Die Kugelschreiber
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Alles rund um die Kugel am Regensburger Campus: Im MZ-Studenten-Blog berichten Studierende über aktuelle Ereignisse an den Regensburger Hochschulen, den täglichen Uni-Wahnsinn und das studentische Leben in der Domstadt.

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    • Kugelsicher

    Klage über mangelhafte Lehre

    Qualitätsverlust durch Wachstum? Studierende erheben Vorwürfe gegen die Unileitung. Foto: Armin Weigel/dpa
     
    Ein Brief an die Universitätsleitung prangert überfüllte Vorlesungen und Seminare an. Die Fachschaft Pädagogik und Psychologie wirft der Uni-Leitung vor, durch die Abschaffung des Numerus Clausus im Studienfach Erziehungswissenschaften gezielt mehr Studenten in den Studiengang gebracht zu haben. Das gefährde die Qualität der Lehre und schränke sie durch eine massiv höhere Erstsemesterzahl 2017/2018 stark ein. 
     
    • Hörsaal

    Die Gabeln werden knapp 

    Plastik statt Metall: Das Besteck wird sonst knapp. Foto: Wabra
     
    Der Uni-Mensa geht das Besteck aus. Viele Studierende nehmen es nach dem Mittagessen in der Mensa einfach mit nach Hause statt es wieder abzugeben. Vor allem in den letzten zwei Semestern sei die Zahl enorm angestiegen, so das Studentenwerk: Es musste 2018 doppelt so viel Besteck nachgekauft werden, wie im Jahr zuvor. In den Wohnungen und WGs Regensburgs schlummern wohl viele Gabeln, Messer und Löffel in den Küchenschubladen, die dort eigentlich gar nicht hingehören. 
     
    Jetzt setzt die Mensa auf das schlechte Gewissen der Studierenden und gibt statt dem Metallbesteck Einwegbesteck aus. In den Cafeten gibt es momentan nur noch Plastikbesteck, die Mensa setzt sowohl auf Plastik- als auch Metallbesteck. 
     
    Was Studierende momentan sonst noch aus den Cafeten mitgehen lassen, lest ihr hier. Dort gibt es auch noch mehr Informationen zur ungewöhnlichen Aktion der Mensa. 
    • Mach's selber

    Urlaubszeit in Regensburg

    So kann freie Zeit in Regensburg aussehen: Ein abgeschiedener Platz in der Sonne - nicht weit von der Altstadt. Foto: Tino Lex
     
    Die Semesterferien haben für (fast alle) Studenten schon begonnen. Nach der anstrengenden Prüfungsphase wollen viele einfach nur noch ab in die Sonne, entspannen und die Seele baumeln lassen. Doch nicht alle haben die Zeit, in den Süden zu fliegen oder zu fahren. Viele haben auch in den Semesterferien einen Nebenjob oder nicht das nötige Kleingeld für einen Trip ans Meer. 
     
    Was für ein Glück, dass man in Regensburg als "nördlichste Stadt Italiens" auch viele Ecken findet, die einen in Urlaubsstimmung versetzen. Egal ob Mailänder Dom oder Adriaküste: auch die bayerische Großstadt hat viel zu bieten - vielleicht sogar mehr als manche Urlaubsdestinationen. Hier geht's zum Video mit allen Freizeittipps für die heißen Tage.
     
     
    • Kugelsicher

    Hochschulwahl 2019: Das sind die Ergebnisse

    Drei Gremien wurden neu gewählt. Foto: MZ-Archiv
     
    Am vergangenen Dienstag, dem 02. Juli, fand an der Universität Regensburg die jährliche Hochschulwahl statt. Wie in jedem Sommersemester konnten die Studierenden dabei die Vertretung für den Studentischen Konvent, den Senat und die Fakultätsräte wählen. Von den 19.567 Studierenden machten 2501 von ihrem Wahlrecht für den Senat Gebrauch. Dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 12,78 Prozent. Folgende vier Vertreter wurden in den Senat gewählt:
     
    Bunte Liste & Grüne Hochschulgruppe (3 Sitze – 1307 Stimmzettel)
    Felix Wieland                   1.195 Stimmen
    Charlotte Wicke               1.151 Stimmen
    Matthias Ernst                  1.109 Stimmen
    Jusos (1 Sitz – 487 Stimmzettel)
    Jana-Lucya Jakobi           525 Stimmen
    Der RCDS (292 Stimmzettel) sowie die LHG Regensburg (159 Stimmzettel) haben keinen Sitz erhalten.
     
    Bei der Wahl des Studentischen Konvents war die Wahlbeteiligung mit 12,80 Prozent minimal höher. Die Verteilung der 22 Sitze gliedert sich wie folgt auf die Parteien:
     
    Bunte Liste & Grüne Hochschulgruppe: 4 Sitze – 1135 Stimmzettel
    Jusos: 4 Sitze – 399 Stimmzettel
    RCDS: 3 Sitze – 310 Stimmzettel
    LHG Regensburg: 2 Sitze – 231 Stimmzettel
    Die Partei: 2 Sitze – 225 Stimmzettel
     
    Am 25. Juli findet die Sitzung des Studentischen Konvents statt. Im Zuge dessen wird der Studentische Sprecher*innenrat gewählt.
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    Hochschulwahl 2019: Die Wahl

    Foto: Fischer
     
     
    Am Dienstag, 2. Juli, wird an der Uni Regensburg gewählt. Dabei kann es für manche Studierende schwierig sein, wem sie ihre Stimme geben sollen, weil sie wenig über die Programme der einzelnen Gruppierungen wissen. Hier gibt es eine Übersicht über die Forderungen und Standpunkte der Hochschulgruppen.
     
    Ab 3. Juli wird das vorläufige Wahlergebnis veröffentlicht. Die endgültigen Ergebnisse gibt es nach der Sitzung des Wahlausschusses am 9. Juli.
    • Kugelsicher

    Hochschulwahl 2019: Das sollte man wissen

    Weil drei Gremien neu gewählt werden, müssen Studierende drei Stimmzettel ausfüllen. Foto: MZ-Archiv
     
    Am Dienstag, 2. Juli, steht wieder die Hochschulwahl an der Universität Regensburg an. Jedes Sommersemester werden dann studentische Vertreter für den studentischen Konvent, den Senat und die Fakultätsräte bestimmt. Zuletzt lag die Wahlbeteiligung bei den Studierenden lediglich bei 12,6 Prozent. Mit mehr Informationen zum Wahlprozess könnte das anders aussehen. Hier geht's zum Erklär-Artikel mit allen Fakten rund um die Wahl. 
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    OTH macht auf die Unterrepräsentation von Frauen in der Wissenschaft aufmerksam

    Mitte Mai hatte der studentische Sprecher*innenrat der Universität Regensburg (AStA) anlässlich der Wiederwahl der Universitätsfrauenbeauftragen Prof. Dr. Ursula Regener bereits deutliche Fortschritte in Bezug auf Gleichstellung gefordert. Nun will auch die OTH Regensburg mit einer eigenen Kampagne auf das Problem hinweisen: Ende Juni 2018 waren an der Hochschule lediglich 17 Prozent der Professuren mit Frauen besetzt, nur knapp jede fünfte Stelle.  Die Kampagne mit verschiedenen Plakaten zeigt: Die Verantwortlichen gehen offen mit dem Problem um. 
     
     
     
    • Kugelsicher

    Freier Eintritt in das Bayern-Museum

    Das Museum für bayerische Geschichte hat am Mittwoch, 5. Juni, seine Pforten offiziell für Besucher geöffnet. Bereits am Dienstag, 4. Juni, waren Minister und Prominenz geladen, um die Ausstellung nach vier Jahren Bauzeit zu besichtigen. 
    Foto: Anna-Leandra Fischer
     
     
    Das Museum kommt gut an in Regensburg: Bereits nach drei Tagen hat es die 10.000-Marke geknackt, nach einer Woche und dem Pfingstwochenende hatte es schon 46.000 Besucher. Viele Besucher wollen sich die neue Dauerausstellung ansehen, die die Geschichte Bayerns von 1800 bis heute nachzeichnet. Was positiv ins Gewicht fällt: Im ganzen Juni ist der Eintritt noch für alle Besucher frei. Studenten bis 30 Jahre brauchen sich allerdings nicht beeilen: Sie können immer kostenlos ins Museum. 
     
    Vielleicht lohnt eine Besichtigung auch erst von 27. September 2019 an. Denn dann beginnt die bayerische Landesausstellung 2019/2020. Sie geht danach noch bis 8. März 2020 und zeigt "hundert Schätze aus tausend Jahren" vom 6. Jahrhundert bis zum 18. Jahrhundert. 
     
     
     
     

    Mehr als 5000 Besucher auf dem Campusfest

    Foto: Konstantin Seitz
     
    Das Campusfest auf der Wiese zwischen OTH und Uni Regensburg zog am Mittwoch, 5. Juni, tausende Studierende an. Geboten war ein buntes Rahmenprogramm aus Musikacts und Aktionsständen. Ein Highlight war unter anderem Bieryoga an der Electrostage. "Das Campusfest ist einfach Pflicht für jeden Studenten“, sagt auch Student Paul Mayer. Den ganzen Bericht zum Tag gibt es hier.

    Die Sanierung der Uni nimmt kein Ende

    Hunderte Millionen Euro sind in die Sanierung der Universität Regensburg schon geflossen. Doch die Bauarbeiten werden noch Jahre andauern. 
    Momentan ist ein großer Teil des Platzes zwischen Bibliothek und Mensa unbegehbar. Foto: Wabra
     
    Claudia Zirra vom Staatlichen Bauamt meint: Die Universität bräuchte wie andere Unis der Republik in etwa eine Milliarde Euro, um komplett auf Vordermann gebracht zu werden. Zum Vergleich: Davon könnte man 19 Mal die Continental Arena bauen. Hier geht es zum ganzen Artikel.
     
    • Hörsaal

    Studierende spenden Blut

    Foto: Bernd Wüstneck/dpa
     
    Die Fachschaft Pädagogik-Psychologie veranstaltet Blutspende-Aktionen in Kooperation mit dem Bayerischen Roten Kreuz schon seit 2014. Am Montag, 3. Juni, ist es wieder so weit. 
     
    Von 9 bis circa 16 Uhr können Studierende in den Audimax der Universität Regensburg kommen, um an der Aktion teilzunehmen. Auch in diesem Jahr erwartet die Fachschaft wieder ungefähr 150 Studierende, die Blut für den guten Zweck spenden. 
     
    Zu beachten ist nur, davor ausreichend (ca. 1,5 Liter) zu trinken und einen gültigen Lichtbildausweis mitzubringen. Das Das Geld, das eingenommen wird, spendet die Fachschaft wir jedes Jahr für einen guten Zweck. Die letzten Jahre erhielt "Campus Kinder" eine Spende.
     
    • Hörsaal

    Alle Jahre wieder: Campusfest verwandelt Hochschulgelände in Festivalplatz

    Beim Campusfest feiern Studierende der OTH und Uni zusammen. Foto: mlx
     
    Auch in diesem Jahr ist das Campusfest ein fester Termin im Studentenkalender. Es findet am Mittwoch, 5. Juni, auf der Wiese zwischen OTH und Uni statt - und verspricht ein buntes Programm.
     
    Dieses Jahr findet das kostenlos Fest bereits zum zwölften Mal statt. Geboten sind neben musikalischen Acts auf den Bühnen verschiedene Mitmachaktionen wie Bier-Yoga und Bastelstände und Essensstände. Auf einer Open-Stage kann dieses Jahr zum ersten Mal jeder sein Talent zeigen. Auch in diesem Jahr werden wieder rund 10.000 Besucher erwartet.
     
     
    In der Facebook-Veranstaltung gibt es noch mehr Aktuelles. 
    • Kugelsicher

    Forderung nach mehr Frauen an der Universität

    Im Studienjahr 2018 waren 59,6 Prozent aller Studierenden an der Universität Regensburg weiblich. Schaut man sich hingegen den Professorinnenanteil an, sind die Zahlen erschreckend gering. 2018 waren nur 17,3 Prozent der Professuren mit Frauen besetzt. Der studentische Sprecher*innenrat der Universität Regensburg (AStA) fordert anlässlich der Wiederwahl der Universitätsfrauenbeauftragen Prof. Dr. Ursula Regener deutliche Fortschritte in Bezug auf Gleichstellung - und eine Frauenquote.
    Obwohl es fast genauso viele Studentinnen wie Studenten gibt: Frauen sind in Führungspositionen an Universitäten unterrepräsentiert. Foto: Hannibal Hanschke/dpa
     
    Die Studierendenvertretung gratuliere Regener zur erneuten Wahl, sagte deren studentische Sprecherin Christiane Fuchs, "für ihre kommende Amtszeit erhoffen wir uns aber spürbare Fortschritte in puncto Gleichstellung. Denn noch immer ist nicht einmal jede fünfte Professur mit einer Frau besetzt“. Der Datenreport 2018 zur Gleichstellung im wissenschaftlichen Bereich an der Universität Regensburg zeigt: Je höher die Qualifikationsebene, desto weniger Frauen besetzen die Stellen. Außerdem gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Fakultäten.
     
    Quotenregelung für besetzte Stellen?
    Während an der Fakultät für Psychologie, Pädagogik und Sport 50 Prozent der Professuren mit Frauen besetzt sind, ist der Frauenanteil an den Fakultäten für Theologie (4,3 Prozent), Physik (4,8 Prozent) und Mathematik (6,4 Prozent) verschwindend gering. Es sei deswegen an der Zeit, "über eine Quotenregelung nachzudenken, wie es sie beispielsweise im Hochschulgesetz von Nordrhein-Westfalen gibt“, so Birgit Nemec, Referentin für Antirassismus und Antidiskriminierung im AStA. Dort setzten sich einzelne Unis selbst Zielregelungen, sagte Fuchs. Sie meint: „Uns wäre es natürlich auch lieber, einen größeren Frauenanteil mit freiwilligen Maßnahmen zu schaffen“, aber wenn das nicht ginge, müsse man über Quoten nachdenken.
     
    Frauenbeauftragte Regener ist gegen Quote
    Die Universitätsfrauenbeauftragte Regener sieht eine Quote allerdings kritisch: „Wir setzen nicht auf die Quote und das wird auch so bleiben“, stellte sie klar. Die Chancengleichheit soll anders durchgesetzt werden. Zum Beispiel durch Gremienarbeit im Senat und Universitätsrat. Seit Sommer 2017 ist die Frauenbeauftragte zudem Mitglied der Universitätsleitung mit beratender Stimme. Auch die Beratung von Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Vorgesetzten steht im Fokus. Des Weiteren gibt es an der Universität Regensburg Möglichkeiten zur finanziellen Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen durch Stipendien und individuelle Beratungsangebote. So sollen Frauen in der Wissenschaft gezielt gefördert werden. Durch den Familienservice soll es für junge Wissenschaftlerinnen außerdem möglich sein, Kinder und Forschung unter einen Hut zu bekommen. Ihn gibt es bereits seit 2007. Das Angebot umfasst die Unterstützung bei der Kinderbetreuung, Familienräume am Campus und familienfreundliche Studien- und Prüfungsregelungen. „Die Bestrebungen in Sachen Gleichstellung und Chancengleichheit zeigen mehr und mehr Wirkung, gleichzeitig gilt es in diesem Bereich auch weiterhin mit Nachdruck an Verbesserungen zu arbeiten", sagt Regener.
     
    Die Aufgaben und Befugnisse der Frauenbeauftragten sind in der Grundordnung der Universität Regensburg (Paragraph 52 bis 59) und im Bayerischen Hochschulgesetz, Artikel vier, festgeschrieben. Eine Beauftragte wird jeweils für vier Semester gewählt. In dieser Zeit ist sie dafür zuständig, dass „die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern“ gewährleistet ist und bestehende Nachteile beseitigt werden (Bayerisches Hochschulgesetz Artikel 4, Absatz 1/2).
     
    Im bayern- und deutschlandweiten Vergleich schneidet Regensburg schlecht ab
    Die neusten Zahlen für den bundesweiten Vergleich stammen aus dem Jahr 2017. Laut Bayerischem Landesamt für Statistik lag der Professorinnenanteil an bayerischen Universitäten bei 19,8 Prozent, an der Uni Regensburg war der Anteil nur bei 16,3 Prozent. Doch Bayern schnitt insgesamt schlecht ab: Bundesweit besetzten Frauen 24,1 Prozent der Professuren. Immerhin einen Lichtblick gibt es in Regensburg: Von 2016 bis 2018 hat sich der Frauenanteil der Professuren von 16,3 auf 17,3 Prozent verbessert. „Ein positiver Trend in Fragen der Gleichstellung zeigt sich an vielen Stellen der UR, ganz besonders erfreulich ist in diesem Zusammenhang aber vor allem die Entwicklung im Hinblick auf die Zahl der Frauen, die unser Professorinnen- und Professorenkollegium in den vergangenen zwei Jahren verstärkt haben.“, so Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg. Die Quote der neu an die UR berufenen Professorinnen liege für die vergangenen zwei Jahre deutlich über dem bundesdeutschen Durchschnitt, so Hebel.
     
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    Vom denkmalgeschützten Kasernengebäude zum internationalen Gästehaus

    Eine Ausstellung zeigt noch bis Freitag, 24. Mai, die sieben Siegerentwürfe des Architekturwettbewerbs "Umbau eines denkmalgeschützten Kasernengebäudes zu einem internationalen Gästehaus".
    Die Ausstellung zeigt die Siegerentwürfe. Foto: Studentenwerk Ndb./Obp.
     
    Zu planen waren 20 Wohneinheiten für Gastwissenschaftler der Universität Regensburg und der OTH Regensburg und 25 Wohnplätze für internationale Studierende, Freianlagen und PKW- und Fahrradstellplätze. Die preisgekrönten Entwürfe können Interessierte noch bis Freitag, 24. Mai, im Foyer des Studentenhauses auf dem Campus der Universität Regensburg besichtigen. Öffnungszeiten des Gebäudes sind von 7 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.
    Die Schwierigkeit war,  einerseits den internationalen Geist von Universität und OTH im internationalen Gästehaus erlebbar werden zu lassen und andererseits die Belange des Denkmalschutzes zu bedenken. Den ersten Preis mit 16.000 Euro erhielten Neumann & Heinsdorff Architekten aus München in Zusammenarbeit mit "mk.landschaft" aus München. Die Jury würdigte den 1. Preisträger als einen sehr bemerkenswerten Beitrag zum Thema der Neuinterpretation des historischen Kasernengebäudes. Insbesondere könnten die Gemeinschaftsbereiche auf sehr positive Weise die angestrebte Kommunikation zwischen den Bewohnern stimulieren und fördern, so die Preisrichter.
    Der Hintergrund
    Das Areal der ehemaligen Nibelungenkaserne ging 2011 in das Eigentum der Stadt Regensburg über. Im Herbst 2018 erwarb das Studentenwerk dann das ehemalige Stabsgebäude mit Grundstück durch einen Erbbaurechtsvertrag von der Universität Regensburg. Zuvor hatte die Stadt das Stabsgebäude der Universität 
    verkauft. Die Auflage: das Gebäude solle in ein internationales Gästehaus umgebaut werden. Das will das Studentenwerk nun umsetzen. 

    Ein letztes Mal "Master of the Uni-Vers"

    Zehn Mal war der Audimax gut gefüllt - wie hier 2014. Foto: Daniel Pfeifer
     
    Am Montag, 6. Mai, fand die letzte Veranstaltung der Reihe Master of the Uni-Vers in Regensburg statt. Mit dem zehnjährigen Jubiläum verabschiedete sich Thomas Spitzer, der Organisator, auf der Bühne vom Publikum. Die Ankündigung kam überraschend: Im Vorfeld gab es keine Anzeichen dafür. 
     
    • Im Profil

    Rumänien: Unbekanntes Land? 

    Das Land im Grenzraum zwischen Mittel- und Südosteuropa ist für Viele unbekannt: kein typisches Urlaubsziel, zu klein, um in der internationalen Politik Beachtung zu finden. Das will das Europaeum in Zusammenarbeit mit dem Rumaenicum der Uni Regensburg und Studierenden des Masterstudiengangs Ost-West-Studien ändern.
    Der rumänische Fotokünstler Adrian Petrisor zeigt in der Ausstellung „Tourist in My Country“ Landschaftsaufnahmen und Porträts. Die Schau ist im Oberen Foyer der Zentralbibliothek zu sehen und geht noch bis Dienstag, 21. Mai. Foto: Adrian Petrisor
     
    Von heute, Dienstag, 7. Mai, an gibt es im Zusammenhang mit der jährlich stattfindenden Europawoche an der Uni eine Fotoausstellung, Podiumsdiskussionen und Einzelvorträge zu Politik, Wirtschaft und Kultur in Rumänien. 
     
    Auch die Mensa nimmt an der Themenwoche teil. Jeden Tag steht ein anderes rumänisches Gericht auf dem Speiseplan. Am Dienstag, 7. Mai, ist es "Carne de porc in sos piscator si pine alba": Schweinefleisch in scharfer Pfeffersoße mit Weißbrot. 
     
     
    • Hörsaal

    Studierende für Fridays for Future

    Regensburger Schüler streiken am Freitag, 3. Mai, bereits zum vierten Mal auf dem Neupfarrplatz. Jetzt wollen sich auch Studierende in großem Maßstab beteiligen. 
    Schüler streiken schon lange für eine neue Klimapolitik. Jetzt wollen auch die Studierenden folgen. Foto: Wanninger
     
    Sicherlich haben sich auch an den letzten Demos in Regensburg Studierende beteiligt. Jetzt aber rufen studentische Vertreter dazu auf, als Fachschaften und Studierendengruppen geschlossen zur Demonstration zu kommen. Es werden also deutlich mehr Studierende erwartet, als bisher. Die offizielle Demonstration findet um 15.30 Uhr auf dem Neupfarrplatz statt. Studierende treffen sich allerdings schon um 14.30 Uhr an der Steinformation zwischen OTH und Universität Regensburg. Von dort aus gehen sie zusammen zur Fridays-for-Future-Demo. "Es wird Zeit, dass nun auch wir Studierende uns positionieren und zeigen, wie wichtig uns unsere Zukunft und somit der Klimaschutz ist", heißt es in einer Nachricht, die in WhatsApp verbreitet wird. 
     
    Das Besondere an dieser Demo: Sie findet erst am Nachmittag statt. Die letzten Male sind die Schüler dafür vom Unterricht ferngeblieben. Auf Instagram riefen die Organisatoren von "Fridays for Future" Regensburg nun auch Erwachsene dazu auf, teilzunehmen. Nun müsse man nicht mehr von der Arbeit fernbleiben, heißt es in dem Posting, "es gibt keine Ausreden mehr, nicht teilzunehmen". 
     
    • Kugelsicher

    Neuer Wohnraum für Studenten 

    Ein Teil der Studentenwohnanlage in der Dr.-Gessler-Straße wurde in den letzten Jahren saniert. Von Mai an sind die 190 Wohneinheiten nun bezugsfertig. Die Bewerbungsfrist läuft. 
    Nicht nur im Inneren des Gebäudes 1 hat sich einiges verändert - auch die Fassade ist neu. Foto: Nicolas Müller/Studentenwerk Ndb./Obp.
     
    Das sogenannte "Haus 1", das saniert wurde, ist von Donnerstag, 2. Mai, an bezugsfertig. Zur Verfügung stehen 184 Einzelapartments und drei Dubletten für Paare oder 
    Studierende mit Kind. Vorher waren die Zimmer sehr klein: nur 9 Quadratmeter groß. Jetzt steht Studierenden eine Fläche von 13,8 bis 17,2 Quadratmetern Wohnfläche zur Verfügung. 
     
    Künstlerisches Treppenhaus
     Zur Neugestaltung des Treppenhauses hat das Studentenwerk zusammen mit dem Berufsverband der bildenden Künstler Niederbayern/Oberpfalz einen Kunstwettbewerb ausgeschrieben, den der Künstler Jürgen Böhm für sich entschied. Sein konzeptioneller Ansatz zum Farb- und Lichtkonzept: Ausgehend vom Wort „EINS“ plante Böhm eine Lichtinstallation im Treppenhaus sowie in den Gängen der Studentenwohnanlage. „EINS“ solle hier als Synonym für das Gemeinsame der Studierenden dienen, "die sich bestenfalls als eine Gemeinschaft identifizieren sollen", sagt der Künstler. Gleichzeitig sei die "Eins" aber auch Ortsbezeichnung für Haus 1.
    Das neu gestaltete Treppenhaus hat die Hausnummer 1 aufgegriffen. Foto: Nicolas Müller/Studentenwerk Ndb./Obp.
     
    Die Anlage in der Dr.-Gessler-Straße
    Die 1977 errichtete Wohnanlage in der Dr.-Gessler-Straße besteht aus vier Häusern und bietet insgesamt 529 Wohnplätze für Studierende. Die Häuser 3, 5 und 7 wurden von 2004 bis 2009 teilweise saniert. 2016 begann dann die Sanierung von Haus 1, die insgesamt 14.819.000 Euro gekostet hat. Einen Teil des Umbaus hat das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr gefördert: mit einem Baudarlehen in Höhe von 6.080.000 Euro.  
     
    Gemeinschaftsleben im Wohnheim
    Wer in der Wohnanlage in einem Einzelapartment wohnt, ist keinesfalls abgeschottet. Vier Wohnanlagentutoren des Studentenwerks fördern das Gemeinschaftsleben und planen ein wechselndes Freizeitprogramm mit Ausflügen, Sportveranstaltungen und Partys. Zusammen mit der Wohnanlage in der Friedrich-Ebert-Straße sind die Häuser in der Dr.-Gessler-Straße die größte Ansammlung studentischen Lebens in der Verwaltung des Studentenwerks. Viele der Mieter stammen aus dem Ausland. Bei den Veranstaltungen haben sie die Möglichkeit, deutsche Kommilitonen kennen zu lernen und umgekehrt. 
     
    Es gibt noch freie Zimmer in Haus 1. Diese sind allerdings etwas teurer als in den Nachbargebäuden. Während ein Einzelvollapartment in Haus 1 297 bis 340 Euro Gesamtmiete (Grundmiete inklusive Betriebskostenkosten) kosten kann, sind es in den Häusern 3 bis 7 Kosten von 219 bis 224 Euro. 
     
    Interessierte Studierende können sich beim Fachbereich für Studentisches Wohnen des Studentenwerks Niederbayern/Oberpfalz um ein Apartment bewerben. Die Kontaktdaten gibt es hier. 
     

    An der Uni Regensburg blieb der Strom weg

    Das Semester hat kaum angefangen und schon streikt die Technik der Uni. Am Montag, 29. April, blieb das Licht im Zentralen Hörsaalgebäude und im Audimax der Uni für mehrere Stunden bis zum Nachmittag aus. 
     
    An der Uni ist das Licht vorläufig ausgefallen. Foto: Armin Weigel/dpa
     
    Auf der Social-Media-Plattform Jodel gab es einige Reaktionen auf den Ausfall. Die Antworten und mehr Informationen zu den betroffenen Hörsälen gibt es hier. 
     
     

    Studikino: Das Programm für das neue Semester steht fest

    Wenn sich Studierende jeden Dienstagabend freiwillig an der Uni einfinden, kann das nur einen Grund haben: Ab dem 23. April öffnet das Studikino erneut seine Tore und heißt Filmbegeisterte aus allen Fakultäten willkommen.
     
    Foto: Fredrik von Erichsen/dpa
     

    Was ist das Studikino?

    Seit 2009 treffen sich filmbegeisterte Studierende jeden Dienstag an der Uni, um dort einen aktuellen Film in gemütlicher Atmosphäre zu schauen. Dieses Semester findet der wöchentliche Filmabend erneut im H16 (WiWi-Gebäude) statt, Vorstellungsbeginn ist wie gewohnt 20:00 Uhr. Für einen studentenfreundlichen Preis von 1,50€ darf man nicht nur den jeweiligen Film genießen, sondern nimmt zudem an der wöchentlichen Verlosung teil. Das Programm besticht durch eine abwechslungsreiche Mischung aus actionreichen Blockbustern, leisen Dramen und unterhaltsamen Komödien. Wer seine Filme am liebsten in der Originalsprache genießt, bekommt durch die OmU-Vorstellungen (Original mit Untertitel) die Chance dazu.
     

    Das komplette Programm:

    23. April: Heavy Trip
    30. April: Spider Man – A New Universe
    07. Mai: Bohemian Rhapsody [OmU]

    14. Mai: Der Vorname
    21. Mai: Operation: Overlord [OmU]
    22. Mai: Nostalgie-Abend mit Harry Potter
    28. Mai: Die Unglaublichen 1+2
    04. Juni: Glass [OmU]
    11. Juni: Love, Simon
    18. Juni: Aquaman [OmU]
    25. Juni: BlacKkKlansman [OmU]
    02. Juli: A Star is Born
    09. Juli: Bad Times at the El Royale [OmU]
    16. Juli: Johnny English – Man lebt nur dreimal
    23. Juli: The Favourite – Intrigen und Irrsinn [OmU]
     
    Mehr Infos gibt es unter: https://studikino.de/
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