Die Kugelschreiber
MyMz

Die Kugelschreiber Live

Alles rund um die Kugel am Regensburger Campus: Im MZ-Studenten-Blog berichten Studierende über aktuelle Ereignisse an den Regensburger Hochschulen, den täglichen Uni-Wahnsinn und das studentische Leben in der Domstadt.

Optionen

Kommentare
Klänge
Blog übersetzen
Kommentieren
    • Kugelsicher

    OTH macht auf die Unterrepräsentation von Frauen in der Wissenschaft aufmerksam

    Mitte Mai hatte der studentische Sprecher*innenrat der Universität Regensburg (AStA) anlässlich der Wiederwahl der Universitätsfrauenbeauftragen Prof. Dr. Ursula Regener bereits deutliche Fortschritte in Bezug auf Gleichstellung gefordert. Nun will auch die OTH Regensburg mit einer eigenen Kampagne auf das Problem hinweisen: Ende Juni 2018 waren an der Hochschule lediglich 17 Prozent der Professuren mit Frauen besetzt, nur knapp jede fünfte Stelle.  Die Kampagne mit verschiedenen Plakaten zeigt: Die Verantwortlichen gehen offen mit dem Problem um. 
     
     
     
    • Kugelsicher

    Freier Eintritt in das Bayern-Museum

    Das Museum für bayerische Geschichte hat am Mittwoch, 5. Juni, seine Pforten offiziell für Besucher geöffnet. Bereits am Dienstag, 4. Juni, waren Minister und Prominenz geladen, um die Ausstellung nach vier Jahren Bauzeit zu besichtigen. 
    Foto: Anna-Leandra Fischer
     
     
    Das Museum kommt gut an in Regensburg: Bereits nach drei Tagen hat es die 10.000-Marke geknackt, nach einer Woche und dem Pfingstwochenende hatte es schon 46.000 Besucher. Viele Besucher wollen sich die neue Dauerausstellung ansehen, die die Geschichte Bayerns von 1800 bis heute nachzeichnet. Was positiv ins Gewicht fällt: Im ganzen Juni ist der Eintritt noch für alle Besucher frei. Studenten bis 30 Jahre brauchen sich allerdings nicht beeilen: Sie können immer kostenlos ins Museum. 
     
    Vielleicht lohnt eine Besichtigung auch erst von 27. September 2019 an. Denn dann beginnt die bayerische Landesausstellung 2019/2020. Sie geht danach noch bis 8. März 2020 und zeigt "hundert Schätze aus tausend Jahren" vom 6. Jahrhundert bis zum 18. Jahrhundert. 
     
     
     
     

    Mehr als 5000 Besucher auf dem Campusfest

    Foto: Konstantin Seitz
     
    Das Campusfest auf der Wiese zwischen OTH und Uni Regensburg zog am Mittwoch, 5. Juni, tausende Studierende an. Geboten war ein buntes Rahmenprogramm aus Musikacts und Aktionsständen. Ein Highlight war unter anderem Bieryoga an der Electrostage. "Das Campusfest ist einfach Pflicht für jeden Studenten“, sagt auch Student Paul Mayer. Den ganzen Bericht zum Tag gibt es hier.

    Die Sanierung der Uni nimmt kein Ende

    Hunderte Millionen Euro sind in die Sanierung der Universität Regensburg schon geflossen. Doch die Bauarbeiten werden noch Jahre andauern. 
    Momentan ist ein großer Teil des Platzes zwischen Bibliothek und Mensa unbegehbar. Foto: Wabra
     
    Claudia Zirra vom Staatlichen Bauamt meint: Die Universität bräuchte wie andere Unis der Republik in etwa eine Milliarde Euro, um komplett auf Vordermann gebracht zu werden. Zum Vergleich: Davon könnte man 19 Mal die Continental Arena bauen. Hier geht es zum ganzen Artikel.
     
    • Hörsaal

    Studierende spenden Blut

    Foto: Bernd Wüstneck/dpa
     
    Die Fachschaft Pädagogik-Psychologie veranstaltet Blutspende-Aktionen in Kooperation mit dem Bayerischen Roten Kreuz schon seit 2014. Am Montag, 3. Juni, ist es wieder so weit. 
     
    Von 9 bis circa 16 Uhr können Studierende in den Audimax der Universität Regensburg kommen, um an der Aktion teilzunehmen. Auch in diesem Jahr erwartet die Fachschaft wieder ungefähr 150 Studierende, die Blut für den guten Zweck spenden. 
     
    Zu beachten ist nur, davor ausreichend (ca. 1,5 Liter) zu trinken und einen gültigen Lichtbildausweis mitzubringen. Das Das Geld, das eingenommen wird, spendet die Fachschaft wir jedes Jahr für einen guten Zweck. Die letzten Jahre erhielt "Campus Kinder" eine Spende.
     
    • Hörsaal

    Alle Jahre wieder: Campusfest verwandelt Hochschulgelände in Festivalplatz

    Beim Campusfest feiern Studierende der OTH und Uni zusammen. Foto: mlx
     
    Auch in diesem Jahr ist das Campusfest ein fester Termin im Studentenkalender. Es findet am Mittwoch, 5. Juni, auf der Wiese zwischen OTH und Uni statt - und verspricht ein buntes Programm.
     
    Dieses Jahr findet das kostenlos Fest bereits zum zwölften Mal statt. Geboten sind neben musikalischen Acts auf den Bühnen verschiedene Mitmachaktionen wie Bier-Yoga und Bastelstände und Essensstände. Auf einer Open-Stage kann dieses Jahr zum ersten Mal jeder sein Talent zeigen. Auch in diesem Jahr werden wieder rund 10.000 Besucher erwartet.
     
     
    In der Facebook-Veranstaltung gibt es noch mehr Aktuelles. 
    • Kugelsicher

    Forderung nach mehr Frauen an der Universität

    Im Studienjahr 2018 waren 59,6 Prozent aller Studierenden an der Universität Regensburg weiblich. Schaut man sich hingegen den Professorinnenanteil an, sind die Zahlen erschreckend gering. 2018 waren nur 17,3 Prozent der Professuren mit Frauen besetzt. Der studentische Sprecher*innenrat der Universität Regensburg (AStA) fordert anlässlich der Wiederwahl der Universitätsfrauenbeauftragen Prof. Dr. Ursula Regener deutliche Fortschritte in Bezug auf Gleichstellung - und eine Frauenquote.
    Obwohl es fast genauso viele Studentinnen wie Studenten gibt: Frauen sind in Führungspositionen an Universitäten unterrepräsentiert. Foto: Hannibal Hanschke/dpa
     
    Die Studierendenvertretung gratuliere Regener zur erneuten Wahl, sagte deren studentische Sprecherin Christiane Fuchs, "für ihre kommende Amtszeit erhoffen wir uns aber spürbare Fortschritte in puncto Gleichstellung. Denn noch immer ist nicht einmal jede fünfte Professur mit einer Frau besetzt“. Der Datenreport 2018 zur Gleichstellung im wissenschaftlichen Bereich an der Universität Regensburg zeigt: Je höher die Qualifikationsebene, desto weniger Frauen besetzen die Stellen. Außerdem gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Fakultäten.
     
    Quotenregelung für besetzte Stellen?
    Während an der Fakultät für Psychologie, Pädagogik und Sport 50 Prozent der Professuren mit Frauen besetzt sind, ist der Frauenanteil an den Fakultäten für Theologie (4,3 Prozent), Physik (4,8 Prozent) und Mathematik (6,4 Prozent) verschwindend gering. Es sei deswegen an der Zeit, "über eine Quotenregelung nachzudenken, wie es sie beispielsweise im Hochschulgesetz von Nordrhein-Westfalen gibt“, so Birgit Nemec, Referentin für Antirassismus und Antidiskriminierung im AStA. Dort setzten sich einzelne Unis selbst Zielregelungen, sagte Fuchs. Sie meint: „Uns wäre es natürlich auch lieber, einen größeren Frauenanteil mit freiwilligen Maßnahmen zu schaffen“, aber wenn das nicht ginge, müsse man über Quoten nachdenken.
     
    Frauenbeauftragte Regener ist gegen Quote
    Die Universitätsfrauenbeauftragte Regener sieht eine Quote allerdings kritisch: „Wir setzen nicht auf die Quote und das wird auch so bleiben“, stellte sie klar. Die Chancengleichheit soll anders durchgesetzt werden. Zum Beispiel durch Gremienarbeit im Senat und Universitätsrat. Seit Sommer 2017 ist die Frauenbeauftragte zudem Mitglied der Universitätsleitung mit beratender Stimme. Auch die Beratung von Studierenden, Wissenschaftlerinnen und Vorgesetzten steht im Fokus. Des Weiteren gibt es an der Universität Regensburg Möglichkeiten zur finanziellen Förderung von Nachwuchswissenschaftlerinnen durch Stipendien und individuelle Beratungsangebote. So sollen Frauen in der Wissenschaft gezielt gefördert werden. Durch den Familienservice soll es für junge Wissenschaftlerinnen außerdem möglich sein, Kinder und Forschung unter einen Hut zu bekommen. Ihn gibt es bereits seit 2007. Das Angebot umfasst die Unterstützung bei der Kinderbetreuung, Familienräume am Campus und familienfreundliche Studien- und Prüfungsregelungen. „Die Bestrebungen in Sachen Gleichstellung und Chancengleichheit zeigen mehr und mehr Wirkung, gleichzeitig gilt es in diesem Bereich auch weiterhin mit Nachdruck an Verbesserungen zu arbeiten", sagt Regener.
     
    Die Aufgaben und Befugnisse der Frauenbeauftragten sind in der Grundordnung der Universität Regensburg (Paragraph 52 bis 59) und im Bayerischen Hochschulgesetz, Artikel vier, festgeschrieben. Eine Beauftragte wird jeweils für vier Semester gewählt. In dieser Zeit ist sie dafür zuständig, dass „die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern“ gewährleistet ist und bestehende Nachteile beseitigt werden (Bayerisches Hochschulgesetz Artikel 4, Absatz 1/2).
     
    Im bayern- und deutschlandweiten Vergleich schneidet Regensburg schlecht ab
    Die neusten Zahlen für den bundesweiten Vergleich stammen aus dem Jahr 2017. Laut Bayerischem Landesamt für Statistik lag der Professorinnenanteil an bayerischen Universitäten bei 19,8 Prozent, an der Uni Regensburg war der Anteil nur bei 16,3 Prozent. Doch Bayern schnitt insgesamt schlecht ab: Bundesweit besetzten Frauen 24,1 Prozent der Professuren. Immerhin einen Lichtblick gibt es in Regensburg: Von 2016 bis 2018 hat sich der Frauenanteil der Professuren von 16,3 auf 17,3 Prozent verbessert. „Ein positiver Trend in Fragen der Gleichstellung zeigt sich an vielen Stellen der UR, ganz besonders erfreulich ist in diesem Zusammenhang aber vor allem die Entwicklung im Hinblick auf die Zahl der Frauen, die unser Professorinnen- und Professorenkollegium in den vergangenen zwei Jahren verstärkt haben.“, so Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg. Die Quote der neu an die UR berufenen Professorinnen liege für die vergangenen zwei Jahre deutlich über dem bundesdeutschen Durchschnitt, so Hebel.
     
    • Kugelsicher

    Vom denkmalgeschützten Kasernengebäude zum internationalen Gästehaus

    Eine Ausstellung zeigt noch bis Freitag, 24. Mai, die sieben Siegerentwürfe des Architekturwettbewerbs "Umbau eines denkmalgeschützten Kasernengebäudes zu einem internationalen Gästehaus".
    Die Ausstellung zeigt die Siegerentwürfe. Foto: Studentenwerk Ndb./Obp.
     
    Zu planen waren 20 Wohneinheiten für Gastwissenschaftler der Universität Regensburg und der OTH Regensburg und 25 Wohnplätze für internationale Studierende, Freianlagen und PKW- und Fahrradstellplätze. Die preisgekrönten Entwürfe können Interessierte noch bis Freitag, 24. Mai, im Foyer des Studentenhauses auf dem Campus der Universität Regensburg besichtigen. Öffnungszeiten des Gebäudes sind von 7 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.
    Die Schwierigkeit war,  einerseits den internationalen Geist von Universität und OTH im internationalen Gästehaus erlebbar werden zu lassen und andererseits die Belange des Denkmalschutzes zu bedenken. Den ersten Preis mit 16.000 Euro erhielten Neumann & Heinsdorff Architekten aus München in Zusammenarbeit mit "mk.landschaft" aus München. Die Jury würdigte den 1. Preisträger als einen sehr bemerkenswerten Beitrag zum Thema der Neuinterpretation des historischen Kasernengebäudes. Insbesondere könnten die Gemeinschaftsbereiche auf sehr positive Weise die angestrebte Kommunikation zwischen den Bewohnern stimulieren und fördern, so die Preisrichter.
    Der Hintergrund
    Das Areal der ehemaligen Nibelungenkaserne ging 2011 in das Eigentum der Stadt Regensburg über. Im Herbst 2018 erwarb das Studentenwerk dann das ehemalige Stabsgebäude mit Grundstück durch einen Erbbaurechtsvertrag von der Universität Regensburg. Zuvor hatte die Stadt das Stabsgebäude der Universität 
    verkauft. Die Auflage: das Gebäude solle in ein internationales Gästehaus umgebaut werden. Das will das Studentenwerk nun umsetzen. 

    Ein letztes Mal "Master of the Uni-Vers"

    Zehn Mal war der Audimax gut gefüllt - wie hier 2014. Foto: Daniel Pfeifer
     
    Am Montag, 6. Mai, fand die letzte Veranstaltung der Reihe Master of the Uni-Vers in Regensburg statt. Mit dem zehnjährigen Jubiläum verabschiedete sich Thomas Spitzer, der Organisator, auf der Bühne vom Publikum. Die Ankündigung kam überraschend: Im Vorfeld gab es keine Anzeichen dafür. 
     
    • Im Profil

    Rumänien: Unbekanntes Land? 

    Das Land im Grenzraum zwischen Mittel- und Südosteuropa ist für Viele unbekannt: kein typisches Urlaubsziel, zu klein, um in der internationalen Politik Beachtung zu finden. Das will das Europaeum in Zusammenarbeit mit dem Rumaenicum der Uni Regensburg und Studierenden des Masterstudiengangs Ost-West-Studien ändern.
    Der rumänische Fotokünstler Adrian Petrisor zeigt in der Ausstellung „Tourist in My Country“ Landschaftsaufnahmen und Porträts. Die Schau ist im Oberen Foyer der Zentralbibliothek zu sehen und geht noch bis Dienstag, 21. Mai. Foto: Adrian Petrisor
     
    Von heute, Dienstag, 7. Mai, an gibt es im Zusammenhang mit der jährlich stattfindenden Europawoche an der Uni eine Fotoausstellung, Podiumsdiskussionen und Einzelvorträge zu Politik, Wirtschaft und Kultur in Rumänien. 
     
    Auch die Mensa nimmt an der Themenwoche teil. Jeden Tag steht ein anderes rumänisches Gericht auf dem Speiseplan. Am Dienstag, 7. Mai, ist es "Carne de porc in sos piscator si pine alba": Schweinefleisch in scharfer Pfeffersoße mit Weißbrot. 
     
     
    • Hörsaal

    Studierende für Fridays for Future

    Regensburger Schüler streiken am Freitag, 3. Mai, bereits zum vierten Mal auf dem Neupfarrplatz. Jetzt wollen sich auch Studierende in großem Maßstab beteiligen. 
    Schüler streiken schon lange für eine neue Klimapolitik. Jetzt wollen auch die Studierenden folgen. Foto: Wanninger
     
    Sicherlich haben sich auch an den letzten Demos in Regensburg Studierende beteiligt. Jetzt aber rufen studentische Vertreter dazu auf, als Fachschaften und Studierendengruppen geschlossen zur Demonstration zu kommen. Es werden also deutlich mehr Studierende erwartet, als bisher. Die offizielle Demonstration findet um 15.30 Uhr auf dem Neupfarrplatz statt. Studierende treffen sich allerdings schon um 14.30 Uhr an der Steinformation zwischen OTH und Universität Regensburg. Von dort aus gehen sie zusammen zur Fridays-for-Future-Demo. "Es wird Zeit, dass nun auch wir Studierende uns positionieren und zeigen, wie wichtig uns unsere Zukunft und somit der Klimaschutz ist", heißt es in einer Nachricht, die in WhatsApp verbreitet wird. 
     
    Das Besondere an dieser Demo: Sie findet erst am Nachmittag statt. Die letzten Male sind die Schüler dafür vom Unterricht ferngeblieben. Auf Instagram riefen die Organisatoren von "Fridays for Future" Regensburg nun auch Erwachsene dazu auf, teilzunehmen. Nun müsse man nicht mehr von der Arbeit fernbleiben, heißt es in dem Posting, "es gibt keine Ausreden mehr, nicht teilzunehmen". 
     
    • Kugelsicher

    Neuer Wohnraum für Studenten 

    Ein Teil der Studentenwohnanlage in der Dr.-Gessler-Straße wurde in den letzten Jahren saniert. Von Mai an sind die 190 Wohneinheiten nun bezugsfertig. Die Bewerbungsfrist läuft. 
    Nicht nur im Inneren des Gebäudes 1 hat sich einiges verändert - auch die Fassade ist neu. Foto: Nicolas Müller/Studentenwerk Ndb./Obp.
     
    Das sogenannte "Haus 1", das saniert wurde, ist von Donnerstag, 2. Mai, an bezugsfertig. Zur Verfügung stehen 184 Einzelapartments und drei Dubletten für Paare oder 
    Studierende mit Kind. Vorher waren die Zimmer sehr klein: nur 9 Quadratmeter groß. Jetzt steht Studierenden eine Fläche von 13,8 bis 17,2 Quadratmetern Wohnfläche zur Verfügung. 
     
    Künstlerisches Treppenhaus
     Zur Neugestaltung des Treppenhauses hat das Studentenwerk zusammen mit dem Berufsverband der bildenden Künstler Niederbayern/Oberpfalz einen Kunstwettbewerb ausgeschrieben, den der Künstler Jürgen Böhm für sich entschied. Sein konzeptioneller Ansatz zum Farb- und Lichtkonzept: Ausgehend vom Wort „EINS“ plante Böhm eine Lichtinstallation im Treppenhaus sowie in den Gängen der Studentenwohnanlage. „EINS“ solle hier als Synonym für das Gemeinsame der Studierenden dienen, "die sich bestenfalls als eine Gemeinschaft identifizieren sollen", sagt der Künstler. Gleichzeitig sei die "Eins" aber auch Ortsbezeichnung für Haus 1.
    Das neu gestaltete Treppenhaus hat die Hausnummer 1 aufgegriffen. Foto: Nicolas Müller/Studentenwerk Ndb./Obp.
     
    Die Anlage in der Dr.-Gessler-Straße
    Die 1977 errichtete Wohnanlage in der Dr.-Gessler-Straße besteht aus vier Häusern und bietet insgesamt 529 Wohnplätze für Studierende. Die Häuser 3, 5 und 7 wurden von 2004 bis 2009 teilweise saniert. 2016 begann dann die Sanierung von Haus 1, die insgesamt 14.819.000 Euro gekostet hat. Einen Teil des Umbaus hat das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr gefördert: mit einem Baudarlehen in Höhe von 6.080.000 Euro.  
     
    Gemeinschaftsleben im Wohnheim
    Wer in der Wohnanlage in einem Einzelapartment wohnt, ist keinesfalls abgeschottet. Vier Wohnanlagentutoren des Studentenwerks fördern das Gemeinschaftsleben und planen ein wechselndes Freizeitprogramm mit Ausflügen, Sportveranstaltungen und Partys. Zusammen mit der Wohnanlage in der Friedrich-Ebert-Straße sind die Häuser in der Dr.-Gessler-Straße die größte Ansammlung studentischen Lebens in der Verwaltung des Studentenwerks. Viele der Mieter stammen aus dem Ausland. Bei den Veranstaltungen haben sie die Möglichkeit, deutsche Kommilitonen kennen zu lernen und umgekehrt. 
     
    Es gibt noch freie Zimmer in Haus 1. Diese sind allerdings etwas teurer als in den Nachbargebäuden. Während ein Einzelvollapartment in Haus 1 297 bis 340 Euro Gesamtmiete (Grundmiete inklusive Betriebskostenkosten) kosten kann, sind es in den Häusern 3 bis 7 Kosten von 219 bis 224 Euro. 
     
    Interessierte Studierende können sich beim Fachbereich für Studentisches Wohnen des Studentenwerks Niederbayern/Oberpfalz um ein Apartment bewerben. Die Kontaktdaten gibt es hier. 
     

    An der Uni Regensburg blieb der Strom weg

    Das Semester hat kaum angefangen und schon streikt die Technik der Uni. Am Montag, 29. April, blieb das Licht im Zentralen Hörsaalgebäude und im Audimax der Uni für mehrere Stunden bis zum Nachmittag aus. 
     
    An der Uni ist das Licht vorläufig ausgefallen. Foto: Armin Weigel/dpa
     
    Auf der Social-Media-Plattform Jodel gab es einige Reaktionen auf den Ausfall. Die Antworten und mehr Informationen zu den betroffenen Hörsälen gibt es hier. 
     
     

    Studikino: Das Programm für das neue Semester steht fest

    Wenn sich Studierende jeden Dienstagabend freiwillig an der Uni einfinden, kann das nur einen Grund haben: Ab dem 23. April öffnet das Studikino erneut seine Tore und heißt Filmbegeisterte aus allen Fakultäten willkommen.
     
    Foto: Fredrik von Erichsen/dpa
     

    Was ist das Studikino?

    Seit 2009 treffen sich filmbegeisterte Studierende jeden Dienstag an der Uni, um dort einen aktuellen Film in gemütlicher Atmosphäre zu schauen. Dieses Semester findet der wöchentliche Filmabend erneut im H16 (WiWi-Gebäude) statt, Vorstellungsbeginn ist wie gewohnt 20:00 Uhr. Für einen studentenfreundlichen Preis von 1,50€ darf man nicht nur den jeweiligen Film genießen, sondern nimmt zudem an der wöchentlichen Verlosung teil. Das Programm besticht durch eine abwechslungsreiche Mischung aus actionreichen Blockbustern, leisen Dramen und unterhaltsamen Komödien. Wer seine Filme am liebsten in der Originalsprache genießt, bekommt durch die OmU-Vorstellungen (Original mit Untertitel) die Chance dazu.
     

    Das komplette Programm:

    23. April: Heavy Trip
    30. April: Spider Man – A New Universe
    07. Mai: Bohemian Rhapsody [OmU]

    14. Mai: Der Vorname
    21. Mai: Operation: Overlord [OmU]
    22. Mai: Nostalgie-Abend mit Harry Potter
    28. Mai: Die Unglaublichen 1+2
    04. Juni: Glass [OmU]
    11. Juni: Love, Simon
    18. Juni: Aquaman [OmU]
    25. Juni: BlacKkKlansman [OmU]
    02. Juli: A Star is Born
    09. Juli: Bad Times at the El Royale [OmU]
    16. Juli: Johnny English – Man lebt nur dreimal
    23. Juli: The Favourite – Intrigen und Irrsinn [OmU]
     
    Mehr Infos gibt es unter: https://studikino.de/

    Der öffentliche Dienst streikt

    Streikende Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes versammeln sich in Kiel. Foto: Carsten Rehder/dpa
     
    Die Angestellten des öffentlichen Dienstes wollen am 26. Februar in Regensburg  für höhere Gehälter streiken. Auf die Straße gehen werden sie an diesem Tag in ganz Bayern, der Streit um mehr Geld spielt sich bundesweit ab. Es geht um mindestens 200 Euro mehr pro Jahr für die Angestellten des öffentlichen Dienstes, also zum Beispiel nicht-verbeamtete Lehrer, Justizhelfer oder Verwaltungsangestellte. Für Pfleger fordern die Gewerkschaften sogar 500 Euro mehr pro Jahr. Insgesamt sind etwa 3,3 Millionen Menschen betroffen.  Das Ergebnis der Tarifverhandlungen könnte außerdem noch auf rund 2,3 Millionen Beamte und Versorgungsempfänger übertragen werden.
     
    Die Gehälter sind im Tarifvertrag der Länder für den öffentlichen Dienst (TV-L) geregelt. In den laufenden Tarifverhandlungen sind die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes und die Bundesländer bislang noch zu keinem Ergebnis gekommen. Mit bundesweiten Warnstreiks wollen die Gewerkschaften ihre Verhandlungsposition für die letzte Runde am 28. Februar stärken.
     

    AStA fordert mehr Geld für studentische Hilfskräfte

     
    Der Fokus des studentische Sprecherrat der Universität Regensburg (AStA) liegt bei dem Streik auf einem anderen Thema: Er fordert studentische (SHK) und wissenschaftliche Hilfskräfte (WHK) auf, für ihre Aufnahme in den Tarifvertrag zu streiten. „Schließlich leistet das studentische Personal an Unis seit Langem einen unverzichtbaren Beitrag für die wissenschaftliche Infrastruktur“, sagt Matthias Ernst, Referent für Hochschulpolitik des AStA. Bislang werden SHKs und WHKs außertariflich nach Mindestlohn bezahlt, durch eine Eingliederung würden sie neben besserem Stundenlohn auch mehr Urlaub und Weihnachtsgeld erhalten.
     
    Die Universität Regensburg hat Ende letzten Jahres die Verträge von etwa 100 studentischen Hilfskräften auslaufen lassen, nachdem einige eine Bezahlung nach TV-L gefordert hatten.
     
    Die Streikkundgebung beginnt um 9.45 Uhr am Universitätsklinikum in Regensburg.
     
     

    40 Jahre deutsch-französische Freundschaft

    Sie haben bereits eine gemeinsame Tradition. Wenn sich die Zusammenarbeit des Studentenwerks Niederbayern/Oberpfalz und sein Pendant aus Clermont-Ferrand, der Crous Clermont Auverge, zum zehnten Mal jährt, treffen sich französische und deutsche Mitarbeiter und Studierende und feiern die Partnerschaft unter einem Motto. Am 30. Jahrestag in Regensburg war das die Musik. Jetzt, zehn Jahre später, haben die Studentenwerke paar Tage unter dem Motto „Bilder“ miteinander in Clermont-Ferrand verbracht.
     
    Das bedeutet: Ausstellungen besuchen, Kurzfilme ansehen und Ateliers begutachten. Eine Vernissage stand dabei besonders für die deutsch-französische Partnerschaft. Die Fotoausstellung „Begegnung-Recontre“ entstand bei einem Austauschprojekt in Regensburg und Clermont-Ferrand.
     
     
     
    Im Rahmen der Partnerschaft werden seit 1979 Austauschprogramme organisiert, bei denen Studierende und Mitarbeiter der Studentenwerke für ungefähr eine Woche in das jeweils andere Land reisen. Dort setzen sie gemeinsam ein Projekt um – so wie das Fotoprojekt „Begegnung-Recontre“. Das wird auch nach Regensburg kommen. Von Mai bis Mitte Juni wird man sich die Fotos in der Mensa der Universität Regensburg ansehen können.
    • Zur Debatte

    Veranstaltungshinweis: Was ist eigentlich „moderner“ Anti-semitismus?

    Am 22. Januar  findet um 18 Uhr in H5 ein Vortrag und eine anschließende Diskussion mit Lothar Galow-Bergemann unter dem Titel „Ich habe nichts gegen Juden, aber…“ aus der Veranstaltungsreihe „Never again“ statt. Bei diesem Vortrag werden die subtilen Formen des Antisemitsmus aufgezeigt und erläutert wo dieser anfängt.  Die Veranstaltungsreihe steht im Rahmen der bundesweiten Kampagne „Never Again! – Aktionstage gegen autoritäre und faschistische Tendenzen“. Das Ziel der Kampagne ist es, dass auch Studierende gegen autoritäre Denkmuster innerhalb der Gesellschaft vorgehen. So organisieren der Studentische Sprecher(innen)rat der Universität Regensburg und die Bar „Büro“ die morgige und zwei bereits vergangene Veranstaltungen an der Universität Regensburg. Lothar Galow-Bergemann schreibt beispielsweise für Konkret, Jungle World und Emanzipation und Frieden.

    Welche Filme gehören zur Weihnachtszeit? (10/10)

    Die Weihnachtszeit kommt immer näher und bei der Kälte gibt es nichts Besseres als sich in der Wärme Filme an zu schauen. Vielleicht kommt daher auch das Phänomen der „Weihnachtsfilme“. Neben unzähligen Schnulzen und Trash-Streifen gehören dazu auch einige Perlen und deren besonderen Charme können sich natürlich auch wir Werksstudenten bei der MZ nicht entziehen. Deshalb veröffentlichen wir ab heute jeden Tag bis zum 24. Dezember eine Zusammenfassung eines Weihnachtsfilms, den einer von uns sich als Favoriten ausgesucht hat und hoffen damit euch den einen oder anderen schönen Abend bereiten zu können.

    Der Film für heute ist "Schöne Bescherung" ausgewählt von Sebastian Stahl

    In dieser Weihnachtskomödie, geht es um die Festtagswoche der Familie Griswold. Clark, seine Frau Ellen und ihre beiden Kinder Audrey und Rusty bereiten sich auf die hektischen Feiertage mit ihrer verrückten Verwandtschaft vor. Die erste Hürde stellt gleich einmal das besorgen, des überdimensional großen Weihnachtsbaumes dar, da Clark die Säge natürlich vergessen hat. Wieder zuhause angekommen, schmückt Clark das Haus mit zahlreichen Lichterketten, die insgesamt aus 25.000 importierten italienischen Glühbirnen bestehen. Doch auch dieses Unterfangen geht bei den Griswolds natürlich nicht ohne Drama und deutlich erhöhtes Verletzungsrisiko von statten. Deshalb artet die Lichtershow auch ziemlich bald in einen handfesten Streit mit den Nachbarn aus. Nachdem sich die Gemüter wieder beruhigt haben können die Festtage weitergehen. Nur lässt das nächste Chaos nicht lange auf sich warten. Unverhofft und ohne Einladung, taucht plötzlich Clarks Cousin Eddie Johnson mit seiner Familie auf. Sie sind in einem heruntergekommenen Wohnmobil angereist, um das Weihnachtsfest bei den Griswolds zu verbringen. Als ob das nicht schon genug wäre, wird Clark auch noch von seiner Firma eine hohe Weihnachtsgratifikation verweigert, mit der er seiner Familie einen Swimming Pool im Garten bauen wollte. Blöd nur das er hierfür bereits einen hohen Kredit aufgenommen hat. Es wird auf jeden Fall spannend wie das Familien-Chaos endet und ob es für die Griswolds doch noch eine „Schöne Bescherung“ wird.

    „Schöne Bescherung“ ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 1989. Die Regie führte Jeremiah S. Chechik, das Drehbuch schrieb John Hughes. Die Hauptrollen spielen Chevy Chase und Beverly D’Angelo. Durch die jährlichen Fernsehausstrahlungen an Weihnachten, entwickelt der Film und die Familie Griswold, sich auch hier zu Lande zum Kultobjekt.
    „Schöne Bescherung“ ist eine unwiderstehliche Weihnachtskomödie für die ganze Familie. Jeder kennt doch das große Familienzusammentreffen an Weihnachten und die daraus resultierenden Konflikte und Familiendramen. Clark Griswold und seine Familie, gewähren uns einen urkomischen Einblick in den alljährlichen Feiertagswahnsinn. Eine 90 Minütige Belastungsprobe für jeden Lachmuskel.

    Verfügbar auf: Amazon (ausleihen für 2,99 Euro)
    FSK ab 6, 97 Minuten
    Foto: Wiese

    Welche Filme gehören zur Weihnachtszeit? (9/10)

    Die Weihnachtszeit kommt immer näher und bei der Kälte gibt es nichts Besseres als sich in der Wärme Filme an zu schauen. Vielleicht kommt daher auch das Phänomen der „Weihnachtsfilme“. Neben unzähligen Schnulzen und Trash-Streifen gehören dazu auch einige Perlen und deren besonderen Charme können sich natürlich auch wir Werksstudenten bei der MZ nicht entziehen. Deshalb veröffentlichen wir ab heute jeden Tag bis zum 24. Dezember eine Zusammenfassung eines Weihnachtsfilms, den einer von uns sich als Favoriten ausgesucht hat und hoffen damit euch den einen oder anderen schönen Abend bereiten zu können.

    Der Film für heute ist "Die highligen drei Könige" ausgewählt von Benedikt Dietsch

    Gleich schon einmal vorne weg: Ich mag den Film nicht wegen seines Namens. Eher trotz seines Namens, schließlich hat das deutsche Pendant zum Originaltitel („The night before“) so viel Innovationskraft wie der siebte Teil von „Star Wars“. Nein, warum ich den Film mag, hat vor allem einen Grund. Und der heißt Seth Rogan. Ich mag Seth Rogan in „This is the end“, in „Ananas Express“, ich mag ihn auf Instagram und ich würde ihn sogar in einem Youtube-Ratgeber für Beauty&Stlye mögen.
    In „Die highligen drei Könige“ spielt er Isaac, einen angehenden Vater, der den Vorweihnachtsabend (in den USA den 24.12.) traditionsgemäß mit seinen zwei besten Freunden Ethan (Joseph Gordon-Levitt) und Chris (Anthony Mackie) verbringt. Wie das kreative Wortspiel im Filmtitel schon vermuten lässt, verbringen die drei Männer mit den kitschigen Weihnachtspullovern nicht gerade eine stille Nacht; gerade Isaac nimmt so ziemlich alles, was er findet: Alkohol, Marihuana, Kokain, Magic Mushrooms. Seth Rogan kennt diese Rolle inzwischen ja in- und auswendig. Es ist trotzdem äußerst unterhaltsam, ihm dabei zuzusehen, wie er als Isaac im weihnachtlichen Drogenrausch von einer  kniffligen Situation in die nächste schlittert.

    Doch meine Sympathie zu „Die highligen drei Könige“ speist sich nicht allein aus meiner bedingungslosen Liebe zu Seth Rogan: Auch Joseph Gordon-Levitt und Anthony Mackie liefern eine gute Leistung ab und machen „Die highligen drei Könige“ zu einem gelungenen Weihnachtsfilm. Er mag sich dem Thema auf ungewohnte Weise nähern, am Ende zeigt er aber genau das, auf was es an Weihnachten ankommt: Freundschaft, Liebe und ein paar kitschige Weihnachtspullis.

    Verfügbar ab 2,99 Leihe z.B. bei Amazon Prime oder iTunes
    FSK ab 16, 101 Minuten
    Foto: Wiese

    Welche Filme gehören zur Weihnachtszeit? (8/10)

    Die Weihnachtszeit kommt immer näher und bei der Kälte gibt es nichts Besseres als sich in der Wärme Filme an zu schauen. Vielleicht kommt daher auch das Phänomen der „Weihnachtsfilme“. Neben unzähligen Schnulzen und Trash-Streifen gehören dazu auch einige Perlen und deren besonderen Charme können sich natürlich auch wir Werksstudenten bei der MZ nicht entziehen. Deshalb veröffentlichen wir ab heute jeden Tag bis zum 24. Dezember eine Zusammenfassung eines Weihnachtsfilms, den einer von uns sich als Favoriten ausgesucht hat und hoffen damit euch den einen oder anderen schönen Abend bereiten zu können.
     

    Der Film für heute ist "Grinch" ausgewählt von Sabrina Beer

    Jeder kennt es: Das große grüne Etwas, das Weihnachten gestohlen hat. Der Grinch, gespielt von Jim Carrey, wohnt alleine mit seinem Hund Max in einer Berghöhle oberhalb des Dorfes Whoville. Er ist ein zynischer Griesgram und lebt sehr in sich zurückgezogen. Aufgrund schlechter Erfahrungen in seiner Kindheit bringt er Weihnachten nur eines entgegen: Hass. Somit passt es ihm gar nicht, dass die Dorfbewohner Weihnachten über alles lieben und jedes Jahr ein riesiges Drumherum veranstalten. Sein Plan: Die Feierlichkeiten der Bevölkerung zu sabotieren. Entschlossen zerstört er den Christbaum auf dem Dorfplatz, sprengt die Weihnachtsfeier und stiehlt an Heiligabend als Weihnachtsmann verkleidet den Einwohnern die Geschenke unter dem Baum weg. Doch was er auch versucht  -  nichts davon trübt die Vorfreude der Dorfbewohner auf das Fest der Liebe. Sie stellen einen neuen Christbaum auf und feiern das Weihnachtsfest anfangs auch ohne Geschenke. Bei seinen Racheplänen trifft der Grinch auf das kleine Mädchen Cindy-Lou (Taylor Momsen), das von Weihnachten ganz verzaubert ist. Cindy-Lou versucht herauszufinden, warum der Grinch so griesgrämig ist und Weihnachten verhindern möchte. Sie will ihm mit allen Mitteln die Bedeutung des Weihnachtsfestes klar machen. Nach und nach gelingt ihr dies und beim Grinch kehrt der Glaube an das Weihnachtswunder zurück. Gemeinsam mit Cindy-Lou bringt er die Geschenke zurück ins Dorf und feiert mit ihnen ein unvergessliches Weihnachten. 

    Die US-amerikanische Fantasiekomödie von Ron Howard stammt aus dem Jahre 2000 und ihre Handlung basiert auf dem Roman „Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat“ von Theodor Seuss Geisel.  Der Grinch ist ein bekannter Kinder-Weihnachtsfilm und gleichzeitig bis heute ein Klassiker, der in der Vorweihnachtszeit nicht fehlen darf. Die Familienkomödie erzählt die Geschichte eines Miesepeters, der Weihnachten über alles verabscheut, und die eines Mädchens, das in ihm wieder den Weihnachtszauber entfacht. Auf humorvolle Art wird nicht nur den Dorfbewohnern und dem Grinch, sondern auch den Zuschauern verdeutlicht, um was es an Weihnachten wirklich geht: nicht um die Geschenke und den Festakt an sich, sondern darum, den Tag mit seinen Liebsten zu verbringen. So bemerkt auch der Grinch zum Ende des Filmes hin: „Maybe christmas doesn’t come from a store. Maybe christmas … perhaps … means a little bit more!“

    Verfügbar auf: Amazon Prime; Die Neuverfilmung läuft ab dem 29. November 2018 als 3D-Animation im Kino.
    FSK ab 6, 110 Minuten
    Foto: Wiese
     
     

    Welche Filme gehören zur Weihnachtszeit? (7/10)

    Die Weihnachtszeit kommt immer näher und bei der Kälte gibt es nichts Besseres als sich in der Wärme Filme an zu schauen. Vielleicht kommt daher auch das Phänomen der „Weihnachtsfilme“. Neben unzähligen Schnulzen und Trash-Streifen gehören dazu auch einige Perlen und deren besonderen Charme können sich natürlich auch wir Werksstudenten bei der MZ nicht entziehen. Deshalb veröffentlichen wir ab heute jeden Tag bis zum 24. Dezember eine Zusammenfassung eines Weihnachtsfilms, den einer von uns sich als Favoriten ausgesucht hat und hoffen damit euch den einen oder anderen schönen Abend bereiten zu können.
     

    Der Film für heute ist "Tatsächlich Liebe" ausgewählt von Anna Werkowski

    Im vorweihnachtlichen London tritt der neue Premierminister (Hugh Grant) sein Amt an und verliebt sich gleich zu Beginn in ein Mädchen, das ihm den Tee serviert (Martine McCutcheon). Hier trifft es sich gut, dass der neue Premierminister noch nicht verheiratet ist. Doch nicht nur die beiden, sondern auch die Schwester des Premier (Emma Thompson) und acht weitere Menschen aus dem nahen Umfeld haben mit Herzensangelegenheiten in der Vorweihnachtszeit zu tun und genau an Weihnachten kreuzen sich die Wege aller. Denn parallel entwickelten sich unter allen Beteiligten zehn Liebesgeschichten, die sich am 24. Dezember miteinander verbinden. Eheprobleme der Schwester des Premiers, die Beziehung eines Vaters zu seinem Steifsohn und viele weitere Komplikationen treffen dann aufeinander und lassen die Gefühle in der Vorweihnachtszeit ausschlagen.  
     
    „Tatsächlich Liebe“ ist eine romantische Komödie aus dem Jahr 2003 von Regisseur Richard Curtis, welcher auch das Drehbuch für den Film verfasste. Die britische Filmpremiere fand am 16. November 2003 am Leicester Square in London statt. Curtis beschrieb den Film dort als „roaring rampace of romantic“, eine Referenz auf Quentin Tarantions Film „Kill Bill – Volume1“, der etwa zur gleichen Zeit mit obigem Untertitel seinen Weg in die Kinos fand. Obwohl der Film direkt im darauf folgenden Jahr 2004 für zwei Golden Globes nominiert wurde, ging er jedoch leer aus. 
    Gedreht wurde der Film zu größten Teilen in England und Frankreich (Marseille) für rund 45 Millonen Dollar Produktionskosten. Über 247 Millionen Dollar brachte der Film aber ein und noch heute gehört er zu den gern gesehenen und gekauften Weihnachtsfilmen. 

    Verfügbar auf: Amazon Prime, Maxdome ( Mieten für 2,99€), iTunes (Mieten für 3,99€) und weitere
    FSK ab 6, 135 Minuten
    Foto: Wiese

    Welche Filme gehören zur Weihnachtszeit? (6/10)

    Die Weihnachtszeit kommt immer näher und bei der Kälte gibt es nichts Besseres als sich in der Wärme Filme an zu schauen. Vielleicht kommt daher auch das Phänomen der „Weihnachtsfilme“. Neben unzähligen Schnulzen und Trash-Streifen gehören dazu auch einige Perlen und deren besonderen Charme können sich natürlich auch wir Werksstudenten bei der MZ nicht entziehen. Deshalb veröffentlichen wir ab heute jeden Tag bis zum 24. Dezember eine Zusammenfassung eines Weihnachtsfilms, den einer von uns sich als Favoriten ausgesucht hat und hoffen damit euch den einen oder anderen schönen Abend bereiten zu können.

    Der Film für heute ist "Gremlins - Kleine Monster" ausgewählt von Anne Köthke

    Kurz vor Weihnachten in der amerikanischen Kleinstadt Kingston Falls: Der Erfinder Randall Peltzer (Hoyt Axton) findet bei einem Händler in Chinatown ein Weihnachtsgeschenk für seinen Sohn Billy. Es ist ein kleines, haariges und sehr zutrauliches Wesen namens Mogwai (Kantonesisch „Teufel“), das an ein braun-weiß geflecktes Kuscheltier erinnert. Nachdem sich der chinesische Händler weigert, den Mogwai zu verkaufen, erwirbt Peltzer das Tier heimlich von dessen Enkel unter folgenden drei Bedingungen: Der Mogwai darf nicht dem Sonnenlicht ausgesetzt werden, nicht nass werden und niemals nach Mitternacht gefüttert werden. Zuhause schenkt Peltzer das Tier namens „Gizmo“ seinem Sohn Billy (Zach Galligan). Kurz darauf wird Gizmo durch ein Missgeschick nass und fünf weitere kleine, flauschige Mogwais platzen aus ihm heraus. Diese sind aber erheblich boshafter als Gizmo und sorgen durch einen Streich dafür, dass Billy sie nach Mitternacht füttert. Daraufhin verwandeln sich die Mogwais in koboldhafte Gremlins und beginnen die Kleinstadt zu terrorisieren und sich unkontrolliert zu vervielfältigen. Da die Polizei ihm anfänglich nicht glaubt, muss Billy zusammen mit seiner Freundin Kate (Phoebe Cates) und Gizmo die Kleinstadt vor den Gremlins retten.

    „Gremlins“ ist eine US-amerikanische Horrorkomödie aus dem Jahr 1984, die finanziell extrem erfolgreich war. Durch die Aufmachung als Kinderfilm, der in einen Horrorfilm mit vielen Gewaltdarstellungen ausartet, wurde der Film so stark kritisiert, dass nur zwei Monate nach dessen Veröffentlichung das System der Altersfrage für Filme in den USA reformiert wurde. Davon abgesehen lobten Filmkritiker besonders als Parodie gängiger Filmklischees und für den untergründigen schwarzen Humor. Laut Lexikon des Internationalen Films ist der Film „eine boshaft-hintersinnige Horror-Farce über die Ambivalenz des Wunderbaren und die Kehrseite des technischen Fortschritts und der modernen Konsumgesellschaft; ätzend-karikierend, bisweilen auch trivial und krass in den Ausdrucksmitteln, aber insgesamt in ihrer Gesellschaftskritik treffend.“

    Verfügbar auf: zum Ausleihen u.a. auf Amazon (3,99€) und Maxdome (2,99 €)
    FSK ab 16, 106 Min
    Foto: Wiese

    Welche Filme gehören zur Weihnachtszeit? (5/10)

    Die Weihnachtszeit kommt immer näher und bei der Kälte gibt es nichts Besseres als sich in der Wärme Filme an zu schauen. Vielleicht kommt daher auch das Phänomen der „Weihnachtsfilme“. Neben unzähligen Schnulzen und Trash-Streifen gehören dazu auch einige Perlen und deren besonderen Charme können sich natürlich auch wir Werksstudenten bei der MZ nicht entziehen. Deshalb veröffentlichen wir ab heute jeden Tag bis zum 24. Dezember eine Zusammenfassung eines Weihnachtsfilms, den einer von uns sich als Favoriten ausgesucht hat und hoffen damit euch den einen oder anderen schönen Abend bereiten zu können.
     

    Der Film für heute ist "Als Michel das Fest für die Armen gab" ausgewählt von Anna Zimmermann

    Im schwedischen Dorf Lönneberga laufen die Vorbereitungen auf das Weihnachtsfest. Michel Svensson (Jan Ohlsson) heckt zur großen Freude seiner Mutter einmal keine Streiche aus, sondern bringt den Bewohnern des Armenhauses im Dorf als Weihnachtsgeschenk einen Korb voller Lebensmittel. Als Michel später erfährt, dass die Bewohner leer ausgegangen sind, weil die Vorsteherin des Hauses sich den ganzen Korb selbst behalten hat, ärgert er sich. Er beschließt, für die Armen ein Festessen auszurichten. Die Vorsteherin trickst er aus, damit sie von der Einladung für die anderen nichts mitbekommt. Als sie schließlich doch mitbekommt, dass die anderen Armen auf dem Katthulthof speisen, schleicht sie sich zum Hof. Dabei fällt sie in eine Wolfsgrube, die Michel ausgehoben hat. Michel hätte lieber einen Werwolf gefangen, es freut ihn aber, dass er der Vorsteherin damit eine Lehre erteilen kann. 

    Als Michel das Fest für die Armen gab, ist eine Episode der deutsch-schwedischen Serie Michel aus Lönneberga aus den 70er Jahren. Die Handlungen der einzelnen Episoden drehen sich um die Figur Michel Svensson. Der Fünfjährige lebt mit seinen Eltern, seiner Schwester, der Magd Lina und dem Knecht Alfred im schwedischen Dorf Lönneberga auf einem Hof namens Katthult. Dort heckt er immer wieder Streiche aus. Zur Strafe sperren ihn seine Eltern dann immer wieder in einen Holzschuppen, in dem er Holzfiguren schnitzt. Grundlage für die Serie sowie drei Filme waren Kinderbuchgeschichten der schwedischen Schriftstellerin Astrid Lindgren, die in den 60er Jahren veröffentlicht wurden.  
    Mit seinen strohblonden Strubbelhaaren und dem verschmitzten Milchzahn-Grinsen ist Michel aus Lönneberga eine Filmfigur, die man als Zuschauer einfach mögen muss. Sie nimmt Erwachsene mit auf eine kleine Zeitreise in die eigene Kindheit. In eine Zeit, in der das Weihnachtsfest mit all den festlichen Vorbereitungen und Lichtern noch einen besonderen Zauber innehatte, in der im Winter regelmäßig Schnee lag und es jeden Tag etwas Neues zu entdecken gab. Eigentlich als Kinderserie gedacht, sind die Geschichten um Michel aus Lönneberga in der Weihnachtszeit somit sicher auch für viele Erwachsene eine schöne Abwechslung zum üblichen TV-Programm. 

    Verfügbar unter anderem bei Maxdome (1,99 Euro) und iTunes (1,99 Euro)
    FSK ab 0, 23 Minuten (Episode; Staffel 1 Folge 5)
    Foto: Wiese

    Welche Filme gehören zur Weihnachtszeit? (4/10)

    Die Weihnachtszeit kommt immer näher und bei der Kälte gibt es nichts Besseres als sich in der Wärme Filme an zu schauen. Vielleicht kommt daher auch das Phänomen der „Weihnachtsfilme“. Neben unzähligen Schnulzen und Trash-Streifen gehören dazu auch einige Perlen und deren besonderen Charme können sich natürlich auch wir Werksstudenten bei der MZ nicht entziehen. Deshalb veröffentlichen wir ab heute jeden Tag bis zum 24. Dezember eine Zusammenfassung eines Weihnachtsfilms, den einer von uns sich als Favoriten ausgesucht hat und hoffen damit euch den einen oder anderen schönen Abend bereiten zu können.
     

    Der Film für heute ist "Charlie und die Schokoladenfabrik" ausgewählt von Lisa Saur

    Der Held dieser farbenfrohen Geschichte ist der etwa 10-jährige Charlie Bucket. Er lebt mit seiner Familie am Existenzminimum, in einem windschiefen Haus, im Schatten der weltberühmten Schokoladenfabrik von Willy Wonka. 
    Am Anfang des Filmes verkündet Willy Wonka, in seinen Schokoladentafeln weltweit fünf goldene Eintrittskarten verteilt zu haben. Die Kinder, die diese Eintrittskarten finden, dürfen die geheimnisvolle Fabrik einen Tag lang besuchen. Natürlich träumte auch Charlie, wie viele andere Kinder, davon eine Eintrittskarte zu finden. Die ersten vier Karten wurden von Kindern aus reichen Familien gefunden, deren Eltern massenweise Schokoladentafeln von Willy Wonka gekauft hatte. Doch die letzte fand ihren Weg in Charlies Hände, als dieser sich von gefundenen Geld eine Tafel kaufte. 
    Für die Besitzer dieser Tickets beginnt dann die aufregende Reise ins das sonderbare Reich des Willy Wonka. Das Innere der Fabrik entpuppte sich als zuckersüße Märchenwelt und das skurrile Abenteuer mit einem gläsernen Aufzug, singenden Oompa Loompas und unglaublichen Süßigkeiten beginnt. Und am Ende der Reise wartet eine weitere Überraschung: Wer wird das Erbe des großen Willy Wonkas antreten?

    Charlie und die Schokoladenfabrik ist eine Literaturverfilmung von Tim Burton aus dem Jahr 2005 nach dem gleichnamigen Kinderbuch-Klassiker von Roald Dahl. Während das Buch im englisch sprachigen Raum schon Kult war, blieb es bis zu Verfilmung in Deutschland weitgehend unbekannt. 
    Tim Burton entführt dabei in eine farbenfrohe und skurrile Welt die auch musikalisch einiges zu bieten hat. 
    Ein schöner Film für alle Naschkatzen, für Weihnachten und für alle die, die wissen wollen, was ein Oompa Loompa ist.

    Verfügbar auf: zum Ausleihen u.a. Amazon (3,99) und Maxdome (2,99)
    FSK ab 0, 115 Minuten
    Foto: Wiese

    Welche Filme gehören zur Weihnachtszeit? (3/10)

    Die Weihnachtszeit kommt immer näher und bei der Kälte gibt es nichts Besseres als sich in der Wärme Filme an zu schauen. Vielleicht kommt daher auch das Phänomen der „Weihnachtsfilme“. Neben unzähligen Schnulzen und Trash-Streifen gehören dazu auch einige Perlen und deren besonderen Charme können sich natürlich auch wir Werksstudenten bei der MZ nicht entziehen. Deshalb veröffentlichen wir ab heute jeden Tag bis zum 24. Dezember eine Zusammenfassung eines Weihnachtsfilms, den einer von uns sich als Favoriten ausgesucht hat und hoffen damit euch den einen oder anderen schönen Abend bereiten zu können.

    Der Film für heute ist "Kevin - Allein zu Haus" ausgewählt von Jannik Wiese

    Wer hat sich als Kind nicht mal gewünscht die Familie los zu werden? Für Kevin McCallister (Macaulay Culkin) wird dieser Traum wahr, als seine Familie ihn in der Hektik des Weihnachtsurlaubs vergisst und ohne den Sohn nach Paris fliegt. Nun kann Kevin im Fernsehen anschauen, was er will, und die Dinge machen, die er will. Doch schon bald muss er feststellen, dass zwei Ganoven (Joe Pesci/Daniel Stern) es auf das, ihrer Meinung nach, unbewohnte Anwesen abgesehen haben und Kevin bleibt wenig Zeit sein Heim in eine einbruchssichere Festung zu verwandeln. Dafür verwendet er alles, was ihm zur Verfügung steht und verwandelt den Einbruch für die Diebe in einen lebendigen Albtraum aus Fallen und Streichen. Somit sind die Einbrecher längst wieder vertrieben, als die besorgte Familie zuhause ankommt und es zur glücklichen Wiedervereinigung kommt.

    Dieser Film aus dem Jahre 1990 wurde von Regisseur Chris Columbus, der auch für Mrs. Doubtfire und die ersten zwei Harry Potter Teile bekannt ist, mit einem vergleichsweise niedrigen Budget umgesetzt. Darunter leidet der Charme und Witz dieses Klassikers aber auf keinen Fall. Auch wenn der Film zuerst bei den Kritikern versagte und ein schlechtes Startwochenende hatte, bekam der Weihnachtsfilm danach Aufwind und blieb bis Ostern in den Kino-Top-10, heute gilt er allgemein als Must-See in der Weihnachtszeit und als Kultkomödie. Grund dafür sind vor allem zwei Dinge: einerseits überlistet hier ein Kind zwei Erwachsene, etwas mit dem sich viele junge Leute, wenn nicht sogar alle Menschen, identifizieren können und andererseits ist eine der wichtigsten Aussagen des Films, dass trotz aller Wünsche die Familie und deren Beisammensein besonders in den Feiertagen doch das wichtigste und schönste für alle Altersstufen bleibt.

    Verfügbar im Abonnement auf Netflix
    FSK ab 12, 103 Minuten
    Foto: Wiese

    Welche Filme gehören zur Weihnachtszeit? (2/10)

    Die Weihnachtszeit kommt immer näher und bei der Kälte gibt es nichts Besseres als sich in der Wärme Filme an zu schauen. Vielleicht kommt daher auch das Phänomen der „Weihnachtsfilme“. Neben unzähligen Schnulzen und Trash-Streifen gehören dazu auch einige Perlen und deren besonderen Charme können sich natürlich auch wir Werksstudenten bei der MZ nicht entziehen. Deshalb veröffentlichen wir ab heute jeden Tag bis zum 24. Dezember eine Zusammenfassung eines Weihnachtsfilms, den einer von uns sich als Favoriten ausgesucht hat und hoffen damit euch den einen oder anderen schönen Abend bereiten zu können.

    Der Film für heute ist "Ist das Leben nicht schön?" ausgewählt von Dominic Hochholzer

    George Bailey (James Stewart), engagierter und stets freundlicher Bürger der fiktiven Kleinstadt Bedford Falls, verliert ausgerechnet am Weihnachtsabend seinen Lebenswillen. Durch ein Missgeschick seines schussligen Onkels Billy (Thomas Mitchell) steht George vor dem finanziellen Ruin und will sich deswegen das Leben nehmen, indem er von einer Brücke springt. Um diese Tat zu verhindern, erscheint der tollpatschige Engel Clarence (Henry Travers) und zeigt George rückblickend, wie die Geschichte seiner Heimatstadt verlaufen wäre, wenn dieser nie gelebt hätte. In Rückblenden wird ihm bewusst, dass er nicht nur von seiner Frau Mary (Donna Reed) und ihren gemeinsamen Kindern geliebt wird, sondern auch die restliche Stadt durch seine Gutmütigkeit zu einem besseren Ort gemacht hat. Durch die kathartische Erfahrung gewinnt er schließlich seinen Lebenswillen zurück.

    Trotz seines kommerziellen Misserfolgs, konnte „Ist das Leben nicht schön?“ bei der Oscarverleihung 1947 fünf Nominierungen abgreifen. Mittlerweile genießt das Werk Kultstatus und wird von vielen Kritikern sogar als einer der besten Filme aller Zeiten gefeiert. Regisseur Frank Capra war zum damaligen Zeitpunkt ohnehin bereits mit drei Oscars dekoriert und mit seiner typischen Mischung aus Drama und Komödie einer der gefragtesten Männer in Hollywood. Seine Verlagerung zum Herzerwärmendem, zum romantisch Kitschigem ist in „Ist das Leben nicht schön?“ daher der naheliegende Schritt für einen Weihnachtsfilm. Auch wenn sich „Ist das Leben nicht schön?“ durchaus Zeit für einige sozialkritische Untertöne nimmt, präsentiert sich das Werk in erster Linie als unterhaltsame Romantikkomödie, die ihre gutmütige Liebenswürdigkeit nur gelegentlich mit zynischen Untertönen mischt. 
    Zutiefst menschlich ist an Capras Film nicht nur sein sentimental gutmütiger Glaube an das Gute im Menschen, sondern auch seine Botschaft, dass Zusammenhalt und Vertrauen letztlich immer belohnt werden. Das mag naiv anmuten, ist aber genau jener in Zuckerwatte gekleidete Optimismus, den wir Zuschauer in der Vorweihnachtszeit so dringend sehen wollen. Am Ende ist dann sogar Platz für das obligatorische Weihnachtswunder. Die Familie ist glücklich vereint, der böse Kapitalist mit seinen eigenen Waffen geschlagen und der Kunstschnee rieselt weiter behutsam auf die verträumte Kleinstadtkulisse. Allein dafür muss man diesen Film eigentlich schon lieben.

    Aktuell leider nicht online verfügbar, läuft aber bestimmt ein paar Mal im Fernsehen z.B. am 25.12. von 10:50 – 13:18 Uhr auf ServusTV
    FSK ab 6, 125 Minuten
    Foto: Wiese
    • Im Profil

    Welche Filme gehören zur Weihnachtszeit? (1/10)

    Die Weihnachtszeit kommt immer näher und bei der Kälte gibt es nichts Besseres als sich in der Wärme Filme an zu schauen. Vielleicht kommt daher auch das Phänomen der „Weihnachtsfilme“. Neben unzähligen Schnulzen und Trash-Streifen gehören dazu auch einige Perlen und deren besonderen Charme können sich natürlich auch wir Werksstudenten bei der MZ nicht entziehen. Deshalb veröffentlichen wir ab heute jeden Tag bis zum 24. Dezember eine Zusammenfassung eines Weihnachtsfilms, den einer von uns sich als Favoriten ausgesucht hat und hoffen damit euch den einen oder anderen schönen Abend bereiten zu können.
     

    Der Film für heute ist "Nightmare before Christmas" ausgewählt von Felix Gross

    Jack Skellington (im Original gesprochen von Chris Sarandon) ist der Kürbiskönig und das große Vorbild aller Bewohner von Halloween Town. Der jährliche Trott, jedes Jahr mit dem Bürgermeister (im Original gesprochen von Glenn Shadix) das Halloweenfest aufs Neue zu organisieren und  sich schauerliche Überraschungen sowie diabolische Gags aus dem Ärmel zu ziehen, wird ihm jedoch langsam zuwider. Als er zufällig die Tür zur so unbekannt fröhlichen und farbigen Weihnachtswelt findet, kommt ihm die Idee, das so andersartige Weihnachtsfest dieses Jahr selbst auszurichten. Sally (im Original gesprochen von Catherine O’Hara), ein aus Lumpen zusammengenähtes Geschöpf Dr. Finklesteins und heimlich in Jack verliebt, erkennt als einzige, dass das Entführen des Weihnachtsmanns, um selbst als „Nikki-Graus“ (Sandy Claws im engl. Original) in Kostüm und Schlitten zu den Kindern zu fliegen und sie zu bescheren, nicht richtig ist und versucht dementsprechend Jack aufzuhalten.

     „The Nightmare Before Christmas“ (Deutscher Titel:  „Nightmare Before Christmas“) ist ein US-amerikanisches Musikdrama aus dem Jahr 1993, basierend auf einer Geschichte von Tim Burton, unter der Regie von Henry Selik. Das „Puppen-Grusical“ von Touchstone Pictures weist zudem einige Züge des deutschen expressionistischen Films der 1920er Jahre auf und gilt als erster abendfüllender Stop-Motion-Kinofilm. Bezüglich des Stop-Motion-Verfahrens lässt sich an dieser Stelle noch  hinzufügen, dass hierbei modellierte Puppen vor einem starren Hintergrund mit enormem Aufwand millimeterweise bewegt und abfotografiert werden, sodass eine Illusion von Bewegung erzeugt wird.

    Verfügbar auf: Amazon (Mieten: SD 2.99€/HD 3.99€; Kaufen: SD 7.99€/HD 9.99€), Maxdome (Kaufen: SD 7.99€) und bei weiteren Anbietern
    FSK ab 6, 73 Minuten
    Foto: Wiese
    • Zur Debatte

    Die schönen Seiten des Wintersemesters

    Es ist kalt, es wird schnell dunkel und die Zeiten zum draußen Lernen sind vorbei. Doch auch das Studieren im Winter hat seine Vorteile. Sieben Gründe, das Wintersemester zu lieben.
     
    Der Adventsmarkt auf dem Campus Foto: Knobloch

    1. Zwei Wochen Weihnachtsferien

    Die vier Monate Sommersemester werden auf ein Stück durchgezogen. Bis auf ein paar Feiertage und den Wochenenden heißt es: 14 Wochen durchgängiger Uniwahnsinn. Da hingegen hält das Wintersemester ein ganz besonderes Schmankerl bereit: Zwei Wochen Weihnachtsferien! Ausnahmsweise mal wieder wie zu den guten alten Schulzeiten. Nicht zu vergessen sind natürlich die weiteren freien Tage: Allerheiligen und der Dies Academicus (akademischer Feiertag). Wofür jeder Student die unifreie Zeit nutzt, ist ihm überlassen. Der eine, um einmal richtig zu entspannen und das Hirn abzuschalten. Der andere, um die vergangenen Vorlesungen nachzuholen, den schon besprochenen Stoff nachzuarbeiten und schon für die bevorstehenden Prüfungen zusammenzufassen. Tipp an alle Erstis: Die richtige Mischung aus beidem macht’s!
     

    2. Glühwein und Lebkuchen auf dem Campus

    Wenn das Klirren der Bierflaschen in den Vorlesungssälen leiser wird und es nach Glühwein, Lebkuchen, Plätzchen und Orangen riecht, hat sie wieder begonnen: die von vielen geliebte Vorweihnachtszeit. Zu kaufen in den Cafeten  oder an verschiedenen Ständen bereichert der Glühwein so manchen Unialltag – sei es vor, nach oder während der Vorlesung. Der weihnachtliche Duft schlängelt sich durch die Uni, bis sich auch beim letzten Studenten ein wohliges Winterfeeling einstellt.
     

    3. Von der Vorlesung auf den Adventsmarkt

    Ein Weihnachtsmarkt direkt vor der Türe – das bietet die Uni Regensburg jedes Jahr gemeinsam mit der OTH. Die Studierenden können nach einem Unitag oder zwischen den Vorlesungen gemütlich an weihnachtlich dekorierten Buden vorbeischlendern und die Adventsatmosphäre auf sich wirken lassen. Heuer findet der Weihnachtsmarkt vom 4. Bis 7. Dezember, jeweils von 11.30 bis 18.30 Uhr, auf dem Campus in der Nähe des OTH Studierendenhauses statt. Die Hochschulgemeinden KHG (Katholische Hochschulgemeinde) und ESG (Evangelische Studentengemeinde) arbeiten mit vielen studentischen Initiativen zusammen und verkaufen Glühwein, Apfel-Cider, Kinderpunsch, Knackersemmeln, Suppe und frische Waffeln. Der Erlös des Adventmarktes geht in ein soziales Projekt. Als Höhepunkt singen Chöre abends adventliche Lieder. Spätestens dann sollte sich auch beim letzten Weihnachtsmuffel eine klitzekleine Adventsstimmung einstellen.
     

    4. Weihnachtliches Programm an der Uni

    In der Vorweihnachtszeit ist ganz schön was los an der Uni Regensburg! Ab Ende November veranstalten die verschiedenen Fachschaften ihre Weihnachtsfeiern. Das Beste: Man ist auf jeder herzlich Willkommen – nicht nur auf der der eigenen Fachschaft. Das führt dazu, dass man auch Leute aus anderen Studienfächern kennenlernt. Dabei lockern Glühwein und das ein oder andere Schnäpschen die normal eh schon gute Stimmung auf. Auch das Studikino und das Unitheater haben dieses Semester wieder einige Highlights im Programm. Außerdem bietet das Audimax viele weihnachtliche Events an. Mit dabei die Weihnachtsgeschichte nach Charles Dickens. Das Bühnenmärchen mit Musik kommt am 15. Dezember nach Regensburg – mit ihm ein bekannter Klassiker der Adventszeit. Am 4. Und 22. Dezember bringen die Regensburger Domspatzen weihnachtliche Atmosphäre in das Audimax. Das Weihnachtskonzert zählt zu den Highlights. Zusätzlich gastiert die Traumfabrik vom 28. Dezember bis 1. Januar in Regensburg und bringt das Audimax fünf Tage lang zum Staunen. Am 25. Januar findet der traditionelle Winterball der Uni Regensburg statt. Mit  Swing, Standard und Partymusik ist jeder Geschmack vertreten/getroffen. Das Musical „Der kleine Prinz“ erzählt am 2. Februar seine traumhafte Geschichte und eine Woche später tanzt das russische Nationalballett mit „Schwanensee“ über die Audimaxbühne. Alle, die ihr Wintersemester mit Events und Veranstaltungen aufpeppen wollen, sind an der Uni Regensburg genau richtig.
     

    5. Winterliche Angebote in Regensburg

    Die Domstadt hat nicht nur im Sommer ihren Flair, sondern bietet auch in den Wintermonaten einige Besonderheiten. Ein abendlicher Spaziergang durch die weihnachtlich dekorierte, aufgrund von Lichterketten strahlende Altstadt, lässt einen langweiligen Unitag gekonnt ausklingen. Zusätzlich ist Regensburg die perfekte Shoppingstadt für alle Weihnachtsgeschenke. In kleinen und liebevoll gestalteten Läden bekommt man alles, was das Herz der Liebsten begehrt. Bekannt ist die Domstadt auch für ihre bezaubernden Christkindlmärkte. Der Adventsmarkt am Katharinenspital, der Lucrezia-Markt, der Romantische Weihnachtsmarkt auf Schloss Thurn und Taxis und der Christkindlmarkt am Neupfarrplatz locken jährlich Besucher nach Regensburg. Für alle Sportbegeisterten: Packt eure Schlittschuhe und auf in die Donau-Arena! Das Heimstadion der Regensburger Eisbären bietet von Ende September bis Ende März allen die Möglichkeit, ihre Eislaufkünste auf die Probe zu stellen. Ein Highlight ist der Regensburger Weihnachtscircus. Weltklasse Artisten, Magie und Manegenstars aus aller Welt kommen auf den Dultplatz und entführen alle Anwesenden in ein Wintermärchen. Darüber hinaus gibt es in Regensburg viele weitere Möglichkeiten, den Winter unvergesslich zu machen. Wie wär’s beispielsweise mit einer zauberhaften Abendschifffahrt auf der Kristallkönigin?
     

    6. Höhere Lernmotivation

    Kaltes Wetter hat auch seine Vorteile: Man schläft nachts besser, ist dementsprechend am nächsten Tag fitter und sitzt entspannter im fensterlosen Hörsaal, wenn man weiß, dass man gerade eh kein gutes Ausflugswetter verpasst. Außerdem ist es doch viel gemütlicher mit einem warmen Kuschelpulli und einer heißen Kanne Tee im Vorlesungssaal zu verweilen. Dank der Weihnachtsferien haben die Studierenden mehr Zeit, den Stoff für die Prüfungen zu lernen. Zudem führt der im Wintersemester anstehende Jahreswechsel oft zu frischem Wind im bereits laufenden Semester. Denn dank des ein oder anderen Neujahresvorsatzes startet so mancher Student motivierter in die Prüfungsphase.
     

    7. Weihnachtliche Atmosphäre und Lagerfeuerblues

    Mitte November beginnt sie und umhüllt nach und nach die ganze Stadt: die weihnachtliche Atmosphäre. Man merkt es auch an der Uni – irgendwie ist alles ein wenig entspannter und läuft wie von selbst. Dabei geht es nicht nur den Studierenden so, auch der ein oder andere Dozent verwandelt seine Vorlesung in eine Weihnachtsfeier mit Lebkuchen und Kinderpunsch. Um dem Winterblues noch ein wenig nachzuhelfen, kann man sich mit den Kommilitonen zum Lagerfeuerabend verabreden. Bei winterlicher Kälte in einem dicken Mantel eingehüllt am knisternden Feuer zu sitzen, lässt ein wohlig warmes Gefühl aufkommen. Wenn dann auch noch Schnee liegt… Und zu guter Letzt: Im Winter kann man auch super einen ganzen Tag lang im Bett verbringen, so ganz ohne schlechtes Gewissen.
    von Sabrina Beer bearbeitet von Jannik Wiese 11/15/2018 11:39:58 AM

    Tipps fürs WG-Casting 

    Du hast dir die Finger wund getippt beim Mails schreiben, deinen Freundeskreis genervt bis zum Umfallen, alle schwarzen Bretter des Campusgeländes durchforstet und das alles, um ein Zimmer in Regensburg zu finden. Die Mühe hat sich gelohnt, das Einzige, was dich noch von deinem Traum-Zimmer trennt, ist das WG-Casting. Das klingt erstmal nach tausenden Bewerbern und unzumutbaren Aufgaben á la Germanys Next Topmodel. In den meisten Fällen handelt es sich aber nur um einen Rundgang und ein anschließendes Gespräch. Hier findest du Tipps, wie du deine zukünftigen Mitbewohner von dir überzeugst. 
     
    Foto: Felix Kästle/dpa
     
     

    Authentisch ist das neue cool 

    Klar, du bist nervös, aber auch die Jungs und Mädels zeigen ihre Wohnung nicht jeden Tag her. Also ruhig bleiben. Das Wichtigste ist, dass du im Gespräch einfach du selbst bist. Zeig dich von deiner Schokoladenseite, aber steh auch zu deinen Eigenheiten. Die hat jeder und sie machen dich besonders. Außerdem schadet es nicht, die Situation mit Humor zu entspannen. Denk daran, du willst mit diesen Leuten zusammen wohnen, das heißt sie werden ohnehin merken, was für ein Mensch du bist - je früher, desto besser. 
    Und: Wenn sie deinen Lebenslauf hören wollen, hätten sie schon bei der Bewerbung darum gebeten. Lass dich auf die Unterhaltung ein und bete nicht stoisch deine Lebensgeschichte herunter. Damit langweilst du deine Zuhörer und deine Persönlichkeit bringst du ihnen nicht näher. 
     

    Bestechung zieht nicht 

    Wenn du dich auf dem Weg zum Casting machst, verzichte darauf Wein, Pralinen oder ähnliche Aufmerksamkeiten mitzunehmen. Das wird als Bestechungsversuch gewertet und kommt in der Regel nicht gut an. 
    Nach dem ersten Rundgang durch die Wohnung zeigt sich, ob es eine Spülmaschine, einen Thermomix oder einen Pürierstab gibt. Wenn du etwas Nützliches zum WG-Etat beisteuern kannst, ist es nicht falsch das an der richtigen Stelle zu erwähnen. Aber versuch nicht, deine zukünftigen Mitbewohner mit Küchenartikeln oder sonstigem Schnickschnack zu bestechen nach dem Motto: "Wenn ihr mich nehmt, dann kaufe ich das und das." Damit steigerst du deine Chancen, das Zimmer zu bekommen nicht, wenn überhaupt wirkst du wie ein verwöhnter Justus, der das erste Mal ohne seine Eltern unterwegs ist. 
     

    Angeben war schon in der Grundschule unbeliebt 

    Prahlen in jeglicher Form kommt nie gut an. Egal, ob es um deine Fähigkeiten am Glas geht, dein prallgefülltes Bankkonto oder deinen letzten Urlaub: Übertreib es nicht. Sonst wirkst du schnell unsympathisch oder weltfremd - zwei Charakterzüge, die unter Mitbewohnern wenig geschätzt sind. 
     

    Keiner mag Schleimer 

    Am Ende bekommt der Bewerber das Zimmer, der die meisten Sympathie-Punkte sammelt. Das bedeutet aber nicht, dass du allem zustimmen und mit Komplimenten nur so um dich werfen sollst. Hier und da eine kleine Schmeichelei zur Wohnungseinrichtung ist in Ordnung. Pass aber auf, dass du keine Schleimspur hinterlässt, auf der die Anderen ausrutschen, sobald die Wohnungstür hinter dir ins Schloss fällt. 
     

    Fragen, die auf dich zukommen 

    Sich vor dem Casting schon den einen oder anderen Gedanken über das Gespräch zu machen, schadet nicht. Zu einem Jobinterview gehst du immerhin auch nicht völlig unvorbereitet. Es gibt einige Fragen, die bei fast jedem WG-Casting fallen: 
     
    • Was machst du in Regensburg? 
    • Warum suchst du ein Zimmer? 
    • Hast du schon einmal in einer WG gewohnt? 
    • Welche Musik hörst du? 
    • Gehst du gerne feiern? 
    • Kannst du gut kochen? 
    • Welche Hobbies hast du? 
    • Welche Bar (in Regensburg) ist dein Liebling?
     

    Fragen, die du stellen solltest

    Zwangsläufig wirst du hören: "Hast du noch Fragen an uns?" Du solltest dir unbedingt Gedanken darüber machen, was du gerne über deine neuen Mitbewohner wissen möchtest. Erstens hilft es dir, einen Eindruck von der WG zu bekommen, zweitens deutet die Antwort "Nein, ich habe keine Fragen" nicht gerade auf überbordendes Interesse deinerseits hin. 
    Hier ein paar Anregungen, was wichtig sein könnte: 
     
    • Wie hoch sind Kaltmiete, Nebenkosten, Kaution und gegebenenfalls Abschlagszahlung? 
    • Gibt es eine Waschmaschine? 
    • Wie sieht es mit einer Spülmaschine aus? 
    • Wie regelt ihr tägliche Aufgaben? Gibt es einen Putzplan? Habt ihr eine WG-Kasse? 
    • Wie ist es um das WG-Leben bestellt? Handelt es sich um eine Zweck-WG? Welche gemeinsamen Freizeitaktivitäten gibt es? 
    • Wo ist die nächste Einkaufsmöglichkeit/Bushaltestelle? 
    • Wie weit ist es in die Stadt/zur Uni? 
    • Hörsaal

    Das Sportangebot der Uni Regensburg

    Für alle Studenten, die sich nach oder zwischen den Vorlesungen auspowern wollen, bietet die Hochschule ein abwechslungsreiches Sportangebot.
     

    Unterwasserrugby und BWL

    Mittelbayerische ZeitungÜber 70 Angebote bietet das Programm des Hochschulsports. Bei der Schnupperwoche kann man Kurse wie Jonglage ausprobieren.
    • Hörsaal

    Wohnungsnot bei Regensburger Studenten 

    Auch zum Start des neuen Semesters ist der Wohnungsmarkt in Regensburg eng. Viele Erstsemestler sind noch auf der Suche nach einem Schlafplatz.
     

    Schlafplätze für Studenten gesucht

    Mittelbayerische ZeitungViele Studienanfänger in Regensburg haben noch keine Wohnung oder kein WG-Zimmer. Nun ist die Hilfe der Bürger gefragt.

    Vorsätze zum Semesterstart und ihr Verfallsdatum 

    Der eine hat sie aufgeschrieben, der andere hat sie nur im Geiste notiert: Ziele für das kommende Semester. Es gibt Vorsätze, die auf fast jeder Liste stehen. Hand aufs Herz: Die wenigsten verfolgen sie ehrgeizig. Wie sich unsere ehrenhaften und lobenswerten Versprechungen an die nächsten Monate tatsächlich entwickeln werden:  
    Foto: Sebastian Gollnow/dpa
     
     
    Dieses Semester besuche ich jede Vorlesung. 
    Eine Woche nach Semesterstart: Dieses Semester gehe ich mindestens zu drei von vier Vorlesungen pro Woche. 
    Zwei Wochen nach Semesterstart: Dieses Semester besuche ich die Vorlesungen öfter als letztes Semester. 
    Drei Wochen nach Semesterstart: Die Klausur bestehe ich auch, wenn ich nicht zur Vorlesung gehe. 
     
    Dieses Semester trinke ich weniger Kaffee. 
    Eine Woche nach Semesterstart: Wenn ich zuhause einen Kaffee trinke, kaufe ich mir in der Uni keinen Kaffee. 
    Zwei Wochen nach Semesterstart: Ich hole mir nicht nach jeder Vorlesung einen Kaffee. 
    Drei Wochen nach Semesterstart: Die Ausgaben für Kaffee dürfen am Tag keine zehn Euro übersteigen. 
     
    Dieses Semester übertrage ich alle meine Notizen direkt nach der Uni damit ich am Ende nichts mehr zusammenfassen muss. 
    Eine Woche nach Semesterstart: Heute in der Vorlesung war es nicht viel, das kann ich morgen nachholen. 
    Zwei Wochen nach Semesterbeginn: Ich war den ganzen Tag in der Uni, da habe ich jetzt keine Lust mich an den Laptop zu setzen. Das kann ich am Wochenende machen.
    Drei Wochen nach Semesterstart: In der Klausurenphase muss ich das eh alles lernen. Meine Zusammenfassung kann ich genauso gut dann machen. Merkt man sich ja auch viel besser, wenn man es aufschreibt. 
     
    Dieses Semester bin ich immer pünktlich an der Uni. 
    Eine Woche nach Semesterstart: Der Bus ist abnormal voll, nächste Woche nehme ich einen späteren. ein, zwei Minuten nach Vorlesungsbeginn zählen definitiv als pünktlich. 
    Zwei Wochen nach Semesterstart: Was sind schon zehn Minuten Verspätung? Das gehört doch zum guten Ton. 
    Drei Wochen nach Semesterbeginn: Was 15 Minuten verschlafen? Da lohnt es sich wohl nicht mehr zur Uni zu fahren. 
     
    Dieses Semester trinke ich nicht so viel Alkohol. 
    Eine Woche nach Semesterstart; außer bei Semester-Opening-Partys mit Freunden
    Zwei Wochen nach Semesterstart: außer bei Partys mit Freunden 
    Drei Wochen nach Semesterstart: außer mit Freunden 
     
    Dieses Semester gehe ich jede Woche zum Uni Sport. 
    Eine Woche nach Semesterstart: Ich hab mir noch gar keinen Sportausweis zugelegt - alle zwei Wochen ist auch okay. 
    Zwei Wochen nach Semesterstart: Yoga zu machen und dabei einen Radius von fünf Zentimetern für den Sonnengruß zu haben, macht richtig viel Spaß. 
    Drei Wochen nach Semesterstart: Es ist kalt. Der Bus fährt nicht direkt zur Sporthalle. Das heißt ich müsste an der Uni aussteigen und dort un der Kälte auf den Bus warten. Vielleicht ist es morgen - oder nächstes Semester - wärmer. 
     
    Dieses Semester fange ich früher an. 
    Eine Woche nach Semesterstart: Mitte des Semesters fange ich an mich vorzubereiten. 
    Mitte des Semesters: Jetzt ist es noch viel zu früh um zu lernen. 
    Klausurenphase: Mit der Hausarbeit fange ich dann aber früher an. 
     
    Dieses Semester melde ich mich rechtzeitig zu den Prüfungen an. 
    Eine Woche nach Semesterstart: Anmelden kann man sich erst Mitte des Semesters. 
    Mitte des Semesters: Heute nach der Uni melde ich mich bei FlexNow an. 
    Kurz vor der Klausurenphase: Wann sind die Sprechzeiten im Sekretariat???

    WG-Typen, die jeder kennt 

    In Wohnheimen, Ein-Zimmer-Apartments und Wohngemeinschaften lebt die Spezies "Studierende". Müsste man diesen Typus näher definieren, würde man feststellen, dass er nachtaktiv ist. Einerseits, weil zu dieser Zeit das meiste Bier fließt. Andererseits aufgrund von lernbedingten Nachtschichten aus Prokrastinationsgründen. Weitere Rückschlüsse auf die Charaktereigenschaften der sporadischen Campuswandler lässt die Untersuchung der Behausung zu. Dabei kristallisieren sich diverse Verhaltensmuster heraus.
     
    Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa
     

    Der Ordnungsfanatiker

    Den Topf nach dem Kochen eingeweicht und nicht sofort abgespült? Oder gar die Aufgabe im Putzplan um einen Tag nach hinten verschoben? Damit ist der Zorn des Ordnungsfanatikers mit Sicherheit geweckt. Leider kann dem ausgeprägten Sauberkeitsfimmel nicht viel gegengesteuert werden. Außer sich zu bemühen, den inneren Schweinehund im Zaum zu halten und brav alles Nötige aufzuräumen. 
     

    Der Herr der Teller 

    Im Küchenschrank wartet nichts als gähnende Leere. Kein tiefer Teller, keine Schüssel, noch nicht mal eine Tasse ist da. Grund dafür ist nicht, dass bei der letzten WG-Party ein kleptomanisch veranlagter Gast die atemberaubenden IKEA-Artikel geklaut hat. Nein, der Übeltäter sitzt im Zimmer nebenan. Dort hortet er - als handle es sich um Bellatrix Lestranges Schätze aus ihrem Hochsicherheitsverließ bei Gringotts - Gläser und Gabeln. Auf der Fensterbank türmen sich Müslischalen, unter dem Bett stehen Teller mit Krümeln vom Frühstück und am Rande des Schreibtisches wackelt sogar der auf ewig verschollene Maßkrug. Gerade im ausgehungerten Zustand geht die Sachlichkeit schnell flöten. Trotzdem ist es besser, die Wut herunterzuschlucken und später ordentlich darüber zu reden. Wenn alle Lösungsstrategien scheitern, kann es helfen nicht nur Lebensmittel, sondern auch Geschirr in getrennten Fächern zu verwahren. 
     

    Der "Mach-Ich-Morgen"-Typ 

    "Ach, stimmt, du bekommst noch den GEZ-Beitrag von mir", "Ich hab schon wieder nicht dran gedacht, einen Dauerauftrag für die Stromkosten einzurichten" und "Oh, den Müll hab ich vergessen" - der Mitbewohner, der scheinbar sein Kurzzeitgedächtnis für ein Nudelsieb eingetauscht hat, ist allseits bekannt. Am liebsten würde man schreien: "Du wohnst nicht mehr bei Mama - Kümmere dich doch mal um deine Sachen!" Tieeeef durchatmen. Denn so sehr es nerven mag, die dement anmutenden Wohnungsgenossen meinen es nicht böse. Vermutlich sind sie des ständigen Vergessens ähnlich müde wie ihr. Deshalb nicht zickig reagieren, sondern lieber eine Erinnerung mehr schreiben. 
     

    Das Partytier 

    Vier Uhr morgens: Nach einem nervenaufreibenden Kampf gegen Netflix ist der Fernseher endlich aus. Dunkelheit und Stille erfüllen das kleine WG-Zimmer, langsam stellt sich ein dämmriger Zustand ein, der Tiefschlaf naht. Krachend fällt die Tür ins Schloss, ein lautes Stolpern, Schuhe, die in die Ecke gepfeffert werden: Der feierwütige Mitbewohner kehrt nach einer durchzechten Nacht zurück. Aber damit nicht genug, ganz nach dem Motto: Ein Partytier kommt selten allein, sind alle Nachtschwärmer zu einer ausgelassenen After-Hour in der Gemeinschaftsküche eingeladen worden. Es gibt jetzt zwei Möglichkeiten: Entweder aufstehen und sich zu den verlorenen Seelen setzen oder versuchen, die Geräuschkulisse auszublenden und hoffen, dass niemand auf der Suche nach Alkoholresten ins eigene Zimmer torkelt. 

     

    Der Moralapostel 

    Sei es das Essen auf dem eigenen Teller, das gekaufte Waschmittel, das zurückliegende Wochenende: Der Moralapostel hat immer etwas zu kritisieren. Dabei gibt es verschiedene Ausprägungen und Orientierungen. Besonders bekannt ist die Gattung der missionierenden Veganer: Hauptsächlich greifen sie das Essverhalten an. Je nachdem wie groß der Bezug zur Umwelt ist, erreicht der vegane Moralapostel auch andere Lebensbereiche. Eine Predigt zum fehlenden Biozertifikat der Zahnpasta ist vorprogrammiert. Daneben gibt es den Sportler. Er prangert bevorzugt mangelnde sportliche Motivation an und lässt keine Möglichkeit ungenutzt, seine Mitbewohner über Protein- und Kohlenhydratgehalt ihres Kühlschrankinhaltes zu informieren. Die selbsternannten Experten trifft man in jeder Lebenssituation an. Es hilft, daran zu denken, dass man von ihnen tatsächlich noch etwas lernen kann. Anderseits können interessante Diskussionen entstehen, wenn man die Ansichten des Moralapostels hinterfragt oder gar anzweifelt. 
     

    Die Mama/ der Papa 

    Spülmaschine kaputt, Kühlschrank defekt, Dienstag um zehn Uhr kommen die Handwerker, um den Zählerstand abzulesen - aber die ganze WG ist ausgeflogen. Uni, Arbeit, Heimatbesuch, wer kümmert sich jetzt? Na klar, die WG-Mama beziehungsweise der WG-Papa. Diese spezielle Rolle übernimmt meist derjenige, der am längsten in der Wohnung lebt, über ein ausgeprägtes Organisationstalent verfügt oder einen nicht zu unterschätzenden Helferkomplex mit sich herumschleppt. Egal, was ist: Jede WG ist dankbar für die Mama/ den Papa. jederzeit haben sie ein offenes Ohr, egal, ob es sich um ein kleines Problemchen oder ein ausgewachsenes Drama handelt. An dieser Stelle ein riesengroßes Danke an alle WG-Mamas- und Papas! 

    Wer suchet, der findet - Tipps für den Regensburger Wohnungsmarkt 

    Leichter gesagt als getan: Die Wohnungs- und Zimmersuche in Regensburg gestaltet sich von Jahr zu Jahr schwieriger. Jedes Semester strömen mehr Studenten in die Stadt, gerade zu Anfang des Wintersemesters ist die Suche nach einem Dach über dem Kopf eine wahre Tortur. Erstmal: Ruhig bleiben und nicht in Panik verfallen. In Regensburg gibt es viele verschiedene Möglichkeiten unterzukommen. Einerseits kannst du dir eine eigene Wohnung oder ein WG-Zimmer suchen, andererseits gibt es viele Wohnheime und Studenten-Apartments. Hier zeigen wir dir, welche Optionen du hast. 
     
    Foto: Felix Kästle/dpa
     

    Wohnheime 

    In Regensburg gibt es etwa 20 Wohnheime. Circa die Hälfte davon sind Wohnheime des Studentenwerks Niederbayern/Oberpfalz (STWNO), die anderen sind private Wohnheime, die öffentlich gefördert werden. 
     
    Wohnheime des Studentenwerks 
    Insgesamt gibt es zehn Wohnheime deren Zimmer das Studentenwerk vergibt. In manchen Apartments hast du sowohl einen eigene Küche, als auch ein Bad, andere sind mit einer Gemeinschaftsküche ausgestattet und einige sind in WGs aus zwei bis vier Zimmern eingeteilt. Dementsprechend variieren die Mietpreise zwischen 160 und 450 Euro. 
    Für ein Wohnheimzimmer des Studentenwerks kannst du dich nur bewerben, wenn du an einer Uni oder Hochschule in Regensburg und Umgebung eingeschrieben bist. Damit jeder Studierende eine Chance auf ein Zimmer hat, ist die Wohndauer begrenzt auf sechs Semester. 
    Du bewirbst dich mit einer Online-Bewerbung über das Studentenwerk. Dafür füllst du ein Formular aus, trägst deine persönlichen Daten ein und gibst Informationen über dein Studium an. Wichtig ist, dass du bestimmte Dokumente auf der Plattform hochlädst, zum Beispiel deine Zulassungsbescheinigung. Du kannst dich jederzeit bewerben, eine Bewerbungsfrist gibt es nicht. 
    Mehr Infos findest du hier.
     
    Private Wohnheime 
    Jedes der öffentlich geförderten Wohnheime besitzt eine eigene Verwaltung. Für eine Bewerbung um ein Zimmer wendest du dich direkt an die jeweiligen Ansprechpartner vor Ort. 
    Hier findest du eine Liste der privaten Wohnheime mit Kontaktdaten. 
     
    Für beide Wohnheime gilt: Die Anzahl der Plätze ist begrenzt, es schadet also nicht zusätzlich Augen und Ohren offen zu halten. 
    Ausländische Studierende bewerben sich für Wohnheimzimmer beim International Office. Hier findet ihr mehr dazu. 
     

    Wohnungen und WG-Zimmer

    Wenn du nicht der Wohnheim-Typ bist, kannst du in eine eigene Wohnung oder ein WG-Zimmer ziehen. Wir haben Insider-Tipps für die Suche gesammelt.
     
    Facebook  
    Auf Facebook findet man von Freunden bis zu seltsamen Tier-Videos so ziemlich alles, was das Herz begehrt. Auch bei der Wohnungssuche hilft das Netzwerk. In diesen Gruppen findet ihr heraus, welche Wohnungen frei werden oder wo es an Mitbewohnern fehlt 
    Andere hilfreiche Internetadressen 
    Außer Facebook gibt es online mehrere Möglichkeiten, deine Suche zu vereinfachen. Ein kurzer Überblick: 
     
    WG-gesucht 
    Nicht gerade geheim, aber trotzdem effektiv: Auf der Website wg-gesucht.de findet ihr freie WG-Zimmer und Wohnungen. 
     
    Mittelbayerische Zeitung 
    Außerdem lohnt es sich die Immobilien-Angebote der Mittelbayerischen Zeitung zu durchstöbern. Hier findet ihr die aktuellsten Inserate. 
     
    Zimmerbörse
    Eine weitere Anlaufstelle ist die Zimmerbörse des Studentenwerks. Dort stellen Studierende Wohnungs- und Zimmerangebote online. Außerdem kannst du posten, dass du dich nach einer neuen Bleibe umsiehst. 
     
    Wohnen für Hilfe 
    Das soziale Projekt "Wohnen für Hilfe" erklärt sich fast von selbst. Menschen, die im Alltag eingeschränkt sind, sei es durch eine Behinderung, Alter oder Ähnliches, bieten hier Wohnraum im Gegenzug für Hilfeleistungen an. Weitere Infos dazu findest du hier
     
    Schwarzes Brett & Co. 
    Neben der Suche über soziale Netzwerke und internetbasierte Suchmaschinen, birgt auch die analoge Welt Angebote. 
    Sowohl in Uni-Toiletten, als auch an zahlreichen Schwarzen Bretter in den verschiedenen Cafèten, Fakultäten, und überhaupt auf dem ganzen Hochschulgelände findest du verschiedene Aushänge von Studenten, die Nach- oder Zwischenmieter suchen. 
    Außerdem kannst du dich bei Fragen und Problemen jederzeit an das Studentenwerk wenden. 
    • Kugelsicher

    Zehn Tipps, für einen stressfreien Start in das neue Semester.

    Für viele Studenten bedeuten die Semesterferien zweierlei: Zum einen neu gewonnene Freiheit,  zum anderen aber auch anstehende Prüfungen, Blockkurse und Hausarbeiten. Doch wie die Semesterferien auch verbracht wurden, das kommende Semester rückt näher und bringt immer wieder neue Herausforderungen mit sich – egal ob die Nerven noch angespannt sind oder studentische Aufgaben völlig verdrängt wurden.  Die Devise: Vorbereitung ist, egal wie die vorlesungsfreie Zeit verlaufen ist, die halbe Miete und hilft, nicht schon zu Beginn die Nerven erneut zu verlieren. Wer diese zehn Tipps beherzigt, kann sich sicher sein, dass der Start in das neue Semester gar nicht so schlimm wird, wie gedacht!
     
    Foto: Armin Weigel/dpa
     
    1. Stelle deinen Schlafrhythmus um.
     
    Aufstehen wann man möchte, ist in der Vorlesungszeit meist nicht möglich. Seminare und Vorlesungen beginnen oft schon um 8 Uhr. Um auch zu dieser Zeit aufnahmefähig für wichtige Themen zu sein, und um nicht völlig übermüdet die letzte Sitzreihe des Vorlesungssaales zu hüten, gilt es, bereits vor dem ersten Studientag, den Schlafrhythmus wieder auf „Semester“  zu lenken. Es empfiehlt sich also, die ein oder andere Party vor Vorlesungsbeginn auszulassen und sich auf einen geregelten Tag-Nacht-Rhythmus einstellen. Und auch wenn am Anfang das Gefühl plagt, Highlights des studentischen Nachtlebens zu versäumen, ist daran zu denken, dass die ersten „Semester-Opening“ Partys sowieso nicht lange auf sich warten lassen.
     
    2. Schaue dir die Busfahrpläne genau an.
     
    Die Frage, „Wie komme ich am schnellsten und günstigsten die Uni“ werden die meisten Studenten schnell und einvernehmlich beantworten – mit dem Bus! Dieser kann nämlich Dank des studentischen Semestertickets nahezu immer kostenfrei genutzt werden. Doch auch Busfahren kann eine Herausforderung sein. Nämlich dann, wenn die verschiedenen Busfahrpläne wegen Baustellen oder sonstigen Highlights des Stadtverkehrs wieder einmal geändert wurden. Hier empfiehlt es sich also, bereits vor der ersten Busfahrt in das neue Semester, den aktuellen Fahrplan anzuschauen, und sich die richtige Busverbindung herauszusuchen. Denn nichts kann ärgerlicher sein, wie auf einen Bus zu warten, der nicht kommt, oder an einem Ort, so weit weg von der Uni zu landen, dass zu Fuß laufen schneller gegangen wäre.
     
    3. Checke deinen Stundenplan.
     
    Der bereits in den Semesterferien mühevoll geplante Stundenplan steht. Alles scheint perfekt und die erste Vorlesungswoche kann losgehen. Doch auch ein scheinbar fertiger Stundenplan, kann die einen oder anderen Tücken beinhalten. Nichts kann stressiger sein, als den richtigen Raum im unterirdischen Tunnelsystem der Universität, in dem die Veranstaltung stattfindet nicht zu finden, was oftmals vor allem dann eine Herausforderung ist, wenn dieser sich in einem anderen Fachbereich befindet. Auch im Nachhinein festzustellen, dass der beste Kurs des Semesters auf einen anderen Tag verlegt wurde, und man umsonst an die Uni gekommen ist, kostet Nerven.  Um solche Ärgernisse zu vermeiden, empfiehlt es sich, den Stundenplan vor Semesterbeginn noch einmal zu checken und zu prüfen, ob die Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen noch aktuell und vollständig sind.
     
    4. Informiere dich über die Modulordnung.
     
    Dass die Modulordnung der einzelnen Studiengänge jeweils eine Wissenschaft für sich ist, würden die meisten Studenten vermutlich bejahen. Denn sobald eine Veranstaltung besucht wurde, deren Modul nicht passt, kann diese nicht an der gewünschten Position und manchmal sogar gar nicht in das Studium eingebracht werden. Um sich also gleich zu Beginn des Semesters sicher sein zu können, keine Veranstaltung umsonst zu besuchen, sollte vor Beginn der Veranstaltung noch einmal überprüft werden, ob sich diese wirklich für das geplante Modul einbringen lässt.
     
    5. Organisiere dir wichtige Lektüren.
     
    Das Lesen von verschiedenen Lektüren gehört zum Studium dazu. Doch manchmal ist es gar nicht so einfach, sich alle relevanten Bücher zu beschaffen. Die von der Bibliothek zum Ausleihen zur Verfügung gestellten Exemplare sind vergriffen, und die Anschaffung für viele Studenten eine Belastung des finanziellen Budgets für das anstehende Semester. Doch wer rechtzeitig dran ist, kann auch hier unnötige Kosten und Nervenstrapazen vermeiden. Für die jeweilige Veranstaltung wichtige Werke lassen sich bereits vorab online oder über den Dozenten erfahren. Leiht man diese dann schon vor Veranstaltungsbeginn aus, sind in der Regel auch noch genügend Exemplare der Bibliothek verfügbar. Und auch eine Anschaffung kann zu diesem Zeitpunkt kostengünstiger sein. Auf verschiedenen Online-Seiten findet man die Bücher oftmals gebraucht in gutem Zustand und für deutlich weniger Geld. Solche Schnäppchen sind vor Semesterstart noch einfacher zu bekommen, da dann noch nicht jeder auf der Suche nach den Lektüren ist.  
     
    6. Engagiere dich.
     
    Neben den verschiedenen Uni-Kursen gibt es an der Universität noch so viel mehr. Tolle Sportangebote, verschiedene Projekte wie die Uni-Zeitung oder das Orchester, Lerngruppen und vieles mehr, bei dem man sich engagieren kann, warten. Oftmals ist hier jedoch eine Anmeldung bereits zu Beginn des Semesters nötig. Wer sich also zusätzlich einbringen möchte, Lust hat, Erfahrungen zu sammeln und neue Leute kennen lernen möchte, sollte sich hierzu bereits zu Beginn des kommenden Semesters informieren.
     
    7. Verwalte dein Semester-Budget.
     
    Ein Semester kann durchaus teuer sein. Wer also für das kommende Semester bereits weiß, welchen finanziellen Betrag er zur Verfügung hat, um alles zu stemmen, sollte auch hier rechtzeitig planen.  Welche Bücher müssen bezahlt werden, kommen Kosten für mögliche Exkursionen auf mich zu, was kostet das Essen in der Mensa? Um am Ende nicht in einen finanziellen Engpass zu geraten und um vielleicht gegen Ende des Semesters noch den ein oder anderen Euro für ein paar Tage Urlaub über zu haben, ist Planung auch hier die Devise, um dem Kontostand am Ende des Semesters nicht mit Schrecken begegnen zu müssen.
     
    8. Plane deine Prüfungsphase.
     
    Dass das Pensum an Prüfungen von Semester zu Semester variieren kann, ist normal. Dennoch kann es auch hier von Vorteil sein, bereits zu Beginn des Semesters zu checken, welche Prüfungen anstehen und in welchem Seminar eine Hausarbeit geschrieben oder ein Referat gehalten werden muss. So lässt sich nämlich gleich zu Beginn des Semesters feststellen, ob das Pensum am Ende des Semesters zu stemmen ist, ob man die eine oder andere Vorlesung vielleicht auslassen sollte oder ob man ruhig noch ein Seminar mehr besuchen kann, da noch Luft ist. Wer hier gut plant, vermeidet unnötige Prüfungsberge oder Leerläufe.
     
    9. Checke deine Büromaterialien.
     
    Auch leere Kugelschreiberminen, ein Notizblock ohne freie Seite, oder ein nicht mehr funktionierender Textmarker können Nerven kosten. Vor allem dann, wenn auch der Kommilitone am Tisch nebenan nicht aushelfen kann und man sich so wichtige Informationen nicht notieren kann. Um dieses  Ärgernis zu vermeiden, sollten alle wichtigen Materialien schon vor Beginn der ersten Veranstaltung im neuen Semester einmal gecheckt werden.
     
    10. Bleibe trotz allem entspannt
     
    Da trotz der besten Planung manchmal Dinge auf einen zukommen, die durchaus Nerven kosten können, sollte man dennoch immer entspannt bleiben. Denn auch an der Universität gibt es nahezu kein Problem, das sich nicht lösen lässt. Für alle wichtigen Anliegen und auftretenden Probleme gibt es Ansprechpartner. Von der Studienberatung, bis zur Studienfinanzierung, sowie Ansprechpartner bei Fragen zu Auslandssemestern und vielem mehr. Infos können hier natürlich auch schon vor Semesterbeginn eingeholt werden. Die Öffnungszeiten der einzelnen Beratungsstellen lassen sich einfach auf der jeweiligen Universitäts-Homepage finden.
    • Hörsaal

    Studikino: Das Programm für das Wintersemester steht fest

    Zeitgleich mit dem Beginn des neuen Semesters öffnet auch das Studikino wieder seine Pforten und zeigt jeden Dienstag einen aktuellen Film. Wir zeigen Euch das Programm für das kommende Semester.

    Foto: Nicolas Armer/dpa
     
    Was ist das Studikino?
    Seit 2009 finden sich filmbegeisterte Studierende jeden Dienstag in der Uni ein, um einen aktuellen Film in gemütlicher Atmosphäre zu schauen. Dieses Semester findet der wöchentliche Filmabend im H16 (WiWi-Gebäude) statt, Vorstellungsbeginn ist wie gewohnt 20:00 Uhr. Für einen studentenfreundlichen Preis von 1,50€ kann man nicht nur den jeweiligen Film genießen, sondern nimmt zudem an einer wöchentlichen Verlosung teil. 
     
    Das komplette Programm:
    16. Oktober: Black Panther [OmU]
    23. Oktober: Shape of Water - Das Flüstern des Wassers 
    30. Oktober: Lady Bird [OmU]
    06. November: Avengers: Infinity War [OmU]
    13. November: Die Verlegerin 
    19. November: Vorwärtsdrang - Elf Sportler, sieben Stories, ein Gedanke: Wir wollen weiter. 
    20. November: The Big Sick 
    27. November: Tomb Raider [OmU]
    04. Dezember: Call Me by Your Name 
    11. Dezember: Ready Player One 
    18. Dezember: Wunder
    08. Januar: Deadpool 2 [OmU]
    15. Januar: I, Tonya [OmU]
    22. Januar: Mamma Mia! Here We Go Again [OmU]
    29. Januar: Ein Sack voll Murmeln 
    05. Februar: Arthur & Claire
    • Im Profil

    Berühmte Absolventen der Uni Regensburg

    Im Laufe der Jahrzehnte haben unzählige Studierende die Regensburger Universität besucht und ihr Studium dort abgeschlossen. Daraus entsprangen mal mehr und mal weniger typische Karrieren. Wir werfen einen Blick auf die bekanntesten Absolventen.
    • Kugelsicher

    Bib-Öffnungszeiten in der vorlesungsfreien Zeit

    Das Sommersemester ist vorüber und die Semesterferien haben bereits begonnen. Mit ihnen allerdings auch die Zeit der Hausarbeiten. Wann und wie lange die Lesesäle in der Haupturlaubszeit geöffnet haben, könnt Ihr hier nachlesen!
    Foto: Archiv/Knobloch
     
    Allgemeiner Lesesaal:
    Montag - Freitag: 08:00 - 18:00 Uhr
    Samstag: 09:00 - 13:00 Uhr
    Handschriftenlesesaal:
    Montag - Freitag: 08:00 - 11:30 Uhr und 13:30 - 16:00 Uhr
    Infozentrum:
    Montag - Donnerstag: 09:00 - 18:00 Uhr
    Freitag: 09:00 - 17:00 Uhr
    Samstag: 09:00 - 13:00 Uhr
    Recht I und Wirtschaft:
    Montag - Freitag: 08:00 - 24:00 Uhr
    Samstag - Sonntag: 08:00 - 22:00 Uhr
    Recht II:
    Montag - Samstag: 08:00 - 22:00 Uhr
    Sonntag: 08:00 - 20:00 Uhr
    Philosophicum I und II:
    Montag - Freitag: 08:00 - 20:00 Uhr
    Samstag: 09:00 - 18:00 Uhr
    Physik, Mathematik, Sport:
    Montag - Freitag: 08:00 - 17:00 Uhr
    Biologie/Vorklinik:
    Montag - Freitag: 08:00 - 20:00 Uhr
    Chemie/Pharmazie:
    Montag - Freitag: 08:00 - 20:00 Uhr
    Medizin:
    Montag - Freitag: 08:00 - 20:00 Uhr
    Samstag: 09:00 - 13:00 Uhr
     
    Die Ausleihtheke und die Lehrbuchsammlung haben wie gewohnt geöffnet, schließen allerdings von 12:30 bis 13:30 Uhr. Dafür gibt es die Möglichkeit, die Bücher auch im Info-Zentrum der Zentralbibliothek zurückzugeben. Am 15. August bleibt die Bibliothek wegen des Feiertages geschlossen.
    • Mach's selber

    Chancen auf ein Praktikum verbessern

    Ihr habt noch keine oder wenig praktische Erfahrung? Da gestaltet es sich oft schwieriger als gedacht, ein Praktikum zu finden. Ein Praktikum ist im Studium teilweise Pflicht. Vielleicht wollt Ihr aber auch freiwillig Erfahrungen neben dem Studium sammeln, um Eure Berufschancen zu verbessern. Diese Tipps sollen Euch den Weg erleichtern: 

    Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
     

    1.    Netzwerken
    Vor der Bewerbung geht es erst einmal darum, den richtigen Platz zu finden. Schließlich will keiner in einer Firma landen, die ihn nicht interessiert, oder ein Praktikant sein, der nur Kaffee kocht. Versucht doch erst einmal, Freunde, Bekannte oder Familienmitglieder nach Praktika zu fragen. Vielleicht wissen sie ja etwas von einer neuen Stelle, die zu Eurem Profil passt. Aber auch Netzwerke wie Xing, LinkedIn und andere können weiterhelfen. Ihr könnt auch über Eure Suche posten und warten, ob sich jemand meldet.  


    2.    Praktikumsbörsen durchforsten
    Falls das Netzwerken sich wenig erfolgreich gestaltet, schaut doch mal bei meinpraktikum.de oder praktikum.info vorbei. Dort findet Ihr eine Übersicht über verschiedene Praktikumsanbieter in Deutschland. Hilfreich können auch Unicum oder Stepstone sein. Uni-Seiten bieten oft ebenfalls eine Praktikumsbörse an. Die verschiedenen Studiengänge der Uni Regensburg haben zum Beispiel teilweise eine.  


    3.    Nicht übers Ziel hinaus 
    Falls Ihr noch am Anfang steht und keine oder geringe Erfahrungen habt, solltet Ihr erst mal kleinere Unternehmen in Betracht ziehen. Auch in kleinen und mittelständischen Unternehmen oder Start-ups kann man tolle Erfahrungen sammeln. 


    4.    Initiative ergreifen
    Wenn Ihr Stellen findet, die euch gut gefallen, dann ergreift die Initiative und bewerbt Euch. Dabei solltet Ihr Euch besonders mit dem Unternehmen und der Stellenausschreibung auseinander setzen. Seid bei mehreren Bewerbungen vorsichtig und geht genau auf die Ausschreibung ein. Und wenn möglich sucht den persönlichen Kontakt mit den passenden Ansprechpartnern. So etwas kommt immer gut an. 


    5.    Ansprechender Lebenslauf
    Erster Schritt bei der Bewerbung ist der Lebenslauf. Der ist euer Aushängeschild. Versucht, das Layout ansprechend zu gestalten und gebt einen schnellen Überblick über eure Erfahrungen: im tabellarischen Format und am besten etwa eine Seite lang. Ein Bestandteil ist die (schulische) Ausbildung, sowie Berufserfahrungen oder praktische Erfahrungen. Aber auch falls Ihr noch nirgends beruflich tätig wart, gibt es Möglichkeiten, das aufzubessern. Wart Ihr schon im Ausland? Ein Auslandssemester oder Ähnliches macht sich gut im Lebenslauf. Auch ehrenamtliche Tätigkeiten oder sonstiges außeruniversitäres Engagement können wichtig sein, um zu zeigen, dass ihr engagiert seid. Mit EDV- und Fremdsprachenkenntnissen könnt Ihr ebenfalls punkten. 


    6.    Qualifikation, Soft Skills, Motivation
    Wenn Ihr noch nicht so viel Berufserfahrung gesammelt habt, dann greift im Anschreiben auf Schul- oder Studienerfahrung zurück. Vielleicht habt Ihr ja schon mal ein Studienprojekt gemacht bei dem ihr etwas Wichtiges gelernt habt? Auch über so etwas könnt Ihr schreiben. Neben Qualifikationen könnt Ihr im Anschreiben auf Soft Skills eingehen. Ihr spielt eine Teamsportart? Dann ist das ein Beleg für Teamfähigkeit. Falls Ihr damit nicht weiterkommt, könnt ihr ebenso auf eure  Motivation für das Praktikum besonders eingehen. 


    Und nach ein bisschen Mühe und Aufwand steht Eure Bewerbung fürs Praktikum. Manchmal braucht es ein paar mehr Anläufe bis sich ein Praktikumsplatz findet. Aber irgendwann klappt es bestimmt! 
     

    Die witzigsten Klo-Kritzeleien 

    Wir haben die Uni-Toiletten nach den besten Sprüchen durchforstet. Die Bildergalerie zeigt die Diamanten unter den Schmierereien: Lustige Sprüche, künstlerische Zeichnungen und geistige Ergüsse der Extraklasse. In diesem Sinne: Vermolst!
     
    Ihr habt einen witzigen Spruch oder eine Kritzelei gefunden? Sendet eure Favoriten an kugelschreiber@mittelbayerische.de!
     
     
    • Hörsaal

    TF Medien-Studio fördert Kreativität

    Egal ob ein Geburtstagsvideo für die beste Freundin oder ein Film über ein wissenschaftliches Uniprojekt – das TF Medien-Studio bietet allen Studierenden der Uni Regensburg, Deggendorf, Landshut und Passau theoretische und praktische Unterstützung in Sachen Video und Ton.
    Foto: Stefan Koran
     
    Die Universität Regensburg ermöglicht den Studierenden neben Forschung und Lehre auch kreative Entfaltung. In Kooperation mit dem Studentenwerk Niederbayern/Oberpfalz (STWNO) bietet sie ein TF Medien-Studio an, um die Studenten und Studentinnen bei Projekten zu unterstützen und ihnen die Möglichkeit zu geben, eigene Ideen zu entwickeln und umzusetzen. Hierbei befinden sich die Medien Ton und Film im Mittelpunkt. Das Equipment des Medienstudios besteht aus Kameras, Stativen, einem Licht- und Tonset, einem Greenscreen und einem Schnittraum. Damit können Studierende ihre eigenen Film- und Tonprojekte umsetzen, ob privat oder für die Uni.
    Das Medienstudio befindet sich im Studentenhaus in Zimmer 1.39. Die Equipment-Tabelle zeigt den vorhandenen und ausleihbaren Bestand. Die Hauptgeräte, wie Kamera oder Audiorecorder, gibt es automatisch im Set mit dem nötigen Zubehör, dieses ist auch schon im Preis inbegriffen. Speichermedien, Akkus und Standardobjektive  gehören beispielsweise zur Kameraausgabe, sind aber auch einzeln in der Tabelle aufgeführt und können somit auch ohne Kamera ausgeliehen werden.

    Die Ausleihe

    Foto: Stefan Koran
     
    Für die Ausleihe sollte man sich zuerst die Equipment-Liste durchsehen. Anschließend vereinbart man einen Besprechungstermin mit dem Betreuer des TF Medienstudios Constantin Weber über eine E-Mail an weber.c@stwno.de. Dann wird gemeinsam das Equipment besichtigt und über das bevorstehende Projekt gesprochen. Weber gibt Tipps, was das ausgesuchte Equipment abdeckt und welche zusätzlichen technischen Gegenstände noch für das Projekt nützlich wären. Danach bekommen die Studierenden ein Kautionsformular, mit dem sie im Mensa-Card-Büro des STWNO die Kaution von 100 Euro hinterlegen können. Am Ausleihtag wird das Equipment für das abgestempelte Kautionsformular ausgegeben. Terminanfragen können immer gestellt werden, Besprechungen finden individuell von Montag bis Freitag statt.

    Der Videoschnittplatz

    Foto: Stefan Koran
     
    Zusätzlich haben die Studierenden die Möglichkeit, einen Schnittraum zu nutzen. Dort befindet sich ein iMac Pro mit den Programmen Final Cut Pro X, Motion, Premiere CC, After Effects, DaVinci Resolve und einem farbechten Monitor. Er befindet sich in den Räumlichkeiten des TF Medienstudios und steht allen Studierenden der Hochschulen Regensburg, Deggendorf, Landshut und Passau und den Mitarbeitern der Universität Regensburg offen. Nach einer Einführung in den Arbeitsplatz kann man einen Schlüssel für den Schnittraum ausleihen und diesen auch abends oder am Wochenende benutzen. Bei der Ausleihe des Schlüssels muss ebenfalls eine Kaution in Höhe von 100 Euro hinterlegt werden. Die Gebühren für die Nutzung betragen fünf Euro pro Tag. Außerdem kann man mit Weber einen Termin für Feedback, zur Unterstützung und bei Fragen vereinbaren.

    Workshop-Angebote

    Um die Themen zu vertiefen, werden Workshops in den Themengebieten Drehbuchschreiben, Kameraführung, Filmmontage und –vertonung angeboten. Außerdem verwenden universitäre Lehrveranstaltungen der Uni Regensburg  das Medienstudio, um Hausarbeiten filmisch umsetzen zu können. Beispielsweise präsentiert ein Praxisseminar aus der Angewandten Chemie somit seine Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit.
    „Das Angebot des TF Medienstudios wird ausgesprochen gut von den Studierenden und Mitarbeitern angenommen“, sagt Weber. 2017 haben 641 Studierende dort Unterstützung für ihre Projekte bekommen. Das Kameraequipment und der Schnittraum wurden von 346 Studenten an 310 Tagen genutzt. Die Workshops kämen auch immer gut an, sagt Weber.
    von Sabrina Beer bearbeitet von Benedikt Dietsch 7/9/2018 12:23:53 PM
    • Kugelsicher

    Sechs Cafeteria-Typen die jeder kennt

    Kaffee, Snacks, Eis, gute Gespräche und gestresste Kommilitonen – das alles findet man an den wohl beliebtesten Orten der Regensburger Studenten – den Cafeterien. Doch  dass nicht jeder Cafeteria-Fan gleich tickt, ist schnell klar – spätestens dann, wenn man zum ersten Mal für längere Zeit in der Warteschlange an der Kasse festhängt und es Teil des studentischen Alltags geworden ist, den täglichen Kampf um die letzten Semmeln und Brezen auf sich zu nehmen oder es dazu gehört, die Cafeteria voller Enttäuschung zu verlassen, wenn der Kaffeeautomat kaputt ist und die morgendliche Koffein-Dosis deshalb ausbleiben muss. Um dem durchaus liebenswerten aber auch chaotischen Cafeteria-Alltag einmal mehr mit einem Schmunzeln begegnen zu können, haben wir die typischen  „Cafeteria-Typen“, die jedem Studenten während seiner Laufbahn einmal begegnen, zusammengefasst.
    Foto: Christin Klose/dpa
     

    1 Der Drängler

    Ob Frühstück, Mittag- oder Abendsnack und egal, was die Cafeteria an diesem Tag zu bieten hat – er muss es haben, und das am besten immer als Erster. Die Ellenbogen werden ausgefahren und einmal mehr wird klar, dass es sich lohnen muss, für das Cafeterien-Angebot zu kämpfen. Der Drängler – an ihm ist wirklich kein Vorbeikommen, außer man nimmt es in Kauf, den frischen Kaffee möglicherweise nicht im Becher zu behalten. Hier gilt, am besten einfach durchschnaufen und das Ganze mit Humor zu nehmen,  denn jeder, der die Cafeterien-Vorzüge schon länger genießt, weiß, dass selbst der Drängler nicht alles zuerst haben kann, denn so ein Mensa-Karten Guthaben hat (vermutlich) kein Student.
     

    2 Der Cafeterien-Siedler

    In der Stadt, im Kino oder auf Partys ist er nie anzutreffen: der Cafeterien-Siedler. Aber in seiner (Stamm-)Cafeteria sieht man ihn den ganzen Tag. Ob der Cafeterien-Siedler auch Vorlesungen oder Seminare besucht, ist unklar, denn wie sonst würde er es schaffen, wirklich immer da zu sein? Egal an welchem Wochentag und zu welcher Uhrzeit, auf ihn ist Verlass und vermutlich rechnet auch er schon fest damit, den Tag nicht alleine an seinem Lieblingsplatz zu verbringen. Doch was er nach dem Cafeteria-Tag macht, fragt man ihn am besten nie, denn so ein Uni-Tag kann ganz schön anstrengend sein.
     

    3 Der Kaffeejunki

    Wenn es gilt, in Erfahrung zu bringen, was die Cafeterien alles an Essbarem im Angebot haben, ist er wohl nicht der richtige Ansprechpartner - denn für was außer Kaffee braucht man schon eine Cafeteria? Aber auf eine Nachricht ob er Lust hätte, „nur mal schnell einen Kaffee zu trinken“, reagiert er sofort begeistert und auch auf die Frage, welche Cafeteria an der Universität oder OTH den besten Kaffee brüht und welcher Automat welchen Kaffee zubereitet, hat er prompt die Antwort parat. Neben einem Coffee-to-go-Becher hat er meist nur Block und Stift dabei, denn eine  Hand muss für den Kaffee ja immer frei sein.
     

    4 Der Entscheidungsverweigerer

    Kuchen, eine Brezel oder doch lieber nur Schokolade – Entscheidungen fällen war wohl noch nie seine Stärke, denn sonst würd er nicht bei jedem Cafeteria-Besuch eine gefühlte Stunde damit verbringen, zu überlegen, was er möchte, um das Gewählte dann kurz vor Erreichen der Kasse nochmals in etwas anderes umzutauschen: der Entscheidungsverweigerer. Aber das Angebot ist ja auch groß, oder? Die meisten Studenten werden hier aber bestätigen, dass man es auch ohne ständiges Umtauschen schafft, sich durch das Cafeteria-Sortiment zu testen. Auch hier gilt: Humor ist die Devise. Denn während der Entscheidungsverweigerer viel zu lange damit beschäftigt ist, zu überlegen, was er überhaupt möchte, genießen wir schon die erste Leckerei und meist gibt es in der Kassenschlange zum Glück ja noch die „Überholspur“.
     

    5 Der Cafeten-Schmarotzer

    Dass das Aufladen der Mensa-Karte nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen und schönsten Erlebnissen des studentischen Alltags gehört, ist klar. Aber ein wenig Rest-Guthaben für einen Kaffee oder Schokoriegel ist ja zum Glück meist noch abrufbar - außer beim Cafeten-Schmarotzer. Egal wann und in welcher Cafeteria er anzutreffen ist – Guthaben hat er nie und das bleibt auch meist nicht lange geheim, denn spätestens wenn er an der Kasse verzweifelte Blicke in den Raum wirft, um ein bekanntes Gesicht zu erspähen, das mit Guthaben aushelfen kann, wird schnell klar, um welchen Cafeterien-Typ es sich handelt. Hier bleibt nur abzuwarten, welcher Kommilitone ihm am Ende des Studiums als erster eine Rechnung für ausstehende Cafeterien-Schulden zukommen lässt.
     

    6 Der Alles-oder-Nichts-Typ

    Dass so ein ganzer Uni-Tag hungrig macht lässt sich vermutlich einstimmig bestätigen und dass das Angebot der Cafeterien ziemlich verlockend ist, ebenso. Das zeigt sich vor allem dann, wenn sich das halbe Sortiment der Cafeteria wieder auf den Tabletts der Alles-oder-Nichts-Typen befindet. Steht man in der Kassenschlange hinter ihm, bekommt man zu spüren, dass ein Durchdringen so schnell nicht möglich ist.  Jede der vielen Auslagen bietet nämlich etwas anderes, an dem es der Alles-oder-Nichts-Typ nicht vorbeischafft sondern stoppt und sich genüsslich etwas herausnimmt. Was man sonst nur von Fastfood-Ketten kennt, wird auch hier Realität, denn vollgestapelte Tabletts und Papierberge finden sich auch bei diesem Cafeterien-Typen. Doch auch hier gilt es, entspannt zu bleiben, denn irgendwann muss auch dieser Cafeterien-Typ einmal genug haben, oder?
     
     
     
     
     
     
     
    • Mach's selber

    Lernen trotz Sommerhitze

    Sommer, Sonne und 30 Grad: Alles schön und gut, aber bitte nicht beim Lernen. Wir haben die besten Tipps gesammelt, wie ihr die Klausurenphase bei Höchsttemperaturen übersteht.

     

    Foto: Daniel Naupold/dpa
     
     
    Prüfungsphase - Schwitzen, Schwitzen, Schwitzen: Nicht nur, weil die Zeit drängt, sondern, weil die Sommerhitze uns trotz Klausuren nicht verschonen wird. Die Luft in der Uni Bib wird noch unerträglicher. Entspannt im Schatten unter einem Baum lernen, klingt bei gefühlten 45 Grad wenig verlockend. Und die WG-Küche war noch nie bekannt dafür, ein Ort der Ruhe und Besinnlichkeit zu sein. Damit ihr euch diesen Sommer trotzdem auf das Lernen konzentrieren könnt, haben wir ein paar nützliche Tipps gesammelt.
     
    Der frühe Vogel
    Unter Studierenden gibt es mehr als nur einen Morgenmuffel. Aber im Sommer lohnt es sich, früher aufzustehen. Morgens ist die Temperatur niedriger, deshalb ist die Konzentration höher. Alternativ eignen sich die Abende und Nächte als Lernzeit. Bekanntlich ist es mittags am wärmsten, daher ist es gut, ein Päuschen einzulegen.
    Damit sich das Zimmer nicht innerhalb von Minuten in eine finnische Sauna verwandelt, am besten in den Morgenstunden stoßlüften. Tagsüber die Fenster geschlossen sowie abgedunkelt halten.
     
    Von wegen Coffee first
    Beim Lernen schnellt der Kaffeekonsum in besorgniserregende Höhen. Eine Extraportion Kaffee bringt Körper und Geist in Schwung. Obwohl der Energiekick nur kurz anhält, wird durch das Koffein der Kreislauf angeregt. Das und die Tatsache, dass es sich um heiße Flüßigkeit handelt, bringt den Körper zum Schwitzen, wodurch kostbare Flüssigkeit verloren geht. Daher das Kaffeetrinken lieber reduzieren, auch, wenn es schwer fällt.
     
    Einen kühlen Kopf bewahren
    Regelmäßig Hände, Schläfen und Nacken mit kühlem Wasser zu befeuchten, sorgt zuhause oder in der Uni für Abkühlung. Auch über die Füße kann die Temperatur im Körper gesenkt werden. Ein kühles Fußbad oder eine mit kaltem Wasser gefüllte Wärmflasche unter den Fußsohlen bewirken Wunder.
    Erfrischende Körpersprays sind angesagt und das zu Recht. Das Verdunsten des Wassers wirkt ähnlich wie Schwitzen und kühlt die Haut ab. Körpersprays sind in Drogerien erhältlich. Selbermachen ist aber auch kein Problem. Ein Fläschchen mit Zerstäuber reicht, einfaches Leitungswasser, gekühlten Pfefferminztee oder andere kreative Kreationen einfüllen und los.
     
    Foto: Salome Kegler/dpa
     
    Zeit für etwas Abstand
    Dass Pausen zwischen den diversen Verzweiflungsgraden innerhalb des Lernprozesses helfen, ist keine neuartige Entdeckung. Gerade im Sommer sind sie wichtig. Kurz Verschnaufen steigert nicht nur die Konzentration, sondern schützt vor wärmebedingten Kreislaufzusammenbrüchen. Die willkommene Lernunterbrechung in der prallen Sonne zu verbringen, ist dementsprechend eher kontraproduktiv.
     
    Trinken ohne Ende
    Gerade im Sommer ist viel (alkoholfreies) Trinken nötig. Dabei spielt Abkühlung ein kleinere Rolle. Vor allem steuern Getränke dem Flüssigkeitsverlust entgegen. Es scheint zwar paradox, trotzdem gilt: nichts Kaltes trinken. Eisgekühltes gibt dem Körper das Signal, dass zusätzlich Wärme produziert werden muss. Ebenso wenig helfen heiße Getränke. Sie regen stoßartiges Schwitzen an und Flüssigkeit geht verloren.
    Empfehlenswert sind Wasser, Mineralwasser und Saftschorlen, bestenfalls lauwarm. Zur Abkühlung eignet sich warmer Tee. In kleinen Schlucken konsumiert, regt er ein kontinuierliches, schwaches Schwitzen des Körpers an, was Erfrischung bringt.
     
    Bloß nicht heiß und fettig
    Die wenigsten sehnen sich bei der aktuellen Wetterlage nach Schweinebraten mit Knödeln. Das ist intuitiv richtig. Üppige und fettige Gerichte belasten den Kreislauf. Leichte Speisen mit viel Gemüse bieten sich an. Daneben entlastet Obst den Organismus und stabilisiert Wasser- und Mineralienhaushalt. Fünf bis sechs kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt, machen die Verdauung weniger anstrengend. Außerdem heißt das: mehr Lernpausen!
     
     
     
     
     
    • Kugelsicher

    Digital Humanties – Der neue Master geht in die zweite Runde

    Seit vergangenem Wintersemester bietet die Uni Regensburg einen neuen Masterstudiengang an: Digital Humanities. Was sich hinter der Fachrichtung verbirgt und ob sie möglicherweise genau das richtige für Dich ist, erfährst du im Artikel.

    Foto: Oliver Berg/dpa
     
    Was sind Digital Humanities überhaupt?
    Digital Humanities ist ein derzeit viel gebrauchter Begriff, welcher die Verwendung von Informationstechnologie und digitalen Arbeitstechniken in den Geisteswissenschaften umfasst. Die Fachrichtung thematisiert die Anwendung von computergestützten Verfahren und die systematische Verwendung von digitalen Ressourcen in den Geistes- und Kulturwissenschaften sowie die Reflexion über deren Anwendung. Es handelt sich um ein interdisziplinär ausgerichtetes Fach, dessen Vertreter sowohl durch eine traditionelle Ausbildung in den Geistes- und Kulturwissenschaften ausgewiesen sind, als auch durch ihre Vertrautheit mit einer Reihe von einschlägigen Konzepten, Verfahren und Standards der Informatik.
     
    Hintergrund
    Im Rahmen eines Konsortialprojekts der Universität Regensburg, der LMU München und der FAU Erlangen-Nürnberg entstehen an allen drei Standorten Studieninhalte im Fachbereich Digital Humanities. Der Standort Regensburg ist dabei der einzige, an dem ein vollständiger Masterstudiengang eingeführt wurde. Das Projekt wird vom Bayerischen Kultusministerium durch das Innovationsprogramm "Digitaler Campus Bayern" mit insgesamt 3,6 Mio. Euro gefördert.
     
    Für wen ist der Studiengang geeignet?
    Der Master ist nicht-konsekutiv angelegt und richtet sich damit gezielt an Quereinsteiger. Grundsätzlich bietet er sich für alle Geisteswissenschaftler an, die Interesse daran haben ihr Profil im Bereich digitaler Methoden und algorithmisch-analytischer Verfahren zu stärken und dadurch zusätzlich ihre Medienkompetenz zu erweitern. Programmier- und Statistikkenntnisse über Abitur-Niveau werden dabei nicht benötigt. Grundvoraussetzung ist ein abgeschlossenes Bachelor- oder Lehramtsstudium mit geisteswissenschaftlicher Fächerkombination.
     
    Studieninhalte
    Der Master Digital Humanities teilt sich grundsätzlich in ein Lehr- und ein Projektjahr. Das Lehrjahr beinhaltet die Vermittlung von Grundlagen und Methoden der Digital Humanities, die dann im Rahmen des Projektjahres von den Studierenden in konkreten Forschungs- und Entwicklungszusammenhängen angewandt werden. Den Abschluss des Projektjahres bildet die Masterarbeit. Genauere Informationen können auf der Homepage des Lehrstuhls eingesehen werden
     
    Wie läuft die Bewerbung ab?
    Das Masterstudium kann immer zum Wintersemester begonnen werden, wobei die Bewerbung zum 1. Juli eingereicht werden muss. Neben einer Abschlussnote von 2,5 oder besser, wird auch ein Nachweis über mindestens 140 Leistungspunkte in einer geschichts-, kultur-, sprach-, literatur-, musik-, religions-, kunst- oder gesellschaftswissenschaftlichen Fachrichtung benötigt. Die Abschlussnote des Bachelorstudiums wird zu 50% mit der Darlegung einer Forschungsfrage aus dem Gebiet der Digital Humanities verrechnet. Diese Arbeit sollte 3000-4000 Zeichen ohne Literaturangaben und Leerzeichen umfassen. In der Darstellung ist insbesondere Bezug auf Forschungsliteratur im Bereich der Digital Humanities zu nehmen. Dabei wird empfohlen auf eigene Studienerfahrungen aufzubauen und weitergehend zu überlegen, inwiefern es dabei zu Situationen kam, in denen eine computergestützte Vorgehensweise förderlich gewesen wäre.
     
    Bei weiteren Fragen hilft die Studienberatung der Fachrichtung unter Digital-Humanities.Studienberatung@ur.de
     

    Jahninselfest 2018

    Das Jahninselfest steht vor der Tür (29.-.30.06) und Euch erwartet ein tolles Programm mit regionalen, nationalen sowie internationalen Bands.
    Foto: Michael Vogl
     
    Programm:
    Freitag, 29. Juni
    Bands:
    17:00 Uhr: Zahnlos in Seattle
    (Punk, Regensburg)
    18:00 Uhr: OAT
    (Hardcore/Stoner/Punk, Leipzig)
     
    19:15 Uhr: I Salute
    (Indie/Hip-Hop/Noise, Berlin & Leipzig)
     
    20:30 Uhr: Los Fastidios
    (Streetpunk, Verona)
     
    Kleinkunstbühne:
    17:30 Uhr: Offene Bühne
     
    18:45 Uhr: Recht auf Faulheit
    (Theater)
     
    20:00 Uhr: Eva Kate
    (Musik mit Loopstation)
     
     
     
    Samstag, 30. Juni
    Bands:
     
    15:00 Uhr: Roman S
    (Ramones-Blasmusik, Regensburg)
     
    (Stoner/Noise/Fuzz, Rötz)
     
    17:00 Uhr: Kolossus Däächt
    (Garage-Punk, Bayrischer Wald)
     
    18:00 Uhr: You
    (Grunge-Pop, London)
     
    19:15 Uhr: Illegale Farben
    (NDW/Post-Punk, Köln)
     
    20:30 Uhr: Ratttengold
    (Punkrock, Hamburg)
     
    Kleinkunstbühne:
    15:30 Uhr: Klein- und Großgemüse
    (Performance)
     
    17:30 Uhr: Recht auf Faulheit
    (Theater)
     
    18:45 Uhr: Klein- und Großgemüse
    (Performance)
     
    20:00 Uhr: Josie Malegria
    (Singer-Songwriter)
     
    21:45 Uhr: Vier Bälle im Durchschnitt
    (Feuershow)
     
    Foto: Michael Vogl
     
    Ganztägiges Rahmenprogramm:
    Spielbus:
    Der Spielbus ist ein LKW voller Spielgeräte mit einem Spielbusteam. Beim Spielbus gibt es Bewegungsspiele, Bastelangebote, Fallschirmspiele und vieles mehr. Dieses Angebot ist immer kostenlos, freiwillig und offen für alle Kinder von 6-14 Jahren.
    Aerotrim:
    Fühle dich wie ein Astronaut und bewege dich um alle 3 Achsen
     
    Kinderschminken: 
    Betreuer verzaubern dein Kind in ein Fabelwesen.
     
    Kleinkunstbühne:
    Open Stage und Kunstdarbietungen für Jung und Alt
     
     
    Eintrittspreise:
    Freitag: 10 €
    Samstag: 14 €
    Freitag + Samstag: 20 €
     
    Vergünstigungen:
    Early-Bird: 2 €
    Unter 12 Jahren: frei
    Über 80 Jahre: frei
    • Kugelsicher

    Hochschulwahlen 2018: Die neue studentische Vertretung der Uni Regensburg

    Foto: Fredrik von Erichsen/dpa
     
    19.529 wahlberechtigte Studierende wurden letzte Woche zu den  jährlich stattfindenden Hochschulwahlen aufgerufen. Dabei wurde über die Studierendenvertreterinnen und -vertreter für den Senat, die Fakultätsräte und den studentischen Konvent abgestimmt. 2461 Studierende machten von ihrem Wahlrecht Gebrauch, das nach Abzug der ungültigen Stimmzettel eine Wahlbeteiligung von 12,60 Prozent ergab. Folgende Bewerber wurden als Vertreter in den Senat gewählt:
     
    Bunte Liste (2 Sitze)
    Matthias Ernst                             788 Stimmen
    Lisa-Marie Hase                          734 Stimmen
    LAF/Jusos (1 Sitz)
    Jana-Lucya Jakobi                      427 Stimmen
    RCDS Regensburg (1 Sitz)
    Ludwig Alfons Paul Lagleder     512 Stimmen
    Die Partei und die Liberale Hochschulgruppe Regensburg (LHG) haben keinen Sitz erhalten
     
    Die Amtszeit der neugewählten Vertreterinnen und Vertreter beginnt am 1. Oktober 2018 und endet ein Jahr darauf am 30. September.
     
    von Dominic Hochholzer bearbeitet von Anna Parschan 6/18/2018 9:43:30 AM
    • Hörsaal

    Christian Wulff zu Gast an der Uni Regensburg

    Prof. Jürgen Jerger (links) und Uni-Präsident Prof. Udo Hebel (rechts) mit Bundespräsident a. D. Christian Wulff Foto: Sperb
     
    Der ehemalige Bundespräsident hielt am Mittwoch einen Vortrag an der Uni über die Herausforderungen für Deutschland. Seine Meinung zur Islam-Debatte ist klar: "Der Islam gehört zu Deutschland." Hier geht es zum ausführlichen Artikel über den Vortrag.
     
     

    Digitale Hilfe für Studierende

    Mittelbayerische ZeitungDas Studentenwerk bietet persönliche Beratung nun auch im Netz an. Der Grund dafür liegt in Pfarrkirchen.
    von Benedikt Dietsch bearbeitet von Anna-Leandra Fischer 6/13/2018 11:26:27 AM

    Ankündigung: zweiter Sitzstreik gegen die Kürzung der Bibliotheksöffnungszeiten  

    Archiv/ Knoblauch
     

    Um was geht es? Seit 1. Juni sind die Öffnungszeiten der Lesesäle an der Uni Regensburg insgesamt um 45 Stunden pro Woche von der Bibliotheksleitung gekürzt worden. Studierende wollen nun den zweiten Sitzstreik antreten.

     
    Wann? 11. Juni, ab 19:30 Uhr
     
    Wo? Treffpunk im Foyer der Zentralbibliothek
     
    Wie? Die Studierenden gehen grüppchenweise ab 19:30 Uhr in den Allgemeinen Lesesaal im ersten Stock der Zentralbibliothek. Dort werden sie auch nach 20 Uhr sitzen bleiben und erzwingen somit eine längere Öffnungszeit. Ab 20:30 Uhr gibt es einen Workshop zum Thema Bologna-Prozess vom Vorstandsmitglied des freien Zusammenschluss von Student*innenschaften Nathalie Schäfer.
    • Kugelsicher

    Vor Stuttgart und Hannover

    Laut dem Center for World University Rankings ist die Universität Regensburg unter den besten 330 Universitäten der Welt. Im Deutschland landet sie auf Platz 27. Gemessen an ihrer Größe ist das ein Erfolg.
     
    Man möchte es kaum glauben: Innerhalb der kalten Beton-Fassade schlummert eine Universität, die es in sich hat. Foto: picture alliance /Armin Weigel/dpa
     
     
    Im World University Ranking ist die Universität Regensburg auf Platz 327 gelandet. Das größte Universitätsranking weltweit umfasst rund 18.000 Universitäten. Die ersten drei Plätze belegen die renommierten Universitäten aus den USA: Die Havard University ist im Ranking ganz oben, dicht gefolgt von der Stanford University und dem Massachusetts Institute of Technology (MIT). Die Konkurrenten aus Großbritannien belegen Platz vier (Cambridge) und fünf (Oxford). 
     
    Heidelberg belegt in Deutschland den ersten Platz
     
    Unter den deutschen Bildungsstätten schnitt die Universität Heidelberg am besten ab, sie steht auf Platz 46 im internationalen Vergleich. Knapp dahinter auf Platz 48 steht die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München: Sie ist die zweitbeste deutsche Universität im Ranking. Regensburg ist im nationalen Vergleich auf Platz 27 von 54. 
     
    Damit steht sie vor der Universität Stuttgart (Platz 28) und der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (37), die beide sogar noch etwas größer sind als ihr Regensburger Pendant.
     
    Ein großer Erfolg für die Universität Regensburg
     
    Für eine Universität mittlerer Größe, wie Regensburg eine ist, kann sich das Ergebnis sehen lassen. Das sieht auch Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg sehr ähnlich. „Ich freue mich sehr über die hervorragende Position der Universität Regensburg im Ranking des Center for World University Rankings. Sie zeigt eindrucksvoll die hohe Leistungsfähigkeit des Forschungsstandorts Regensburg, sowohl im nationalen als auch im internationalen Vergleich“, sagt er. 
     
    Das Center for World University Rankings (CWUR) bewertet die Universitäten anhand der Faktoren Qualität der Ausbildung, Jobs der Absolventen, Qualität der Fakultäten, Forschungsergebnisse, Hochwertige Veröffentlichungen, Einfluss (Anzahl der publizierten Forschungspapiere) und Zitationen. 
     
     
    • Kugelsicher

    Auf diesen Sommerfesten tanzt Regensburg

    Die Temperaturen steigen, Studenten zieht es ins Freie. Welche Freiluft-Partys hat der Sommer in Regensburg zu bieten?
     
    Das Campusfest ist für Studenten ein Pflichtveranstaltung. Foto: Bäumler
     
    Das Campusfest auf dem Gelände zwischen Universität und OTH ist mittlerweile Kult. Neben zwei Musikbühnen hat der Veranstalter Campus e.V. auch ein Fußballturnier und Stände, die euch mit Essen und Getränken versorgen, organisiert. Gefeiert wird von mittags bis spät in die Nacht. Festivalflair an der Uni!
    Das Farbgefühle-Festival stieg schon mehrmals in Regensburg. Foto: Christian Ringer
     
    Das Pürkelgut zeigt sich am 9. Juni wieder von der farbenfrohen Seite: Denn dann findet das Farbgefühle Festival in Regensburg statt. Tickets sind auf der Farbgefühle-Webseite momentan ab 17 Euro erhältlich.
    Zeitgleich zum Farb-Festival steigt das Bunte Wochenende für Toleranz und Demokratie am Grieser Spitz. Am Samstag ist dort von 15 bis 22 Uhr ein Programm aus regionalen und überregionalen Bands geboten. Das Fest findet schon zum elften Mal statt, der Eintritt ist kostenlos.
    Mit einem Wein lässt es sich im Stadtpark entspannen. Foto: Peter Ferstl/Stadt Regensburg
     
    Auf diesem Fest steht nicht die Musik im Vordergrund, sondern regionale Weine aus der Oberpfalz und Franken. Weinliebhaber können im Stadtpark picknicken. Ein musikalisches Rahmenprogramm gibt es aber trotzdem – für jeden Musikgeschmack ist etwas dabei.
    Auf dem Uni-Sommerfest treffen sich Jung und Alt. Foto: Knobloc
     
    Das Uni-Sommerfest lädt am längsten Tag des Jahres auf den Campus ein. Nicht nur Studenten, auch Ehemalige und Interessierte sind von der Universität herzlich willkommen. Neben Musik gibt es auch Theater- und Tanzeinlagen.
    Das Ostengassenfest ist immer gut besucht. Foto: Daniel Steffen
     
    Das Ostengassenfest finden im Zweijahrestakt abwechselnd mit dem Bürgerfest statt. Dieses Jahr ist es wieder so weit: Über 50 Bands treten auf vier Bühnen in der Ostengasse und der Donaulände auf. Der Besuch ist kostenlos.
    Feiern, tanzen, singen – das Publikum beim Jahninselfest kommt auch wegen der Atmosphäre jedes Jahr aufs Neue gern. Foto: Volker Milsch
     
    Unter den Bögen der Steinernen Brücke steigt das Jahnfest dieses Jahr wieder umgeben von einer beeindruckenden Kulisse. An den zwei Juniabenden treten insgesamt zehn Bands auf. Der Eintritt für beide Tage kostet 20 Euro.
    Bayerisch und authentisch: Das will das Blasmusik-Festival auf dem Pürkelgut sein. Headliner ist La Brass Banda, es spielen aber auch viele andere Blasmusik-Bands. Auch ein Biergarten mit bayerischem Brotzeitangebot  wird auf dem Festivalgelände aufgebaut. Tickets sind hier ab 35 Euro erhältlich.
    Das Mälze-Sommer-Hoffest ist schon Tradition. Als kleines Stadtteilfest für den Galgenberg treten ab 16 Uhr Regensburger Musiker im Biergarten der Mälzerei auf. Der Eintritt ist frei.
    Zuckerbrot&Peitsche findet auf dem Pürkelgut statt. Foto: Uwe Moosburger
     
    Sechs Jahre Zuckerbrot&Peitsche auf dem Pürkelgut wollen ordentlich gefeiert werden. Fritz Kalkbrenner ist Headliner des Festivals. Er verbindet Technobeats mit melodischen Klängen wie Gitarrensolos. Das Zwei-Tagesticket kostet 63 Euro, Tickets für einen Tag sind ab 37 Euro erhältlich. Hier kann man die Eintrittskarten kaufen.
    Das Klangfarben-Festival lockt Besucher in den Thon-Dittmer-Palais und auf den Haidplatz. Unter dem Motto „Kulturen der Welt“ findet dort ein „Markt der Kulturen“ mit internationalen Spezialitäten statt. Auch die Musik ist international angehaucht: Die Künstler kommen unter anderem aus Portugal, Westafrika und Berlin. Dabei müssen Besucher keinen Eintritt bezahlen.
    Der Bismarckplatz bietet eine atmosphärische Kulisse. Foto: Wagner
     
    Freitag, 27. bis Samstag, 29. Juli: Bismarckplatzfest
    Am Wochenende vom 27. Juli ist noch mehr geboten: Auch am Bismarckplatz steigt eine Feier unter freiem Himmel. Der Bismarckplatz ist ein beliebter Ort für Studenten, um sich in den Sommermonaten auf ein Bier zu treffen. Der Eintritt ist kostenlos.
    Die Film Tour verspricht Open Air Kino in der Armin-Wolf-Arena in Regensburg.  Aber auch im Programm spiegelt sich das Outdoor-Thema wider: Die gezeigten Kurzfilme erzählen von Abenteuern auf einem französischen Gletscher, im ecuadorianischen Dschungel oder im georgischen Kaukasusgebirge. Die Vorstellung beginnt um 21 Uhr, bei Einbruch der Dunkelheit. Ein Ticket kostet 9,50 Euro und kann bei schlechtem Wetter nicht erstattet werden.
    Die Herbstdult ist nicht ganz so groß wie die Maidult, aber trotzdem ein Muss für Regensburger Studenten. Foto: Istvan Pinter
     
    Freitag, 24. August bis Sonntag, 9. September: Herbstdult
    Dult ist Kult! Auch dieses Jahr findet die Herbstdult wieder statt. Egal ob Riesenrad, Zuckerwatte oder eine Maß im Bierzelt: Bei sommerlichen Temperaturen lässt sich hier eine ausgelassene Zeit verbringen.
    Kein Bürgerfest im Jahr 2018
    Das Bürgerfest findet nur alle zwei Jahre statt – also erst wieder 2019. Dann verwandelt sich die Altstadt wieder in ein Festivalgelände. Der voraussichtliche Termin ist vom 21. bis 23. Juni 2019.
    von Anna-Leandra Fischer bearbeitet von Benedikt Dietsch 6/4/2018 9:33:57 AM
    • Kugelsicher

    SAFE THE DATE – Hochschulwahlen 2018:

    Schon bald stellt sich wieder an der Universität Regensburg die Frage: „Wo setze ich mein Kreuz?“ Denn am 12. Juni 2018 finden die Hochschulwahlen statt und Ihr könnt mitendscheiden.
     
    Bernd Settnik, dpa
     
    WANN?
    Dienstag, 12. Juni, von 9 bis 16 Uhr
    WO?
    Wahllokal 1: Philosophikum, Gebäude PT, Großer Sitzungssaal, Zi.Nr. 3.0.79
    Angehörige der Fakultät für Katholische Theologie, Fakultät für Philosophie, Kunst-, Geschichts- und Gesellschaftswissenschaften, Fakultät für Psychologie, Pädagogik und Sportwissenschaft Fakultät für Sprach-, Literatur- und Kulturwissenschaften
     
    Wahllokal 2: Recht und Wirtschaft, Gebäude R + W, Zi.Nr. 101
    Angehörige der Fakultät für Rechtswissenschaft und Fakultät für Wirtschaftswissenschaften
     
    Wahllokal 3: Naturwissenschaften, Gebäude Physik, Zi.Nr. 5.0.21
    Angehörige der Fakultät für Mathematik, Fakultät für Physik Fakultät für Biologie und Vorklinische Medizin sowie Fakultät für Chemie und Pharmazie
     
    Wahllokal 4: Klinikum, Bauteil A 2, Kursräume 2 und 3, 1. OG (Eingang Universitätsklinikum West) Angehörige der Fakultät für Medizin
    WEN?
    Folgende fünf Hochschulparteien könnt Ihr wählen:
     
    Die Partei:
    Jonas Grimm: „Wir stehen für Turbopolitik, mehr Bier und hochwertige Bauwerke zur Campusverschönerung. Nur wir haben die Absicht eine Mauer um WiWi zu bauen! Bei uns gebt ihr eure Stimme ab für 100% Wahlversprechenerfüllungsquote und den ökologischsten Wahlkampf.
     
    Die Bunte Liste:
    Regine Hofmann: „Die Bunte Liste ist eine parteiunabhängige Hochschulgruppe mit sozialer, demokratischer und ökologischer Ausrichtung. Unsere Grundanliegen sind eine inklusive sowie diskriminierungsfreie Universität und ein freies, selbstbestimmtes Studium für alle. Deshalb setzen wir uns beispielsweise gegen Anwesenheitspflicht und Bildungsgebühren (zum Beispiel Auslagenersatz), für mehr studentische Mitbestimmung, bezahlbare Wohnräume und nachhaltige Angebote in Mensa und Cafeten ein.“
     
    LAF/ Jusos:
    Leon Struve: „Wir streiten für Freiheit und Gerechtigkeit sowie für einen solidarischen Campus, der die Bedürfnisse des Individuums gegenüber kapitalistischen Interessen den Vorzug gibt. Konkrete Projekte sind der Einsatz für ein Notlagenstipendium, die Schaffung eines Kulturtickets und ein tägliches Sozialgericht in der Mensa. Darüber hinaus kämpfen wir für den Erhalt eines bezahlbaren Semestertickets als Solidarmodell und einen barrierefreien Campus für körperlich beeinträchtigten Kommiliton*innen."
     
    Liberale Hochschulgruppe (LHG):
    Leonard Deutsch: „Die Liberale Hochschulgruppe Regensburg steht für mehr Selbstbestimmung im Studium und setzt sich für die Belange der Studierenden ein, um bürokratische und infrastrukturelle Hürden zu beseitigen. Wir möchten die Rahmenbedingungen für Dein Studium verbessern und die ungehobenen Potentiale der Digitalisierung an unserer Uni freisetzen. Hier fordern wir zum Beispiel eine bessere Infrastruktur der Bib, einen Ausbau der Öffnungszeiten der Lesesäle oder eine digitale Wunschliste für die Mensa.“
     
    RCDS Regensburg:
    Sebastian Aholt: „Wir fassen die Hochschule als einen Ort freier geistiger und persönlicher Entfaltung auf. Sie ist nicht die Brutstätte einer Weltrevolution oder einer „besseren“ Gesellschaft, so wie sie sich einschlägige ideologische Bewegungen ausmalen. Unsere Politik ist daher frei vom moralischen Zeigefinger, pragmatisch, lösungsorientiert und soll der Allgemeinheit der Studenten dienen.“
     
    Wer genau hinter den jeweiligen Parteien steckt, könnt Ihr bei der Liste „Bekanntmachung aufgestellter Kandidaten“ für den Senat sowie den studentischen Konvent einsehen.
     
    GOOD TO KNOW:
    Die Ausrede „Ich bin ja gar nicht am 12. Juni an da Uni“ zieht nicht mehr, denn Ihr könnt auch Briefwahl beantragen. Dafür könnt Ihr einen Antrag stellen.
     
    Nutzt Eure Stimme und setzt Euch für die Bedingungen der Studenten ein!
    von Anna Parschan bearbeitet von Benedikt Dietsch 5/29/2018 6:59:28 PM
    • Im Profil

    Das Campusfest 2018

    Der Höhepunkt des Sommersemesters naht. Wir stellen Euch das Programm des diesjährigen Campusfests vor.
     
    Foto: Tilman Leicht
     
    Seit nunmehr elf Jahren setzt der Campus Regensburg e.V. mit seinem gemeinnützig organisierten Campusfest ein Ausrufezeichen im studentischen Terminkalender. Am kommenden Mittwoch, den 6. Juni, ist es wieder soweit und der Campus zwischen OTH und Uni verwandelt sich zum eintägigen Festivalgelände. Bei sonnigem Wetter und einem kühlen Bier dürfen die Regensburger Studenten ihrem Uni-Alltag entfliehen. Neben zahlreichen Workshops und vielfältigen kulturellen Angeboten lockt auch das traditionelle Fußballturnier jährlich Hobbykicker an. Schon um 09:30 geht es mit Frühschoppen los. Neben Weißwurst und Weißbier ist auch eine zünftige Untermalung vom Blasorchester der Universität Regensburg geboten. Höhepunkt ist einmal mehr das bunt gemischte Line-up größtenteils lokaler Musiker, das für jeden Geschmack etwas zu bieten hat. Im vergangenen Jahr konnte die zehnjährige Jubiläumsausgabe rund 10.000 Zuschauer anlocken. Hier seht Ihr, welche Bands und Künstler das Gelände zwischen Universität und OTH dieses Jahr zum Beben bringen wollen:
     
    Dömges Musikbühne:
    13:30 – 14.15 Telquist
    14:45 – 15.30 Some Sprouts
    16:00 – 17:00 AberHallo
    17:30 – 18:30 Matija
    19:30 – 20:30 Adulescens
    21:00 – 22:00 COSBY
     
    pizza.de Elektrowiese:
    13:30 – 14:00 Bier Yoga
    14:15 – 15:00 Jiu Jitsu
    15:15 – 17:00 Riegel & Vitlar
    17:15 – 18:15 Streuner
    18:30 – 19:30 Reilly Djago
    19:45 – 21:45 The Crack Kids
     
    Eichhofener Heavybühne:
    13:45 – 14:30 ParkPunk
    15:00 – 15:45 Miese Mutanten
    16:15 – 17:00 Prior the End
    17:45 – 18:45 Corinore
    19:15 – 20:15 Lonely Spring
    20:45 – 21:45 AntiPeeWee
    • Kugelsicher

    Der Jobeinstieg nach dem Studium - Karrierenetzwerke als Erfolgsgaranten?

    Fast alle Studenten müssen sich am Ende ihres Studiums mit der Suche nach dem ersten, richtigen Job beschäftigen. Zahlreiche Karrierenetzwerke versprechen schnelle Hilfe. Ganz nach dem Prinzip, sehen und gesehen werden. Denn sowohl Recruiter als auch Arbeitssuchende können so auf sich aufmerksam machen und Präsenz zeigen. Doch hat die "Karriere via Social-Media" wirklich nur Vorteile, was sollte man auf alle Fälle beachten und was gilt als absolutes "No-Go" auf den Karriereplattformen? Im Gespräch nimmt Ruth Nürnberger, Teamleiterin des Marketing und Career Service an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Regensburg, Stellung zu Karrierenetzwerken und zum beruflichen "Networking". Sie gibt außerdem Tipps, wie Studenten ihren Weg im beruflichen "Social Media" am besten meistern.
     
    Foto: Jens Büttner/dpa
     
     
    Ist die Öffentlichkeit in Karrierenetzwerken eher mit Risiko oder mit Nutzen verbunden?
    Ich denke, dass man Karrierenetzwerke wie Xing oder LinkedIn hier mit Facebook vergleichen kann. Denn die eigene Identität ist dadurch eben online zu finden. Aber dieser Aspekt sollte immer von zwei Standpunkten aus gesehen werden. Natürlich ist man in gewisser Weise gläsern. Daher sollte man sich immer gut überlegen, was man über sich preisgeben möchte. Aber das ist kein Grund, sich solche Plattformen nicht zum Nutzen zu machen. Denn man findet dort neben Kontakten auch zahlreiche, aktuelle Informationen zu Jobs und Unternehmen.
     
    Viele Studenten finden den Weg auf Karrierenetzwerke erst am Ende ihres Studiums, wenn es gilt, den Berufseinstieg erfolgreich zu meistern. Was sollte man als Berufseinsteiger bei der "Karriere via Social Media" in jedem Fall beachten?
    Im Prinzip gelten hier die gleichen No-Go wie bei anderen Plattformen. Private Fotos sollte man wirklich nur dann nutzen, wenn diese nicht nach Party oder Badeurlaub aussehen. Und auch wenn die "Ich suche..." Funktion durchaus nützlich sein kann, sollte man Angaben wie "nette Kontakte" vermeiden. Denn es gilt stets im Hinterkopf zu bewahren, dass es sich um Plattformen für berufliche Kontakte handelt.
     
    "Networking" - kling leicht, ist es aber oft für viele Studenten nicht. Denn meist hat man nach dem Studium bis auf wenige Kontakte, die an der Universität oder bei Praktika entstanden sind, nicht wirklich ein großes berufliches Netzwerk. Haben Sie einen Tipp, wie man sich ein solches Netzwerk am besten aufbaut?
    Hier gilt, ein solches Netzwerk entsteht nicht von heute auf morgen, sondern es wächst mit der Zeit. Und um ein solches Netzwerk aufzubauen, darf man sich ruhig auch mit ehemaligen Kollegen vernetzen, von denen man eine Weile schon nichts mehr gehört hat, oder auch mit interessanten Profilen, deren berufliche Interessen mit den eigenen übereinstimmen, um sich auszutauschen. Ein kleiner Tipp: Die Vernetzung klappt meist dann am besten, wenn man sich auf der gleichen Karrierestufe befindet, Sie also beispielsweise beide am Anfang Ihres Berufslebens stehen. Wichtig ist jedoch, dass man einer Kontaktanfrage wenn möglich immer eine Nachricht beifügen sollte, denn so weiß der neue Netzwerkpartner gleich, von wem die Anfrage kommt oder aus welchem Grund Sie sich vernetzen möchten. Außer die Anfrage geht an einen aktuellen Kollegen, den man jeden Tag sieht, dann kann man die Nachricht auch einmal weglassen.
     
    So langsam sammeln sich die Kontakte, und die Liste mit Netzwerkpartnern aus der gleichen Berufssparte wächst. Aber wie pflegt man ein Netzwerk eigentlich?
    Genau wie ein privates Netzwerk braucht natürlich auch ein berufliches Netzwerk kontinuierlich Pflege. Im idealen Fall bedeutet das, sich hin und wieder auch bei seinen beruflichen Kontakten zu melden. Denn man sollte immer im Hinterkopf behalten, dass es am Ende meist nicht die besten Freunde sind, die in Zukunft wichtige Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern darstellen. Aber natürlich ist Kontaktpflege nicht nur online wichtig, denn langfristig gesehen haben persönliche Kontakte immer den größten Nutzen.
     
     
     
     

     

    Protest gegen kürzere Öffnungszeiten

    Studierende arbeiten im Lesesaal Philosophicum II der Universitätsbibliothek Regensburg. Auch hier sollen die Öffnungszeiten gekürzt werden. Foto: Archiv/Knobloch
     
     
    An der Uni Regensburg sollen mehrere Lesesäle ab 1. Juni früher schließen, insgesamt 45 Stunden pro Woche will die Bibliotheksleitung dadurch einsparen. Hier gibt es mehr Infos zu den Kürzungen.
     
    Die Bunte Liste Regensburg hat gegen die Kürzung der Bib-Öffnungszeiten eine Petition gestartet. Am Mittwoch (Stand 13.30 Uhr) haben bereits mehr als 880 Menschen unterzeichnet. Hier geht's zur Petition.
    von Anna-Leandra Fischer bearbeitet von Benedikt Dietsch 5/16/2018 11:35:45 AM
    • Kugelsicher

    Ghostwriting: Wenn die Arbeit andere übernehmen

    Hausarbeiten schreiben ist langwierig, in den Semesterferien haben viele Studenten besseres zu tun, fahren in den Urlaub oder genießen die freie Zeit. Ghostwriter bieten ihre Dienste für viel Geld an. Ist das legal?
    Der anonyme Autor: Wer einen Ghostwriter für seine Hausarbeit beauftragt, schmückt sich mit fremden Federn - und geht so ein erhebliches Risiko ein. Foto: Franziska Gabbert
     
    Jeder, der schon einmal eine Hausarbeit geschrieben hat, weiß wie mühsam das sein kann. Ghostwriter versprechen, die gesamte wissenschaftliche Arbeit – egal ob Haus-, Bachelor-, Master-, oder Doktorarbeit – zu schreiben. Erarbeitung des konkreten Themenschwerpunkts und der Gliederung inklusive.
    Hinter den Ghostwritern sollen Akademiker stecken
    Sie sind längst kein Einzelphänomen mehr, zu denen man nur Kontakt an finsteren Orten der Universität aufnehmen kann. Im Internet gibt es unzählige professionelle Webseiten, die mehrere Mitarbeiter beschäftigen – in fast allen Fachrichtungen. Dort kann man sich oft bereits im Vornherein einen Preis für die Arbeit ausrechnen lassen. So auch auf der Seite der „Agentur für akademische Texte“, bei der man für eine 15-seitige Geschichtshausarbeit 714 Euro zahlen soll. Falls man die Arbeit schon innerhalb der nächsten zwei statt der nächsten vier Wochen benötigt, wird es noch einmal teurer: 928 Euro, 30 Prozent mehr. Grundsätzlich bewegen sich die Preise zwischen 30 und 50 Euro pro Textseite. Geworben wird mit Akademiker-Ghostwritern mit Promotion, Fachwissen und langjähriger Erfahrung. Ob das tatsächlich zutrifft, kann der Student nicht nachvollziehen, auch weil er keinen direkten Kontakt zum Ghostwriter, sondern nur zur Agentur hat.
    Die Ghostwriter-Agentur Dr. Franke wirbt von sich selbst mit „akademischen Ghostwritern“ und versichert, diesen Begriff bereits vor 25 Jahren etabliert zu haben. In den AGBs auf der Webseite ist zu lesen:
    „Es ist nicht zulässig unsere wissenschaftlichen Expertisen als selbst erstellte prüfungsrelevante Leistungen auszugeben. Insbesondere dürfen Sie uns nicht mit der Erstellung wissenschaftlicher Texte beauftragen, die Sie später übernehmen wollen und mit einer eidesstattlichen Versicherung versehen, dass Sie diese selbst erstellt haben.“
    Die Firma versteht sich als „Beratungsdienstleister“ und entzieht sich durch diesen Absatz ein Stück weit der Verantwortung. Trotzdem können sich Ghostwriting-Agenturen durch diese Beihilfe zur Abgabe strafbar machen, „weil ihnen schlichtweg niemand abnehmen wird, dass sie die Arbeit nur zur Übungszwecken oder zur Inspiration erstellt haben“, sagt Dr. Matthias Ruckdäschel, Anwalt für Hochschul- und Prüfungsrecht in Regensburg. Rechtsprechungen, die Ghostwriting konkret verbieten, gibt es aber nicht.
    Doch es muss nicht immer die Agentur mit professioneller Webseite sein. In Facebook-Gruppen der einzelnen Fachbereiche der Uni Regensburg tauchen immer wieder Posts von Privatpersonen auf, die damit werben, Hausarbeiten für wenig Geld zu schreiben oder bereits geschriebene Arbeiten Korrektur zu lesen. Durch den angebotenen Kontakt in diesen Gruppen über Socialmedia wie Facebook oder WhatsApp ist es für Ghostwriter leichter, auf Studenten zu treffen.
    Wie steht die Uni Regensburg zum Hausarbeitsbetrug?
    Die Uni Regensburg geht nach Angaben der Pressestelle rigoros gegen Arbeiten vor, die nicht selbst geschrieben wurden. Ghostwriting sei ein besonders schwerer Fall der Täuschung, so Christina Glaser von der Pressestelle der Uni. Rechtsgrundlage für Sanktionen sei hier in erster Linie die Prüfungsordnung. An der Uni Regensburg drohen einem Studenten, der die Arbeit eines Ghostwriters abgibt, das Nichtbestehen der einzelnen Prüfung (bei einer normalen Hausarbeit) oder endgültiges Nichtbestehen des (Teil-)Studiengangs (bei der Abschlussarbeit). Die Uni Regensburg bietet einen Mehrfachbachelor an, bei dem verschiedene Fächer kombiniert studiert werden können. Deswegen kann der Student dann nur in einem Fach exmatrikuliert werden. Bei einer Abschlussarbeit – egal ob im Bachelor- oder Masterstudiengang – könnte ein Prüfungsausschuss wegen besonderer Schwere der Täuschung entscheiden, dass der Prüfling keinen Wiederholungsversuch mehr bekommt.
     In der Pflicht stehen hier die fachverantwortlichen Prüfer, die am Schreibstil erkennen müssen, ob die Arbeit nicht selbst verfasst wurde. Das ist gar nicht so einfach – auch weil Dozenten im Semestertakt wechseln und daher den Schreibstil vieler Studenten gar nicht kennen. Gerade deswegen ist es auch nicht verwunderlich, dass an der Uni Regensburg noch kein Fall von Ghostwriting aufgedeckt wurde.
    Womit muss ein Student, der Ghostwriting in Anspruch nimmt, rechnen?
    Zusätzlich zu den universitätsinternen Schritten, die gegen Ghostwriting unternommen werden können, muss ein Student, der eine nicht selbstgeschriebene Arbeit abgibt, mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Der Anwalt Dr. Matthias Ruckdäschel sieht hier gleich vier Rechtsbereiche betroffen: das Urheberrecht, das Zivilrecht, das Strafrecht und das Verwaltungsrecht.
    Grundsätzlich seien Ghostwriter-Vereinbarungen zulässig, der Anwalt verweist hier auf ein Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main aus dem Jahr 2009. Das Gericht entschied damals, dass es grundsätzlich nicht sittenwidrig ist, wenn sich der Urheber zum Verschweigen der eigenen Urheberschaft verpflichtet und dem Namensgeber gestattet hat, das Werk als eigenes zu veröffentlichen. Der Tatbestand wird allerdings dann sittenwidrig, wenn Ghostwriting zum Erwerb eines akademischen Grads in Anspruch genommen wird, so Ruckdäschel. Das geht auch aus einem Urteil des Oberlandesgerichts Düsseldorf von 2011 hervor: „Wenn alle Beteiligten wissen, dass diese Arbeiten eingereicht werden, ist das sittenwidrig“, sagt der Anwalt. Aber auch ein sittenwidriges Rechtsgeschäft ist nicht gleich strafbar, sondern wird es erst dann, wenn der Prüfling nach Paragraph 156 Strafgesetzbuch an Eides Statt erklärt, dass er die Arbeit selbstständig und ohne fremde Hilfe verfasst hat. Dann drohen bis zu drei Jahre Freiheitsstrafe oder eine Geldstrafe.
    Prüfungsordnung der Uni Regensburg: Keine eidesstattliche Erklärung verlangt
    In den Prüfungsordnungen ist festgeschrieben, ob eine eidesstattliche Erklärung verlangt ist oder nicht. Oft würden nur sogenannte „Ehrenerklärungen“ verlangt, sagt der Regensburger Anwalt, dann sei die Inanspruchnahme von Ghostwriting nicht strafbar. So auch an der Uni Regensburg: Hier wird beispielsweise in der Bachelorprüfungs- und Studienordnung für die philosophischen Fakultäten keine konkrete eidesstattliche Erklärung, sondern nur eine Ehrenerklärung verlangt.
    In Bayern greift Artikel 48 Bayerisches Verwaltungsverfahrensgesetz. Laut diesem Artikel kann ein rechtswidriger Verwaltungsakt, also die Verleihung des Bachelor- oder Mastertitels, wieder zurückgenommen werden, so Ruckdäschel. „Nimmt man eine Ghostwriting-Agentur in Anspruch, liegt in der Regel ein Plagiat vor, was dazu führt, dass man auch noch Jahre später damit rechnen muss, dass der Bachelor-, Master- oder der Doktortitel aberkannt werden“, sagt Ruckdäschel. So leben Studenten, die einmal einen Ghostwriter in Anspruch genommen haben, auch noch lange nach dem Studium in der Angst, belangt zu werden.
     

    Bulgarien: Schönheit am Rande

    Mittelbayerische ZeitungBei der Europawoche der Uni Regensburg steht Bulgarien im Fokus: von der Politik über Literatur und Film bis zum Essen
     

    So bekommst Du ein Stipendium:

     
    „Ich? Ein Stipendium? Ich hab doch gar nicht so gute Noten.“ Falsch gedacht. Es ist ein Irrglaube, dass nur Studierende mit außergewöhnlich guten Noten, mit akademischem Hintergrund oder reichen Eltern Stipendien bekommen. Im Gegenteil: Es gibt eine ganze Bandbreite an Stiftungen, deren Förderkriterien erst einmal nichts mit Leistungen zu tun haben. In Deutschland werden aus verschiedenen Motivationen heraus Stipendien für Schüler, Studenten oder Doktoranden angeboten. Man muss also keine Hochbegabung haben, um Stipendiat zu werden. Wir zeigen Euch, wie auch Ihr ein Stipendium ergattern könnt. 
    Foto: Monique Wüstenhagen, dpa
     
    Wer bekommt überhaupt ein Stipendium?
    • Stipendien bekommen in der Regel Studenten, die an einer staatlichen oder anerkannten Hochschule immatrikuliert in Deutschland sind.
    • Für ein Stipendium in Deutschland muss die Hochschule in einem Mitgliedsstaat der EU und der Studierende EU-Bürger sein (für Stipendien außerhalb Deutschlands gelten andere Richtlinien)
    • Die Vielfalt der Stiftungen unterstützen auch verschiedene Leistungen. Demnach sind sehr gute Noten nicht bei allen entscheidend.
    Wie bewerbe ich mich?
    • Ihr solltet folgendes einreichen: Motivationsschreiben, Lebenslauf, Beispiele für außerschulisches/ außeruniversitäres Engagement, Notenauszug, Abiturzeugnis, Zeugnisse und Nachweise von Praktika
    • Kommt Ihr in die zweite Bewerbungsrunde, gibt es in der Regel ein Auswahlseminar für mehrere Tage. Wer danach noch überzeugen kann, wird Stipendiat.
    • Das ist auch möglich: Stipendium durch den Vorschlag eines Gymnasiums, durch einen Wettbewerb (z.B. Mathe-Olympiade, Jugend Forscht, Lyrik Wettbewerbe etc.), durch eigene Bewerbung mit anschließendem Intelligenztest oder durch den Vorschlag eines Dozenten oder des Prüfungssekretariats der Uni.
     
    Wie läuft dieses Bewerbungsseminar ab?
    • Das Seminar dauert häufig ein Wochenende. Dafür soll man ein kontrovers diskutiertes Thema vorbereiten. Anschließend muss man eine Diskussion zu diesem Thema leiten.
    • Danach gibt es meist Einzelgespräche (mit dem Direktor oder ehemaligen Stipendiaten). Gefragte Themen können dabei sein: Lebenslauf, familiäre Situation, Job der Eltern, spezifische Fragen zu politischen Themen, zur eigenen Fachrichtung und Motivation sowie Ziele des jeweiligen Studiums.
    Foto: Christin Klose, dpa
     
    Wie viel Geld bekomme ich?
    • Es gibt zwei Möglichkeiten:  eine Einmalzahlung (mehrere Hundert Euro) oder eine monatliche Geldförderung (meist 300 Euro, können aber auch zum Beispiel 1500 Euro im Monat sein)
    • Die Unterstützung setzt sich auch oft aus verschiedenen Beiträgen zusammen. Oftmals gibt es auch noch finanzielle Unterstützungen zum Semesterbeginn oder Büchergeld für das Semester.
    Bekomme ich finanzielle Unterstützung auch wenn ich schon BAföG erhalte oder arbeiten gehe?
    • Neben der finanziellen Stipendiumsförderung ist es erlaubt einen Minijob auszuüben oder Bafög (ggf. zusätzlich) zu erhalten. 
     
    Ist das Gehalt der Eltern entscheidend?
    • Es gibt durchaus Stiftungen, bei denen das Geld der Eltern eine Rolle spielt, zum Beispiel bei der Studienstiftung des deutschen Volkes. Die meisten Stiftungen hingegen wollen jedoch gezielt Studierende unterstützen, ganz unabhängig vom Gehalt der Eltern.
    Das solltest du vermeiden sonst verlierst du dein Stipendium:
    • Es ist erlaubt sich in den Bewerbungsunterlagen gut darzustellen, aber lügen sollte man nicht, das fliegt am Ende immer auf!
    • Man sollte in seiner Bewerbung unbedingt auf die Stiftung eingehen. Besonders negativ fallen anonyme Massenbewerbungen auf.
     

    Stiftungen im Überblick:

     
    Stipendien für alle, bei denen die Leistungen und Noten primär eine Rolle spielen:
    Stipendium fürs Ausland, hier sind Engagement und Motivationsschreiben wichtig:
    Stipendium für finanziell Bedürftige:
    Stipendium politischer Stiftungen, Engagement und politische Ausrichtung entscheidend:
    Stipendium konfessioneller Stiftungen, Schwerpunkt soziales und kirchliches Engagement:
    von Anna Parschan bearbeitet von Anna-Leandra Fischer 4/30/2018 12:04:19 PM
    In allen Behörden der bayerischen Staatsverwaltung werden künftig Kreuze im Eingangsbereich hängen. Söders Vorstoß sorgt auch unter Regensburger Studenten für Protest.
     

    Kreuze sorgen für Proteste

    Mittelbayerische ZeitungIn Behörden des Freistaats werden künftig Kruzifixe angebracht. Regensburger Studenten sehen diesen Beschluss kritisch.
     
    • Im Profil

    Studieren mit Hund

    Auf dem Campus der Universität Regensburg sieht man oft Studenten mit ihren vierbeinigen Begleitern. Wie gut passt ein Hund zum Studentenalltag?
     
    Hunde sind treue Begleiter - auch während dem Studium. Foto: Julian Stratenschulte/dpa
     
     
    Ein Hund und ein Studium passen perfekt zusammen, weil Studenten viel Freizeit haben und an keine festen Zeiten gebunden sind – so besagt es zumindest das Klischee. In Wirklichkeit sieht das anders aus. Hunde zu halten ist nicht unmöglich, bringt aber viele ungeahnte Hindernisse mit sich. Falls der Student alleine wohnt, gibt es keine Familienmitglieder, die den Hund für ein paar Stunden beaufsichtigen können. Dann stellt sich die Frage, ob der Hund den ganzen Tag alleine zu Hause bleiben muss oder mit in Vorlesungen und Seminare darf.
     
    Die Regensburger Studentin Lea (Name von der Redaktion geändert) managt den Alltag mit Hund – und das schon seit fast neun Jahren. Die 21-Jährige will ihren richtigen Namen nicht nennen, weil sie keine Probleme mit der Universität bekommen will.  Sie hat ihren Hund nach dem Auszug von zu Hause mit in ihre neue Studienstadt genommen.  Lea musste das Studium auf ihren Hund ausrichten: „Manchmal besuche ich Kurse nicht, sondern erarbeite mir den Stoff zu Hause“, sagt sie. Nur in Notfällen nimmt sie ihren Hund mit auf das Unigelände. Wenn man sich auf dem Regensburger Campus umsieht, kann man aber viele Besitzer beobachten, die ihre Hunde mit in Vorlesungen nehmen.
     
    Darf der Hund mit in die Uni?
    Grundsätzlich ist das Mitführen von Hunden in den Hausordnungen der Hochschulen und Universitäten geregelt. In fast allen oberpfälzischen Universitätsgebäuden sind Hunde nicht erlaubt, es gibt aber auch Ausnahmen. An der OTH Amberg-Weiden sind Hunde in der Hausordnung nicht verboten, sie können mit in Vorlesungen genommen werden. Allerdings dürfen sich dadurch keine anderen Studierenden und Dozenten belästigt fühlen, so die Pressestelle. Auch bei gesundheitlichen Problemen, wie Allergien anderer Vorlesungsteilnehmer, dürfen Hunde nicht mit.
     
    Bis vor kurzem stellte auch die Universität Augsburg einen Sonderfall dar. Bis 9. Januar waren Hunde in den Gebäuden erlaubt. Ausgenommen waren die Mensa und die Bibliothek. Momentan gebe es Beschwerden von Studierenden und die Forderung nach der erneuten Erlaubnis von Hunden, so die Pressestelle. Ob es in Zukunft Ausnahmeregelungen gebe, sei allerdings noch nicht bekannt.
     
    Auch an der Uni Passau sind Hunde verboten. Als Gründe für das Hundeverbot führt die Universität die Rücksichtnahme auf Mitstudierende, die an Allergien oder Ängsten leiden, sowie die Gewährleistung eines störungsfreien Lern- und Arbeitsalltags an. An der Universität Regensburg dürfen Haustiere auf den Außenanlagen des Campus mitgeführt werden, in die Innenräume dürfen sie nicht. Auch die Mitnahme auf das Gelände des Sportzentrums ist untersagt. Geregelt ist dies in der Hausordnung der Uni Regensburg in Paragraph 7 Absatz 5. Noch einmal anders ist die Regelung bei der OTH Regensburg: Hier dürfen Hunde laut Paragraph 4 Absatz 3 weder in die Gebäude, noch auf die von der Hochschule verwalteten Grundstücke.
     
    Hochschulgruppen: Unterschiedliche Standpunkte
    Fragt man bei den großen Hochschulgruppen der Uni Regensburg nach, wird klar, dass das Thema die Meinungen spaltet. Ein Grundkonsens bei allen Gruppen ist aber, dass Kommilitonen mit Hundehaarallergie oder Angst vor Hunden nicht eingeschränkt werden dürfen.
     
    Die LAF/Juso-Hochschulgruppe verweist auf ihr Wahlprogramm, in dem die Leinenpflicht ausdrücklich gefordert wird. Nur so könne ein angstfreies Miteinander gewährleistet werden. Zum Verbot von Hunden in den Gebäuden vertreten die Jusos aber keinen festen Standpunkt – man wolle sich mit dem Thema bei der nächsten Hochschulwahl befassen. Die LHG vertritt demgegenüber einen klaren Standpunkt. Die Gruppe ist grundsätzlich für ein Hundeverbot in Vorlesungen, da Betroffene mit Allergien und Angst nur so die Möglichkeit bekämen, ohne Hürden zu studieren.
     
    Der RCDS Regensburg hält den momentanen Status Quo auf dem Campus für zufriedenstellend. Durch die „laxe Durchsetzung des Verbots“ sei es hundehaltenden Kommilitonen möglich, „mit ihren engen tierischen Begleitern gemeinsam das Leben zu beschreiten“ –  und das solle auch in Zukunft so bleiben. Die Bunte Liste geht noch einen Schritt weiter. "Die rigide Regelung, dass Hunde generell nicht in Gebäude der Universität mitgenommen werden können“ sei nicht tragbar. Deswegen solle die Regelung gelockert werden, so die Bunte Liste.
     
    Den Alltag auf den Hund ausrichten
    Im Allgemeinen ist es wichtig, dass der Stundenplan zur Hundehaltung passt, sagt Studentin Lea. Auch wenn ihr Hund lange unbeaufsichtigt bleiben kann, weil er sehr brav ist, sind Hunde im Allgemeinen trotzdem ungern alleine. Deshalb achtet die Studentin darauf ihren Hund, außer in Notfällen, nie länger als fünf Stunden alleine zu lassen. Dementsprechend versucht sie Vorlesungen und Seminare hundefreundlich zu legen. Auch der Rückhalt in der Familie und im Freundeskreis spielten eine große Rolle, sagt die Studentin. Weil Lea in einer WG wohnt, ist ihr Hund teilweise auch nicht alleine, wenn sie ohne ihn in der Uni ist.
     
    Ein Hund ist immer auch ein Kostenfaktor. Studenten haben meist wenig Geld zur Verfügung. Darüber muss man sich im Klaren sein, wenn man über die Anschaffung eines Hundes nachdenkt. Es fallen nicht nur Kosten für Futter an, sondern auch für die Hundeschule oder einen Verein. Auch außerplanmäßige Tierarztbesuche – die unter Umständen teuer werden können – spielen eine Rolle. Lea ist das bewusst. Sie hat im Notfall Geld gespart, um den Tierarzt bezahlen zu können. Auch sonst lebe sie eher sparsam. „Ich verzichte selbst auf manche Dinge“, sagt sie.
     
    Mit Hund in Regensburg studieren
    Studenten mit Hund aber ohne Auto sind in Regensburg sehr mobil: Der RVV transportiert jede Person, die ihren Hund dabei hat. Lediglich „Hunde, die Mitreisende gefährden können, müssen einen Maulkorb tragen“ (Beförderungs- und Tarifbestimmungen, Paragraph 12, Absatz 2). An der Uni Regensburg selbst gibt es keine Vereine oder Gruppierungen von Hundehaltern, in der Stadt aber dafür umso mehr. Durch den Beitritt kann man Bekanntschaft mit anderen Hundehaltern machen. „Das sind zwar nicht unbedingt Studenten, aber man findet schon recht schnell Anschluss in der Hundewelt“, sagt Studentin Lea.
     
    von Anna-Leandra Fischer bearbeitet von Anna Parschan 4/23/2018 9:57:22 AM
Gesponsert von ScribbleLive Content Marketing Software Platform

Sie sind noch nicht registriert?

Neu registrieren

MessageBox

Nachricht