Kurios - die andere Seite der Nachrichtenwelt
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Lustig, absurd, abenteuerlich: Unser NewsBlog über Buntes, Kurioses und Skurriles versorgt Sie mit den amüsantesten und unglaublichsten Geschichten aus aller Welt.

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    Ausgebüxt und eingefangen

    Mitarbeiter des Supermarktes hielten das Tier zunächst für ein kleines Krokodil: Ein orangefarbener Leguan hat im bayerischen Metten einen Polizeieinsatz ausgelöst. Das etwa einen Meter lange Reptil hing über einem Gitter an dem Einkaufsmarkt, wie die Polizei mitteilte. Weil sich das Tier an dem Zaun festklammerte, riefen die Beamten die Tierrettung. Die Experten fingen den Leguan ein und brachten ihn in eine Zoofachhandlung. Dort meldete sich später auch der Eigentümer. Wie das Tier ausbüxen konnte, war zunächst nicht bekannt.

    Für den Leguan endete der Ausflug mit einer Kuschelstunde: Beim Zoohändler nämlich wurde der Leguan in einem Käfig mit einem weiblichen Artgenossen untergebracht. "Das ist nur in der Kombination möglich, anders vertragen die sich nicht", erklärte ein Polizeisprecher.


    Foto: Polizeipräsidium Niederbayern/dpa

    Beim Einbruch eingeschlafen

    Am fremden Küchentisch überkam ihn die Müdigkeit: Noch am Tatort hat die Polizei in Warburg (Kreis Höxter) einen schlafenden Einbrecher aufgegriffen. Der junge Mann, der in ein Wohnhaus eingebrochen war, hatte nach Polizeiangaben Betäubungsmittel bei sich und offenbar Drogen genommen. Der 25-Jährige soll in dem Haus Schmuck und Unterhaltungselektronik zusammengetragen haben, bevor er sich an den Tisch setzte und einschlief. Ein Zeuge hatte den Mann demnach beobachtet und die Polizei verständigt. Die Bewohner waren nicht zu Hause. Der 25-Jährige kam nach seiner Festnahme in Untersuchungshaft.


    Symbolfoto: Friso Gentsch, dpa

    Geboren am 15. Oktober 1905

    Deutschlands wohl ältester Mann hat seinen 113. Geburtstag gefeiert. Gustav Gerneth sei gesund und geistig fit, sagte der Bürgermeister von Havelberg, Bernd Poloski. In der Stadt im Norden Sachsen-Anhalts lebt der Jubilar nach wie vor in seiner eigenen Wohnung. Er werde von seinen Enkeln und Urenkeln umsorgt, sagte Poloski, der Gerneth persönlich gratulierte. Neben den Glückwünschen des Ministerpräsidenten und des Landrates überreichte der Bürgermeister einen großen Blumenstrauß und einen Präsentkorb.

    Bei ihrer kurzen Unterhaltung sei es auch um aktuelle Themen gegangen, sagte Poloski - etwa über das Fußballspiel der deutschen Nationalmannschaft am Wochenende gegen die Niederlande. "Das hat Herr Gerneth gesehen und seine Kommentare dazu abgegeben." Der 113-Jährige habe großen Lebensmut und sei ungeheuer optimistisch, auch seinen 114. Geburtstag zu erleben. "Zum Abschied hat er gesagt, wir sehen uns zu meinem Geburtstag im nächsten Jahr wieder", berichtete Poloski. Gerneth ist gelernter Maschinist und wurde am 15. Oktober 1905 in Stettin geboren.


    Gustav Gerneth. Foto: dpa

    Schafbock verirrt sich auf Tennisplatz

    Ungewöhnlicher Gast an der Seitenlinie: Ein entlaufener Schafbock hat sich in Herscheid in Nordrhein-Wesfalen auf einen Tennisplatz verirrt. Autofahrer hatten die Polizei verständigt, nachdem das Tier zuvor über eine Landstraße gesprungen war, wie die Beamten mitteilten.

    "Der Bock rannte in Richtung des Tennisplatzes und die Polizeibeamten hinterher", hieß es. Mit Sitzbänken wurde der Widder eingekesselt und auf dem umzäunten Sandplatz in Schach gehalten. Dem benachrichtigten Besitzer gelang es schließlich, das Tier mit Futter und einer Leine einzufangen. "Satz und Sieg für Blau-Weiß", schrieb die Polizei in ihrer Mitteilung.

    Grünen-Chefin gratuliert "Vater des Wirtschaftswunders"

    Es ist der Abend des größten Erfolgs der Grünen bei Landtagswahlen. Sie haben bei den in Bayern über 17 Prozent der Stimmen geholt. In der Bundeszentrale in Berlin ist die Stimmung dementsprechend und die Dankbarkeit groß. Natürlich gratuliert da Parteichefin Annalena Baerbock den bayerischen Spitzenkandidaten "Katharina Schulze und Ludwig Erhard!" -  Moment. Ludwig Ehrhard, der Vater des Wirtschaftswunders? "Katha Schulze und Ludwig Hartmann!" ruft Baerbock schnell in den Applaus und das Gelächter hinein. Doch bei dem Ergebnis kann das die Stimmung nicht trüben.


    Annalena Baerbock. Foto: Wolfgang Kumm, dpa

    Träumen unterm Bratwursthimmel

    Es dürfte der Alptraum eines jeden Vegetariers sein: Schon den Weg zum Hotelzimmer weisen beschriftete blanke Fleischermesser. Im Zimmer selbst empfängt den Gast eine Pop-Art-Tapete mit schrill-bunten Bratwurst-Abbildungen. Und wer sich nach stressiger Anreise auf das Bett fallen lässt, dem dürfte kaum die über dem Bett baumelnde Bratwurst entgehen. Klar, dass auch die Nackenrolle einer Riesen-Bratwurst gleicht.

    "Träumen unter dem Bratwurst-Himmel" - dazu lädt seit diesem Herbst das wohl erste Bratwursthotel Deutschlands in Georgensgmünd in der Nähe von Nürnberg ein. Eröffnet hat es der fränkische Metzgermeister Claus Böbel. Und dem ist klar, dass sein Haus nicht gerade zur bevorzugten Herberge von Anhängern fleischloser Kost werden dürfte. "Polarisierung ist mein Geschäftsmodell", stellt der 48-jährige Metzgermeister klar.


    Foto: Daniel Karmann, dpa

    Headbanging als Fitnessprogramm

    In Fitnessstudios läuft musikalisch so ziemlich alles: Elektro, Rock, Pop und Hip-Hop. Metalfans kommen kaum auf ihre Kosten. Ein Programm namens Metalza verbindet deshalb ein Workout mit Metal-Musik - ähnlich wie Zumba mit Headbanging-Einlagen, also schnellen Kopfbewegungen im Takt der Musik. Entwickelt wurde es von einer Hessin - inzwischen wird die Sportart in mehreren hessischen Städten, in Berlin und auch in Ludwigsburg bei Stuttgart angeboten.

    „Es ist grundsätzlich gut, dass Menschen sich mehr bewegen“, sagt Denise Temme vom Institut für Tanz und Bewegungskultur der Deutschen Sporthochschule in Köln. Bei Metalza würde sie aber eine Grenze ziehen. „Beim Headbanging besteht eine hohe Belastung für die Halswirbelsäule.“ Das könne vor allem bei Untrainierten gefährlich sein.


    Foto: Sebastian Gollnow, dpa

    Kokain als Schokolade getarnt

    Drogen statt Schokolade: Bei der Kontrolle einer Postsendung aus Bolivien in die Niederlande haben Mitarbeiter des Hauptzollamts Frankfurt im Inneren eines Luftpolsterumschlags eine Tafel Schokolade und Kaugummi gefunden. Eine Röntgenaufnahme zeigte allerdings einen auffälligen Schatten in der Mitte der Schokolade. "In der Verpackung befand sich eine mit Schokolade überzogene Platte mit einer weißen, pulvrigen Substanz.

    "Der Drogentest reagierte positiv auf Kokain", so eine Zollsprecherin. Bei dem Fund von September handelte es sich den Angaben zufolge um 13 Gramm Kokain im Wert von etwa 600 Euro. Zoll und Bundeskriminalamt hatten bereits vor Monaten berichtet, dass immer häufiger Drogen und andere illegale Substanzen auf dem Postweg verschickt werden. Ein Schokoladenüberzug als Tarnung kommt aber nicht häufig vor. "Das Versteck war schon sehr kreativ", findet der Zoll.


    Symbolbilder: Christian Charisius/Boris Roessler, dpa/Archiv

    Ruf doch mal an!

    Die Umfragen zur Landtagswahl in Bayern sehen nicht gut aus für Ministerpräsident Markus Söder. Kein Wunder, dass der CSU-Politiker mit den Demoskopen hadert. Söder bedauerte im ZDF-"Morgenmagazin", dass ihn noch kein Umfrageinstitut zu seiner Meinung befragt habe. "Ich wurde noch nie im Leben angerufen." Er fände es auch einmal interessant, wenn sich das ZDF-"Politbarometer" seine Meinung anhören würde. Söder reagierte damit auf Zahlen, wonach sich viele Bürger im Freistaat eine schwarz-grüne Koalition nach der Wahl wünschten.

    Der 51-Jährige hatte immer wieder seine Skepsis gegenüber Umfrageergebnissen geäußert. Bei zahlreichen vergangenen Wahlen habe man "Demoskopie-Desaster" erlebt, hatte Söder bereits im September gesagt. Bei der Landtagswahl an diesem Sonntag droht der CSU der Verlust der absoluten Mehrheit. In den letzten Umfragen erreichte die Partei zwischen 33 und 35 Prozent


    Wünscht sich einen Anruf vom Umfrageinstitut: Markus Söder. Foto: Matthias Balk, dpa/Archiv 

    Ex-Sprinter als "Tormaschine"

    Der ehemalige Sprintstar und achtmalige Olympiasieger Usain Bolt darf sich über seine ersten Tore freuen. Bei einem Testspiel seines australischen Clubs Central Coast Mariners gegen den unterklassigen Gegner Macarthur South West United gelang dem Jamaiker ein Doppelpack. Bolt, der zur Startelf gehörte, präsentierte sich als eiskalter Vollstrecker - und feierte seine Tore mit einer altbekannten Pose - dem "Blitzgruß". "Durch harte Arbeit werden Träume wahr. Alles ist möglich, denken Sie nicht an Grenzen", schreibt Bolt auf Twitter.
      
    Trotz seiner zwei Treffer muss der Sprint-Weltrekordler noch eine Weile darauf warten, ob aus seiner geplanten Karriere als Profi-Fußballer in Australien tatsächlich etwas wird. Der Trainer seines aktuellen Vereins, Mike Mulvey, kündigte erst kürzlich an, sich mit einer Entscheidung bis Januar Zeit zu lassen. Bolt - inzwischen 32 Jahre alt - ist seit mehr als einem Monat im Training dabei. Die reguläre Saison in Australien beginnt am 21. Oktober.

    Schatz auf dem Acker

    Auf einem Acker am Niederrhein sind Schatzsucher auf mehr als 1200 Münzen aus der späten Römerzeit gestoßen. Der Fund gibt den Archäologen Rätsel auf. Das Kupfer-Kleingeld stammt aus dem 4. und 5. Jahrhundert, wie der Landschaftsverband mitteilt.

    Die ehrlichen Finder hatten die Münzen mit Metalldetektoren auf einem Acker in Mönchengladbach entdeckt. Als das Kleingeld damals versteckt wurde, hatte es den Angaben nach einen Wert von sieben Tageslöhnen eines Arbeiters. Warum das Geld aber nicht wieder abgeholt wurde, ist eine der Fragen, die sich die Wissenschaftler stellen.


    Foto: Lothar Kornblume, LVR Landesmuseum Bonn

    Mobbing-Opfer

    US-First Lady Melania Trump fühlt sich öffentlich bloßgestellt. "Ich könnte sagen, ich bin die am meisten gemobbte Person auf der Welt", so die 48-Jährige in einem Interview des Senders ABC News. Auf Nachfrage schränkt sie ein: "Eine der (am meisten gemobbten Personen der Welt). Wenn Sie sich anschauen, was Leute über mich sagen." 

    Ihre eigenen Erfahrungen waren nach Trumps Worten Auslöser für ihre Initiative "Be Best" gegen Cyber-Mobbing: "Wir müssen den Kindern sozial-emotionales Verhalten beibringen, damit sie wissen, wie sie mit solchen Dingen umgehen sollen, wenn sie erwachsen werden."


    Foto: Alex Brandon, AP/dpa

    Skurriler Auftritt 

    Bei einem Treffen mit US-Präsident Donald Trump hat Rapper Kanye West einen denkwürdigen Auftritt im Weißen Haus hingelegt. Sie kamen nach einem Mittagessen im Oval Office zusammen. West setzte dort zu einem überlangen Monolog an, in dem er in rasantem Tempo von einem zum anderen Thema sprang: von Verbrechen in Chicago, Industrie und Jobs, über Medikamente und eigene psychische Probleme hin zu  VerfassungGefängnisreform und seinem Dasein ohne echte Vaterfigur. Immer wieder lobte er Trump in den höchsten Tönen und trug auch eine rote Baseball-Mütze mit dessen Wahlkampf-Slogan: "Make America Great Again." 

    West sagte, Freunde hätten ihn bedrängt, die Trump-Mütze nicht aufzusetzen, doch sie gebe ihm Kraft. "Als ich diese Mütze aufgesetzt habe, habe ich mich wie Superman gefühlt." Zum Schluss lief West um Trumps Schreibtisch herum, umarmte den Präsidenten und sagte: "Ich liebe diesen Kerl." Trump nannte den Auftritt "beeindruckend" und sagte auf die Frage eines Journalisten, ob West ein zukünftiger Präsidentschaftskandidat sein könnte: "Das könnte sehr gut sein."


    Donald Trump (l.) mit dem ehemaligen Football Spieler Jim Brown (r.), US-Rapper Kanye West (2.v.r) und anderen im Oval Office im Weißen Haus. Foto: Evan Vucci, AP/dpa

    Geschreddertes Banksy-Bild als neues Kunstwerk verkauft 

    Das während einer Auktion in London geschredderte Kunstwerk des Street-Art-Künstlers Banksy ist erfolgreich verkauft worden. Das teilte das Auktionshaus Sotheby's mit. Die Käuferin sei eine "europäische Sammlerin und langjährige Kundin von Sotheby's" und habe das Bild vergangene Woche ersteigert und nehme es auch zerschreddert an. Sie bezahle den Preis, der bei der Auktion erzielt wurde - umgerechnet rund 1,2 Millionen Euro. Das Bild "Girl With Balloon" war kurz nachdem der Hammer fiel, zum Erstaunen der Teilnehmer durch einen im Rahmen verborgenen Schredder gelaufen (wir berichteten)

    Banksy, dessen wahre Identität unbekannt ist
    , stellte die Aktion später auf seinem Instagram-Account im Internet als von langer Hand geplante Kritik am Kunstmark dar.  Sotheby's feiert das zerstörte Bild dagegen als "erstes Kunstwerk der Geschichte, das während einer Auktion live entstanden". Das Bild heiße nun "Love is in the Bin" und werde in der Galerie des Auktionshauses ausgestellt.


    Foto: Banksy/Press Association Images/dpa

    Nur ein dummer Scherz

    Er wollte sich und seinen Klassenkameraden einen freien Tag bescheren - doch der Scherz ging nach hinten los. Ein unbekannter Schüler aus Pegnitz in Bayern hat mit einem Zettel in der Schultoilette einen Amokalarm angekündigt. Er spekulierte nach Angaben der Beamten offensichtlich darauf, dass der Unterricht an dem Tag ausfällt. Der genaue Wortlaut: "Alle Lehrer sind kacke! Ich freue mich schon auf den Amokalarm (...) in der zweiten Stunde." Eine Schülerin fand den Zettel und informierte die Schulleitung, die wiederum die Polizei alarmierte. Es stand allerdings zunächst kein konkreter Tatverdächtigen fest.

    Ernsten Grund zur Sorge gab es nicht - und damit sich keine Panik breitmacht, informierte das Gymnasium die Eltern in einem Brief über den Vorfall. Dann stellten Lehrer gemeinsam mit Polizisten sicher, dass der Unterricht ohne Störungen verlief. "Weil eine Schülerin den Zettel gefunden hat, hat sich das natürlich schnell herumgesprochen", so ein Sprecher der Polizei. Die Ermittler haben nach dem missglückten Scherz ein Strafverfahren eingeleitet. Wenn der Täter ermittelt wird, droht ihm zudem eine saftige Rechnung für den Polizeieinsatz.


    Symbolbild: Peter Kneffel, dpa/Archiv

    Vater und Sohn

    Basketball-Trainer Gordon Herbert bekommt bei Bundesligist Fraport Skyliners Frankfurt einen ganz besonderen Assistenten. Sein Sohn Daniel komplettiert das Trainerteam und hat einen Vertrag für die laufende Spielzeit erhalten, wie die Hessen mitteilen. Daniel Herbert soll sich bei den Frankfurtern vorwiegend um das Scouting für die internationalen Gegner und die individuelle Spielerentwicklung kümmern. "Er hat ein fundiertes Basketball-Wissen und bringt viel Enthusiasmus in das Team", lobt Papa und Chef Herbert seinen neuen Mitarbeiter.


    Coach des Bundesligist Fraport Skyliners Frankfurt: Gordon Herbert. Foto: Frank Rumpenhorst, dpa/Archiv

    Wie im Kino!

    Riesiges Glück im Unglück hatte der Fahrer eines Audi A3 im kleinen sächsischen Ort Langenbernsdorf: Als sein Auto einen Abhang herunterstürzt, stoppt ein Baumstumpf den Fall.

    Mensch vs. Natur

    Als einer der schwersten Stürme ist Hurrikan "Michael" über den US-Bundesstaat Florida hinweggezogen. Mittendrin der in den USA bekannte Meteorologe Jim Cantore als TV-Reporter. Auf Aufnahmen ist zu sehen, wie er gegen die starken Regenfälle und den peitschenden Wind ankämpft. Dann ein kleiner Schockmoment: Der Sturm wirbelt aus heiterem Himmel einen größeren Gegenstand durch die Luft und knapp an ihm vorbei. Glück gehabt! 


    Die Fernsehübertragung abbrechen? Fehlanzeige! Der 54-Jährige, der bekannt dafür ist, sich in die gefährlichsten Naturkatastrophen zu wagen, bittet ein Mitglied seines Kamerateams um einen Helm. "Willkommen im Aktive Fernsehen", brüllt Cantore und setzt die Schalte fort. Das Video mit Cantores waghalsigem Einsatz macht mittlerweile die Runde im Netz. "Du hast offiziell den Verstand verloren", so ein Kommentar einer Twitter-Userin. Ja, so ist er, der Cantore!

     

    von dpa-live Desk via dpa bearbeitet von Desk 10/11/2018 12:26:14 PM

    Liebes-Flaschenpost im Paket

    Er kannte den Absender des Paketes nicht, und deshalb trug ein 70-Jähriger die merkwürdige Zusendung lieber zur Polizei. Auf dem Revier in Überlingen am Bodensee stellte sich dann auch noch heraus, dass es die angegebene Adresse gar nicht gibt. "Was die Angelegenheit umso verdächtiger erschienen ließ", so die Polizei. Das Paket wurde fachgerecht überprüft, wie es weiter hieß, und vorsichtig geöffnet. Das Ergebnis geht ans Herz: Zum Vorschein kam eine Flaschenpost, liebevoll eingebettet in einem mit Quarzsand gefüllten Karton. Und darin ein selbst geschriebenes Liebesgedicht einer bislang unbekannten Verehrerin des 70 Jahre alten Mannes. Die Polizei hat ihre Ermittlungen eingestellt.


    Symbolbild: Boris Roessler, dpa/Archiv

    Neue Musik, neue Sprache

    Herbert Grönemeyer singt auf seiner neuen Single "Doppelherz / Iki Gönlüm" auch auf Türkisch. In dem Song geht es um die Sehnsüchte der Menschen, ob nach dem nächsten Urlaubsziel oder der zweiten Heimat. "Diese Sehnsüchte im Kopf und diese Sehnsüchte nach anderen Plätzen, das eint uns", so der 62-Jährige laut Presseinformationen. Auf die Idee Türkisch zu singen, sei er auch bei einer Lesung für den damals noch inhaftierten Journalisten Deniz Yücel gekommen. "Da habe ich auch Türkisch gelesen. Und dann haben alle gesagt: Oh, das kannst Du ja richtig!" Unterstützung bekommt Grönemeyer bei "Doppelherz / Iki Gönlüm" von BRKN, einem deutschen Rapper mit türkischen Wurzeln.


    Zählt zu den populärsten Künstlern in Deutschland: Herbert Grönemeyer. Foto: Britta Pedersen, dpa/Archiv

    Kunstschau mit Auto aus "Zurück in die Zukunft" 

    Eines der bekanntesten Film-Autos der Kinogeschichte feiert ein Comeback in einer New Yorker Kunstausstellung: In der Galerie Perrotin steht ein DeLorean-Sportwagen samt Flügeltüren - ähnlich dem Modell, das im Science-Fiction-Klassiker "Zurück in die Zukunft" von 1985 als Zeitmaschine diente.  Mit dem auch als Katzengold bekannten Mineral Pyrit und Quarz lässt Künstler Daniel Arsham das Auto allerdings wirken, als sei die Mechanik verrottet und habe einen mineralhaltigen Kern freigegeben. Auch der aus "Ferris macht blau" (1986) bekannte Ferrari 250GT ist als verfallenes Modell zu sehen. 

    Der aus Ohio stammende Arsham beschwört mit der Ausstellung "3018" eine düstere Zukunft herauf. Kultur im heutigen Sinn gibt es in dieser Welt nicht mehr, der Alterungsprozess von Gegenständen des modernen Lebens wird beschönigt und ästhetisiert. Mineralien scheinen dabei viele seiner Objekte befallen zu haben. Die Ausstellung ist noch bis 21. Oktober zu sehen.


    Die Skulptur "Eroded Delorean" von Künstler Daniel Arsham in der Ausstellung "3018". Foto: Johannes Schmitt-Tegge, dpa

    Kurioses Kurzgebritzel

    Auf der Spur rätselhafter Radioblitze aus dem Kosmos haben australische Astronomen 20 dieser bislang unerklärten Ereignisse beobachtet. Damit verdoppele sich die Zahl der seit der Entdeckung des Phänomens aufgezeichneten Blitze nahezu, erläutert das Internationale Zentrum für Radioastronomie-Forschung ICRAR. Die Quelle der Blitze haben die Forscher nicht ausmachen können - sie sehen aber eine neue Möglichkeit zur Untersuchung der Materie zwischen Galaxien.

    Das Phänomen der kurzen Radioblitze (Fast Radio Bursts, FRB) wurde erst 2007 entdeckt. Die Ausbrüche im Wellenlängenbereich der Radiostrahlung sind jeweils nur einige tausendstel Sekunden kurz und kommen aus allen Himmelsrichtungen. Klar ist bisher lediglich, dass sie aus den Tiefen des Weltalls stammen, jenseits unserer eigenen Galaxie, der Milchstraße. Die Blitze müssen von sehr energiereichen Ereignissen erzeugt werden - Experten schätzen, dass dabei auf einen Schlag so viel Energie frei wird wie unsere Sonne in etwa 80 Jahren abstrahlt.


    Die Milchstraße über dem ASKAP-Radioteleskop-Array im Murchison Radio-Astronomie-Observatorium. Foto: Alex Cherney, CSIRO/dpa

    Hemmungsloses Liebesspiel

    Geht es auch wenig leiser? Ein Paar aus Rheinland-Pfalz hat mit lautstarkem Sex unter freiem Himmel die Polizei auf den Plan gerufen. Ein besorgter Zeuge habe sich gemeldet, weil er eine Vergewaltigung befürchtete, so die Polizei. Er habe an einem Feldweg Hilfeschreie gehört und von Weitem gesehen, dass ein Mann auf einer schreienden Frau gelegen habe. Als die Beamten bereits auf dem Weg zum Ort des Geschehens im Landkreis Neuwied waren, meldete sich der Zeuge erneut und teilte mit, dass der Mann und die Frau vor Ort Entwarnung gegeben und erklärt hätten, dass es sich lediglich um "wildes, hemmungsloses Liebesspiel" gehandelt habe, berichtet die Polizei. Die Frau habe zu keiner Zeit Hilfe benötigt.


    Symbolbild: Jan-Philipp Strobel, dpa/Archiv

    Pop-up-Kunst mit Tentakeln

    Ein riesiges Meeresungeheuer wirft im amerikanischen Philadelphia dieser Tage seine gigantischen Tentakel aus. Mehr als ein Dutzend Arme der aufblasbaren Skulptur mit dem Titel "Sea Monsters HERE" ragen blau-lila aus den Fenstern und dem Dach eines Lagerhauses heraus. 
    Die Installation auf einem früheren Marinestützpunkt wurde von den britischen Künstlern Filthy Luker und Pedro Estrellas entworfen. Das Duo hat bereits vielerorts Passanten mit überdimensionaler Pop-up-Street-Art verdutzt, unter anderem mit einem Baum mit Augen und einem gigantischen Abfluss samt Stöpsel. Die ehemalige Militärbasis ist für die Öffentlichkeit zugänglich, "Sea Monsters HERE" ist noch bis Mitte November zu sehen.


    Foto: Matt Rourke, AP/dpa

    Bruchlandung am Bahnhof

     
    Einen seltenen Greifvogel haben Reisende am Würzburger Hauptbahnhof in Bayern gefunden. Das Tier war offenbar gegen eine Glasscheibe geflogen und lag benommen am Boden, wie die Polizei mitteilt. In der Greifvogelauffangstation in Würzburg stellte sich heraus, dass es sich um einen wertvollen Gerfalken handelte - der größten Falkenart weltweit. Auch der Besitzer konnte schnell ermittelt werden: eine Falknerei aus Schlüsselfeld im Landkreis Bamberg. Das Sturmtief "Fabienne" hatte Ende September die Zuchtkammer des Vogels zerstört.

    In Bayern ist der Gerfalke in der Wildnis eigentlich nicht zu sehen. Der Vogel ist in Europa etwa in Island und an der norwegischen Küste zuhause. Seine Flügel erreichen eine Spannweite von 110 bis 135 Zentimetern.


    Symbolbild: Holger Hollemann, dpa/Archiv

    Tierische Nervensäge 

    Bei Claire Simeone klingelt das Telefon. Ein Anruf aus der Tierklinik auf Hawaiis Insel Big Island, deren Direktorin sie ist. Sie antwortet – aber niemand ist dran. Das passiert wieder und wieder - insgesamt fünfzehn Mal. Simeone wird nervös, sie eilt zurück in die Klinik. Ist etwas passiert, hat irgendjemand angerufen? Nein. Andere Leute melden sich und fragen, warum sie ständig vom Krankenhaus angerufen werden. Was ist da los? Keiner weiß es.

    Die Telefongesellschaft rät, alle Apparate zu überprüfen. Simeone geht von Raum zu Raum. Und dabei findet sie des Rätsels Lösung: einen kleinen Gecko! Der sitzt auf dem Touchscreen eines Telefons und hatte mit "seinen winzigen Gecko-Füßen", wie Simeone auf Twitter schreibt, jeden angerufen, dessen Nummer dort gespeichert war. Die Direktorin setzt das Tierchen auf eine Pflanze außerhalb der Klinik, "weit weg von allen Telefonen".

    "Trucker Hangover"

    Orientierungslos, in einer fremden Jacke und ohne sein Gefährt ist ein Lastwagenfahrer im rheinland-pfälzischen Ludwigshafen aufgewacht. Wie die Polizei unter dem Titel "Trucker Hangover" mitteilt, hatte der 45-Jährige seinen Lastwagen vor einigen Tagen auf dem Authof Schwegenheim abgestellt und sich dann in einer Kneipe betrunken. Am nächsten Tag kam der Mann im rund 23 Kilometer entfernten Ludwigshafen zu sich - ohne zu wissen, wie er in die Stadt geraten war oder wo sein Lkw stand. Der Polizei konnte er lediglich sagen, dass er am Vortag in Richtung Landau unterwegs war. 

    Trotz der vagen Beschreibung fanden die Beamten den gesuchten Lkw. Der Mann habe seine Fahrt fortgesetzt, erklärt ein Polizeisprecher. "Wie er von Schwegenheim nach Ludwigshafen kam, wird aber wohl ein ewiges Geheimnis bleiben." Der Titel der Polizei-Pressemitteilung spielt offenkundig auf die "Hangover"-Komödien aus Hollywood an, die sich um Alkohol, Partys und Kater mit Gedächtnisverlust drehen.


    Foto: Polizei Rheinland Pfalz/dpa

    Freiluft-Oper mit 1000 Sängern
     
    Gesang unter Bäumen, am Gebüsch und auf Rasen - mit Hilfe von 1000 Sängern hat sich der New Yorker Hoch-Park High Line über mehrere Tage in eine Oper unter freiem Himmel verwandelt. Die Produktion "Mile-Long Opera, a biography of 7 o'clock" erzählt Geschichten aus der Metropole zur Frage, was den Großstädtern 19 Uhr als Tageszeit bedeutet. 

    Die am Wegesrand postierten Künstler singen oder sprechen dabei Textpassagen, die sich beim anderthalb Stunden langen Spaziergang durch den Park in ein Gesamtkunstwerk verwandeln. Die High Line liegt im Süden Manhattans. Die oberhalb der Straße führende Bahntrasse wurde ursprünglich für Güterzüge genutzt und nach ihrer Stilllegung in einen Park verwandelt. Der etwa 2,5 Kilometer lange Park ist heute beliebtes Ziel für Touristen und Einheimische.

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    Mutti, Kumpel, Chef und viele mehr

    Jeder Mensch kennt im Mittel etwa 5000 Gesichter anderer Menschen. Auf diesen Schätzwert sind Forscher nach mehreren Versuchen gekommen. Dabei gibt es große Unterschiede: Die Spanne reicht von etwa 1000 bis 10.000 Gesichtern, wie das Team um Rob Jenkins von der britischen Universität York im Fachjournal "Proceedings B" der britischen Royal Society berichtet. Bekannt sei schon länger, dass es deutliche Unterschiede in der Wahrnehmung vertrauter und unbekannter Gesichter gibt, erklären die Wissenschaftler. Die Gesamtzahl an Gesichtern, die ein Mensch kennt, sei bisher unbekannt gewesen


    Foto: Jan Woitas, dpa

    8:2 für den FC Bundestag

    Es ging um die Pressefreiheit, nicht ums Gewinnen - aber der FC Bundestag freut sich trotzdem über seinen 8:2-Sieg. Mit einem Spiel gegen türkischstämmige Journalisten hat die Fußballmannschaft des Bundestags gestern Abend ein Zeichen für die weltweite Pressefreiheit gesetzt. Das Spiel sollte auf die Situation der Journalisten aufmerksam machen, die sich weltweit derzeit in Haft befinden. 

    Die Bundestags-Elf spielt in den offiziellen Trikots der Deutschen Fußballnationalmannschaft und bestreitet bis zu 20 Spiele pro Jahr. Sie ist interfraktionell besetzt, nach der Bundestagswahl stießen auch AfD-Abgeordnete dazu. Ein Torschütze durfte sich besonders freuen: Der Abgeordnete Oliver Luksic von der FDP war mit vier Toren besonders erfolgreich - und feierte auch noch seinen Geburtstag.


    Handshake nach der Partie: Johannes Fechner (SPD, l.) vom FC Bundestag und Mehmet Ali Sayer vom Team türkischer Exil-Journalisten. Foto: Fabian Sommer, dpa

    Tanzende Plüschtiere

    450 Roboter-Pinguine haben sich in New York zum Tanz versammelt. Der israelisch-amerikanische Künstler Daniel Rozin stellte die etwa einen halben Meter hohen Plüsch-Pinguine in der Lobby eines neuen Bürogebäudes im Westen Manhattans auf. Mithilfe einer speziell entwickelten Software tanzen die Pinguine in Anlehnung an die Bewegungen der ZuschauerDie Installation "Penguins Mirror" ist noch bis zum 9. November zu sehen.

    Angler schnappt Hai - Hai schnappt Angler 

    Ein Hai hat vor Australien gleich zweimal angebissen - einmal an der Angel eines Fischers und das zweite Mal an der Schulter des Fischers. Der Mann hatte am Great Barrier Reef einen Riffhai an den Haken bekommen und wollte diesen ins Boot holen, als sich der Jäger der Meere plötzlich wehrte, wie örtliche Medien berichten. Der Hai biss den Fischer in die Schulter fügte ihm schwere Verletzungen zu. Der Mann brauchte schließlich einen halben Tag, um an die Küste zurückzufahren und sich ärztlich versorgen zu lassen. Trotz der Verletzungen heißt es, er sei in guter Verfassung. Über das Schicksal des wehrhaften Hais liegen keine Informationen vor.


    Symbilbild: Stefan Sauer, dpa/Archiv
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