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Lustig, absurd, abenteuerlich: Unser NewsBlog über Buntes, Kurioses und Skurriles versorgt Sie mit den amüsantesten und unglaublichsten Geschichten aus aller Welt.

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    Dobrindt als Mister Spock

    Schwarzes Haar mit Pott-Schnitt, nach oben gezogene aufgemalte schwarze Augenbrauen: CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt war bei der "Fastnacht in Franken" nur schwer zu erkennen. Er hatte sich für Faschingssendung des Bayerischen Rundfunks aufwendig in Mister Spock aus der Fernseh- und Kinoreihe "Star Trek" verwandelt und dabei auch auf seine markante Brille verzichtet.


    Hätten Sie ihn erkannt? Alexander Dobrindt als Mister Spock. Foto: Karl-Josef Hildenbrand, dpa

    Verirrtes Päckchen mit strahlendem Inhalt
     
    Ein falsch zugestelltes Päckchen mit einem leicht strahlenden Inhalt hat für einen Großeinsatz im hessischen Erlensee gesorgt. Die Feuerwehr konnte aber rasch Entwarnung geben: Messungen ergaben zwar eine leichte, jedoch nicht gefährliche radioaktive Strahlung. Der Polizei zufolge enthielt das Paket Gesteinsfragmente sowie Hinweise auf einen Absender in einer tschechischen Uranabbauregion. Daher war Vorsicht geboten.
     
    Alarm geschlagen hatte ein Ehepaar, vor dessen Tür das Päckchen abgelegt worden war. Im Verlauf der Ermittlungen stellte sich heraus, dass das Päckchen eigentlich für einen Steinesammler an anderer Adresse gedacht war, der im Internet das frei verkäufliche Mineral "Uraninit" bestellt hatte - auch Pechblende genannt.


    Feuerwehrleute kontrollieren mit einem Strahlungsmessgerät ihre Kleidung. Foto: Jürgen Mahnke, dpa

    Vom Museum geprüft
     
    Ein sechsjähriger Junge hat eine Tonscherbe gefunden und an das Römisch-Germanische Museum in Köln geschickt - in der Hoffnung auf einen wichtigen antiken Fund. In einem Brief antwortete die Museumsleitung: Leider handle es sich nach wissenschaftlicher Untersuchung nicht um eine Scherbe aus der Römerzeit, aber immerhin um das Bruchstück eines mehr als 100 Jahre alten getöpferten Kölner Wasserrohrs. Dazu gab es weitere ausführliche Erklärungen und den Tipp, das Fundstück gut aufzubewahren und Freunden zu zeigen.
     
    Der Vater des Jungen fand die Antwort des Museums so nett, dass er den Brief auf Twitter stellte. Die Museumsdirektion bestätigte den Fall der Deutschen Presse-Agentur. Es gebe öfter derartige Zusendungen von Kindern, auf die immer eingegangen werde.



    Strafanzeige statt Frühstück

    Dumm gelaufen: Statt eines Frühstücks hat ein ungeschickter Dieb in Erfurt eine Strafanzeige der Polizei erhalten. Der 29-Jährige wollte in einem Supermarkt nur einen Teil seines Einkaufs bezahlen - in einer Kühltasche hatte er Backwaren und ein Kaffeegetränk versteckt.

    Als ihn die Verkäuferin darauf ansprach, flüchtete der Mann, stürzte aber und verlor dabei seine Beute, einen Schlüssel und seinen Personalausweis. Und mit dessen Hilfe musste die herbeigerufene Polizei kaum Ressourcen in die Identifizierung des Täters investieren.


    Symbolbild: Karl-Josef Hildenbrand, dpa/Archiv

    Riesen-Mona-Lisa braucht Facelifting

    Wenn Künstler in Berlin eine Mona Lisa malen, muss sie natürlich größer sein als das Original im Louvre. Darum ziert die Maxi-Kopie des berühmten Porträts von Leonardo da Vinci nun gleich eine große Wand - das Bildnis ist mehr als 16 Meter hoch und 11 Meter breit. Direkt gegenüber den bemalten Resten der Berliner Mauer (East Side Gallery) im Stadtteil Friedrichshain dürfte es der neuen Mona Lisa nicht an Aufmerksamkeit fehlen.

    Dass das geheimnisvolle Lächeln seine Tücken hat, stellten aber auch die Berliner Maler fest. Die italienische Schönheit wirkte in der ersten Version ein wenig, als ob sie gerade einen Bonbon lutscht. Das Gerüst wurde daher nach dem weitgehenden Abbau schnell wieder für ein Facelifting hochgezogen: Die Künstler besserten eine Wange mit Farbe und Pinsel nach. Das Berliner Künstlerkollektiv Die Dixons hat gemeinsam mit den Künstlern Tank, Weisse Seite und FIX77 das Porträt gemalt. Unter Weltniveau läuft dabei im Osten der Hauptstadt auch nichts - deshalb ist das 170 Quadratmeter große Bild jetzt als Rekordversuch für die größte Mona Lisa angemeldet. 


    Foto: Annette Riedl, dpa

    Spottpreis auch für Trump

    Über diese Auszeichnung freut sich gewöhnlich niemand: Gleich vier "Goldene Himbeeren" hat der Detektiv-Klamauk "Holmes & Watson" vor der Oscar-Verleihung erhalten, darunter als schlechtester Film, für die Regie von Etan Cohen und den Nebendarsteller John C. Reilly.
     Auch US-Präsident Donald Trump war unter den Ausgezeichneten: Er holte den Spottpreis als schlechtester Hauptdarsteller für seine unfreiwilligen Auftritte in den beiden Dokumentarfilmen "Fahrenheit 11/9" und "Death of a Nation".

    Zudem gab es den "Razzie" in der Sparte "Schlimmste Leinwand-Combo", der Trump und seiner eigenen Belanglosigkeit zuteil wurde, wie die Verleiher der Spottpreise auf ihrer Webseite verkündet. Die als schlechteste Nebendarstellerin ebenfalls in "Fahrenheit 11/9" nominierte Trump-Gattin Melania kam glimpflich davon: Die "Goldene Himbeere" ging an Trump-Beraterin Kellyanne Conway. In der bissigen Doku beschäftigt sich Filmemacher Michael Moore mit dem Aufstieg Trumps und den Folgen seines Wahlsiegs für die USA.


    US-Präsident Donald Trump. Foto: Manuel Balce Ceneta, AP/dpa/Archiv

    Reich in Worten

    Die Türkei leidet unter Währungsverfall und hoher Teuerungsrate - aber in den Worten von Präsident Recep Tayyip Erdogan ist sie schwerreich. Ein Wort, das er vor den Kommunalwahlen Ende März in vielen Reden im ganzen Land derzeit besonders gern gebraucht, ist "Katrillion". Laut Langenscheidt ist "katrilyon" die Vokabel für "Billiarde" - also eine 1 mit 15 Nullen hintendran. Im Zahlensystem kommt sie nach Milliarde und Billion. Eine Billiarde Lira ist derzeit etwa 160 Billionen Euro oder 160.000 Milliarden Euro wert.
    Die Katrillionen-Billiarden sind aber mehr als nur die Wort-Girlanden eines um Stimmen werbenden Präsidenten in wirtschaftlich harten Zeiten. Sie sind auch eine linguistische Annäherung an sein Wahlvolk

    "Präsident Erdogan spricht ab und zu noch so, wie ältere Menschen es von früher noch gewöhnt sind - in den Lira-Werten von vor 2005", so der Experte für die türkische Volkswirtschaft Necip Bagoglu von der Germany Trade and Invest (GTAI). In dem Jahr sei die türkische Landeswährung bereinigt worden, die damals nach Jahren der Entwertung und Inflation massiv aufgebläht war und mit vielen Nullen operierte. Vor der Währungsumstellung kostete ein Brot eine Million Lira - danach noch eine Lira. Wenn der Präsident im Wahlkampf von "katrilyon" spricht, sind also Übertreibung sowie mindestens sechs Nullen abzuziehen.


    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan. Foto: Presidential Press Service/AP/dpa

    Rätselhafter Garfield

    An den Stränden der Bretagne angespülte Telefone in Form der Comic-Katze Garfield geben Rätsel auf. Allein im vergangenen Jahr seien 200 solcher Plastiktelefone oder Teile davon gefunden worden, berichtete der Sender Franceinfo unter Berufung auf den örtlichen Umweltschutzverein Viltansoù. An Land gespült würden die Garfield-Teile immer wieder auf einem etwa 24 Kilometer langen Küstenabschnitt zwischen den Gemeinden Plougonvelin und Plouarzel.
     
    "Das hört niemals auf", zitiert der Sender die Vorsitzende des Vereins: "Bei jeder (Strand-)Reinigung sammeln wir drei, vier ganze Telefone oder Stücke davon." Eine Aktivistin sagte, erste Garfield-Telefone seien schon vor 30 Jahren angespült worden. Woher die Geräte kommen, ist unklar.


    Teile der angespülten Garfield-Telefone in einer Sammelbox. Foto: Claire Simonin/Ar Viltansou 

    Zu teure Gurken

    Vor den Kommunalwahlen Ende März in der Türkei straft die türkische Regierung "gierige" Gemüsehändler mit Bußgeldern von insgesamt zwei Millionen Türkische Lira (etwa 330.000 Euro) ab. Türkische Medien berichten, dass die Regierung wegen überhöhter Preise für Obst und Gemüse Kontrollen auf Märkten veranlasst habe. Man habe die Einkaufs- mit den Verkaufspreisen vergleichen lassen. Insgesamt 88 Firmen hätten ihre Produkte zu teuer verkauft, darunter Gurken, Knoblauch und Kartoffeln. Das Gemüse-Thema wächst sich zu einem neuralgischen Punkt des Wahlkampfes aus. 

    Die Türkei leidet unter einer hohen Teuerungsrate, und die schlechte wirtschaftliche Lage könnte die regierende AK-Partei von Präsident Recep Tayyip Erdogan bei der Kommunalwahl Stimmen kosten. Besonders teuer wurden Lebensmittel. Im Januar 2019 kosteten sie im Durchschnitt 30,97 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Bei einigen Gemüsesorten waren es bis zu 88 Prozent mehr. Bei ihren Markt-Stichproben wollen die Behördenvertreter laut der Zeitung "Hürriyet" allerdings Preisaufschläge von 100 bis 800 Prozent entdeckt haben. Die Bußgelder sind eine Maßnahme im Kampf gegen den "Lebensmittel-Terror", wie Erdogan es jüngst genannt hatte.


    Symbolbild: Patrick Pleul, dpa/Archiv

    Lockversuch gescheitert 

    UPDATE Nach ihrer Flucht aus dem Berliner Tierpark sind die beiden Kapuzineräffchen Obi (17) und Philippa (6) weiter auf Entdeckungstour. Wie der Tierpark mitteilt, missglückte ein Lockversuch mit Bananen, die mit einem leichten Schlafmittel präpariert waren. Vermutlich haben sich die beiden Tiere auf einen der rund 13.000 Bäume des Tierparks zurückgezogen, wie Tierparkdirektor Andreas Knieriem sagt.

    "Bei unzähligen Kletter- und Versteckmöglichkeiten ist es natürlich eine Mammutaufgabe, zwei kaninchengroße Äffchen zu finden." Die beiden Gelbbrustkapuzineräffchen waren durch ein Schlupfloch zwischen der neuen Felsenanlage und dem Zaun ihres Außengeheges entwischt. Nachdem die Tiere die Fassade einer benachbarten Hochschule erklommen, machten sie sich wieder auf den Weg zurück in den Tierpark - hier verliert sich dann ihre Spur.


    Foto: Polizei Berlin/dpa

    Oscars zum Vernaschen

    In der Küche von Star-Koch Wolfgang Puck geht es jetzt schon rund. Gleich nach der Oscar-Gala richtet der gebürtige Österreicher beim Governors Ball zum 25. Mal sein traditionelles Gourmetgelage aus. Aus Japan habe er 300 Kilo vom allerbesten Rindfleisch einfliegen lassen, verriet Puck der Deutschen Presse-Agentur. Auf der Einkaufsliste stehen 7500 Garnelen, 250 Hummer, 1500 Flaschen Champagner und viele andere Köstlichkeiten.

    Neben seinen Mini-Burgern und veredeltem Hühnerragout im Teig serviert Puck erstmals ein Kärntner Knödelgericht, wie er es von seiner Mutter kennt. Es gibt auch wieder einen süßen Trostpreis für die Verlierer: bis Sonntagabend werden noch 6000 Schokoladen-Oscars mit 10 Kilogramm essbarem Gold bestäubt. Keiner der 1500 Gäste soll ohne einen Oscar nach Hause gehen.


    Foto: Barbara Munker, dpa

    Passender geht's kaum

    An der Spitze von Nintendo of America steht bald ein Bowser. Präsident des amerikanischen Unternehmensteils von Nintendo wird aber nicht der Spiele-Bösewicht mit Stacheln auf dem Rücken namens "Bowser", sondern ein Manager mit dem passenden Namen Doug Bowser. "Ich übergebe den Controller an Doug Bowser", so der bisherige Nintendo of America-Präsident und Chief Operating Officer Reggie Fils-Aimé in einer Videobotschaft auf Twitter.

    Bowser soll den Posten im April übernehmen. Er sei eine leidenschaftliche und starke Führungspersönlichkeit, erklärt Aimé. "Und ich frage Sie: Mit einem Namen wie Bowser, wer sollte besser den Schlüssel zum Nintendo-Schloss halten?", fügt Fils-Aimé hinzu. Bowser ist bisher Vertriebs- und Marketingchef bei Nintendo of America.


    Der Spiele-Bösewicht Bowser. Foto: Nintendo/dpa/Archiv

    Gigantische Feuershow

    Spektakulärer Feuer-Empfang für die Fußballer von Zenit St. Petersburg: Auf dem Weg zum Stadion in der russischen Hafenstadt haben Fans mit reichlich Pyrotechnik begrüßt. In einem vom Verein veröffentlichten Video ist zu sehen, wie der Bus vor dem Rückspiel der Europa League gegen Fenerbahce Istanbul eine lange Straße entlangfährt - rechts und links stehen Anhänger der Mannschaft und sorgen für ein Lichtermeer mitten in der Nacht. Die Luftaufnahmen erwecken den Anschein, als ob der Bus durch Feuer fährt. Rauch stieg auf.

    Als Grund für das Spektakel wird auf der Internetseite des Vereins genannt, dass es sich um das erste Heimspiel des Kalenderjahres gehandelt hat. Der ungewöhnliche Empfang hat offenbar für zusätzliche Motivation gesorgt: Zenit St. Petersburg gewann 3:1 und erreichte damit das Achtelfinale. Im Internet gab es viel Lob für die Show vor dem Spiel. In Kommentaren heißt es etwa: "Die besten Fans überhaupt in Russland".



    Pack die Badehose ein

    Egal ob es schneit, regnet oder die Sonne scheint: Karlsruhe startet in die Freibad-Saison. Das Sonnenbad am Rheinhafen meldet sich nach Angaben der städtischen Bädergesellschaft als erstes Freibad in Deutschland aus der Winterpause zurück. Egal, wie kalt es ist: Bis zum 1. Advent kann dort bei einer Wassertemperatur von etwa 28 Grad geplanscht und geschwommen werden. Wie jedes Jahr werden zum Start zahlreiche Stammgäste und auch Freibadfans von weiter weg erwartet, die sich in die warmen Fluten stürzen.


    Foto: Uli Deck, dpa/Archiv

    "Aufgehängt und abgehakt"

    Kleiderbügel in jeder Farbe, Form und spezialisiert für jeden Zweck gibt es seit heute in Nürnberg zu sehen. Die Ausstellung "Aufgehängt und abgehakt. Eine kleine Geschichte des Kleiderbügels" im Museum für Industriekultur zeigt etwa 400 Exemplare aus verschiedenen Epochen und in vielen Varianten. Darunter sind Designer-Bügel mit Gesichtern oder in Pfeifenputzeroptik und ein 2,20 Meter großes Exemplar. Diese Bandbreite zeigt Museumsleiterin Monika Dreykorn zufolge, "was für einen Erfindungsgeist der Mensch sogar für die kleinen Alltagsgegenstände hat". Die Schau läuft bis 28. April.
    Fast alle Ausstellungsstücke stammen aus der Sammlung von Matthias Dülp, der sich selbst als "verrückten Sammler" bezeichnet. In knapp zwanzig Jahren hat er rund 3500 Kleiderbügel angehäuft


    Foto: Daniel Karmann, dpa

    Kegelhut-Trump und "Peace" mit Kim 
     
    Der anstehende Gipfel zwischen US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un in Hanoi bedeutet für Truong Thanh Duc satte Einnahmen. Der Designer und Händler verkauft in Vietnams Hauptstadt T-Shirts mit den Konterfeis der beiden Politiker und dem Wort "Peace" oder Trump mit typisch vietnamesischem Kegelhut.
     
    «Ich mag es, die Bilder von den großen Männern der Welt zu verkaufen», sagt der 56-Jährige. Aktuell verkauft er rund 50 Prozent mehr als an einem Durchschnittstag. Trump und Kim kommen am 27. und 28. Februar in Hanoi ein zweites Mal persönlich zusammen.


    Foto: Bac Pham, dpa

    Ein Gorilla für Ellen

    Die US-Moderatorin Ellen DeGeneres (61) hat von ihrer Frau Portia de Rossi (46) ein besonderes, nachträgliches Geburtstagsgeschenk erhalten. In der "Ellen DeGeneres Show" übergab die australische Schauspielerin der Moderatorin am Mittwoch (Ortszeit) einen von ihr signierten Plüsch-Gorilla.
    De Rossi sagte, sie habe DeGeneres dieses Jahr zum 61. Geburtstag am 26. Januar Gartengeräte geschenkt. "Ellen liebt die Gartenarbeit", erklärte sie. Danach übergab sie DeGeneres den Gorilla, der für die Moderatorin offenbar eine besondere Bedeutung hat. 

    2018 hatte de Rossi anlässlich des 60. Geburtstages ihrer Frau die "Ellen DeGeneres Wildlife Fund"-Stiftung ins Leben gerufen. Die Moderatorin ist ein großer Fan der Gorilla-Forscherin Dian Fossey. Deren "Dian Fossey Gorilla Fund International" widmet sich dem Schutz der Gorillas in Ruanda und wird seit 2018 von der DeGeneres-Stiftung finanziell unterstützt. 
    "Wir konnten bis heute 5,9 Millionen Dollar an Spenden sammeln", sagte DeGeneres in ihrer Show. Danach signierte sie ihren Plüsch-Gorilla ebenfalls und kündigte an, ihn auf Ebay für ihre Stiftung versteigern zu wollen. Mindestens 500 Dollar sollen geboten werden.



    Autofahrer fünf Mal an einem Tag geblitzt

    Gleich fünf Mal ist ein Autofahrer im nordhessischen Hofgeismar geblitzt worden - an derselben Stelle und innerhalb weniger Stunden. "Das halbe Dutzend hat dann seine Frau voll gemacht", berichtet Tobias Böker vom Hofgeismarer Ordnungsamt. Eine solche Temposünder-Serie habe er noch nicht erlebt. Der Mann wurde demnach bereits am 11. Februar in einer Zone erwischt, in der Tempo 50 gilt. Mal zeichnete die mobile Blitzeranlage 6 km/h zu viel auf, mal bis zu 13 km/h Überschreitung, wie auch die "Hessische/Niedersächsische Allgemeine" berichtete.

    Dem Autofahrer und seiner Frau flatterten also insgesamt sechs Verwarngeldbescheide zwischen 15 und 25 Euro ins Haus. Der Mann sei daraufhin persönlich erschienen, heißt es vom Ordnungsamt. Die Temposünden habe er eingeräumt, sich aber über die Einzelabrechnung beschwert - und über den Standort der Geschwindigkeitskontrolle gewundert: An der Stelle habe es das noch nie gegeben. Warum der Mann so oft in die Radarfalle geraten ist, blieb unklar.


    Foto: Swen Pförtner, dpa/Archiv

    Breakdance soll olympisch werden 

    Breakdance soll 2024 zum Programm der Olympischen Spiele in Paris gehören. Das wünschen sich die Organisatoren in der französischen Metropole. Für die in den 1970er Jahren in New York entstandene Tanzform wäre es die olympische Premiere. Breakdance gehörte im vergangenen Jahr zum Programm der Olympischen Jugendspiele in Buenos Aires.

    Auf der Wunschliste, die Organisationschef Tony Estanguet nun in Paris veröffentlichte, stehen auch Sportklettern, Surfen und Skateboarding. Diese drei Sportarten werden auch bei den Spielen im kommenden Jahr in Tokio ausgetragen. Über das Olympiaprogramm für 2024 entscheidet das Internationale Olympische Komitee nach den Spielen in der japanischen Hauptstadt. 

    YouTube | purehousestaffYouTube | purehousestaff

    "Roll Out" in Hollywood 

    Wenige Tage vor der Oscar-Gala ist der rote Teppich für Hollywoods große Show ausgerollt worden. Über 250 Meter lang und gut zehn Meter breit bedeckt der Teppich ein Stück des sonst stark befahrenen Hollywood Boulevards. Den "Roll Out" verfolgten Dutzende Kamerateams und Fotografen mit.

    Am Sonntag laufen hier die Oscar-Gäste entlang zum Eingang des Dolby-Theaters, wo die Trophäen zum 91. Mal verliehen werden. Bis dahin installieren Dutzende Helfer den berühmten Laufsteg, stutzen Kanten und verschweißen Nahtstellen. Dazu werden Absperrungen und Tribünen für mehr als 700 Fans und für die Presse aufgebaut. Auch in diesem Jahr wird wieder ein durchsichtiges Plastikdach über die Flaniermeile gespannt. Der Straßenabschnitt ist eine gute Woche für den Verkehr gesperrt.


    Foto: Barbara Munker, dpa

    Deutlich zu schnell

    Ein Autofahrer, der mit Tempo 214 über die B81 in Richtung Magdeburg rauschte, ist von der Polizei gestoppt worden. Beim Versuch, einen Flug noch zu erwischen, sei der 49-Jährige zunächst 161 km/h gefahren, obwohl nur Tempo 100 erlaubt war, teilte die Autobahnpolizei mit.

    Das Ehepaar aus dem Harz wollte demnach einen gebuchten Flug in Berlin erreichen, hieß es. Der Fahrer ignorierte ein Anhaltezeichen des zivilen Streifenteams, das mit einem Videowagen unterwegs war, und versuchte zu entkommen. Laut Polizei hat der Mann eine Geldbuße von 1200 Euro, drei Monate Fahrverbot und Punkte in Flensburg zu erwarten. Offen blieb, ob das Paar rechtzeitig zum Flughafen kam.


    Foto: Matthias Balk, dpa/Archiv

    Palästinenserin braut Bier nach deutschem Reinheitsgebot

    Die 33-jährige Madis Churi braut in den palästinensischen Autonomiegebieten Bier - die meisten Sorten nach deutschem Reinheitsgebot. Die Familienbrauerei heißt Taybeh und liegt im gleichnamigen Ort rund 20 Kilometer nordöstlich von Ramallah. Seit zwölf Jahren ist Churi in der Branche tätig. "Alles, was ich weiß, habe ich von meinem Vater und meinem Bruder gelernt", sagt sie. Vor 25 Jahren eröffnete ihr Vater gemeinsam mit seinem Bruder die damalige Mikrobrauerei in der christlichen Ortschaft, nachdem die Familie aus den USA zurück in die Heimat gekommen war. 

    600.000 Liter Bier verlassen die Brauerei mit ihren 15 Angestellten jährlich, wie die Chefin sagt. Die Hälfte bleibt im Westjordanland, ein Drittel geht nach Israel, der Rest wird nach Europa, Japan und die USA exportiert. Den Hopfen führe sie aus Bayern ein. Zusammen mit belgischem Malz, Hefe und palästinensischem Quellwasser würden die meisten Sorten nach dem deutschen Reinheitsgebot hergestellt. Churi sagt, sie habe als Frau mehr mit der Bürokratie bei den palästinensischen Behörden zu kämpfen. Manchmal müsse sie stundenlang auf Bewilligungen warten. "Wenn mein Vater hingehen würde, ginge es viel schneller." 


    Foto: Ilia Yefimovich, dpa

    Auf dem Wege der Besserung

    Es gibt gute Neuigkeiten vom kranken Nashornbullen Tsavo. Die Feuerwehr musste am vergangenen Wochenende ausrücken, um bei der Untersuchung des kranken Nashorns im Circus Krone in München zu helfen - nun geht es dem 45 Jahre alten Tier wieder besser. Er habe die Narkose gut überstanden, so ein Zirkussprecher. Die Mediziner hatten bei dem zwei Tonnen schweren Patienten eine Verdickung an der Darminnenwand festgestellt, die schon seit Wochen zu Problemen geführt hatte. 

    Die genauen Ergebnisse einer Laboruntersuchung stehen noch aus. Das Nashorn war in eine Vollnarkose versetzt worden. Für die Untersuchung hatte die Feuerwehr das Tier mit Hilfe eines Lufthebekissens und Gurten in eine aufrechte Position gebracht. Bei der Gelegenheit wurden auch die Zähne kontrolliert.


    Foto: Sina Schuldt, dpa

    Gefährliche Lektüre?

    Eine Pistole in einem passend präparierten Buch haben Kontrolleure am Flughafen München im Handgepäck einer Frau gefunden. Nach Mitteilung der Polizei wollte eine 59-Jährige die Sicherheitskontrolle passieren. Im Röntgengerät fiel die Waffe sofort auf - die Seiten des Ritterromans waren exakt für die Pistole ausgeschnitten

    Die Frau gab an, nichts vom gefährlichen Inhalt ihres Buchs gewusst zu haben. Sie habe es kürzlich auf einer privaten Internetplattform gekauft und noch nicht näher angeschaut. Die Polizei hält die Aussage der Frau für glaubwürdig - sie durfte ihre Reise ohne die Lektüre fortsetzen. Dennoch werde gegen sie wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Ob die Waffe tatsächlich funktionsfähig ist, müsse noch geklärt werden. 


    Foto: Polizeiinspektion Flughafen München/dpa

    Extra-Gebühr für XL-Särge

    Ein größerer Sarg für ein dickeren Leichnam bedeutet höhere Bestattungskosten: Dieser Umstand soll sich auch auf der Rechnung niederschlagen, wenn es nach Behörden in Neuseeland geht. Hastings auf der Nordinsel erwägt eine Extra-Gebühr für die Einäscherung von Särgen in Übergröße, wie aus einem Verwaltungsbericht des Distrikts hervorgeht. Eine normale Verbrennung nehme rund zweieinhalb Stunden Zeit in Anspruch, sehr große Särge hingegen bräuchten bis zu fünfeinhalb Stunden im Ofen, erklärt das Krematorien-Komitee der Region Hawke's Bay in dem Bericht. 

    Es sei notwendig, im Fall eines XL-Sargs eine Zusatzgebühr von 200 Neuseeländischen Dollar (121 Euro) zu erheben, um die Kosten für die Instandhaltung und den Betrieb der Einäscherungsanlagen zu decken. Laut dem Sender RNZ gilt in Hastings eine Grundgebühr von 600 Dollar für eine Einäscherung, die landesweit die mit Abstand meistgewählte Bestattungsform. Nach Angaben der Vorsitzenden der Friedhofs- und Krematorien-Vereinigung, Shelley Angus, seien die Neuseeländer fetter und größer als früher, der Betrieb größerer Einäscherungsanlagen sei teuer.  


    Symbolbild: Sophia Kembowski, dpa/Archiv

    Dino-Diebstahl endet im Kreisverkehr

    Ein gestohlener Saurier aus dem Dinosaurier-Museum Altmühltal ist gut 40 Kilometer entfernt in einem Kreisverkehr wieder aufgetaucht. Eine Autofahrerin hatte die etwa zweieinhalb Meter lange Raubsaurier-Nachbildung auf einer Verkehrsinsel im bayerischen Abensberg entdeckt und die Polizei gerufen. Vom Dieb fehlt zunächst jede Spur. Das Urtier aus Kunstharz und Glasfaser sollte nach der Spurensicherung ins Museum in Denkendorf zurückgebracht werden, wie der Leiter der Inspektion, Maximilian Brunner, mitteilt. Mehrere Medien hatten zuerst darüber berichtet.

    Der Dino sei erheblich beschädigt, so der wissenschaftliche Leiter des Museums, Frederik Spindler. Der Coelophysis - so der wissenschaftliche Name des 200 Millionen Jahre alten Tieres - habe Zehen und Schwanz eingebüßt. "Es kann sein, dass ein wirtschaftlicher Totalschaden vorliegt." Die Wiederherstellung werde schätzungsweise einen mittleren vierstelligen Betrag kosten. Der Saurier, der in der Kunstharzversion nur etwa 20 Kilo wiegt, hatte im Freilandareal des Museums auf einem Hügel gestanden und war auf einer Bodenplatte befestigt. Er sei gewaltsam herausgebrochen worden.


    Foto: Polizei Beilngries/dpa

    Sogar Trump ist begeistert 

    US-Präsident Donald Trump zeigt sich auf Twitter von einer Ballkünstlerin in Afrika begeistert gezeigt. Ein von ihm mit der Einschätzung "fantastisch!" verbreitetes Handy-Video zeigt eine Frau, die einen Fußball geschickt mit dem Kopf, den Knien, ihrer Schulter und sogar mit dem Nacken jongliert. Die Frau, die Sandalen und einen Rock trägt, beeindruckt ihre Zuschauer, die angesichts ihres Ballgeschicks schnell johlen. Offenbar hatte die Frau mit ihnen eine Wette abgeschlossen, dass sie den Ball lange in der Luft halten könnte, ohne ihn fallen zu lassen.  Gegen Ende des Videos sagt sie den Zuschauern: "Ihr habt nicht genug Geld". 

    Die Frau spricht Swahili, was nahelegt, dass das Video in Ostafrika aufgenommen wurde, zum Beispiel in Kenia oder Tansania. Der Clip war vor einigen Tagen von einem Geschäftsmann aus Washington auf Twitter verbreitet worden mit dem Kommentar "Talent gibt es überall gleichermaßen, Chancen nicht". Für Trump war das Ballgeschick der Frau vielleicht eine schöne Ablenkung. In Tweets vorher und nachher widmete er sich wieder dem vermeintlichen Fehlverhalten der US-Bundespolizei FBI.

    "Frühlingserwachen"


    Farbenfrohe Installation aus Wolle und Papier: Gehäkelte, bunte Blumen hat die Street Art-Künstlerin Mansha Friedrich auf dem Lichtenbergplatz in Hannover aufgestellt. "Ich glaube der Frühling ist gekommen, weil ich diese Installation gemacht habe und er sich animiert gefühlt hat, loszulegen", so die Künstlerin im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Mit ihrer Installation "Frühlingserwachen" will sie dem Grau der Winterzeit etwas Farbe entgegensetzen

    Vier Monate hat Friedrich an den 250 Blumen gehäkelt. Zeitgleich bastelten freiwillige Helfer aller Altersgruppen 3000 Papierblätter, die an Ästen und Blumen kleben, um dem Platz ein frühlingshaftes Aussehen zu verleihen.


    Inmitten der Blumen fühlt sich sogar die Taube wohl. Foto: Raphael Knipping, dpa

    Die Street-Art-Künstlerin Mansha Friedrich. Foto: Raphael Knipping, dpa

    Knappe Angelegenheit

    An diesen Moment wird sich Eishockey-Kommentator Pierre McGuire noch sehr lange zurückerinnern. In der NHL-Partie Columbus Blue Jacket und Tampa Bay Lightning schilderte der 57-Jährige aus nächster Nähe dem TV-Publikum in gewohnter Manier das Geschehen auf dem Spielfeld. 

    Plötzlich fliegt wie aus dem nichts der Puck nur um einige Zentimeter an seinem Kopf vorbei. McGuire kann von großem Glück reden - die Pucks erreichen bei Schlagschüssen Geschwindigkeiten von 170 Kilometern pro Stunde und haben so manch einen sogar schwer verletzt. In diesem Fall ging glücklicherweise alles gut. Der rasende Puck hämmerte lediglich gegen eine Kamera. "Wenn man hier unten sitzt, dann gehört so etwas dazu", so McGuire.

    Als Tourist ins All

    In den nächsten zwei Jahren sollen wieder Weltraum-Touristen zur Internationalen Raumstation ISS fliegen. Zwei Plätze für den Ausflug ins All seien zu vergeben, so die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos. Der Flug sei bis Ende 2021 geplant. Ein genaues Datum wurde nicht genannt.
    Einen entsprechenden Vertrag unterschrieben Roskosmos und das auf Weltraumtourismus spezialisierte US-Unternehmen Space Adventures. Wie die Firma mitteilt, hat sie bisher acht Privatflüge ins All organisiert.
    Derartige Reisen zur ISS gibt es seit 2001. Sie sind jedoch extrem teuer. Als erster Tourist flog Dennis Tito für rund 20 Millionen Dollar (15 Millionen Euro) zur Raumstation. 

    Der Chef des privaten Raumfahrtunternehmens Virgin Galactic, Richard Branson, hat US-Medien zufolge angekündigt, im Sommer im eigenen Raumschiff ins Weltall starten zu wollen. Flüge ins All bieten auch andere private Raumfahrtunternehmen an. Das Unternehmen SpaceX will mit Touristen gar den Mond ansteuern.


    Die Internationale Raumstation ISS. Foto: Nasa_Photo/dpa/Archiv
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