Kurios - die andere Seite der Nachrichtenwelt
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Lustig, absurd, abenteuerlich: Unser NewsBlog über Buntes, Kurioses und Skurriles versorgt Sie mit den amüsantesten und unglaublichsten Geschichten aus aller Welt.

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    Ohne Schienen

    Eine schienenlose und autonome Straßenbahn ist in Südwestchina in Betrieb genommen worden. Die Stadtbahn in Yibin in der Provinz Sichuan folgt einer eigenen Spur auf der Straße und fährt auf Gummirädern. Elektrisch betrieben erreicht die Bahn eine Geschwindigkeit von bis zu 70 Stundenkilometern und lässt sich auch leicht aufladen, wie chinesische Staatsmedien berichten. 

    Die seit zwei Jahren erprobte Bahn kann sowohl mit als auch ohne Zugführer über ein autonomes Fahrsystem betrieben werden. Gesteuert werden die drei Waggons für 300 Passagiere über optische und andere Sensoren sowie das globale Navigationssystem. Die Strecke des Autonomous Rail Rapid Transit (ART) genannten Zuges in Yibin ist 17,7 Kilometer lang. 
    Da keine Schienen gelegt werden müssen, sind die Investitionskosten nach Expertenangaben deutlich niedriger als bei herkömmlichen Stadtbahnen.

    YouTube | People's Daily, China 人民日报

    Wahlkampfstrapazen

    Für einen Sieg nehmen Politiker bekanntlich viel auf sich. Auch der britische Premierminister Boris Johnson scheut sich kurz vor der Parlamentswahl nicht, sich vor der Begegnung zwischen zwei Jugendmannschaften selbst mal ins Tor zu stellen.


    Foto: Stefan Rousseau/PA Wire/dpa

    Rekordpreis für Videospiel

    Ein nie benutztes "Mega Man"-Videospiel aus dem Jahr 1987 ist bei einer Auktion in den USA für die Rekordsumme von 75.000 Dollar (etwa 67.000 Euro) versteigert worden. Fast zwei Dutzend Bieter hätten sich einen Wettstreit geliefert, teilte das Auktionshaus Heritage Auctions im texanischen Dallas mit. Mit dem dann erzielten Endpreis sei das Stück zum teuersten je versteigerten originalverpackten Videospiel geworden, hieß es. Wer letztendlich den Zuschlag bekam, teilte das Auktionshaus zunächst nicht mit. Die Videospielreihe "Mega Man" rund um einen blauen Kampfroboter stammt aus Japan.


    Foto: Heritage Auctions/dpa

    Protestwelle erreicht Popkultur

    Straßenkampf-Ästethik und stampfende Beats: Das Video zum neuen Song "Plata Ta Tá" des puerto-ricanischen Reggaeton-Sängers Guaynaa und der chilenischen Musikerin Mon Laferte ist eine Hommage an die jüngste Protestwelle in Lateinamerika. In dem Clip tanzen die Künstler vor Straßenbarrikaden, im Hintergrund flackert das grüne Licht von Laserpointern wie zuletzt bei den heftigen Protesten gegen die Regierung in Chile. "Kommt raus, kämpft - wir werden dafür sorgen, dass die Welt uns hört", heißt es in dem Lied.
     
    Die mexikanische Schauspielerin Yalitza Aparicio reckt kämpferisch die Faust in die Höhe und vermummt sich mit einem grünen Tuch, während Rauschschwaden hinter ihr emporsteigen. In einer anderen Szene schlagen Guaynaa und Laferte auf Töpfe ein: Die so genannten Cacerolazos sind eine in Lateinamerika weit verbreitete Form des sozialen Protestes. "Diese Generation macht Revolution", heißt es in dem Song "Plata Ta Tá". "Mit dem Handy hat sie mehr Macht als Donald Trump."

    YouTube | MonLaferteVEVO

    Pilze gesucht, Drogen gefunden

    Beim Pilzesammeln hat ein Mann in Stuttgart kiloweise Marihuana gefunden. Der Mann sei eine Art Sammel-Stammgast in der Region und nehme in dem Waldstück stets auch den Müll mit, teilte die Polizei mit. Unter einer Plastiktüte sei er bereits Mitte November auf ein eingegrabenes Wasserfass mit mehreren vakuumverpackten Tüten gestoßen, aus denen ihm ein marihuanatypischer Geruch entgegengeströmt sei. Insgesamt seien 2,74 Kilogramm Marihuana in dem Fass versteckt worden. "Ein Eigentümer hat sich bislang noch nicht gemeldet", hieß es.


    Symbolfoto: Nicolas Armer/dpa

    Polizei chauffiert Nikolaus

    Ein Polizist hat einen Nikolaus-Darsteller, der auf dem Weg zum Besuch einer Grundschule in Rheinland-Pfalz mit seinem Auto eine Panne hatte, noch rechtzeitig zu den wartenden Kindern gefahren. Der Diensthundeführer der Polizei Westpfalz habe den Mann im Nikolauskostüm am Straßenrand entdeckt, teilte die Polizei mit. Der Mann stand demnach in voller Montur vor der offenen Motorhaube seines Pannenfahrzeugs. Den "Schlitten" bekamen der Nikolaus und sein Helfer nicht rechtzeitig flott. Kurzerhand habe der Polizist den Mann dann zur Grundschule in Godelhausen gefahren und ihn in der Nähe abgesetzt. "Er wollte nicht direkt vor der Schule rausgelassen werden, damit die Kinder ihn nicht aus dem Polizeiauto aussteigen sehen", sagte ein Sprecher.


    Symbolfoto: Friso Gentsch/dpa

    Der Ampel-Esel von Wesel

    "Wie heißt der Bürgermeister von Wesel?", na klar: "Esel"! Seit längerem nutzt die Stadt am Niederrhein das Grautier als Werbefigur und Sympathieträger. Und nun auch als Ampel-Figur. Allerdings musste vorher jahrelang mit der Bezirksregierung um eine "straßenverkehrskonforme" Darstellungsform gerungen werden. Denn die Richtlinie für Lichtsignalanlagen sieht einen Fußgänger vor, der eindeutig an seinen zwei Beinen erkennbar ist - und keinen Vierbeiner wie den Esel.

    Die Lösung für das Problem: Die Esel-Ampel ist mit drei Lichtzeichen ausgestattet. Oben mit einem stehenden roten Männchen, darunter kommt ein gehendes grünes Männchen auf zwei Beinen und darunter der grüne gehende Esel mit vier Beinen. Sie leuchten je nach Situation auf. Insgesamt acht Ampeln sollen an der Kreuzung in Betrieb gehen.


    Foto: Arnulf Stoffel/dpa

    Rechtschreibfehler in der Uni-Bibliothek

    Ausgerechnet die Sprachwissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität in München haben derzeit Probleme mit der Rechtschreibung. In ihrer neuen Fachbibliothek, dem Philologicum, hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. Die altgriechischen Zitate - vor allem aus Homers "Odyssee" -, die dort zur Zierde auf Glasflächen angebracht wurden, sind nicht alle korrekt, wie die Universität bestätigte. Zuvor hatte die "Süddeutsche Zeitung" über den "orthografischen Pfusch am Bau" berichtet.

    "Das Problem war vor allem, dass die Zitate im Foliendruckverfahren angebracht worden sind, und bei dieser Technik die Folie vom Glas abgezogen werden muss", sagte der Leiter des Philologicums, Benjamin Rücker. "Dabei sind einige der typographisch recht feinen Hauchzeichen leider mit abgezogen worden." Bei diesen Hauchzeichen handelt es sich um diakritische Zeichen über den Vokalen. Die Uni hat inzwischen aus der Not eine Tugend und aus der Fehlersuche eine Übung für ein Proseminar gemacht. "Auch Studienanfänger der Gräzistik haben oft Probleme mit dem korrekten Setzen der Hauchzeichen", sagte Rücker. Die Korrekturen der Fehler seien aber schon in Auftrag gegeben worden.


    Foto: Peter Kneffel/dpa

    Deutschlands schönste Kuh "Lady Gaga" ist tot 

    "Lady Gaga" war ein Star. Blitzlichtgewitter und Medienrummel - Normalität für die Holstein-Kuh. Einen Preis nach dem anderen räumte sie ab. Über 20 Titel sammelte sie in ihrer Karriere; allein neun als Grand Champion auf Landes- und Nationalschauen sowie Platzierungen auf Europaschauen. Besitzer Henrik Wille war mächtig stolz auf sie. Nun ist die schönste Kuh Deutschlands tot. Ein kleiner Nachruf.

    Am 3. Dezember im Alter von 13 Jahren starb die hochdekorierte schwarz-weiße Holstein-Kuh. Für Besitzer Wille ist es schwer, den ruhigen und besonderen Charakter des Tieres in einem Satz zusammenzufassen. "'Once in a Lifetime' beschreibt es wohl am besten", sagte der Landwirt aus dem niedersächsischen Essen bei Cloppenburg. So eine Kuh habe man nur einmal im Leben. Seit Jahren stand "Lady Gaga" auf dem Laufsteg und im Rampenlicht. Und das als achtfache Mutter! Zudem lieferte sie 125.000 Liter Milch in ihrem Leben. "Lady Gaga" - eine einmalige Kuh.


    Foto: Carmen Jaspersen/dpa

    Der Bikini bekommt ein Museum

    Großer Rummel um ein kleines bisschen Stoff: Der Bikini kommt ins Museum. Der Regensburger Unternehmer Alexander Ruscheinsky errichtet in Bad Rappenau bei Heilbronn das BikiniArtMuseum, das im Frühjahr 2020 eröffnet werden soll. Auf 1500 Quadratmetern Ausstellungsfläche wird die Entwicklung der Bademode von 1880 bis in die Gegenwart gezeigt. Mit dem Slogan: "Provokativ & so feministisch". Die Sammlung umfasse bereits etwa 1200 Bikinis und Badeanzüge, sagt Ruscheinsky. In Bad Rappenau besitzt der 64-Jährige ein Grundstück an der Autobahn 6, wo jetzt das BikiniArtMuseum entsteht. Eine knapp zehn Meter hohe Bikiniskulptur auf dem Dach soll von Weitem darauf aufmerksam machen.

    Neben Bademode gibt es multimediale und musikalische Shows, historische Plakate und diverse Kunstwerke zu sehen. So fertigten den Angaben nach Musiker Udo Lindenberg und Komiker Otto Waalkes Stücke für das Museum an - letzterer zeichnete einen Ottifanten im Bikini.


    Foto: Armin Weigel/dpa

    Offizielle Einladung für falschen Herthaner

    Erst schmuggelte er sich ins Training von Hertha BSC, nun kann YouTuber Marvin Wildhage auf ein offizielles Treffen mit Neu-Trainer Jürgen Klinsmann hoffen. Nachdem er sich vor einigen Tagen beim Berliner Fußball-Bundesligisten eingeschleust hatte, lädt Klinsmann ihn per Hertha-Video ein. "Hallo lieber Marvin, ich habe gehört, dass du neulich bei uns vorbeigekommen bist im Training. Und dass du mich gerne kennenlernen wolltest. Hat nicht geklappt", erklärt Klinsmann - und ergänzt: "Wenn du das nächste Mal kommst, dann wartet ein Trikot hier auf dich und dann machen wir vielleicht ein Bildchen miteinander und dann weißt du, was die Spielregeln bei uns sind."


    Foto/Screenshot: YouTube/Hertha BSC/dpa

    Orientierungsloser Rentner 

    Eigentlich wollte er mit dem Auto nur kurz zum Einkaufen. Doch aus dem geplanten Abstecher eines Rentners wurde eine schier nicht enden wollende Fahrt. Erst als sein Tank leer wurde, musste er nach einer 400 Kilometer langen Autofahrt mit leerem Tank auf der Autobahn 8 stehen bleiben. Der 84-Jährige stellte seinen Wagen auf dem mittleren der drei Fahrstreifen mit Warnblinkanlage ab und blieb hinter dem Steuer sitzen, wie die Polizei mitteilt.  Nachdem das völlig leer gefahrene Auto auf den Seitenstreifen geschoben war, wurde der Rentner in ein Krankenhaus gebracht. Die Führerscheinstelle soll nun prüfen, ob der Mann noch fahrtauglich ist.


    Symbolbild: Jonas Schöll/dpa

    Zweijähriger packt mit an

    Ein kleiner Junge zeigt sich besonders geschäftstüchtig im Weihnachtsgeschäft: Ein Videofilm aus Wales zeigt, wie der zweijährige Arthur im Geschäft seines Vaters tatkräftig mit anpackt - damit landet er einen Hit im Internet. Im Werbefilm des kleinen, alteingesessenen Geschäfts aus dem walisischen Örtchen Rhayader putzt der Junge routiniert den Verkaufstresen, räumt die Regale ein, packt ein Geschenk ein und bedient einen Kunden. Hinter dem Clip steckt die Botschaft, auch die kleinen, unabhängigen Geschäfte zu unterstützten, wie Arthurs Vater in einem BBC-Radiointerview erklärt. "Wir versuchen zu zeigen, dass wir genau so viel bieten können wie Handelsketten", zitiert CNN den Vater.   

    Das Familiengeschäft, eine Art kleiner Baumarkt, wurde 1895 gegründet. Bei Twitter wurde der Clip bereits mehr als 200.000 Mal aufgerufen. Der virale Erfolg ist im Vergleich zu aufwendigen Werbefilmen ein Schnäppchen: Nur etwa 100 Pfund (rund 118 Euro) hat der Vater laut Medienberichten in die Werbung investiert. "Wir waren überwältigt von netten E-Mails und Nachrichten aus aller Welt", sagte Arthurs Vater, Thomas Lewis Jones, der Nachrichtenagentur PA. Der Laden macht schon seit Jahren Werbeclips zu Weihnachten.

    Reumütiger Lkw-Fahrer

    Ein Lastwagenfahrer hat während der Fahrt einen Erotikfilm geschaut und ist wegen seiner auffälligen Fahrweise von der Polizei in der Pfalz angehalten worden. Er war auf der Bundesstraße 10 etwa 16 Kilometer lang "vor Entzückung Schlangenlinien gefahren", wie die Polizei mitteilt. Den Film habe er, während er den Lkw fuhr, auf einem Tablet angeschaut. Der Fahrer habe "reumütig" zugegeben, dieser habe ihm so gefallen, dass er abgelenkt gewesen sei. Er muss laut Polizei ein Bußgeld in Höhe von 150 Euro zahlen. Näheres zu dem Film will die Polizei auf Nachfrage nicht mitteilen. Es handele sich um ein Problem, mit dem die Beamten häufiger konfrontiert seien. 


    Symbolbild: Jan Woitas/dpa

    "Zerstörung der CDU" von Rezo erfolgreichstes Video 2019

    Die Abrechnung des YouTubers Rezo mit der CDU ist auf der Video-Plattform in diesem Jahr der meistgesehene Beitrag in Deutschland gewesen. Mit weit mehr als 16 Millionen Aufrufen führt der 55-minütige Clip "Die Zerstörung der CDU" die "Top Ten" für 2019 deutlich an. Rezo hatte Mitte Mai kurz vor der Europawahl mit seiner scharfen Kritik an der Sozial- und Klimapolitik der Regierungsparteien für viel Furore gesorgt und über YouTube in kürzester Zeit ein großes Publikum erreicht

    Auf den zweiten Platz listet YouTube "Märchen in Asozial feat. Kelly" von Julien Bam. Die Rap-Versionen der Märchen der Gebrüder Grimm kommen demnach auf mehr als 15 Millionen Aufrufe, gefolgt von dem Musikvideo "Capital Bra X Klaas - Die Gang ist mein Team". Insgesamt seien neun der "Top Ten"-Videos hierzulande in diesem Jahr auch aus Deutschland gekommen oder haben einen lokalen Bezug, teilt die Video-Plattform mit. 


    Der YouTuber Rezo. Foto: Privat/dpa/Archiv

    "Elefanten vergessen nie ihre Routen"

    Tierische Überraschung auf dem Asphalt: Eine wild lebende Elefanten-Herde hat in Indien einen Zaun durchbrochen und eine Autobahn überquert. Festgehalten wurde das Ereignis von einem Mitarbeiter des indischen Forstdienstes (IFS). In einem auf Twitter veröffentlichten Video ist zu sehen, wie ein Dickhäuter den Zaun mithilfe des Rüssels und der Vorderbeine zum Einsturz bringt. Dann passiert die fünfköpfige Elefanten-Familie mit zwei Kälbern seelenruhig die Straße. Zu dem rund 40-sekündigen Clip schreibt der IFS-Mitarbeiter: "Elefanten vergessen nie ihre Routen." Ort des Geschehens ist ein viel befahrener Highway in der indischen Provinz  Coimbatore. Hochgeladen wurde das Video bereits am 3. Dezember.



     Vorlesungen im Zirkuszelt fallen aus

    Im Sommer musste das zum Hörsaal umfunktionierte Zirkuszelt der Universität Braunschweig gekühlt werden - jetzt wird die Kälte zum Problem. "Wegen eines Heizungsschadens fallen alle Vorlesungen am Donnerstag aus", so eine Hochschul-Sprecherin. Das Problem werde schnellstmöglich behoben. Sanierungsarbeiten am zentralen Hörsaalgebäude der Technischen Universität zwingen einige Studierende derzeit zum Umzug in das Zirkuszelt.

    Im heißen Sommer hatte ein Kühlaggregat für Abkühlung während der Vorlesungen gesorgt. Das "Tentomax" genannte Zelt steht als Ersatz für das Audimax auf einer Rasenfläche für rund 800 Zuhörer bei Vorlesungen parat. Mit der Sanierung des Hörsaals sollen brandschutztechnische Anforderungen umgesetzt und die Barrierefreiheit verbessert werden. Einen Großteil der Kosten von 6,7 Millionen Euro trägt die Uni nach eigenen Angaben selbst. 900.000 Euro steuert das Wissenschaftsministerium bei.


    Foto: Christophe Gateau/dpa/Archiv

    Ein Esel zur Weiterreise

    Ein religiöser Nachbarschaftsverein aus der spanischen Gemeinde Talavera de la Reina nahe Toledo hat der schwedischen Klimaaktivistin Greta Thunberg einen Esel zur Weiterreise von Lissabon nach Madrid angeboten. "Wir sind uns der Wichtigkeit bewusst, die Welt für die Situation der Umwelt zu sensibilisieren und schließen uns Thunbergs Kampf an", heißt es auf der Facebookseite des Vereins "Asociación Fray Hernando de Talavera". "Unsere Vorfahren haben dieses Fortbewegungsmittel benutzt und es war das umweltfreundlichste überhaupt." Daneben ist ein Foto eines örtlich aufgezogenen Esels gepostet.

    Die 16-jährige Thunberg ist nach dreiwöchiger Segelreise über den Atlantik in Portugal eingetroffen. Sie will in den nächsten Tagen von dort per Zug nach Madrid weiterreisen, um an der zweiwöchigen Weltklimakonferenz teilzunehmen. Die junge Aktivistin vermeidet Flugzeuge, um auf die Klimakrise aufmerksam zu machen.

    Der diplomierte Weihnachtsmann

    Issa
    Kassissieh
    aus Jerusalem begrüßt jedes Jahr Tausende Besucher in seinem
    Weihnachtsmannhaus, inklusive Schlitten, Weihnachtsbaum, Krippe und
    Weihnachtsmann-Diplomen.

    Neuneinhalb Millionen für ein Bild

    Ein Gemälde aus der Tahiti-Phase des französischen Malers Paul Gauguin (1848-1903) ist in Paris für rund 9,5 Millionen Euro versteigert worden. Das Werk des exzentrischen Post-Impressionisten ging an einen internationalen Sammler, bleibt aber in Frankreich, wie das französische Auktionshaus Artcurial am späten Dienstagabend auf Twitter mitteilte. Der Schätzwert für das 1897 entstandene Bild "Te Bourao II" hatte demnach zwischen fünf und sieben Millionen Euro gelegen. 

    Bruno Jaubert, stellvertretender Direktor der Abteilung für Impressionismus und moderne Kunst von Artcurial, beschrieb das Ölgemälde als Gauguins "Erbe aus seinem tahitianischen Zyklus", mit dem er "leidenschaftlich die Quintessenz seiner tahitianischen Obsessionen" freisetze. "Te Bourao II" ist eines von neun Gemälden, die Gauguin auf der zu Französisch-Polynesien gehörenden Insel im Südpazifik herstellte.



    Poller gegen Kinderwagen

    Zwei Poller gegen Kinderwagen vor der Tür eines Cafés in Berlin haben im Internet eine Debatte ausgelöst. Zahlreiche Nutzer bei Twitter kritisierten den Zugang als kinder- und behindertenfeindlich und hinterließen schlechte Bewertungen auf mehreren Portalen. Der Schriftsteller Albrecht Selge hatte einen Schnappschuss des Café-Eingangs hochgeladen und getwittert: "Wow, Poller in der Tür gegen Kinderwagen und Rollstühle. Ich glaub, das ist wirklich #Moabit's unsympathischstes Café."

    Die Betreiberin sagt der dpa, Kinderwagen hätten in dem sehr kleinen Café immer mehr überhand genommen und wiederholt Schäden, etwa an Wänden, hinterlassen. Die Poller gebe es seit etwa zwei Monaten. Vorher habe man lange und vergeblich per Schild darum gebeten, dass Kinderwagen nicht mit ins Café gebracht werden. Die Frau, die namentlich nicht genannt werden wollte, betonte, sie sei Mutter und habe nichts gegen Kinder. Rollstuhlfahrer hätten die Tür mit den Pollern wegen einer Stufe auch vorher nicht nutzen können und könnten nach wie vor über einen Seiteneingang ins Café kommen. Albrecht Selge sagte der dpa, er finde die Poller "unmöglich". Über den Wirbel nach seinem Tweet sei er aber überrascht und auch ein bisschen schockiert: Einen Boykott habe er nicht auslösen wollen. Das zuständige Bezirksamt Mitte schrieb auf Twitter: "Wir haben das bereits an die Beauftragte für Menschen mit Behinderung weitergeleitet."



    Bus mit aufgeklebter Biene

    Ein als Biene verkleideter Aktivist der Umweltbewegung Extinction Rebellion (XR) hat sich bei einer Wahlkampfveranstaltung in London an den Tour-Bus der Liberaldemokraten geklebt. Mit mehreren solcher Aktionen am Mittwoch wollten die Umweltschützer die großen politischen Parteien in Großbritannien dazu bringen, den Klimaschutz zu ihrer "höchsten Priorität" zu machen, teilt die Gruppe auf Facebook mit. Mit den Bienenkostümen weisen sie vor allem auf das Artensterben hin. XR fällt immer wieder mit publikumswirksamen Aktionen auf. Die Briten wählen am 12. Dezember ein neues Parlament.

    Die Parteivorsitzende der Liberaldemokraten, Jo Swinson, nutzte den Zwischenfall für ein Gespräch über ihre Umweltpolitik. In ihrem Wahlprogramm fordert die Partei, dass Großbritannien bis 2045 klimaneutral wird. Swinson dankte den Aktivisten später bei Twitter dafür, dass sie den gelben Elektrobus der Partei nach der Aktion wieder reinigten.



    Bayern oder ManCity?

    Eigentlich arbeitet Pep Guardiola schon seit mehr als drei Jahren bei Manchester City - im Kopf des Katalanen aber scheint dessen Ex-Club Bayern München noch einen festen Platz zu haben. Nach dem 4:1-Erfolg des englischen Fußballmeisters am Dienstagabend in Burnley sorgte der Star-Coach mit einem Versprecher für Erheiterung in der Pressekonferenz. Als er über Neuzugang Rodrigo sprach, sagte der 48-Jährige: "Ich denke, Bayern Mün... Bayern München?" und schlug sich mit der Hand auf die Stirn. "Bayern München, was zum Teufel? (What the fuck?) Ich weiß nicht, was ich da gedacht habe."
     
    Danach stellte Guardiola klar, dass er natürlich meinte, ManCity habe in Rodrigo einen unglaublichen Spieler für die nächsten Jahre verpflichtet. Vor seinem Engagement in England war Guardiola von 2013 bis 2016 Trainer beim deutschen Rekordmeister FC Bayern. Danach hat Guardiola immer noch guten Kontakt mit München.



    Ein Orden für die Maus

    Nach vielen Jahren im Kinderfernsehen ist der Maus aus der "Sendung mit der Maus" eine Ehrung von höchster Stelle zuteilgeworden. Sie trägt nun einen speziellen "Mausverdienstorden" - verliehen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. "Wer kann einen Mausverdienstorden schon kriegen, wenn nicht eine Maus? Und dann noch die Maus, die seit so vielen Jahren so viele Fragen von Kindern und Jugendlichen beantwortet hat", erklärte Steinmeier in einem Video, das auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht wurde. Dafür werde sie geehrt. Nebenbei erfährt man, dass Elefanten Steinmeiers Lieblingstiere sind - «ganz besonders die kleinen blauen». Der kleine blaue Elefant ist ein Kompagnon der Maus.

    Die Verleihung des nicht-offiziellen Ordens an den klimperäugigen Kinderstar fand nach Angaben des Westdeutschen Rundfunks am Rande der eigentlichen Verleihung der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland statt. Bei dieser wurde - dann ganz offiziell - auch "Sendung mit der Maus"-Moderator Ralph Caspers (47) geehrt. 

    Facebook | Bundespraesident.Steinmeier

    Lästern über Trump? 

    Haben sich mehrere Staats- und Regierungschefs bei einem Empfang im Buckingham-Palast gemeinsam über US-Präsident Donald Trump lustig gemacht? Danach sieht es zumindest auf einem Video mit Gesprächsfetzen zwischen dem kanadischen Regierungschef Justin Trudeau, Großbritanniens Premier Boris Johnson und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron vom Nato-Gipfel in London aus. Der Clip wurde auf Twitter mehr als sechs Millionen Mal geklickt.  Dabei ist das Gespräch sehr schlecht zu verstehen und der Zusammenhang ziemlich undurchsichtig.

    Zu sehen ist ein lachender Johnson, der Macron fragt: "Sind Sie deshalb zu spät gekommen?" - Darauf schaltet sich ein gut gelaunter Trudeau ein: "Er war zu spät dran, weil er eine 40-minütige Extra-Pressekonferenz eingelegt hat." Nach einem Schnitt sagt Trudeau: "Ich habe gesehen, wie seinem Team die Kinnlade auf den Boden gefallen ist." Was Johnson und Trudeau genau meinten, blieb unklar. Der Name des US-Präsidenten ist nicht zu hören. Auf den Clip angesprochen, sagt Trump: Trudeau habe zwei Gesichter. Der kanadische Regierungschef sei ein "sehr netter Kerl". Aber Trudeau sei wohl nicht glücklich darüber, dass er (Trump) ihn wegen zu niedriger Rüstungsausgaben Kanadas kritisiert habe.

    Tierischer Einsatz für die Feuerwehr 

    Bei einem Zimmerbrand haben Rettungskräfte in Neuss am Morgen eine Frau und eine Katze gerettet. Das Tier wurde vor Ort mit einer Sauerstoffmaske beatmet und mit Blaulicht zu einem Tierarzt gefahren, wie ein Feuerwehrsprecher sagt. Dem Tier gehe es gut, sein Frauchen ist noch in einer Klinik.
    Die Feuerwehr war um 7:54 Uhr zu dem Brand in einer Souterrain-Wohnung gerufen worden. Die Retter bargen zunächst die Frau, die berichtete, dass in der Wohnung noch ihre Katze sei. Die Feuerwehrleute gingen noch mal rein - und fanden das Tier versteckt hinter einer Couch

    Da der Verdacht auf eine Rauchvergiftung bestand, wurde das Tier beatmet und dann mit "Sonderrechten" zum Tierarzt gebracht. Danach sei die Katze in ein Tierheim gekommen, da die Besitzerin noch in der Klinik ist. Die Frau wurde wegen des Verdachts einer Rauchvergiftung behandelt. 


    Foto: Feuerwehr Neuss/dpa

    Handy-Dieb gerät bei SIM-Kauf an die falsche Verkäuferin

    Pech für einen Handy-Dieb in Israel: Ein Mann wollte eine neue SIM-Karte kaufen, geriet dabei an die Tochter des Bestohlenen. Der Mann hatte einem 46-Jährigen Smartphone und Geldbörse gestohlen und wollte eine Viertelstunde später eine neue SIM-Karte kaufen. Die 21-jährige Verkäuferin entpuppte sich jedoch als Tochter des Bestohlenen, wie die israelische Zeitung "Jediot Achronot" in ihrer Online-Ausgabe berichtete. Als die junge Frau in dem Geschäft in Kiriat Schmona im Norden des Landes das Telefon in die Hand nahm, entdeckte sie dem Bericht zufolge auf dem Bildschirmschoner ein Foto ihres Vaters. In dem Moment habe auch ihr Bruder angerufen und ihr von dem Diebstahl erzählt. "Das ist das Telefon meines Vaters und du hast es gestohlen", rief sie daraufhin dem Ganoven zu, wie das Blatt berichtete. "Du bleibst hier und rührst dich nicht von der Stelle!" Der Dieb sei so verdattert gewesen, dass er sich von Polizisten widerstandslos habe festnehmen lassen. 

    "Das ist ein unglaublicher Zufall", sagte die junge Verkäuferin der Zeitung. "Dass er ausgerechnet an mich geraten ist - ich war wirklich schockiert." Die israelische Polizei bestätigte den Zeitungsbericht. 


    Screenshot: yediot.co.il/ dpa

    "U-Bahn ist auch schön"

    Volksnähe ist für Politiker ein mitunter entscheidendes Pfund, mit dem sich bei Wahlen gut wuchern lässt. Von daher ist es nicht ganz überraschend, wenn sich der angehende SPD-Parteivorsitzende Norbert Walter-Borjans - noch leicht verschlafen wirkend - lächelnd auf den Weg ins Berliner Willy-Brandt-Haus zeigt. Wobei sich tatsächlich all jenen, die den öffentlichen Personennahverkehr in der Hauptstadt kennen, vor allem eine Frage stellen dürfte: Welche Linie ist morgens so angenehm leer?



    Schlafen ohne Donald 

    First Lady Melania Trump hat einer neuen Biografie zufolge ein getrenntes Schlafzimmer von US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus - einen Stock über dem ihres Ehemannes. Melania Trump schlafe in einer Art kleinem Zwei-Zimmer-Apartment im dritten Stock der Residenz im Weißen Haus, schreibt die Autorin und CNN-Journalistin Kate Bennett in ihrer nicht autorisierten First-Lady-Biographie "Free, Melania". Allerdings schliefen die Trumps schon seit Jahren getrennt - auch in Trumps Feriendomizil Mar-a-Lago in Florida gebe es dieses Arrangement. 

    Trump wünsche sich sehnlichst Melanias Zustimmung, und er vertraue auf sie, schreibt die Autorin. "Sie ist die einzige, die ihm offen sagen kann, was sie denkt. Sie ist die einzige, die ihm Ratschläge und Meinungen sagen kann, die seinen entgegenlaufen, und das auch tut." All das könne sie machen, ohne Beschimpfungen auf Twitter befürchten zu müssen. "Sie ist im Wesentlichen unantastbar."



    Bussi von Boris

    Ob Angela Merkel die zuweilen innigen Begrüßungen ihrer Amtskollegen mag, wird wohl immer ihr Geheimnis bleiben. Zumindest die Wangenküsse mit dem französischen Präsidenten schienen ihr - dem Gesichtsausdruck nach zu urteilen - in der Vergangenheit nicht immer ganz unangenehm zu sein. Bei der Begrüßung durch Boris Johnson während eines Empfangs im Buckingham Palace, vor Beginn des Nato-Gipfels,  ist das Gesicht der Kanzlerin zwar nicht zu sehen, aber die Freude des britischen Premiers wirkt zumindest nicht aufgesetzt. 

    Fitness-App für Fahrgäste

    "Tsukin Jigoku" ("Pendler-Hölle") nennen die Japaner den alltäglichen Berufsverkehr in den chronisch überfüllten Bahnen des größten Ballungsraums der Welt. Die Szenen von Bahnmitarbeitern, die an manchen Stationen die Fahrgäste ins knallvolle Abteil schieben, gehören zu den beliebten Klischeebildern von Japan. Um den Fahrgästen die Zeit in der Bahn etwas angenehmer zu gestalten, hat die Betreibergesellschaft East Japan Railway eine App für Smartphones entwickeln lassen, die Pendler zu körperlichen Übungen im Zug anleitet. "Train'ing" nennt sich die neue App, die derzeit auf Tokios vielbefahrener Ringlinie Yamanote getestet wird, wie JR mitteilt.  

    Die App schlägt den Fahrgästen leichte Übungen vor, je nachdem, wo sich der Nutzer gerade im Zug befindet und wie voll die Bahn gerade ist. Während die einen sitzen, hängen andere Fahrgäste in der Bahn an Haltegriffen. Fahrgäste können die App während des Wartens auf dem Bahnsteig öffnen und die Stationen wählen, wo sie ein und aussteigen. Sollte die App bei den Fahrgästen gut ankommen, überlege man, sie in Zukunft auch auf anderen Bahnstrecken einzuführen, heißt es. Bisweilen ist das Gedränge in den Bahnen im Großraum der Millionen-Hauptstadt  des Landes allerdings so heftig, dass man sich oft kaum bewegen kann.  


    Alltag in Japan: Menschen stehen dicht gedrängt in einem Pendlerzug. Foto: Jae C. Hong/AP/dpa/Archiv

    "Weihnachtswunderland Niedersachsens"

    Im Wohnhaus der Familie Jeromin im niedersächischen Rinteln werden vom ersten Advent an bis zum Dreikönigstag die Wege enger. In sämtlichen Räumen - sogar im Badezimmer - stehen insgesamt mehr als 300 Weihnachtsbäume - liebevoll dekoriert mit Kugeln, Lametta, aber auch Quietscheentchen oder Superhelden-Figuren. Das Ehepaar aus dem Landkreis Schaumburg nennt sein etwa 100 Quadratmeter großes Haus mittlerweile das "Weihnachtswunderland Niedersachsens", wie das Hamburger Rekord-Institut für Deutschland berichtet. Es will heute die Zahl der geschmückten Bäume als Weltrekord anerkennen. Der 53-jährige Thomas Jeromin startet schon am Ende des Sommers mit den Vorbereitungen, mehr als 42.000 Christbaumkugeln und weit über 300 Lichterketten umfasst inzwischen seine Sammlung.


    Hier weihnachtet es bereits sehr: Susanne und Thomas Jeromin inmitten von Weihnachtsbäumen in ihrem Wohnzimmer. Foto: Julian Stratenschulte/dpa/Archiv

    Das C ist wieder da


    Die Umweltorganisation Greenpeace hat den von ihnen vor eineinhalb Wochen aus der Parteizentrale geklauten Originalbuchstaben des CDU-Schriftzugs zurückgebracht.

    Bescherung unter Wasser

    Umschwärmt von Haien, Rochen und Seewölfen hat der Nikolaus einen Tauchgang unternommen.  Im Aquarium des Multimar Wattforum in Tönning an der Nordsee warteten über 71 Meerestiere auf kleine Happen von Kalmaren, Sprotten und Heringen. Das ungewöhnliche vorweihnachtliche Schauspiel hat Tradition im Wattforum. Dort werden die verschiedenen Lebensräume des Nationalparks Wattenmeer vom Gezeitenbereich bis zum Tiefseebecken nachgebildet.


    Foto: Carsten Rehder/dpa

    "Sie haben Schuppen"

    Wenig schmeichelhaft: Der britische Premierminister Boris Johnson hat in Salisbury von einem Veteranen Tipps zur Körperpflege erhalten. "Sie haben Schuppen", rief ihm der Mann durch ein geöffnetes Fenster zu, wie auf einem Video der britischen Nachrichtenagentur PA zu sehen war. Johnson nahm es sportlich. "Darauf muss ich aufpassen", sagte er, lachte und strich sich mit der Hand über die Schulter. Der konservative Regierungschef war in dem Städtchen im Süden Englands auf Wahlkampftour und besuchte Veteranen. Am 12. Dezember wählen die Briten ein neues Parlament.

    Rentner terrorisiert Telefongesellschaft mit tausenden Anrufen

    Mit mehr als 24.000 Beschwerde-Anrufen ist ein japanischer Rentner den Mitarbeitern einer Telefongesellschaft auf die Nerven gegangen. Seit zwei Jahren rief der heute 71-Jährige laut örtlichen Medienberichten immer wieder von einem öffentlichen Telefon aus die Firma KDDI an und forderte eine Entschuldigung - allerdings ist unklar, wofür. Der Firma gingen die ständigen Anrufe des Rentners am Ende dermaßen auf die Nerven, dass sie die Polizei einschaltete.

    Allein im vergangenen Monat habe der Mann innerhalb einer Woche 400 Mal zum Hörer gegriffen. Dies war auch der Polizei zu viel. Sie nahm den Rentner fest und warf ihm vor, den Betrieb des Unternehmens gestört und die Mitarbeiter psychisch belastet zu haben. Der Mann weist die Vorwürfe jedoch zurück.


    Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archiv

    Schmuggler mit 14 Wildvögeln in der Hose ertappt

    Mit 14 Distelfinken in seiner Hose hat ein Palästinenser versucht, von Jordanien aus die Grenze zu überqueren. Der Mann habe sich die als Wildvögel eingestuften Tiere mit einem Netz ans Bein gebunden, teilte die für die Palästinensergebiete zuständige israelische Behörde mit. Er habe sie von Jordanien nach Hebron schmuggeln wollen, weil er nicht die notwendigen Genehmigungen für die Einfuhr bei sich gehabt habe. Dem Sicherheitspersonal am Allenby-Grenzübergang zwischen Jordanien und dem Westjordanland sei eine Ausbuchtung in seiner Hose aufgefallen. Der Mann wurde festgenommen. Der Grenzkommandeur sprach von einem "schwerwiegenden Schmuggelversuch" von Wildtieren.


    Foto: COGAT Spokesperson's Office/dpa

    Eisige Überraschung für Hertha

    Jetzt ist sie schon ein Jahr alt: Eisbärin Hertha feiert heute  ihren Geburtstag. Vom Berliner Tierpark bekam sie als Geschenk eine große "Eins" in weihnachtlichem Rot und einen blau-weiß gefärbten Fußball aus Eis, den ihr ihre Paten von Berlins Bundesligisten Hertha BSC spendiert haben. In der eisigen Verpackung verbarg sich eine Überraschung: Zur Feier des Tages gab es Gemüse und Obst, darunter Äpfel, Birnen und Möhren.  Etliche Besucher sahen an der Eisbärenanlage zu, wie Hertha die Geschenke gut gelaunt in Augenschein nahm, einige brachten der jungen Eisbärin mit "Happy Birthday" sogar ein Geburtstagsständchen. 

    Herthas Geburt vor einem Jahr sei für die gesamte Tierpark-Mannschaft ein besonderes Ereignis gewesen, sagte Zoo- und Tierparkdirektor Andreas Knieriem am Sonntag. Bei ihrer ersten Untersuchung im Februar habe die kleine Eisbärin gerade 8,5 Kilogramm gewogen, inzwischen sei sie mehr als zehn Mal so schwer. "Tonja kann stolz auf sich sein", sagte Knieriem. Sie habe ihre Mutterrolle perfekt gemeistert. Hertha und Mutter Tonja sahen sich die eisigen Geschenke interessiert an und beschäftigten sich dann bald näher damit. Tonja gelang es schnell, die große "Eins" umzuwerfen.


    Foto: Paul Zinken/dpa

    60 Punkte in nur 31 Minuten 

    Mit weit aufgerissenen Augen blickte James Harden hinauf zum Videowürfel. Kurz vor der Schlusssirene wurde dem Topscorer der NBA bewusst, dass er beim 158:111-Erfolg seiner Houston Rockets gegen die Atlanta Hawks keinen persönlichen Bestwert aufstellen würde. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Basketball-Superstar bereits 60 Punkte erzielt, obwohl er nur etwas mehr als 30 Minuten auf dem Parkett gestanden hatte.

    Nur zwei mickrige Pünktchen fehlten dem Mann mit dem markanten Bart zu einem neuen persönlichen Bestwert. "Ich war so nah dran", sagte Harden noch während des Schlussviertels. Sein Trainer Mike D'Antoni hatte jedoch etwas dagegen. Weil die Rockets bereits 127:73 führten, überhörte der Coach die Forderungen der Fans, die sich lautstark für Hardens Einwechslung starkmachten. Anschließend fand D'Antoni aber nur lobende Worte für seinen Star: "Es ist, wie alles andere, was er macht - unglaublich."



    Subotic fährt in Berlin nur noch S-Bahn 

    Der frühere Dortmunder Meisterspieler Neven Subotic fährt bei seinem neuen Club Union Berlin nur noch mit der S-Bahn zum Training oder Spiel. Er brauche kein Auto, sagte der Verteidiger  im "ZDF"-Sportstudio. In Berlin gebe es viele Autos, da brauche man schnell 45 Minuten, um zum gewünschten Ort zu kommen. Auch sonst sei der Wechsel zum Bundesliga-Neuling eine große Umstellung gewesen. Von seinen neuen Mitspielern habe er lediglich den früheren Stuttgarter Christian Gentner zuvor gekannt, räumte Subotic ein.


    Foto: Tom Weller/dpa/Archiv

    Russell Crowe versteigert alte Mütze für rund 61.000 Euro

    Um die australische Feuerwehr bei ihrem Kampf gegen die Buschbrände zu unterstützen, hat Hollywood-Schauspieler Russell Crowe eine seiner alten Baseballkappen versteigert. Innerhalb von 24 Stunden wechselte die leicht versengte Mütze mit dem Logo der Rugby-Mannschaft South Sydney Rabbitohs für 100.000 Australische Dollar (rund 61.000 Euro) den Besitzer, twitterte der Neuseeländer, der seit Jahren in Australien lebt. Durch zusätzliche Spenden seien insgesamt mehr als 400.000 australische Dollar (rund 245.000 Euro) für die Feuerwehr des südöstlichen Bundesstaats New South Wales zusammengekommen, hieß es. 

    Am Mittwoch hatte der 55-Jährige die Aktion mit einer Reihe von Tweets angestoßen. Darin bot er dem Gewinner der Auktion an, die Mütze mit einem Autogramm und einer persönlichen Widmung zu versehen. Die Höhe des Gebots, das den Zuschlag erhalte, werde er in verdoppelter oder verdreifachter Form der Feuerwehr von New South Wales spenden. Im November war Crowes Anwesen in dem Bundesstaat Medienberichten zufolge durch Buschbrände beschädigt worden. 



    Iron Maiden wird Trikot-Sponsor bei West Ham United

    Die britische Heavy-Metal-Band Iron Maiden wird Trikot-Sponsor beim Londoner Fußballverein West Ham United. Das gaben die Rocker und der Tabellen-17. der Premier League bekannt. Das Bandlogo von Iron Maiden wird auf einem ab Dienstag erhältlichen Heimtrikot zu sehen sein, das der Verein unter dem Motto "Die With Your Boots On" - benannt nach dem gleichnamigen Song von Iron Maiden - herausbringt. Ob die Fußballspieler das Spezialtrikot auch selbst tragen werden, war zunächst nicht bekannt.

    Iron Maiden stammen wie die Hammers aus dem Osten Londons. Bandgründer und -bassist Steve Harris ist als großer Fan des Clubs bekannt und trägt bei seinen Konzerten seit Jahrzehnten regelmäßig West-Ham-Utensilien auf der Bühne. "Ich habe West Ham gegen Newcastle spielen sehen, als ich neun Jahre alt war und mein Kumpel zehn", erinnerte sich Harris auf der Clubwebsite an den Beginn seiner Begeisterung in den 60er Jahren. "Sie haben 4:3 gewonnen und das war's. Ich war süchtig."

    Instagram | ironmaiden

    Diebe stehlen in Indien Zwiebeln im Wert von 28.000 Euro

    Aus einem Lastwagen in Indien haben Diebe Zwiebeln im Wert von knapp 28 000 Euro gestohlen. Bei den drei Männern handele es sich um Mitarbeiter eines Transportunternehmens, das die mehr als 700 Säcke an einen Verkäufer liefern sollte, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Die Diebe hätten das Gemüse selbst verkaufen wollen, denn gerade sind dessen Preise in Indien besonders hoch. Heftige Regenfälle hatte die Ernte verdorben. Ein Kilo kostet nun umgerechnet rund 1,30 Euro, im Oktober waren es noch 25 Cent. Der Besitzer des Transportunternehmens hatte sich nach Polizeiangaben Mitte November bei der Polizei gemeldet, als die Lieferung aus dem Bundesstaat Maharashtra nicht zur vereinbarten Zeit im Staat Uttar Pradesh angekommen war und vom Fahrer jede Spur fehlte. Den leeren Lastwagen fanden die Beamten bald. Die drei Diebe nahmen sie erst am späten Donnerstagabend fest. Sie hätten gestanden, hieß es. Nun sucht die Polizei nach den Säcken, die die Männer noch nicht verkaufen konnten. 

    Dass Zwiebeln für manche Menschen anscheinend wertvoller als Geld sind, zeigte diese Woche ein anderer Diebstahl in Indien: Bei einem Einbruch in einen Gemüseladen im Bundesstaat Westbengalen stahlen Diebe Zwiebelsäcke im Wert von umgerechnet mehr als 600 Euro, wie die Zeitung "India Today" berichtete. Das Geld in der Kasse ließen sie demnach zurück.


    Foto: Divyakant Solanki/epa/dpa

    Die "größte Kerze der Welt" leuchtet wieder

    Die in der Adventszeit aus dem Vogelsbergstädtchen Schlitz inzwischen nicht mehr wegzudenkende "größte Kerze der Welt" leuchtet seit Freitagabend wieder. Sie verleiht dem Weihnachtsmarkt auf dem historischen Marktplatz ein ganz besonderes Strahlen - wenn es sich auch nicht um eine echte Wachskerze handelt. Vielmehr wird für die Kerzeninstallation jedes Jahr der 36 Meter hohe Bergfried der Hinterburg in rotes Tuch gekleidet und mit hunderten Glühbirnen zum Leuchten gebracht. Die von der Freiwilligen Feuerwehr Schlitz präparierte Riesenkerze kommt damit alljährlich auf eine Gesamthöhe von 42 Metern.

    Eine Neuerung gibt es jedoch in diesem Jahr: Der Weihnachtsmarkt wurde etwas erweitert, auch am Fuß der leuchtenden Kerze sind nun einige Hütten und Stände aufgebaut.


    Foto: Andreas Arnold/dpa

    Strafe für Pinkel-Jubel

    Durch eine obszöne Jubelgeste im College Football hat das Team Ole Miss ein greifbares Unentschieden und somit die Verlängerung in einem Ligaspiel gegen den Rivalen der Mississippi State University verpasst. Nach seinem Touchdown krabbelte Ole Miss-Receiver Elijah Moore auf allen Vieren und imitierte anschließend einen pinkelnden Hund. Der Schiedsrichter wertete dies als unsportliches Verhalten. 
    Der anschließende Extrapunkt aus 20 Yards (18 Meter) - normalerweise reine Formsache - wurde als Strafe um 15 Yards (14 Meter) nach hinten verschoben. Kicker Luke Logan vergab den Schuss unter erschwerten Bedingungen. Ole Miss unterlag so mit 20:21 gegen den Rivalen aus dem gleichen Bundesstaat Mississippi. "So sind wir normalerweise nicht. Wir haben uns das ganze Jahr über diszipliniert verhalten", sagte Coach Matt Luke anschließend. 

    Das Spiel zwischen beiden Mannschaften hat eine besondere Brisanz. Zwischen den beiden Universitäten liegen weniger als 200 Kilometer - im College Football ein Katzensprung. Beim jährlichen Aufeinandertreffen dem sogenannten "Egg Bowl" wird sogar ein eigener Wanderpokal verliehen.



    Weihnachtliches Kicken 

    Die Profis von Fußball-Zweitligist 1. FC Nürnberg präsentieren sich zum Start in die Adventszeit in weihnachtlichem Dress. Im Heimspiel am Samstag gegen den SV Wehen Wiesbaden tragen die "Club"-Spieler ein Trikot, das an das Gewand des Christkindes auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt angelehnt ist. Erstmals ist der Verein in der Vorweihnachtszeit mit einem eigenen Stand auf einem der bekanntesten Weihnachtsmärkte der Welt vertreten.

    Verziert ist das Kurzarm-Shirt des neunmaligen deutschen Meisters mit neun goldenen Sternen. Dort, wo normalerweise das Logo des 1. FC Nürnberg seinen Platz findet, ist auf dem Sondertrikot in goldener Farbe das Wappen der Stadt Nürnberg zu sehen. Der Schriftzug "Weihnachtskultur anno MDCXXVIII" im Nackenbereich steht für die erste schriftliche Erwähnung des Christkindlesmarkts im Jahr 1628.

    YouTube | 1. FC Nürnberg - CLUB TV

    "Ganz abgedrehte Fahrzeuge" 

    Für Fans tiefergelegter Autos mit dicken Motoren hat heute die jährliche Tuningmesse "Essen Motor Show" begonnen: Zu sehen sind legendäre Rennautos, edle Sammlerstücke oder aufgemotzte PS-Riesen. Rund 500 Aussteller präsentieren unter anderem Fahrgestelle, Felgen, Reifen und anderes Zubehör. Auch Autohersteller zeigen in Essen ihre sportlichen Serienfahrzeuge. Mehr als 300.000 solcher Autoliebhaber werden in Essen erwartet.

    Unterwegs mit Hunden und Schafen

    Wenn Werner Dreßler im sächsischen Schkeuditz mit seinen Tieren unterwegs ist, ist das nicht nur Touristen ein Hingucker. Auch Einheimische freuen sich, wenn der 79-Jährige gelernte Werkzeugmacher-Meister mit seinen Hunden und Schafen Gassi in der Stadt geht. An diesem Bratwurststand werden die Vierbeiner übrigens von dessen Besitzer (nicht im Bild) mit einer Wurst verwöhnt. 


    Foto: Waltraud Grubitzsch/dpa

    Am liebsten mit Greta

    Rockstar Udo Lindenberg (73) würde gerne mit Klimaaktivistin Greta Thunberg Schlittschuhlaufen. "Ich bin schon als Kind Schlittschuh gelaufen, in Gronau auf dem Stadtparkteich", sagt der Sänger nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks Unicef. Auch auf der Eisbahn am Rockefeller Center in New York habe er schon mal eine Runde gedreht. "Naja, Schlittschuhe oder Rock'n'Roll-Schuhe - 'ne schnelle Sohle eben, so war das bei mir immer schon." Auf die Frage, mit wem er denn gerne mal zusammen Eislaufen würde, antwortet er: "Am liebsten mit Greta Thunberg."

    Lindenberg hat auch in diesem Jahr wieder eine Weihnachts-Grußkarte für Unicef gestaltet. Sie zeigt ihn mit Schlittschuhen vor einem Peace-Zeichen. Das Thema Eislaufen solle den Kampf gegen die Erderwärmung und das Schmelzen des Polarkreises symbolisieren. 


    Foto: Tine Acke/UNICEF/dpa

    Die Schuhe von LeBron

    Welcher Fan wünscht sich das nicht: ein Trikot oder ein Paar Schuhe von seinem Idol. Ein junger Lakers-Fan hatte nun das Glück, das Schuhwerk von Superstar LeBron James überreicht zu bekommen. Keine große Sache denken Sie? Doch, mehr als eine Million Mal wurde der kurze Clip des zu Tränen gerührten Jungen bereits aufgerufen.

    Eine Eisskulptur für Boris Johnson 

    Eine schmelzende Eisskulptur auf dem eigentlich für Premier Boris Johnson vorgesehenen Platz bei einer TV-Debatte über Klimaschutz hat bei seinen britischen Konservativen für Empörung gesorgt. Der Sender Channel 4 hatte die Parteichefs für die Sendung am Donnerstagabend eingeladen - Boris Johnson und Brexit-Partei-Chef Nigel Farage hätten jedoch abgelehnt, twitterte der Sender. Daraufhin habe man entschieden, zwei Eisskulpturen in Form der Erdkugel, die die Notlage auf diesem Planeten verkörpern sollten, auf deren Plätze zu stellen. Die Skulptur auf Johnsons Platz hatte die Beschriftung "Conservatives" (Konservative). 

    Die Tories wandten sich daraufhin an die Medienaufsicht des Landes und beschwerten sich, diese Aktion sei ein "provokanter parteiischer Trick". Die Behörde müsse gegen Channel 4 vorgehen, da der Sender seine Pflicht zur Unparteilichkeit verletzt habe, wie die BBC berichtete. Zuvor hatte Staatsminister Michael Gove versucht, den Platz von Johnson einzunehmen - und war abgewiesen worden. Der Channel 4-Redakteur Ben de Pear rechtfertigte das Verhalten: Für die Debatte seien eben nur Parteichefs eingeladen gewesen. 
    Die Beschwerde der Torys kritisierte er harsch: "Setzt Euren Parteichef Boris Johnson neben die anderen Chefs und hört auf, Spielchen zu spielen. Verweigern Sie sich nicht und drohen Sie nicht mit unserer Lizenz, das ist eine heikle Angelegenheit", schrieb er auf Twitter

    "Der Bratan bleibt der Gleiche"

    Von Arabern erpresst? Der Rapper Capital Bra (25) hat sich in einem neuen Video trotzig gezeigt. In "Der Bratan bleibt der Gleiche" spielt er offensichtlich auf seine jüngsten Schwierigkeiten an: "Was soll ich sagen: Capital hat keine Angst vor ein paar Arabern", rappt er. Und: "Sie haben gesagt, sie wollen mich ficken, wenn ich nicht bezahle, aber Gott ist groß, Bruder, größer als ihr alle." Das in der vergangenen Nacht veröffentlichte Video wurde innerhalb weniger Stunden Hunderttausende Mal geklickt.

    Vergangene Woche hatte die Berliner Staatsanwaltschaft mitgeteilt, es laufe ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter räuberischer Erpressung. Dahinter sollen nach dpa-Informationen und einem Bericht der "Bild"-Zeitung Kriminelle aus dem Banden- und Clanmilieu stecken.

    YouTube | Capital Bra

    Dreh das 750-Tonnen-Riesenrad

    Der Österreicher Franz Müllner hat einen Weltrekord im Riesenrad-Drehen aufgestellt. Mit purer Muskelkraft setzte der Kraftsportler aus Salzburg ein 750 Tonnen schweres Rad in München mit Hilfe von Seilen in Bewegung. Anschließend sank er erschöpft zu Boden, bevor er jubelnd die vom Rekord-Institut für Deutschland ausgestellte Urkunde entgegennahm. Das "Hi-Sky" mit 27 verglasten Gondeln im Münchner Werksviertel ist nach Auskunft der Betreiber das größte mobile Riesenrad der Welt. Es steht dort aber nur zeitweise. 2021 soll es einem neuen Konzertsaal weichen.

    Müllner nennt sich selbst "The Austrian Rock". Er hat nach eigenen Angaben schon viele Rekorde aufgestellt, etwa im Rollen von Bratpfannen, im Bierfass-Stemmen oder im Zertrümmern von Bierdosen am Bauch. 2014 zog er laut seiner Internet-Seite eine Boeing 777. 2012 habe er 50 Kinder eine Skipiste hochgezogen.


     Foto: Matthias Balk/dpa

     Foto: Matthias Balk/dpa

    Starke Männer unter sich: Franz Müllner (l), jubelt nach seinem geglückten Weltrekordversuch, daneben der frühere Profi-Boxer Axel Schulz. Foto: Matthias Balk/dpa

    Beinfreiheit

    Der viermalige Major-Sieger Ernie Els und seine Golf-Kollegen dürfen sich im heißen Südafrika über eine luftige Abkühlung freuen. Für den Saisonauftakt der European Tour in Malalane ist erstmals bei einem Golf-Turnier das Tragen von kurzen Hosen erlaubt. Dies beschlossen die Veranstalter der Alfred Dunhill Championship und die Verantwortlichen der Europa-Tour angesichts der erwarteten Temperaturen von bis zu 40 Grad Celsius. Bisher waren Shorts nur in Trainingsrunden gestattet.

    "Es ist sehr schön, wenn der gesunde Menschenverstand ins Spiel kommt", sagte der 50-jährige Südafrikaner Els. "Ich denke, das könnte ein Wendepunkt im Golfsport sein." Allerdings gilt die Hosen-Ausnahme bisher nur für die mit 1,5 Millionen Euro dotierte Veranstaltung von diesem Donnerstag bis Sonntag. 

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