit gutem Beispiel vorangeht. "Wir gehen nicht raus, wir gehen nicht in Restaurants, wir tun hier nichts mehr dergleichen. Wir essen bloß und haben eine gute Zeit", sagt der 72-Jährige, während er die Tiere füttert.



    Ausgehen ohne Kater

    "Trendy sober bar" lautet eine Eigenbeschreibung dieser neuen Bar, also in etwa "angesagtes Nüchternheitslokal": Mit "Zeroliq" gibt es in Berlin jetzt die nach eigenen Angaben "erste deutsche alkoholfreie Bar". Der Name ist eine Wortschöpfung aus "zero" (null) und "liquor" (alkoholisches Getränk). "Voller Genuss ohne Kater" steht als Motto auf der Website. 

    Longdrinks und Cocktails werden auf Basis alkoholfreier Destillate zubereitet. Angesichts der Coronavirus-Krise könnte der Zeitpunkt einer Bar-Eröffnung sicher besser sein. Am ersten Abend kamen aber schon ein paar Dutzend Leute.
    Die Bar liegt mitten im Szenekiez Friedrichshain, unweit vom Boxhagener Platz und anderthalb Kilometer vom Club "Berghain" entfernt, der als Inbegriff des berühmt-berüchtigten rauschhaften Nachtlebens von Berlin gilt.


    Innenansicht der Bar «Zeroliq» Foto: Zeroliq Bar Berlin/dpa

    Abmontierte Liebesschlösser als Kunstinstallation

    Liebe, Verbindlichkeit, Gefangensein, Schutz - die Installation der französisch-mexikanische Künstlerin Carmen Mariscal in Paris ist vieldeutig. Aus abmontierten Liebesschlössern hat sie eine drei Meter hohe Installation geschaffen, die zugleich an ein Haus und ein Gefängnis erinnert. Mit ihrer Arbeit will Mariscal das Haus als psychischen Raum analysieren und die Liebe als ein Verbunden- und Gefangensein hinterfragen.
    Die Vorhängeschlösser stammen von den beiden Brücken Pont des Arts und Pont de l’Archevêché, deren Geländerteile vor einigen Jahren unter der Last teilweise eingebrochen waren. Seitdem werden die Schlösser regelmäßig abmontiert. An der Brücke Pont des Arts, die den Louvre mit dem linken Seine-Ufer verbindet, wurden einmal 45 Tonnen Metall entfernt, an der Brücke Pont de l'Archevêché in der Nähe von Notre-Dame 20 Tonnen.


    Foto: Courtesy Chez nous project/dpa

    "Big Brother"-Bewohner wissen fast nichts über Coronavirus-Ausbruch

    Ganz Deutschland spricht über die Ausbreitung des Coronavirus - aber in Köln gibt es ein kleines Areal von Ahnungslosen. Am 6. Februar wurden dort rund ein Dutzend Menschen von der Außenwelt abgeschottet, um in das Camp der Sat.1-Show "Big Brother" einzuziehen. Damals gab es erste Fälle in Bayern, aber noch keine weitere Ausbreitung oder Geisterspiele in der Bundesliga. Der Wissensstand der Kandidaten hat sich seitdem nicht weiterentwickelt. "Je nachdem, wie sie sich im Vorfeld informiert haben, wissen sie theoretisch von dem Ausbruch des Virus in Wuhan und ersten Ansteckungen außerhalb Chinas", sagt ein Sat.1-Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. An der Wissenslücke ändern auch die später neu eingezogenen Kandidaten nichts. Sie durften der Stammbesetzung nichts über die Entwicklungen verraten. Die Regeln bei "Big Brother" verbieten es.


    Foto: Willi Weber/die pressetanten/Sat.1/dpa

    Teure Forschungskamera gestohlen - Riesenkrebs unter Verdacht

    Ein umgeworfenes Stativ, Klauenspuren – einer Forscherin auf den Weihnachtsinseln im Indischen Ozean ist eine 6000 Dollar teure Kamera abhandengekommen und sie hat einen Verdacht: Ein Riesenkrebs soll die Kamera geklaut haben. Die Wissenschaftlerin musste schon in der Vergangenheit verhindern, dass die bis zu vier Kilo schweren Tiere ihre Ausrüstung mitnehmen, wie der australische Sender ABC berichtet. Die Wissenschaftlerin, die Flughunde erforscht, vermutet laut ABC, dass ein Krebs damit einfach im Wald verschwunden ist. Nach den Worten von Nationalparkchef Rob Muller sind die Räuberkrabben für ihre kleptomanischen Züge bekannt.



    Hühner sollen Kinder vom Smartphone weglocken

    Die indonesische Stadt Bandung hat Küken an Kinder verteilt, um sie von den Smartphones wegzulocken. Die Stadt hatte damit nach Angaben des Bürgermeisters zumindest in einer Hinsicht einen Erfolg: Die Hühner sind schon recht kräftig worden. Ob die Kinder aber tatsächlich weniger Zeit bei Youtube oder mit Handy-Spielen verbringen, sagt Oded Danial nicht. Er will nach eigenen Angaben die Hühner für bis zu 200.000 Rupiah (12 Euro) zurückkaufen. Die Schüler sollen nicht nur von den Handys wegkommen. Sie sollen auch lernen, Tiere zu lieben und Verantwortung zu übernehmen.


    Symbolfoto: Fabian Sommer/dpa

    Grillhähnchen fürs Gefängnis

    Besitzern von Grillhähnchen-Wagen winkt ein Großauftrag. Die Justizvollzugsanstalt Geldern in NRW hat anlässlich ihres Sommerfests ausgeschrieben: "Der Auftragnehmer gibt ein halbes Grillhähnchen und Pommes frites mit Ketchup und Mayonnaise an die Inhaftierten aus einem Grillhähnchenwagen aus." Interessenten müssen allerdings schnell sein - in engen Zeitfenstern sind 600 Portionen an die Gefangenen auszuteilen. Gut zu wissen: "Die Inhaftierten befinden sich unter Aufsicht durch Personal der JVA."


    Die JVA Geldern. Foto: picture alliance / dpa

    "Stairway to Heaven" laut US-Gericht nicht geklaut

    Die Ballade "Stairway to Heaven" der Rocker Led Zeppelin ist legendär. Besonders die Gitarren-Anfangsakkorde. Doch stammen sie wirklich von Led Zeppelin oder sind sie nur abgekupfert? Nach dem Urteil eines Gerichts in San Francisco gilt das Lied nicht als Plagiat. Geklagt hatte der  Nachlassverwalter des verstorbenen Gitarristen der US-Band Spirit. Von deren Song "Taurus" sollen die Akkorde demnach abgekupfert worden sein. Die Entscheidung vom Montag setzt hingegen ein früheres Urteil in Kraft, das Led Zeppelin von dem Vorwurf freispricht.

    Mit viel Farbe in den Frühling

    Bunt geht es noch einmal in Indien zu. Beim heute endenden Holi-Fest bewerfen sich die Feiernden mit Farbpulver und läuten so den Frühling ein. Seinen Ursprung hat das Fest im Hinduismus. 

    Der Gott Krishna soll eine dunkle Hautfarbe gehabt haben. Seine Geliebte Radha hingegen hatte helle Haut. Als er sich bei seiner Mutter darüber beschwerte, soll diese gesagt haben: Dann mache doch Radhas Gesicht bunt. So soll Holi entstanden sein.


    Foto: Rajanish Kakade/AP/dpa

    Foto: Prabin Ranabhat/SOPA Images via ZUMA Wire/dpa

    "Chef-Entdecker" für das südliche Manhattan gesucht

    Wer schon immer mal dafür bezahlt werden wollte, kostenlos in New York zu leben und die Stadt zu erkunden, für den gibt es jetzt die passende Stellenausschreibung: Für die Südspitze Manhattans werde ein "Chef-Entdecker" gesucht, teilt die Downtown Alliance, die den Teil der Stadt vermarktet, mit. Der oder die Auserwählte könne von Juni bis August ohne Miete zu zahlen in New York leben und werde dafür bezahlt, die Gegend zu entdecken - und darüber in Text, Fotos und Videos online zu berichten. Die Teilnahme an dem "Traumjob-Wettbewerb" ist noch bis Mitte März möglich.

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    Pazifik-Atoll feiert die Dunkelheit

    Die Pazifikinsel Niue schmückt sich jetzt mit einem besonderen Titel: Sie ist das erste Land, das offiziell als zappenduster gilt. Mehr als 120 Orte stehen auf der Liste der Organisation "International Dark-Sky Association", die sich gegen zu viel menschengemachtes Licht stark macht. Seit dem Wochenende wird dort Niue als erstes Land geführt und setzt nun auf "Astrotourismus" - also Urlauber, die zum Sternegucken anreisen. Niue ist ein Atoll mit 1500 Menschen und liegt 2400 Kilometer nordöstlich von Neuseeland, mit dem es frei verbunden ist. Staatsoberhaupt ist die britische Königin Elizabeth II.


    Blick auf die Milchstraße. Symbolfoto: Matthias Balk/dpa

    Ronaldo klatscht mit imaginären Fans ab

    Cristiano Ronaldo steigt aus dem Teambus, schlendert elegant im dunklen Anzug gekleidet zur Absperrung und streckt seinen linken Arm für die Fans aus - nur steht da keiner. Der Fußball-Superstar von Juventus Turin grinst in die Kamera und läuft weiter - das Video der kleinen Alberei des fünfmaligen Weltfußballers vor dem Spitzenspiel seines Clubs gegen Inter Mailand am Sonntag geht seitdem viral. Hintergrund von Ronaldos angedeutetem Abschlagen mit Autogrammjägern dürfte die Anordnung gewesen sein, das Spiel aufgrund der Coronavirus-Epidemie unter Ausschluss der Fans auszutragen. Juventus gewann vor leeren Rängen mit 2:0.

    US-Senatorin tanzt mit Doppelgängerin

    Wenige Tage nach ihrem Ausstieg aus dem Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur für die Demokraten hat Senatorin Elizabeth Warren mit einem Cameo-Auftritt im Fernsehen für Aufsehen gesorgt. Die 70-Jährige tanzte mit ihrer Doppelgängerin Kate McKinnon in der Sendung "Saturday Night Live" zu dem Track "Nonstop" des kanadischen Rappers Drake. Die Tanzeinlage war Teil der "Flip the Switch Challenge": Zwei Teilnehmer stehen vor einem Spiegel - einer hält ein Telefon, der andere tanzt. Bei der ersten Zeile "Look, I just flipped the switch" (deutsch: "Ich habe gerade den Schalter umgelegt") schaltet einer das Licht aus. Wenn das Licht wieder angeht, haben beide die Rollen getauscht.

    Ex-Erpresser "Dagobert" bleibt nicht anonym

    Der frühere Kaufhaus-Erpresser "Dagobert" wird bis heute in der Öffentlichkeit erkannt. "Ich hab mich nicht großartig verändert", sagt Arno Funke. Bei einem Discounter sei er jetzt bei einem Einkauf zweimal von Fremden erkannt worden. Und er erzählt, als ihm auf dem Heimweg kürzlich der Schauspieler Ben Becker entgegengekommen sei, habe der ihn auch gleich gegrüßt. Der heutige Karikaturist wurde in den Neunzigerjahren bundesweit bekannt, als er mit ausgeklügelten technischen Tricks die Polizei narrte. 1996 wurde er wegen Erpressung des Berliner Luxus-Kaufhauses KaDeWe und mehrerer Sprengstoff-Anschläge auf Karstadt-Filialen zu neun Jahren Haft verurteilt.


    Foto: Christoph Soeder/dpa

    Navi-Gerät lotst Mann mit Auto in Dortmunder Hafenbecken

    Übergroßes Vertrauen in sein Navigationsgerät hat einem Autofahrer in Dortmund ein unfreiwilliges Bad im Kanal beschert. Laut Polizei stürzte er am Samstag mit seinem Wagen in ein Hafenbecken des Dortmund-Ems-Kanals, weil "plötzlich die Straße zu Ende" gewesen sei. Der 25-Jährige konnte sich demnach aus dem sinkenden Fahrzeug retten und an Land schwimmen. Durchnässt und unterkühlt rannte er auf eine Straße, um Hilfe zu holen. Nach eigenen Angaben habe der junge Mann vor dem unfreiwilligen Bad Bier getrunken und Kokain konsumiert, teilte die Polizei weiter mit.


    Foto: Feuerwehr Dortmund/dpa

    Laut - und nackt

    Bei einem Einsatz wegen Ruhestörung ist die Polizei in Schwaben vor nackte Tatsachen gestellt worden. Eigentlich sei es nur um die laute Musik gegangen, die ein Bewohner eines Mehrfamilienhauses am frühen Morgen gehört habe, teilt ein Polizeisprecher mit. Das Klingeln und Klopfen der Beamten hörte der 33-Jährige mit einer Vorliebe für tiefe Basstöne zunächst nicht.

    Nachdem sie sich bemerkbar machen konnten, schrie der Mann den Angaben zufolge durch die Tür seiner Wohnung in Kaufbeuren, sie sollten verschwinden. Als er den Beamten dann doch aufgemacht habe, hätten sie nicht schlecht gestaunt, als der 33-Jährige nackt vor ihnen gestanden habe, sagte die Polizei.


    Symbolfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

    Mini-Elefant

    Noch etwas tapsig, aber äußerst fotogen und verspielt: Das neue Elefanten-Baby Tsavo im Wuppertaler Zoo hat sich erstmals der Öffentlichkeit gezeigt. Meist lugte der Kleine, der am Freitag das Licht der Welt erblickt hatte, zwischen den kräftigen Elefantenbeinen von Mama Sweni aus seinem Gehege. Der Mini-Elefant lebt darin mit mehreren Artgenossen, darunter weitere Jungtiere.

    Schon am Vormittag fanden sich im Zoo erste Familien ein, um den putzigen Neuankömmling mit den zarten großen Ohren zu begrüßen und zuzuschauen, wie er sich augenscheinlich vergnügt mit Streu berieselt. Von Aufregung war bei Tsavo nichts zu spüren: Allen Kameras zum Trotz schien sich der kleine Rüsselträger auf seinen kurzen Beinchen fast selbst in den Schlaf zu wiegen.


    Foto: Fabian Strauch/dpa

    "PlayStation"-Protoyp für 360.000 Dollar versteigert

    360.000 Dollar (etwa 320.000 Euro) hat eine "PlayStation" bei einer Auktion in den USA eingebracht. Es handele sich um den einzig erhaltenen Prototyp der von Nintendo und Sony in den 1990er Jahren gemeinsam entwickelten Spielekonsole, teilt das Auktionshaus Heritage Auctions in Dallas mit. Der Endpreis sei die höchste Summe, die je bei einer Auktion für Spielekonsolen, Videospiele oder Zubehör bezahlt worden sei.

    Die Konsole sei im Besitz des früheren Sony-Videospiele-Chefs Olaf Olaffson gewesen und dann per Zufall in die Hände eines Privatmanns gelangt. Die anderen 199 Prototypen wurden Berichten zufolge nach dem Ende der Zusammenarbeit zwischen Nintendo und Sony zerstört. Die "PlayStation", die Sony 1994 dann alleine auf den Markt brachte, unterscheidet sich deutlich von dem Prototyp.


    Foto: Heritage Auctions/dpa

    E-Zigaretten-Akku explodiert - Gericht: Kein Arbeitsunfall

    Wenn der Ersatzakku einer E-Zigarette wegen eines Dienstschlüssels in der Hosentasche explodiert, ist dies kein Arbeitsunfall. Das hat das Sozialgericht in Düsseldorf entschieden. Eine Wuppertalerin (27) hatte geklagt, weil die Berufsgenossenschaft die Akku-Explosion nicht als Arbeitsunfall anerkennen wollte. 

    Die Frau hatte in ihrer Firma Ersatzakku und Dienstschlüssel in eine Tasche gesteckt. Der Kontakt zwischen Akku und Schlüssel führte dabei zu einem Kurzschluss, was zur Explosion führte und die Hose entzündete. Entscheidend für die Brandgefahr sei allein der E-Zigaretten-Akku gewesen, befand das Gericht. Und dieser in der Tasche war, sei "nicht betrieblich veranlasst gewesen". 


    Foto: Franziska Gabbert/dpa

    Fahrraddiebe schlagen beim "Effzeh" zu

    Der 1. FC Köln ist Opfer von Fahrraddieben geworden. Dem Fußball-Bundesligisten wurden 22 Räder gestohlen - bei einem Einbruch in einem Material-Container am Clubsitz, dem Geißbockheim, wie der Verein bestätigt. Die Spieler hatten die Räder oft zu einer regenerativen Einheit nach Spieltagen in Form einer Tour durch den Kölner Grüngürtel genutzt. Nach Informationen der Boulevardzeitung "Express" wird der Schaden auf eine fünfstellige Summe geschätzt.


    Das Geißbockheim in Köln. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

    Nobelrestaurant bekommt gestohlene Edelweine teils zurück

    Ein dänisches Nobelrestaurant bekommt gestohlene kostbare Weine zurück. Einige der edlen Tropfen seien wieder aufgetaucht, teilt die Polizei der dänischen Hauptstadt Kopenhagen via Twitter mit. Dank der guten Zusammenarbeit mit der deutschen Polizei habe man ein Drittel der Weinflaschen beschlagnahmt, die im Februar aus dem Kopenhagener Spitzenlokal gestohlen worden waren. Ein Weinhändler habe die Flaschen im Namen einer Privatperson zum Verkauf angeboten, die sie angeblich von einem unbekannten Dritten erworben habe. Das Restaurant erhalte die Flaschen nun zurück. Nach Angaben der dänischen Nachrichtenagentur Ritzau wurden sie bei einem Weinhändler in der Nähe von Stuttgart gefunden.

    Nach Angaben der Restaurant-Inhaber handelte es sich um 50 bis 60 Flaschen mit einem Gesamtwert von weit über einer Million dänischen Kronen (rund 135.000 Euro).



    Oval Office jetzt auch in New York

    Zum Endspurt bei der US-Präsdidentschaftswahl hat nun auch New York ein eigenes Oval Office. In der New York Historical Society am Central Park in Manhattan gibt es jetzt einen Nachbau des berühmten Büros des US-Präsidenten im Weißen Haus in Washington - inklusive unter anderem Schreibtisch, Sofa-Garnitur, Teppichen, Kunst an den Wänden und Regalen. Besucher können sich auf dem Stuhl am Schreibtisch fotografieren lassen. 

    Jeder Präsident kann das Oval Office seinem Geschmack entsprechend einrichten. Der Nachbau orientiere sich an der Einrichtung von US-Präsident Ronald Reagan (1911-2004) in seiner zweiten Amtszeit Mitte bis Ende der 80er Jahre, teilt das Museum mit. Auf dem Schreibtisch befindet sich unter anderem ein Glas mit Jelly Beans, Reagans Lieblingssüßigkeit.  


    Foto: Christina Horsten/dpa

    30 Tage Haft für Eiscreme-Schlecker

    Ein Mann hat in einem Supermarkt in den USA eine Packung Eiscreme aus dem Kühlregal genommen, an dem Eis geschleckt und sie dann zunächst wieder zurückgestellt - nun muss er 30 Tage ins Gefängnis. Zudem muss er 100 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten und eine Strafe von 1000 Dollar (knapp 900 Euro) zahlen, entschied ein Gericht im texanischen Beaumont.

    Der 24-Jährige hatte sich bei der Tat im vergangenen August filmen lassen - das Video ging später in den sozialen Medien viral. Im Januar hatte sich der Eis-Schlecker schuldig bekannt. Allerdings habe er die Eiscreme-Packung später gekauft, sagt der Mann vor Gericht. Der Vater des Täters gab an, sein Sohn habe mit der Aktion nur Facebook-Likes abgreifen wollen.



    Brillendiebstahl in der Blindestraße

    Ausgerechnet in der Blindestraße ist es in Gelsenkirchen zu einem Brillendiebstahl gekommen. In einem Optikergeschäft im Stadtteil Buer verteilten sich nach Angaben der Polizei zehn Personen. Als die Angestellte (29) merkte, dass sie offenbar mehrere Brillen eingesteckt hatten, "entfernten sich einige aus der Gruppe fluchtartig aus dem Geschäft."

    Laut Polizei wurde es dann kurios: Der Rest der Gruppe verfolgte die Flüchtigen - und stellte sie. Danach brachten sie vier von fünf verschwundenen Brillen zurück. "Lediglich ein hochwertiges Brillengestell blieb verschwunden", so die Polizei. Sie konnte von drei Verdächtigen noch die Personalien feststellen: Sie waren alle minderjährig.


    Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archiv

     Lambrusco fließt aus Wasserleitung

    Statt Wasser ist in einem italienischen Ort Wein aus den Leitungen gesprudelt. Es war aber nicht wie in der Bibelerzählung Jesus am Werk: Eine technischer Defekt beim Abfüllen spülte Lambrusco von einer lokalen Kellerei in einige Häuser von Castelvetro di Modena in der Emilia-Romagna. Das bestätigt eine Mitarbeiterin des Weinguts. Die Kellerei Cantina Settevetro entschuldigt sich für den Vorfall und betont, dass es keinerlei hygienische und gesundheitliche Gefahren gegeben habe. Aus Versehen sei der Wein in die Wasserleitung geflossen. "Es handelt sich einzig um Wein, der schon bereit zur Abfüllung war."

    Auch die Gemeinde beruhigt auf Facebook. Das Problem sei schnell gelöst worden sei. "Wir versichern, dass es sich um einen Verlust von Lebensmittelflüssigkeit (Wein) handelt, die nicht schädlich für den Organismus ist."

    Facebook | cantinasettecani

    Eine rote Nelke für Merkel

    Frauentag ist zwar erst am 8. März. Doch bei Madame Tussauds in Berlin bekommt die Wachsfigur von Angela Merkel bereits heute eine rote Nelke ans Revers geheftet. Frauen erhalten übrigens am 8. März mit dem Stichwort "Frauenpower" freien Eintritt in der Ausstellung Unter den Linden.

    Mit der Gasmaske im Repräsentantenhaus 

    Der republikanische Abgeordnete Matt Gaetz hat sich anlässlich einer Abstimmung im Repräsentantenhaus eine Gasmaske aufgesetzt und ein Bild davon via Twitter verbreitet. Abgestimmt wurde laut CNN über einen Gesetzentwurf, der mehrere Milliarden Dollar für die Bekämpfung des Coronavirus vorsieht. Gaetz votierte nach Angaben des Nachrichtensenders anschließend für den Entwurf.



    Wissenschaftler geben Flohkrebs Plastik-Namen

    Wissenschaftler haben Plastik im Körper einer bisher unbekannten Flohkrebs-Art in der Tiefsee entdeckt und sie daher Eurythenes plasticus benannt. Sie fanden das Tierchen etwa 6500 Meter unterhalb des Meeresspiegels im Marianengraben im westlichen Pazifik.

    "Mit dem Namen wollen wir ein starkes Zeichen gegen die Meeresverschmutzung setzen und deutlich machen, dass wir dringend etwas gegen die Plastikflut tun müssen", betont Alan Jamieson von der britischen Universität Newcastle. Der im Flohkrebs gefundene Kunststoff Polyethylenterephthalat (PET) wird etwa zur Herstellung von Einwegtrinkflaschen, Folien und Textilfasern verwendet.


    Foto: WWF/dpa

    Malender Elefant

    Elefantenkuh "Sita" aus dem Osnabrücker Zoo ist unter die malenden Künstler gegangen. Mit ihrem Rüssel spritzt die Dickhäuterin bunte Farbklekse aus lebensmittelechten Fingermalfarben auf eine Leinwand. Entstanden sei die Idee beim täglichen Training, sagt der wissenschaftliche Kurator des Zoos Osnabrück, Andreas Wulftange. Weil es im Osnabrücker Zoo schon seit Jahren den malenden Orang-Utan "Buschi" gibt, sei ihm die Idee gekommen, auch "Sita" malen zu lassen, sagte Wulftange. Die Bilder will der Zoo verkaufen. Der Erlös soll der Tierhaltung zugute kommen.


    Foto: Friso Gentsch/dpa

    Foto: Friso Gentsch/dpa

    "Spiderman" in Barcelona gesichtet

    Gerade mal 20 Minuten hat der französische "Spiderman", Alain Robert, laut Medienberichten für seinen jüngsten Coup benötigt. Dabei kletterte der 57-Jährige an der Fassade des 38 Stockwerke hohen Bürokomplexes Torre Glòries in Barcelona empor. Anschließend wurde er von der Polizei in Gewahrsam genommen. 

    Instagram | alainrobertofficial
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