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Lustig, absurd, abenteuerlich: Unser NewsBlog über Buntes, Kurioses und Skurriles versorgt Sie mit den amüsantesten und unglaublichsten Geschichten aus aller Welt.

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    Dwayne "The Rock" Johnson ist bestbezahlter Schauspieler

    Vom einstigen Profi-Wrestler zum absoluten Topverdiener in Hollywood: Der "Fast and Furious"-Star Dwayne Johnson (47) ist laut dem US-Magazin "Forbes" zum bestbezahlten Schauspieler der Filmindustrie aufgestiegen. Mit Gesamteinnahmen von geschätzt 89,4 Millionen US-Dollar binnen zwölf Monaten konnte sich der Actiondarsteller zum zweiten Mal nach 2016 an die Spitze des Branchenrankings setzen. Im Kino ist der als "The Rock" ("Der Fels") bekannte Hüne aus den USA gerade in "Fast & Furious: Hobbs & Shaw" zu sehen, wo er zusammen mit Jason Statham die Menschheit vor einem tödlichen Virus retten muss. Sein Geld macht er neben Kinofilmen auch mit Fernsehrollen und einer Kooperation mit einem bekannten Modehersteller.

    Auf Rang zwei listet "Forbes" den australischen Schauspieler Chris Hemsworth, der den Großteil seiner 76,4 Millionen US-Dollar dem Kassenschlager "Avengers: Endgame" verdankt - genau wie sein drittplatzierter US-Kollege Robert Downey Jr., der von Juni 2018 bis Ende Mai 2019 66 Mio. verdiente.



    Stinktier in Not

    Dumm gelaufen: Eigentlich wollte das kleine Stinktier in der US-Stadt Cambridge nur etwas futtern, aber dann steckte es plötzlich in einem Joghurtbecher fest. Mit dem Becher auf der Schnauze lief das Tier orientierungslos über einen Parkplatz. Ein herbeigeeilter Polizist versuchte, den kleinen Stinker aus der misslichen Situation zu befreien. Er zog den Joghurtbecher von der Schnauze – und bekam den Dank des Tieres direkt zu spüren: Mit einer penetranten Duftwolke überzog das Stinktier den Parkplatz. Sogar das Polizeiauto musste gereinigt werden. Zum Glück nur zu sehen (und nicht zu riechen) ist die Rettungsaktion in einem Polizeivideo.

    Facebook | CambridgePolice

    Bangkok macht Jagd auf Mopeds auf den Bürgersteigen 

    Im Kampf gegen die vielen Mopeds auf Bürgersteigen setzt die Polizei in Thailands Hauptstadt Bangkok jetzt auf Hinweise aus der Bevölkerung. Für Handy-Fotos und -Videos von motorisierten Zweiradfahrern, die trotz Verbots auf den Gehwegen unterwegs sind, gibt es künftig eine finanzielle Belohnung. Die zuständige Abteilung im Justizministerium ruft derzeit mit großen Zeitungsanzeigen dazu auf, die Verkehrssünder zu melden - per SMS, über eine Telefon-Hotline oder im Internet.

    Trotz einer Strafe von bis zu 5000 thailändischen Baht (knapp 150 Euro) sind in der Millionen-Metropole immer wieder Mopedfahrer auf den Bürgersteigen unterwegs. Meist geht es ihnen darum, den Weg abzukürzen oder einem der berüchtigten Staus zu entkommen. Dabei kommt es immer wieder zu Zusammenstößen mit Fußgängern. In der Anzeige verspricht die Regierung: "Die werden bestraft, Du bekommst Geld." Die Höhe der Bezahlung hängt von der jeweiligen Strafe ab. 


    Foto: Christoph Sator, dpa

    Wildpark-Besucherinnen stoppen wegen "Riesenspinne" 

    Ausgerechnet nach einem Besuch in einem Wildpark entdeckten zwei Frauen aus Unna auf der Rückfahrt nach eigenen Angaben eine "Riesenspinne" in ihrem Wagen. Die 26 Jahre alten Freundinnen, die auch noch zwei Kinder an Bord hatten, stoppten auf dem Seitenstreifen der A33 bei Stukenbrock-Senne. Sie flüchteten aus dem Auto und riefen die Polizei, wie das Präsidium Bielefeld mitteilt. 

    "Bei Eintreffen der Beamten war die Spinne offensichtlich schon geflüchtet, sie konnte im Fahrzeug nicht mehr angetroffen werden", notiert die Behörde. Da die Ausflügler beim fluchtartigen Verlassen des Wagens Licht und Lüftung angelassen hatten, war nach der Entwarnung auch noch die Batterie leer - "so führte der Ausflug letztlich auch noch zum Besuch der Autobahnpolizeiwache Stukenbrock, wo die Gruppe ihre Wartezeit bis zur Abholung durch Familienangehörige verbrachte." Die Spinne tauchte laut einer Polizeisprecherin nicht mehr auf


    Symbolbild: Rolf Vennenbernd, dpa

    Sneaker zum Hingucken

    "Die Leute stehen auf Individualität", sagt Martin Olomi, Gründer der "Sneaker Surgery" in Hamburg-Wandsbek. Die von ihm gefertigten Einzelstücke sollen ein Hingucker sein: "Hey, ich hab' was Besonderes am Fuß", sagt der gebürtige Bulgare. Er ist nach seinen Angaben einer von etwa 20 "relevanten Customern" - so die Jobbezeichnung - in Deutschland. Diese Künstler veredeln je nach Kundenwunsch Sneaker mit Logos, Schriftzügen, Porträts und anderen Accessoires wie Manschettenknöpfen oder Swarovski-Steinen. Solche Liebhaberstücke kosten mehrere hundert Euro. 

    Taxiräuber erhält gewünschte Haftstrafe

    Kein Geld, keine Arbeit, keine Wohnung - ein 52-Jähriger wollte einfach nur ins Gefängnis. Das machte er nun vor dem Landgericht Mönchengladbach deutlich. Er wollte nicht mehr unter der Brücke schlafen und im Gefängnis eine Fortbildung machen. Dieses Ziel hat er nun erreicht: Die Richter verurteilten ihn in einer recht ungewöhnlichen Verhandlung wegen schweren Raubes zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung. "Wir haben auf die mögliche Bewährung verzichtet. Es besteht ja die Gefahr, dass Sie weitere Straftaten begehen, um wieder ins Gefängnis zu kommen", stellte der Vorsitzende Richter fest. Der Angeklagte war im April am Düsseldorfer Hauptbahnhof in ein Taxi gestiegen, bedrohte den Fahrer mit einer Schreckschusspistole, raubte ihn aus und zwang ihn auszusteigen. Später stellte er sich der Polizei und gestand den Raub. 

    Jahrelang hatte er nach eigener Schilderung auf Teneriffa und Mallorca sowie in Ägypten als Tauchlehrer gearbeitet und war mit seiner Lebensgefährtin Ende 2018 nach Deutschland zurückgekehrt. Erst verließ ihn seine Partnerin, dann wurde eine Jobzusage zurückgezogen und am Ende verlor er auch noch seine Wohnung. Bei dem Taxifahrer entschuldigte sich der Mann im Gerichtssaal und wollte dem Familienvater 50 Euro Entschädigung für die damals geraubten rund 100 Euro geben. Der Fahrer akzeptierte die Entschuldigung, lehnte das Geld aber mit der Begründung ab: "Der soll das als Taschengeld im Gefängnis nutzen."


    Symbolbild: Patrick Seeger, dpa

    Clooney-Double darf weiter flirten


    Huch, ist das nicht…? In einem Werbespot der israelischen Kaffeemarke Espresso Club tritt ein Double des Hollywood-Schauspielers George Clooney auf. Er trägt einen schicken Anzug, lächelt hübsche Frauen an und schlendert mit einer neuen Espresso-Maschine aus einem Geschäft. Dumm nur: Der Spot erinnert stark an die Nespresso-Werbung des Schweizer Lebensmittelkonzerns Nestlé – und letzterer fand die Ähnlichkeit gar nicht witzig. Drei Jahre lang stritt man sich vor Israels Gerichten. Mittlerweile steht fest: Nestlé muss das Filmchen mit dem Clooney-Doppelgänger hinnehmen, wie die Zeitung "The Jerusalem Post" berichtet.


    Die Richter des Obersten Gerichtes in Israel entschieden, dass es sich bei dem Spot mit dem Clooney-Lookalike um eine Parodie und nicht um eine Kopie handele – diese wiederum sei vom Recht kreativer Entfaltung gedeckt. In dem israelischen Werbefilm wird das Auto des Möchtegern-Clooneys während des Einkaufs abgeschleppt. Ein Mann auf der Straße erklärt dem Doppelgänger, dass ihm das mit dem Online-Lieferservice von Espresso Club nicht passiert wäre. Außerdem solle sich der falsche Clooney doch bitte auf andere Dinge konzentrieren, als hübsche Frauen anzulächeln und gekleidet wie ein Bräutigam in Kaffeeläden umherzuwandern.

    YouTube | אספרסו קלאב - ESPRESSO CLUB

    Europameisterschaft der Hütehunde

    In nordfriesischen Wittbek nahe Husum hat die Europameisterschaft der Hütehunde begonnen. Nach Angaben der Veranstalter werden mehr als 100 Border Collies aus 18 Nationen auf der "Continental Sheepdog Championship" bis Sonntag ihr Können zeigen. Die Hunderasse stammt den Angaben zufolge ursprünglich aus dem englisch-schottischen Grenzland. Dort seien die Tiere für die Arbeit am Vieh gezüchtet worden. Zu ihren Aufgaben gehört das präzise Umtreiben, Abtrennen und Einpferchen kleiner Schaftrupps. Der Border Collie gilt für das Zusammensuchen und das ruhige schonende Heranbringen von Schafen in unwegsamem Gelände als Spezialist.


    Foto: Wolfgang Runge, dpa

    Mann baut eigenen Blitzer

    In Finnland ist Motorsport sehr beliebt. Mit hohem Tempo über Sand- und Schotterpisten zu rasen, lässt viele nordische Herzen höher schlagen. Doch was die einen lieben, geht anderen gehörig auf den Keks. Ein Rentner aus der Gemeinde Taipalsaari im Südosten Finnlands fand es jedenfalls gar nicht lustig, dass Anwohner und Touristen auf der kleinen Sandstraße vor seinem Haus mit 50 bis 60 Kilometern pro Stundevorbeirauschten. "Es hat uns genervt, dass jedes Mal große Mengen Staub und Sand in unseren Garten geflogen sind", sagte der 66-Jährige der finnischen Zeitung "Iltasanomat". Deshalb habe er kurzerhand beschlossen, einen eigenen Blitzer zu basteln und vor seinem Haus zu errichten.

    Gesagt, getan: Der Blitzer aus Eigenproduktion besteht aus Sperrholzplatten eines ausgedienten Regals. Anstelle von Linsen befinden sich an der Kiste die Böden von zersägten Konservendosen. Das gesamte Konstrukt steht auf dem Pfeiler einer ehemaligen Straßenlaterne - und mit ein bisschen Lack und Farbe sieht es dem Original verblüffend ähnlich. Der Effekt des "Blechpolizisten", wie Blitzer auf Finnisch genannt werden, war nach Angaben seines Erfinders schon nach wenigen Stunden zu spüren. "Einer der Raser sah das Gerät und reduzierte seine Geschwindigkeit vor unserem Haus auf ungefähr zehn Kilometer pro Stunde", berichtet der Rentner lachend. Die meisten Anwohner hätten die Fälschung dann aber doch erkannt - und sich köstlich amüsiert.



    In guten Händen

    Der neuseeländische Parlamentspräsident Trevor Mallard hat während einer langwierigen Debatte ungewöhnliche Qualitäten gezeigt: Der 65-Jährige von der sozialdemokratischen Labour-Partei hielt in der Nationalversammlung von Wellington auf seinem Podium ein Baby still. Das erst sechs Wochen alte Kind gehört einem anderen Labour-Abgeordneten. Mallard gab ihm auch ein Fläschchen. "Heute hat ein VIP bei mir Platz genommen", schreibt der sechsfache Großvater anschließend auf Twitter.

    Väter des kleinen Jungen namens Tūtānekai sind der Labour-Politiker Tamati Coffey und dessen Ehemann Tim Smith. Die beiden ließen ihren Nachwuchs von einer Leihmutter austragen. Coffey sagte dem Online-Nachrichtenportal Newshub, er fühle sich "von meinen Kollegen aus dem ganzen Haus sehr unterstützt".



    Im Krankenwagen durch den Stau


    Hupen, schimpfen, Stillstand - wer im Straßenverkehr der iranischen Hauptstadt Teheran unterwegs ist, braucht starke Nerven. Die Straßen sind überlastet, Stau steht auf der Tagesordnung. Um trotzdem schnell an ihr Ziel zu kommen, wählen viele Prominente und Wohlhabende jetzt eine besonders dreiste Masche: Sie lassen sich kurzerhand im Krankenwagen mit Blaulicht durch die Stadt befördern, wie die  britische BBC unter Berufung auf die iranische Nachrichtenagentur Isna berichtet. Das Phänomen sei vom Leiter der privaten Rettungsdienste, Mojtaba Lohrasbi, bestätigt worden.

    In den iranischen sozialen Medien kritisieren viele Menschen diesen Missbrauch. Gleichzeitig weisen die Nutzer darauf hin, dass trotz der berechtigten Aufregung kein einziger Krankenwagen am Fortkommen gehindert werden dürfe. "Jeder Krankenwagen muss durchgelassen werden, selbst wenn es nur eine ein-prozentige Wahrscheinlichkeit geben würde, dass sich darin ein Patient befindet", schreibt ein User.



    "Ich bin der Auserwählte"

    US-Präsident Donald Trump hält bekanntlich große Stücke auf sich selbst. Nun hat er die schier endlose Reihe an Superlativen, mit denen er gerne über sich und seine Arbeit spricht, um ein religiöses Motiv ergänzt und sich selbst im Gespräch mit Journalisten als "Der Auserwählte" (The Chosen One) bezeichnet. Und das, obwohl es um ganz irdische Probleme wie den Handelskonflikt mit China ging.  Trump wiederholte dabei sein Argument, dass er es mit China habe aufnehmen müssen, weil das Land die USA ausgebeutet habe.

    Interessant auch: in den USA ist die Bezeichnung "The Chosen One" inoffziell schon vergeben - an Basketball-Superstar LeBron James. Der hat sich die biblische Metapher sogar tätowieren lassen.

    Fan-Friedhof

    Fußball-Regionalligist Rot-Weiss Essen hat für seine Anhänger am Mittwoch einen "RWE-Fan-Friedhof" eingerichtet. Gemeinsam mit der evangelischen Kirchengemeinde Borbeck-Vogelheim bietet der Traditionsclub seinen Fans die Möglichkeit, über den Tod hinaus die Verbundenheit mit dem Verein im Essener Norden auszudrücken. Neben der Grabstätte des Vereinsgründers Georg Melches gibt es auf dem Matthäusfriedhof zwei Gemeinschaftsfelder mit Reihengrabstätten, die für diesen Bereich besonders ausgestattet sind. Die Sitzgruppe am Rande der beiden Grabfelder besteht aus originalen rot-weißen Sitzschalen von der alten Haupttribüne des Georg-Melches-Stadions. Eine ehemalige Flutlichtlampe wurde zum Tisch umfunktioniert.

    Die Grabstätten werden einheitlich gehalten. Einen weißen Stein sollen in roten Buchstaben und Zahlen Vor- und Nachname sowie Geburts- und Sterbejahr des Bestatteten zieren. Auch die Pflanzen in roten und weißen Farben sollen die Nähe zum Club unterstreichen. 


    Die Vereinsfahne von Rot-Weiss Essen liegt auf der Skulptur von Vereinsgründer Melches am Fan-Friedhof. Foto: Caroline Seidel, dpa

    Kletterndes Krokodil

    Von wegen, Krokodile können nur schwimmen. In Florida hat eine Frau ein offensichtlich sehr ehrgeiziges Reptil dabei beobachtet, wie es äußerst behände einen Zaun überwand.

    Facebook | 7NewsMiami

    Älteste Webcam der Welt wird abgeschaltet


    Ob Tag, ob Nacht, ob Sonne oder Regen: Eine Webcam auf dem Campus der Universität von San Francisco hat 25 Jahre lang (fast) pausenlos gefilmt. Die Fogcam (zu Deutsch: Nebelkamera) wurde 1994 installiert, um Wetterveränderungen zu beobachten. Damit ist sie die mutmaßlich älteste noch übertragende Webcam der Welt, wie die Zeitung "San Francisco Chronicle" online berichtet. Doch nun soll Schluss sein mit der Rekord-Übertragung: Die Betreiber der Kamera, Jeff Schwartz und Dan Wong, teilten auf Twitter mit, dass die Fogcam ihren Betrieb Ende August einstellen werde. Der Zeitung sagten sie, es sei zunehmend schwieriger geworden, einen geeigneten Platz für die Kamera zu finden.


    Die erste Webcam der Welt war die Fogcam hingegen nicht. Schwartz und Wong waren Anfang der Neunzigerjahre von der Trojan Room Coffee Pot Cam inspiriert worden, die ihren Betrieb schon 1991 im internen Netz der Universität Cambridge aufgenommen hatte. Allerdings wurde die Webcam, die ab 1993 Bilder einer Kaffeemaschine ins Internet übertragen hatte, 2001 wieder abgeschaltet.


    Screenshot: fogcam.org/ dpa

    Roller an der Angel

    Es ist eine Art Friedhof. Ein Friedhof von E-Tretrollern und Leihfahrrädern. Sie liegen am Ufer der Pariser Seine. Die einst leuchtenden Farben sind verblasst. Schlamm und Algen überziehen die Geräte. Klar ist: Ihren Tod haben die E-Tretroller und Fahrräder im Wasser gefunden. Dort hat sie irgendjemand hineingeworfen. Wer, darüber lässt sich nur spekulieren. Es hat sie auch jemand wieder herausgefischt - wer das war, ist hingegen bekannt. Zu den Freiwilligen, die regelmäßig Müll aus der Seine fischen, gehört "Guppy". Studenten haben das Pariser Kollektiv gegründet, das nun regelmäßig den Fluss von Müll befreit. Ihr Ziel sei es, dass die Seine sauber bleibt, sagt Sacha Kleynjans, einer der Gründer von "Guppy". Bei jeder Angel-Aktion von der Gruppe kommt ein beachtlicher Teil an Leihfahrrädern und Leih-E-Tretrollern zusammen.

    Doch nicht nur in Frankreich landen Leihfahrzeuge im Wasser. Auch in Deutschland gibt es das Phänomen - wenn auch wohl nicht in allzu großem Ausmaß. In der Berliner Umweltverwaltung zum Beispiel führt man dazu keine Statistik. Es handele sich um "Einzelfälle" und sei "unproblematisch". Der Fahrradverleiher Nextbike erklärt, dass es nicht "sonderlich viel Vandalismus und Diebstahl" gebe. Selten lande mal ein Rad im Fluss. Leihfahrräder der Deutschen Bahn würden ebenfalls selten ins Wasser geworfen, so ein Bahnsprecher. Sie seien ziemlich schwer. Auch in anderen europäischen Metropolen landen immer mal wieder Fahrzeuge im Wasser. In Amsterdam etwa, der Fahrradstadt schlechthin, fischen die Wasserbehörden jedes Jahr rund 12.000 bis 15.000 Räder aus den Grachten. Dabei handelt es sich aber eher selten um Leihfahrräder. 


    Aus dem Wasser gefischte Fahrräder liegen am Ufer der Seine. Foto: Julia Naue, dpa

    Schwarzes Loch frisst Neutronenstern "wie Pac-Man"

    Forscher haben nach eigenen Angaben erstmals beobachtet, wie ein Schwarzes Loch einen Neutronenstern verschlingt. Die Gravitationswellen-Observatorien Ligo in den USA und Virgo in Italien haben am 14. August Signale von dem Ereignis aufgefangen, wie die an der Untersuchung beteiligte Australische Nationaluniversität (ANU) in Canberra mitteilt. Damit seien nun alle drei Typen von Ereignissen auf der "Wunschliste" der Gravitationswellen-Forscher beobachtet worden: die Verschmelzung zweier Schwarzer Löcher, die Kollision zweier Neutronensterne und wie sich ein Schwarzes Loch einen Neutronenstern einverleibt

    "Vor rund 900 Millionen Jahren hat dieses Schwarze Loch einen sehr dichten Stern, einen sogenannten Neutronenstern, gefressen wie Pac-Man – und möglicherweise den Stern auf der Stelle ausgelöscht", berichtet die Leiterin der ANU-Gruppe für Allgemeine Relativitätstheorie und Datenanalyse, Susan Scott, in der Mitteilung. In dem Videospiel-Klassiker Pac-Man frisst sich eine Eishockeypuck-förmige Figur durch ein Labyrinth und vertilgt Punkte. Wie die Punkte von Pac-Man sei auch der Neutronenstern vermutlich im Ganzen von dem Schwarzen Loch verschluckt und nicht, wie man es erwarten würde, vorher zerrissen worden, erläutert Scott auf Nachfrage. Ein zerreißender Stern sollte Licht oder andere Strahlung  aussenden, während er in das Schwarze Loch strudelt. 


    Illustration: Carl Knox/OzGrav ARC/ANU College of Science/dpa

    Waghalsiger Sprung in den Rhein

    Das hat die Polizei gar nicht gerne gesehen: Der britische Parkour-Sportler Toby Segar ist in Basel auf spektakuläre Weise in den Rhein gesprungen. Ein Video von dem waghalsigen und lebensgefährlichen Stunt veröffentlichte Segar auf Instagram. Auch die Stadt Basel teilte das Video in dem sozialen Netzwerk. Es wurde tausendfach geklickt. Zu sehen ist, wie Segar auf einer Straße Anlauf nimmt, über die Schienen der Straßenbahn rennt und an Touristen und Schaulustigen vorbeihechtet. Er stößt sich mit den Händen an einer Mauer ab und springt dann mit dem Kopf voran über einen Steg in Richtung Rhein.

    Ganz und gar nicht begeistert zeigte sich die Polizei von der Aktion, wie die "Basler Zeitung" auf ihrer Internetseite berichtet. Im Gegensatz zum Springen von Brücken, das mit einem Bußgeld in Höhe von 100 Schweizer Franken (umgerechnet gut 90 Euro) geahndet werden könne, sei Segars Sprung nicht verboten. Eine solche Aktion müsse aber als gefährlich gelten. Die Polizei verweist unter anderem auf den Schiffsverkehr und unter der Wasseroberfläche schwimmendes Treibgut.

    Instagram | tobysegar

    Musical-Besucher auf vier Pfoten

    Huch, wer sitzt denn da im Publikum? Sie schauen interessiert und lauschen aufmerksam: Etwa ein Dutzend Hunde hat im kanadischen Stratford das Musical "Billy Elliot" besucht, wie der US-Nachrichtensender CNN auf seiner Internetseite berichtet. Was wie eine alberne Aktion wirkt, hat einen ernsten Hintergrund: Bei den Tieren handelt es sich um angehende Begleithunde für Menschen mit einer Behinderung. Sie sollen für ihren verantwortungsvollen Einsatz ausgebildet werden. Dazu gehört auch, in großen Menschenmengen, im Zoo oder während einer Aufführung möglichst ruhig zu bleiben. Und dieses Ziel scheint erreicht worden zu sein: Laut CNN war nicht einmal bei der finalen Verbeugung der Musical-Darsteller ein einziges "Wuff" zu hören.



    Mit dem E-Scooter auf der Autobahn

    Sein Navigationsgerät zeigte ihm die Autobahn als schnellste Route an: Mit einem geliehenen E-Scooter ist ein junger Mann aus Dubai in der Nacht von der Kölner Polizei auf dem Standstreifen der A 57 gestoppt worden. Der 23-Jährige war auf Richtung Kreuz Köln-Nord unterwegs, als ihn die Beamten aufgriffen. "Nach Zahlung eines Verwarngeldes durfte der junge Mann seine Fahrt abseits der Autobahn fortsetzen", so die Polizei in einer Mitteilung. Der Mann war nach den Angaben mit dem E-Tretroller gerade erst auf die A57 aufgefahren, als ein Verkehrsteilnehmer ihn sichtete und die Polizei alarmierte.


    Illustration: Christoph Soeder, dpa

    Windkraft statt Grönland

    Die dänische Politikerin Ida Auken hat die Debatte um den  Grönland-Kauf durch US-Präsident Donald Trump zum Anlass für ein humoriges Video genommen, in dem sie dem US-Präsidenten vorschlägt, in umweltschonende Windenergie zu investieren. In kurzen, knappen Sätzen erklärt sie in dem gut zwei Minuten langen Clip die Vorzüge der erneuerbaren Energien, die den USA nicht nur viel Geld sparen würden, sondern auch  den "größten Deal" darstellten, den Trump jemals gesehen habe. Nicht wenige User reagierten begeistert auf den Beitrag, der die bizarre Idee vom Kauf Grönlands auf intelligente Weise auf die Schippe nimmt.

    Eine Million Euro für Beweis der Bielefeld-Verschwörung

    Bielefeld hat eine Million Euro für den Beweis ausgesetzt, dass es die Stadt nicht gibt. Die Marketing-Abteilung der Stadt will damit einer hartnäckigen Verschwörungstheorie öffentlichkeitswirksam ein Ende bereiten. Vor 25 Jahren war im Internet ein satirisch gemeinter Text aufgetaucht, in dem behauptet wurde, die ostwestfälische Stadt existiere nicht. Der Witz wurde zum Selbstläufer, der Spruch "Bielefeld gibt's doch gar nicht" zum Dauerbrenner. Nun stellte die Stadt ihr PR-Gegenrezept vor - pünktlich zum Jubiläum der sogenannten Bielefeld-Verschwörung: "Wenn du beweisen kannst, dass es Bielefeld wirklich nicht gibt, gewinnst du 1 Million Euro", wirbt Bielefeld-Marketing auf der eigens eingerichteten Wettbewerbs-Homepage. Der Kreativität seien keine Grenzen gesetzt - "nur unumstößlich müssen die Perlen deiner Weisheit sein". 


    Die ehemalige Festungsanlage Sparrenburg ist ein Wahrzeichen der Stadt Bielefeld. Foto: Friso Gentsch, dpa/Archiv

    Fußballspielen bald nur noch mit Helm?

    Wenn Fußballer dem Ball hinterher springen, dann krachen nicht selten ihre Köpfe zusammen. Der Paderborner Bundesliga-Spieler Klaus Gjasula hat deshalb einen aufsehenerregenden Vorschlag gemacht: Er bringt eine Helm-Pflicht für alle deutschen Profifußballer ins Spiel. "Ich fände es sinnvoll, wenn alle Spieler einen Helm tragen würden. Das würde vielleicht auf dem Platz komisch aussehen, aber es wäre definitiv für die Gesundheit aller das Beste", sagt der 29-Jährige vom Erstliga-Aufsteiger SC Paderborn in einem Interview des Portals t-online.de.

    Der 1,90 Meter große Deutsch-Albaner trägt in jeder Partie einen Helm, seit er im Oktober 2013 bei einem Kopfballduell einen Bruch des Jochbogens erlitten hatte. "Der Helm gibt mir einfach das Gefühl, dass nichts passieren kann", sagt Gjasula.
    Im Netz wird über eine mögliche Helm-Pflicht bereits heiß diskutiert. Viele Nutzer halten von dem Vorschlag nichts, weil ein Helm die Bewegungsfreiheit einschränke. Ein User meint sarkastisch, Gjasula solle seinen Beruf wechseln und Bauarbeiter werden. Aber es gibt auch positive Rückmeldungen - einige Leser halten eine Helmpflicht sogar für den Straßenfußball sinnvoll.


    Klaus Gjasula vom SC Paderborn spielt seit 2013 mit Helm. Foto: Frank Molter, dpa

    Eichhörnchen-Auftritt

    Die Minnesota Twins sind derzeit nicht zuletzt wegen ihres deutschen Baseball-Profis Max Kepler in aller Munde. Immerhin erzielte 26-Jährige kürzlich seinen 33. Homerun in dieser Saison und brach damit einen 68 Jahre alten Rekord. Kepler und seine Mitspieler sind durchweg alles körperlich robuste Athleten, die sollte so schnell nichts aus der Fassung bringen - sollte man meinen. Doch ausgerechnet der Auftritt eines Eichhörnchens brachte jüngst einige Unruhe ins Team. Immerhin musste die Partie gegen die Chicago White Sox mindestens ein Mal unterbrochen werden, weil sich der Nager  auf dem Spielfeld herum trieb und die Spieler von ihrer eigentlichen Aufgabe abhielt. 



    Speeddating bei der Müllabfuhr

    Sie sollten sportlich sein und gern frühmorgens aufstehen: Mit dem Slogan "Trittbrettfahrerinnen gesucht" wirbt Hannover um Frauen für die Müllabfuhr. "Als Heldin in Orange arbeitest du mit tollen Kollegen und sorgst für saubere Straßen", verspricht der kommunale Abfallentsorger aha. Bei einem Job-Speeddating konnten Interessierte ungezwungen mit zukünftigen Kollegen sowie Vorgesetzten ins Gespräch kommen. Drei Stellen sind zu vergeben - 40 Frauen stellten sich vor. Für den Job müsse man eine gewisse Fitness mitbringen sowie gern an der frischen Luft sein, erklärt aha in seiner Werbe-Kampagne #megahappy.

    Die Müllabfuhr ist vielerorts noch eine reine Männerdomäne. Hamburg und Berlin zum Beispiel haben bereits in der Vergangenheit erfolgreich gezielt Müllwerkerinnen gesucht. Altenpflege, die immer noch als Frauenberuf wahrgenommen werde, sei schließlich auch körperlich schwere Arbeit, sagte die Sprecherin der Berliner Stadtreinigung, Sabine Thümler. In Berlin gibt es unter den etwa 1300 Müllwerkern und Kraftfahrern inzwischen 15 Kolleginnen. Bei der Stadtreinigung Hamburg sind 10 der 753 Müllabfuhr-Mitarbeiter weiblich.


    Luise-Marie Trantow und Müllwerker Jürgen Kurthe werfen bei einem Aktionstag vom Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover aha Altpapiersäcke in einen Müllwagen. Foto: Julian Stratenschulte, dpa

    Sand-Dieben droht Gefängnisstrafe

    Der Urlaub am Traumstrand ist vorbei – wer möchte da nicht ein Andenken mit nach Hause nehmen? Das dachte sich offenbar auch ein französisches Pärchen nach seiner Auszeit auf der italienischen Mittelmeer-Insel Sardinien. Die beiden füllten 40 Kilogramm weißen Sand in 14 Plastikflaschen und packten diese in ihr Auto, wie der US-Nachrichtensender CNN berichtet. Doch dann die böse Überraschung: Als das Paar im Hafen von Porto Torres die Fähre ins französische Toulon nehmen wollte, wurde es von der Polizei kontrolliert. Jetzt drohen den Touristen ein bis sechs Jahre Gefängnis und eine Geldstrafe von bis zu 3000 Euro.

    Dass es auf Sardinien verboten ist, Sand und Steine von den Stränden zu entfernen, wusste das Pärchen laut CNN nicht. Ein Polizist sagte dem Sender: "Die Menschen auf Sardinien sind sehr sauer auf Touristen, die Muscheln und Sand klauen, weil sie damit zukünftige Generationen berauben und eine sehr empfindliche Umwelt gefährden."



    Grünes Licht für "Matrix 4" mit Keanu Reeves 

    Keine andere Rolle machte Keanu Reeves (54) so berühmt wie Neo aus der dreiteiligen "Matrix"-Serie (1999 bis 2003). Nun soll die futuristische Action-Reihe mit Reeves in der Hauptrolle fortgesetzt werden, wie die US-Branchenblätter "Hollywood Reporter" und "Variety" berichten. Auch die Schauspielerin Carrie-Anne Moss (51) ist in ihrer früheren Rolle als Trinity wieder an Bord. Lana Wachowski kehrt als Regisseurin, Autorin und Produzentin zurück.

    "Lana ist eine wahre Visionärin", sagte Toby Emmerich, der Chef der Warner Bros Pictures Group, laut Mitteilung. Das Studio sei begeistert, das nächste Kapitel in dem "Matrix"-Universum in ihre Hände zu legen. Die ersten drei Folgen hatten die Regie-Geschwister Lana und Lilly Wachowski inszeniert, die damals noch als die Brüder Andy und Larry bekannt waren. Der Science-Fiction-Thriller "Matrix" war 1999 ein Kinokassenhit, der mit atemberaubenden Kung-Fu-Szenen und ausgeklügelten Spezialeffekten die Sehgewohnheiten des Publikums auf den Kopf stellte. Reeves verkörperte den nachdenklichen Kickbox-Kämpfer und Hacker Neo, der mit übermenschlichen Kräften die von Maschinen versklavte Menschheit retten soll. Über den Inhalt und einen möglichen Drehstart von "Matrix 4" wurde zunächst nichts bekannt.

    YouTube | Movieclips Classic Trailers

    Fahrradfahrer weicht Eichhörnchen aus und fährt Katze an

    Ein Fahrradfahrer ist in Schwaben einem Eichhörnchen ausgewichen und hat dabei stattdessen eine Katze angefahren. Nach Polizeiangaben hatte die Katze offenbar das Eichhörnchen auf der Bundesstraße 308 bei Scheidegg  verfolgt. Als der Radler das Eichhörnchen sah, machte er ein Ausweichmanöver. Daraufhin sprang ihm die Katze auf den Vorderreifen. Der 58-Jährige stürzte und verletzte sich leicht. Er wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Ob die Katze verletzt wurde, war nach Angaben der Polizei nicht bekannt.


    Illustration: Julian Stratenschulte; dpa

    Blickfang aus Stroh

    Drei Tage lang feiert die Gemeinde Hohendorf auf Usedom Ende August ihr 700-jähriges Jubiläum. An der Bundesstraße zur Insel steht schon mal werbewirksam ein aus Stroh gebauter Mähdrescher, der auf das große Fest hinweist.


    Foto: Jens Büttner, dpa

    Auf zwei Reifen zum neuen Weltrekord

    So schnell war zumindest noch kein Mann auf einem Fahrrad unterwegs: Der Brite Neil Campbell hat mit mehr als 280 Kilometern pro Stunde einen neuen Weltrekord aufgestellt, wie die britische Tageszeitung "The Guardian" berichtet. Der 45-jährige Architekt ließ sich auf einem Flughafen in Nordengland zunächst von einem Auto ziehen, um sich dann zu lösen und in die Pedale zu treten. Für seine waghalsige Aktion nutzte Campbell ein mehr als 16.000 Euro teures Spezialrad

    Der bisherige Weltrekord lag bei knapp 270 Kilometern pro Stunde und war 1995 von einem Niederländer aufgestellt worden. Bei den Frauen gibt es nach Angaben des "Guardian" einen weiterhin bestehenden Weltrekord von 296 Stundenkilometern, aufgestellt - im Windschatten - durch Denise Mueller-Korenek im September vergangenen Jahres. 

    Facebook | voiceofamerica

    Goodbye, liebe Briten!

    Wenn die Briten am 31. Oktober die Europäische Union verlassen, wollen ihnen viele Niederländer vom anderen Ufer der Nordsee ein freundliches Goodbye zuwinken. An einer Brexit-Party im Badeort Wijk aan Zee unweit von Amsterdam bekundeten bis heute Mittag auf Facebook mehr als 54.000 Nutzer Interesse; mehr als 7200 gaben an, mitmachen zu wollen. "Das soll ein schöner Abschied von einem guten Freund werden, der sich auf ein spannendes, aber vielleicht nicht besonders schlaues Abenteuer einlässt", sagte der Initiator Ron Toekook (52) der niederländischen Nachrichtenagentur ANP.

    Bei der Party unter dem Motto "Gezellig op het strand de Brexit kijken" (etwa: "Gemütlich am Strand dem Brexit zuschauen") soll es Spezialitäten aus EU-Ländern geben - etwa holländische Fritten, französischen Wein und deutsches Bier. Für eine passende Musikauswahl gab es auf Facebook bereits etliche Vorschläge - darunter "Go Your Own Way" von Fleetwood Mac, "I Want To Break Free" von Queen, "London Calling" von The Clash und "Hello" von Adele mit der Liedzeile "Hello from the other side".


    Screenshot: facebook/ dpa

    "Steh auf, wenn du am Boden bist"

    Die Rockband "Die Toten Hosen" unterstützt künftig den Eishockey-Traditionsclub EV Füssen. In der kommenden Saison werden die Trikots des Oberliga-Aufsteigers aus dem Allgäu mit dem Logo der Band und dem Songtitel "Steh auf, wenn du am Boden bist" bedruckt. "Für uns ist es das Fortschreiben einer langen, besonderen Verbindung", erklärt die Band auf der Internetseite des 16-maligen deutschen Meisters. Die Düsseldorfer Band ist seit vielen Jahren eng mit dem ehemaligen Nationalverteidiger Uli Hiemer befreundet. Die Vereinslegende der Düsseldorfer EG stammt aus Füssen.

    Der Club musste 2015 nach der Insolvenz einen Neuanfang in der bayerischen Bezirksliga starten und ist nun zumindest wieder in der Drittklassigkeit angekommen. Hosen-Frontmann Campino ist seit drei Jahren Ehrenmitglied bei dem Traditionsclub, der viele deutsche Nationalspieler hervorgebracht hat.

    Instagram und die überalterten Rollenbilder

    Soziale Medien wie Instagram und Co verstärken stereotype Rollenbilder. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter jungen Frauen und Männern im Alter von 14 bis 32 Jahren im Auftrag der Kinderrechtsorganisation Plan International. Ausgerechnet in den sozialen Medien, dem modernen digitalen Zuhause der jüngeren Generationen, gebe es völlig überalterte Rollenbilder, sagte Geschäftsführerin Maike Röttger in Hamburg. Während sich Mädchen und Frauen meist in typisch weiblich geltenden Themenfeldern wie Mode, Beauty, Ernährung und Deko bewegten, zeigten sich Jungen und Männer eher in typisch männlichen Bereichen wie Politik, Gesellschaft und Spiele.

    Ein Drittel der befragten Mädchen und Frauen sowie über die Hälfte der Jungen und Männer, die täglich Instagram, Facebook und Youtube nutzen, finden es laut der Umfrage in Ordnung, dass Frauen für die gleiche Arbeit weniger verdienen als Männer. Wenn es um die Rollenverteilung im Alltag geht, lasse sich eine ähnliche Tendenz erkennen: 57 Prozent der Männer und 35 Prozent der Frauen sind der Ansicht, dass Hausarbeit immer noch Frauensache sei. Außerdem scheinen Vielnutzer mehr Wert auf klassische Schönheitsideale zu legen: Frauen sollen in erster Linie schlank und hübsch sein, Männer vor allem muskulös.


    Pheline Roggan (l.), Schauspielerin und Plan-Botschafterin, Maike Röttger (M.), Plan-Geschäftsführerin, und Hannah Müller-Hillebrand, Influencerin und Plan-Botschafterin. Foto: Georg Wendt, dpa

    Wieder mehr seltene Kakapos in Neuseeland

    Sie sind putzig und flugunfähig, aber auch vom Aussterben bedroht: Kakapos. Jetzt aber hat sich der Bestand der seltenen Papageien-Art in Neuseeland etwas erholt. Wissenschaftler verhalfen den Tieren zu einer Rekord-Brutsaison. 50 Weibchen hatten 249 Eier gelegt, aus denen 77 lebendige Küken schlüpften. Einige überlebten zwar nicht, aber 200 lebende Exemplaren des pummeligen Vogels stellen den vermutlich höchsten Wert seit 70 Jahren dar. Kakapos kommen nur noch auf zwei kleinen Inseln ganz im Süden Neuseelands vor.


    Foto: Andrew Digby, New Zealand Department of Conservation/dpa

    Fahrrad-Installation

    Kunst oder Protest? In Berlin haben Unbekannte einen halb kreativen, halb gewöhnungsbedürftigen Umgang mit herumstehenden Leihfahrrädern gefunden und um einen Mülleimer ein besonderes Gebilde geschaffen.


    Foto: privat/dpa

    Kein Trump Tower für Grönland

    Ein riesiger, golden glänzender Hotelturm mit der Aufschrift "Trump" inmitten auf Geröll stehender kleiner Holzhäuser vor einer grauen Meeresbucht: Ein solcherart bearbeitetes Foto hat US-Präsident Donald Trump am Montagabend getwittert - und dazu geschrieben: "Ich verspreche, das nicht Grönland anzutun." Damit setzt Trump sein Werben um die zu Dänemark gehörende autonome Arktisinsel auf spezielle Weise fort. Die Reaktionen von Nutzern schwankten zwischen: "Wie kann man den Humor von US-Präsident Trump nicht lieben?" bis: "Wie kann man darüber nur Witze machen? Du bist eine nationale Peinlichkeit." 

    Am Sonntag hatte Trump, der vor seinem Einstieg in die Politik als Immobilienunternehmer reich geworden war, erklärt, ein Kauf Grönlands könnte für die USA "strategisch" interessant sein und hinzugefügt: "Im Grunde wäre es ein großes Immobiliengeschäft." Bei seiner im September angedachten Reise nach Kopenhagen könne das Thema besprochen werden. Grönland und Dänemark hatten die Idee eines Verkaufs aber umgehend entschieden zurückgewiesen. Die dänische Regierungschefin Mette Frederiksen hatte zu Trumps Gedankenspielen gesagt: "Ich hoffe inständig, dass dies nicht ernst gemeint ist." Der ehemalige Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen hatte es zuvor auf Twitter noch deutlicher formuliert: "Das muss ein Aprilscherz sein."

    Metallica spielen Österreich-Klassiker

    Es ist vielleicht nicht unbedingt die Musik, die man auf einem Konzert von Metallica erwarten würde: Bei ihrem Gastspiel im Wiener Ernst-Happel-Stadion hat die US-Metal-Band am Wochenende den Hit "Schifoan" der österreichischen Musik-Legende Wolfgang Ambros gecovert - in voller Länge. Das Lied ist eine Hymne auf die wohl größte Leidenschaft der Österreicher - das Skifahren.

    YouTube | wegotit

    14 Kilometer mit gebrochener Achse

    Auto und Fahrer am Limit: Mit gebrochener Vorderachse und kaputten Reifen ist ein betrunkener Autofahrer nach einem Unfall noch 14 Kilometer durch Nordrhein-Westfalen gefahren. Der 33-Jährige sei mit seinem Wagen in Wipperfürth im Bergischen Land von der Straße abgekommen und gegen mehrere kleine Bäume gekracht, teilte die Polizei mit.

    Dabei brach demnach die Vorderachse und mehrere Reifen platzten. Dennoch fuhr der Mann mit dem Auto noch 14 Kilometer weiter bis ins Örtchen Lindlar. Auf einem Parkplatz fand ihn eine Streife, nachdem ein Zeuge die Polizei über ein völlig demoliertes Fahrzeug informiert hatte, das ihm entgegengekommen war.


    Foto: Polizei Köln/dpa

    Frosch im Salat

    Lebendige Überraschung in der Salatmischung: Im US-Bundesstaat Wisconsin hat eine Familie in ihren Einkäufen einen lebenden Frosch entdeckt. Das Tier befand sich in einer Plastikschale mit Salat und krabbelte herum, wie auf einem Twitter-Video zu sehen ist. Karlie Allen, die das Video veröffentlichte, sagte dem lokalen Fernsehsender TMJ4, sie habe den Salat mit dem Frosch am nächsten Tag zurück zum Supermarkt bringen wollen. Über Nacht sei das Tier aber aus der Schale ausgebüxt und hüpfte in der Küche herum - von wo Allen es in die Freiheit entließ. Salat will sie vorerst nicht mehr essen.



    Exportschlager Luft?

    Ein bisschen Frischluft für das Leben in asiatischen Megacitys gefällig? Das Unternehmen Swiss Air Deluxe verkauft Schweizer Luft in Dosen - vor allem nach Asien. Die Luft aus der Dose wird über den Deckel wie mit einer Atemmaske eingeatmet und soll gegen Müdigkeit helfen. Jetzt allerdings regt sich Kritik an der Geschäftsidee: Umweltschützer haben das Unternehmen nominiert für einen "Preis für besonders absurde Transporte". Swiss Air Deluxe hält dagegen: Man nutze für den Export Überkapazitäten auf Schiffen auf dem Rückweg nach Asien und mache mit dem Produkt die Schweiz bekannt und deren Werte - zum Beispiel saubere Luft.


    Schweizer Symbol: das Matterhorn. Foto: Valentin Flauraud, KEYSTONE/dpa

    Alligator im Hindernislauf

    Alligatoren
    sind im US-Bundesstaat Florida kein allzu seltener Anblick. Ein Exemplar, das auf einem Facebook-Video des Fernsehsenders WJXT4 aus Jacksonville zu sehen ist, fällt dann aber doch etwas aus der Reihe - und dürfte eher nichts für ängstliche Anwohner sein. Neben einer Straße klettert das Raubtier über einen mehr als einen Meter hohen Zaun - etwas unbeholfen, aber doch zügig. Nur die Landung auf dem Unterkiefer sieht ein wenig schmerzhaft aus.


    Gator on base

    ONLY IN FLORIDA: A News4Jax viewer shared this video of a gator scaling the fence at NAS Jax on Saturday.

    Facebook | WJXT4TheLocalStation

    Honig aus dem Hambacher Forst

    Im rheinischen Braunkohlerevier gibt es den ersten "Hambi-Honig" zu kaufen. Drei Bienenvölker haben seit Juni im und am Hambacher Forst fleißig Nektar gesammelt. 100 Kilogramm Blütenhonig sind nach Angaben der am Tagebau gelegenen Gemeinde Merzenich im ersten Jahr zusammengekommen. In dem Honig-Projekt arbeiten Gemeinde, Bürger, ein Landwirt und ein Imker zusammen.

    Mit dem "#OriginalHambiHonig" verbunden ist die Forderung, den historischen Wald zu erhalten. Außerdem stehe der Honig für die Bemühungen um eine biologische Vielfalt und eine ökologisch orientierte Landwirtschaft, teilte die Gemeinde mit. Der Hambacher Forst steht immer wieder im Mittelpunkt im Streit um mehr Klimaschutz und den Braunkohleabbau in der Region. Der Engergiekonzern RWE will den Hambacher Forst eigentlich roden, um den Tagebau zu erweitern.


    Foto: Henning Kaiser, dpa

    50 Jahre alte Flaschenpost aus Russland erreicht Alaska

    Beim Sammeln von Feuerholz hat ein Mann im Westen Alaskas eine 50 Jahre alte Flaschenpost aus Russland gefunden. Tyler Ivanoff aus dem Dorf Shishmaref veröffentlichte ein Foto der Flasche und der russischen Nachricht auf Facebook - und bat um eine Übersetzung. Die ergab: Die Flasche war im Juni 1969 von russischen Seeleuten auf die Reise geschickt worden. Zwischen Russland und Amerika liegen an der schmalsten Stelle der Beringstraße weniger als hundert Kilometer.

    Gegenüber der lokalen Zeitung "The Nome Nugget" sagte Ivanoff, der Plastikverschluss sei schwer zu öffnen gewesen: "In der Flasche war noch alles trocken. Sie roch nach Wein, nach altem Alkohol." Doch damit nicht genug: Nach ersten Medienberichten in den USA machte ein russischer Fernsehsender im sibirischen Wladiwostok den Absender der Flasche aus. Es handelt sich um einen heute 86-jährigen ehemaligen Seemann namens Anatoliy Botsanenko - der die Reporter dem Bericht zufolge in der Kapitänsuniform der ehemaligen sowjetischen Pazifik-Fischfangflotte empfing. 


    Screenshot: Facebook/dpa

    Pferde fliegen kostenlos mit

    Das US-Verkehrsministerium hat Richtlinien veröffentlicht, nach denen Pferde auf inneramerikanischen Flügen kostenlos in der Kabine mitfliegen dürfen. Die Regelung umfasst kleine Tiere bis 86 Zentimeter Schulterhöhe und 45 Kilogramm Gewicht. Was kurios anmutet, hat einen ernsten Hintergrund: Zugelassen sind sogenannte Service Animals, auf die Menschen mit körperlichen Behinderungen oder psychischen Erkrankungen angewiesen sind. Neben Blindenhunden zählen dazu auch speziell trainierte Miniaturpferde. Sie kommen etwa bei Menschen zum Einsatz, die Hunde aus religiösen Gründen ablehnen oder gegen sie allergisch sind. Entsprechende Regeln gibt es schon länger, nach Ansicht von Fluggesellschaften werden sie aber zunehmend missbraucht


    Foto: Erik S. Lesser, dpa

    Größtes Fahrrad-Parkhaus der Welt eröffnet

    Im niederländischen Utrecht hat ein Parkhaus mit 12.500 Stellplätzen eröffnet - für Fahrräder. Die Radstation "Stationsplein" am Hauptbahnhof ist damit nach Angaben der Stadt die größte der Welt. Auf drei Etagen können Pendler ihr Rad in doppelstöckigen Regalen abstellen. Eine weitere Besonderheit: Um zu den Stellplätzen zu gelangen, müssen Radfahrer nicht absteigen. Ein fortlaufender Radweg führt durch das Gebäude - wer mag, kann auch direkt wieder hinausradeln. Die ersten 24 Stunden ist das Parken umsonst. Spatenstich für das neue Parkhaus war 2014, die Kosten liegen bei mehr als 30 Millionen Euro.

    Utrecht gilt als eine der fahrradfreundlichsten Städte der Welt und steckt viel Geld in den Ausbau der Rad-Infrastruktur - etwa in Brücken und Radwege, die kaum durch andere Straßen oder Ampeln unterbrochen werden. Das zahlt sich aus: Nach Angaben der Stadt kommen 60 Prozent der Innenstadt-Besucher mit dem Fahrrad.

    Plüschtier-Treffen in Berlin

    In Berlin war das Wochenende ziemlich flauschig: Mehr als 3000 Liebhaber von Rollenspielen in bunten Tierkostümen - sogenannte "Furry"-Fans - haben dort das europaweit größte Treffen der Szene besucht. Nach Angaben der Veranstalter kamen die Besucher aus 40 Ländern. Etwa die Hälfte erschien kostümiert - darunter Science-Fiction-Fans ebenso wie Zeichner, Kostümbauer, Puppenspieler und Musiker.

    Die kurios anmutende Szene hat ihren Ursprung bei US-amerikanischen Fantasy-Fans der 1980er Jahre. Ihre Anhänger verkleiden sich als anthropomorphe, also menschenähnliche Tiere, wie man sie etwa aus Zeichentrickfilmen kennt. Den Liebhabern der Tierkostüme - "Fursuits" im Jargon der Szene - geht es dabei um ein Rollenspiel mit selbst erfundenen Figuren, ähnlich wie etwa bei Mittelalter- oder Fantasy-Fans.


    Foto: Paul Zinken, dpa

    Taxi-Trip quer durch Bayern - ohne Geld

    Quer durch Bayern mit dem Taxi - schräg genug. Ein 55-jähriger Fahrgast konnte seinen Trip aus dem schwäbischen Augsburg ins unterfränkische Würzburg zu allem Überfluss aber gar nicht bezahlen. Nach Zwischenstopps in Neuburg an der Donau, Ingolstadt und Nürnberg eröffnete der Mann dem völlig verdutzten Taxifahrer, dass er weder Geld noch EC-Karte dabeihabe - aber gerne weiter nach Hamburg wolle.

    Da zeigte der Taxameter nach Polizeiangaben bereits rund 750 Euro an. Der Fahrer brachte den zahlungsunfähigen Reisenden daraufhin zurück nach Augsburg - in eine Polizeidienststelle, wo er Anzeige wegen Leistungskreditbetrug erstattete. 


    Foto: Oliver Berg, dpa/Archiv

    Sammler-Maßbierkrüge kommen aus dem Westerwald

    Die Sammler-Maßbierkrüge der Stadt München und der Wirte beim Oktoberfest kommen nicht aus Bayern, sondern aus dem Westerwald in Rheinland-Pfalz. Wenn das größte Volksfest der Welt am 21. September beginnt, wird es wieder von verzierten Sammler-Keramikkrügen des Trinkglas-Herstellers Rastal in Höhr-Grenzhausen begleitet. Bei Glaskrügen können Besucher gut erkennen, ob er sauber ist und genug Bier hat. Ein Keramikkrug dagegen hält den Gerstensaft länger kühl und steht für Tradition. Nötig für seine Produktion ist Ton. Eines der größten Tonvorkommen Europas besitzt das sogenannte Kannenbäckerland im Westerwald. 

    Der seit 1978 von Rastal produzierte graue Steinzeug-Sammelkrug der Stadt München hat jedes Jahr ein anderes Dekor. 2019 zeigt dieses das Oktoberfest-Plakatmotiv in Miniatur Symbole wie Bavaria, Maßkrug, Weißwurst, Riesenrad, Tuba, Dackel, Hirsch und Brotzeitbrettl. "Ich wollte etwas Anderes machen, etwas Modernes, Klares. Die Wiesn-Symbole vereinigt in einem Bild zum Suchen und Entdecken – wie diese Wimmelbilder", erklärt die in München geborene Künstlerin Mirjam Mößmer.


    Foto: Matthias Balk, dpa

    Street-Food-Liebhaber sehen schwarz

    Auf Instagram und in Szenekneipen taucht es immer mal wieder auf: schwarz eingefärbtes Essen. Bei einem "Black Food Festival" haben sich heute auch in Berlin mehrere Gastronomen zusammengetan. In einem Biergarten zwischen Spree und Landwehrkanal gab es an rund zwei Dutzend Ständen etwa schwarzen Hummus aus der syrischen Küche und schwarze Churros - frittierte Teigschnüre - aus Spanien. Besucherschlangen bildeten sich auch vor Ständen mit Hot-Dog-Würstchen oder frittierten süditalienischen Teigtaschen - natürlich ebenfalls in Schwarz.

    Einer der Veranstalter sagte vorab, es sei spannend zu schauen, wie sich das Geschmackserlebnis verändere, wenn man Essen einfärbe. Das dürften auch Eltern kennen - wenn für den Kindergeburtstag plötzlich Kekse pink oder blau sein sollen.
    Genutzt wird zum Färben mitunter Aktivkohle. Nach Meinung der Verbraucherschutzzentrale Hessen sollte man davon nicht zu viel essen. Sonst drohten Verstopfung oder eine nachlassende Wirkung von Medikamenten, wie die Verbraucherschützer online schreiben. Nach bunt eingefärbtem Essen im Unicorn-Trend sieht man nun immer öfter die schwarzen Nahrungsmittel. In Italien ist schwarze Pasta mit Tintenfischtinte bereits ein Klassiker. 


    Foto: Paul Zinken, dpa

    Keine Lust auf Ultraschall

    Die Ungewissheit über eine mögliche Trächtigkeit von Panda-Dame Meng Meng im Berliner Zoo hält an. "Meng Meng hatte keine Lust auf Ultraschall. Sie wollte sich nicht hinlegen. Es bleibt also weiter spannend", sagte Zoo-Sprecherin Katharina Marie Sperling der Deutschen Presse-Agentur. Einen neuen Termin für eine Ultraschalluntersuchung gebe es noch nicht. 

    Der Berliner Zoo stellt sich aber auf Panda-Nachwuchs ein. Bisherige Untersuchungsergebnisse von Bärin Meng Meng seien "vielversprechend", teilte der Zoo am Mittwoch mit. Eine Geburt könne Ende August, Anfang September anstehen. "Auch wenn es bei Großen Pandas häufiger zu Scheinträchtigkeit kommt, gehen wir bisher zu etwa 85 Prozent davon aus, dass Meng Meng tatsächlich Nachwuchs erwartet", erklärte Experte Thomas Hildebrandt vom Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung, das Ultraschall- und Hormonuntersuchungen durchgeführt hat.


    Foto: Paul Zinken, dpa

    Meisterschaft im Aufsitzrasenmäher 

    Taktik ist gefragt: Im Allgäu hat die 1. Bayerische Meisterschaft im Aufsitzrasenmäher-Hindernisrennen begonnen. Gestern  waren bei gutem Wetter bis zum Nachmittag mehr als 70 Teilnehmer in den Parcours gestartet, wie die Veranstalter des Rückholzer Aufsitzrasenmäher Vereins mitteilen. Die Teilnehmer mussten auf den Fahrzeugen unter anderem Strohballen ausweichen, über Brücken fahren oder Dosen werfen. Wer den Durchgang einmal fährt, ohne ein Hindernis auszulassen, darf heute im Finale antreten.


    Foto: Karl-Josef Hildenbrand, dpa

    Baustellen-Weitsprung

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    Parkplatzstreit mit Elektroschocker und Apfel

    Ein Mann und eine Frau haben sich im unterfränkischen Alzenau mit einem Elektroschocker und einem Apfel um einen Parkplatz vor ihrem Wohnhaus gestritten. "Die Frau setzte ihrem Gegner mit einem Elektroschocker zu und der Mann warf einen Apfel nach ihr", sagt ein Polizeisprecher. Bei dem Streit wurde der 54-Jährige durch den Elektroschocker an der rechten Hand verletzt - und die 52-Jährige durch den Apfel an der linken Hand. "Beide sind Nachbarn und liegen schon länger im Clinch", so der Sprecher.

    Die zwei Kontrahenten müssen sich nach dem Vorfall nun jeweils wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten. "Die 52-Jährige wollte den Elektroschocker nicht freiwillig herausgeben; sie muss zusätzlich mit einem Verfahren wegen des Waffengesetzes rechnen", heißt es.


    Foto: Peter Kneffel, dpa/Archiv

    "Der Rauchmelder heulte, ...habe den Herd ausgemacht" 

    Ohne zu zögern hat ein Paketbote einen drohenden Brand in einer Kita in Kronshagen bei Kiel verhindert. Ein Rauchmelder der Einrichtung hatte bereits ausgelöst, als der Mann ein Paket zustellen wollte, wie die Polizei berichtet. Er habe niemanden angetroffen, weil alle Kinder, Erzieher und Eltern wegen des Feueralarms am Freitag das Gebäude bereits verlassen und sich hinter dem Haus versammelt hatten. 

    Der Bote ging durch die offene Vordertür hinein und bemerkte, dass der Rauch von einer abgedeckten heißen Herdplatte im ersten Stock kam. Er habe Herd und Rauchmelder ausgeschaltet und die Fenster zum Lüften geöffnet. Dann schrieb er auf den Lieferzettel: "Hallo, es war offen, der Rauchmelder heulte, ...habe den Herd ausgemacht und Fenster auf. Paket steht am Eingang... Lieben Gruß, ..., Post AG." Als er weiter seiner Arbeit nachgehen wollte, hielt ihn die alarmierte Polizei auf. Die Beamten äußerten sich voll des Lobes über das beherzte Eingreifen des Postboten: "So viel Engagement und Initiative kann man sich nur von jedem wünschen." Die Feuerwehr Kronshagen schrieb auf Facebook: "Hut ab für diese Leistung." Zuvor hatten die "Kieler Nachrichten" berichtet. 


    Screenshot: facebook/dpa

    Heidi Klum lüftet Brautkleid-Geheimnis 

    Knapp zwei Wochen nach ihrer Hochzeit mit Tom Kaulitz (29) lüftet Heidi Klum (46) das Geheimnis um ihr Brautkleid. In einem Instagram-Video mit dem Vermerk "My dream wedding dress" verrät das Model, dass ihr Traumkleid vom Modehaus Valentino und dessen Designer Pierpaola Piccioli stammte. Am 3. August hatten das Model aus Bergisch Gladbach und der Tokio-Hotel-Gitarrist auf einer Luxusjacht vor der italienischen Insel Capri ihre Hochzeit gefeiert. Klum trug dabei ein weißes, wallendes Brautkleid.

    Das Video zeige sie bei der zweiten Anprobe in Paris, erzählt Klum in dem Instagram-Post. Das Kleid sei "von Romantik und Leichtigkeit" inspiriert, erklärt Stardesigner Piccioli. Tom habe sich ein Prinzessinnenkleid gewünscht, plaudert Klum in dem Clip aus. Strahlend läuft sie in der bodenlangen, ausladenden und schulterfreien Robe durch das Modeatelier. 

    Instagram | heidiklum

    Eine Fußbodenheizung für die Löwen

    Der Kölner Zoo hat seinen Löwen eine Luxussanierung des Geheges spendiert - inklusive Fußbodenheizung. 200.000 Euro kostete der Umbau, wie der Zoo auf seiner Homepage mitteilt. Die asiatischen Löwen Gina (5) und Navin (3) können sich nun auf zwei beheizbaren Liegeflächen ausruhen. Am Samstag berichtete zunächst die "Bild" darüber. 

    Das Pärchen hat jetzt die Wahl: Entweder es hält seine Siesta auf dem Hügel vor der Nase der Besucher ab, oder zurückgezogen in der neu eingerichteten Höhle. Auch das Quartier der Tiger soll nach Angaben des Zoos nun saniert werden. 


    Foto: Oliver Berg, dpa/Archiv
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