Bundestagswahl 2017

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Bundestagswahl 2017

Deutschland wählt ein neues Parlament und damit auch eine neue Regierung? Die SPD liegt Umfragen zufolge abgeschlagen hinter der Union. Regiert Angela Merkel weitere vier Jahre, wenn ja, mit wem? Der Kampf ums Kanzleramt am Sonntag, 24. September, ab 9.00 Uhr im Liveblog! Foto: Britta Pedersen, dpa

    Bei der CDU wird schon vor Bekanntgabe des Wahlergebnisses gefeiert. Wie unsere Reporterin berichtet, fließen bei den Christdemokraten bereits jetzt schon Bier und Wein in Strömen.


    Foto: Anja Stein, dpa

    Zumindest im Vogtland zeichnet sich anscheinend eine überdurchschnittliche Wahlbeteiligung ab. Dort ordern einem Bericht zufolge mehrere Kommunen Stimmzettel in der Kreis-Wahlzentrale nach. Der Grund: eine überraschend hohe Wahlbeteiligung, wie die Online-Ausgabe der "Freien Presse" von  Kreiswahlleiterin Cornelia Panzert erfuhr. Stimmzettel seien lediglich für eine  Wahlbeteiligung von 80 Prozent vorhanden. Vor vier Jahren lag die Wahlbeteiligung im Vogtland dem Blatt zufolge bei knapp 69 Prozent.

    Auch Innenminister Thomas de Maizière ist mittlerweile im Konrad-Adenauer-Haus eingetroffen.


    Foto: Kristina Dunz, dpa

    Bereits ziemlich gut besucht ist die Wahlparty der FDP im Hans-Dietrich-Genscher-Haus in Berlin.


    Foto: Ruppert Mayer, dpa

    Bei der CDU gibt es im Konrad-Adenauer-Haus etwas Süßes. Bundeskanzlerin Angela Merkel ist bereits eingetroffen. Sie fuhr mit dem Wagen in die Tiefgarage. Erneut kein Statement für die anwesenden Journalisten.


    Foto: Anja Stein, dpa (Anja Stein)

    Essen fassen - Eintopf für die Polizei: Die Beamten bewachen die Wahlparty der AfD.


    Foto: Anne-Beatrice Clasmann, dpa

    Gut gelaunt zeigt sich Michael Büge, Wahlkampfmanager der AfD, kurz vor den ersten Prognosen auf dem Balkon einer Diskothek in Berlin-Mitte. Büge war früher Berliner CDU-Staatssekretär.


    Foto: Anne-Beatrice Clasmann, dpa
    • Regensburg
    Die Wahlbeteiligung in der Stadt Regensburg betrug um 16 Uhr 57,3 Prozent (Urne) und 70,3  Prozent (Urne und Briefwahl. Zum Vergleich: Bei der letzten Bundestagswahl im Jahr 2013  waren es um 16 Uhr 45,9 Prozent (Urne) und 59,6 Prozent (Urne und Briefwahl).
     

    Auf der Wahlparty der Linken geht es schon hoch her - im Festsaal in Kreuzberg sorgt die Band Frollein Smilla für Stimmung. 


    Foto: Basil Wegener, dpa

    Und das ist der Stand der Dinge bei Bündnis 90/Die Grünen: Der Laufsteg in der ehemaligen Kindl-Brauerei in Berlin ist bereits aufgebaut. Gäste dürfen aber noch nicht rein.


    Foto: Theresa Dapp, dpa

    Der Countdown  läuft: Wahlhelfer bereiten in München die Auszählung der Briefwahl vor.


    Foto: Tobias Hase, dpa
    • Kelheim

    Das Rathaus in Kelheim ist jetzt schon gut besetzt. Etliche gelbe Post-Boxen stapeln sich auf den Schreibtischen. Mehr als 3500 Wähler haben die Briefwahl zur Stimmabgabe genutzt. Aktuell gibt es letzte Besprechungen und Aufgabenverteilung und dann heißt es warten auf 18:00 Uhr.

    von Heiner Stöcker bearbeitet von Andrea Rieder 9/24/2017 2:33:49 PM

    Vor dem Willy-Brandt-Haus in Berlin gibt es später ein Public Viewing bei der SPD - bei dem Nieselwetter ist noch kein großer Andrang zu sehen.


    Foto: Tim Braune, dpa

    Damit Sie für später gut vorbereitet sind, hier noch einmal die Unterschiede zwischen Prognose, Hochrechnung und Ergebnis:

    Prognose: Wenn die Wahllokale um 18.00 Uhr schließen, wird ein erster Trend mit der Prognose verbreitet. Sie basiert auf einer Umfrage, in der Wähler in repräsentativ ausgewählten Stimmbezirken kurz nach ihrem Besuch im Wahllokal ihr Kreuz ein zweites Mal machen - diesmal für die Wahlforscher. 

    Hochrechnung: Kurz nach Schließung der Wahllokale berücksichtigen sie ausschließlich Wahlergebnisse. Die Meinungsforscher rechnen dafür erste ausgezählte Teilmengen auf die Wähler insgesamt hoch. Je später eine Hochrechnung kommt, desto größer ist der Anteil der tatsächlich abgegebenen Wählerstimmen - und desto genauer das Resultat.

    Ergebnis: Erst wenn der letzte Wahlbezirk ausgezählt ist, stellt der jeweils zuständige Wahlleiter am Wahlabend ein vorläufiges amtliches Ergebnis fest. Wenn in der Folge Unregelmäßigkeiten geprüft und Zweifelsfälle geklärt sind, gibt es das endgültige amtliche Ergebnis. Das kommt erst Tage, wenn nicht Wochen später.

    • Kelheim
    In Riedenburg machen die Bürger rege von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Das gute Wetter und die Riedenburg Classics locken die Leute aus den Häusern.
    von Jochen Dannenberg bearbeitet von Andrea Rieder 9/24/2017 2:19:59 PM
    • Neumarkt

    Hannelore Bejan-Boltres hat gewählt. Sie sagt: „Ich wähle mehr oder weniger für die eigenen Interessen. Es ist wichtig zu wählen, damit es unserem Land weiterhin gut geht – oder sogar noch ein bisschen besser.“

    von alexandra.nurtsch bearbeitet von Andrea Rieder 9/24/2017 2:15:37 PM
    • Regensburg

    Die Wahlhelfer in der Wenzenbacher Grundschule sind froh, dass jetzt am Nachmittag mehr Wähler kommen. 58 Prozent haben bislang ihre Kreuzchen gemacht.

    von marion.koller bearbeitet von Andrea Rieder 9/24/2017 2:11:18 PM
    • Regensburg
    Jetzt gibt es offizielle Zahlen - und bestätigt die Einschätzungen vieler Reporter vor Ort: Die Wahlbeteiligung in der Stadt Regensburg betrug um 14 Uhr 43 Prozent. Zum Vergleich: Bei der letzten Bundestagswahl im Jahr 2013 waren es zu diesem Zeitpunkt 26,17.
    von Felix Jung bearbeitet von Andrea Rieder 9/24/2017 1:58:19 PM
    • Cham

    Den Schal um den Hals, die Stimme heiser. Der Wahlkampf ist an Frank Aumeier, Direktkandidat der Freien Wähler, nicht spurlos vorübergezogen. Im Chamer Rathaus hat der 41-Jährige gerade seine Stimme abgegeben. Trotz aller Anstrengung wolle er die Erfahrung seiner ersten Kandidatur für den Bundestag "nicht missen", sagt Aumeier. "Ich habe wahnsinnig viel neue Menschen kennengelernt". Kraft hat der Spagat zwischen Politik, Job und Ehrenamt dennoch gekostet. "Ich freue mich jetzt dann auf ein bisschen Ruhe", sagt der gebürtige Bad Kötztinger.

    von Michael Gruber bearbeitet von Andrea Rieder 9/24/2017 1:58:01 PM

    Etwas mehr als zwei Stunden haben die Wahllokale noch geöffnet. Fußball-Nationalspieler Thomas Müller fordert dazu auf, vom Wahlrecht Gebrauch zu machen: "Jede Stimme zählt!", schreibt der FC Bayern-Profi auf Twitter



    Nun gibt es auch die ersten Zahlen zur bundesweiten Wahlbeteiligung. Bis 14.00 Uhr haben 41,1 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Hier sind die abgegebenen Stimmen der Briefwähler nicht berücksichtigt, teilt der Bundeswahlleiter Dieter Sarreither mit. 2013 hatte die Wahlbeteiligung bis 14.00 Uhr bei 41,4 Prozent gelegen; die Wahlbeteiligung insgesamt hatte 71,5 Prozent betragen.

    Werden die Grünen heute Abend etwas zu Feiern haben? Arbeiter bereiten in einer ehemaligen Brauerei in Berlin eine Bühne für die Wahlparty vor. Umfragen sahen sie zuletzt bei nur sieben bis acht Prozent


    Foto: Ralf Hirschberger, dpa
    • Regensburg

    In der Gerhardingerschule in Steinweg wurde ein Wahllokal für drei Wahlbezirke eingerichtet. Im Wahlbezirk 14 haben inzwischen über die Hälfte der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben.

    von Heike.Haala bearbeitet von Andrea Rieder 9/24/2017 1:23:46 PM
    • Kelheim

    Das Azurit-Seniorenheim Haus Asam in Rohr in Niederbayern: hier ist eines der beiden Wahllokale der Marktgemeinde Rohr. Die drei Wahlhelfer dort haben gut zu tun: Grob überschlagen rechnen Sie mit circa 70 % Wahlbeteiligung bislang. Ein fahler Beigeschmack bleibt: im Vorfeld hatte es in der Gemeinderatssitzung vergangene Woche eine heftige Diskussion darüber gegeben, dass sich zu wenig ehrenamtliche Helfer für Sonntag gemeldet haben.

    von Heiner Stöcker bearbeitet von Andrea Rieder 9/24/2017 1:22:43 PM

    Zwischendurch etwas Kurioses: Das Wohnzimmer der Bürgermeisterin von Elisabeth-Sophien-Koog, Ute Clausen,  muss heute als Wahllokal herhalten. 50 Einwohner zählt die kleine Gemeinde in Schleswig-Holstein. Straßennamen gibt es hier nicht und auch keinen Gemeindesaal, keine Schule, kein Feuerwehrhaus. Also treffen sich die 35 Wahlberechtigten im Wohnhaus der Politikerin. Und hausgemachte Schnittchen gibt es für die hungrigen Wähler Gäste auch.


    Fotos: Markus Scholz, dpa
    • Kelheim

    In Neustadt an der Donau zeichnet sich eine hohe Wahlbeteiligung ab, sagt Neustadts 3. Bürgermeister Bernhard Rieger. 48 Prozent würden bis 14.30 Uhr im Wahllokal in der Grundschule gezählt. Viele Neustädter nutzen das sommerliche Wetter auch zu einem Ausflug in die Innenstadt (Foto).

    von Jochen Dannenberg bearbeitet von Andrea Rieder 9/24/2017 1:22:08 PM
    • Kelheim
    Die Wahlbeteiligung in Abensberg zur Bundestagswahl ist laut Aussage der Wahlhelfer besser, als zur Bürgermeisterwahl im Juli.
    von Heike S. Heindl bearbeitet von Andrea Rieder 9/24/2017 1:21:49 PM
    • Cham

    In der Hauptschule in Roding hat Ines Tegtmeier soeben ihren Stimmzettel abgegeben. Die Direktkandidatin der FDP ist dieses Jahr zu ihrer ersten Bewerbung um ein politisches Amt angetreten. Welche persönlichen Lehren die Neueinsteigerin aus dem Wahlkampf zieht? "Erfahrung und neues Selbstbewusstsein", sagt die Rodingerin. "Vor allem im direkten Umgang mit den Wählern und den Medien." Am politischen Engagement in der FDP wolle sie auch in Zukunft festhalten, selbst im Fall einer Niederlage .

    von Michael Gruber bearbeitet von Andrea Rieder 9/24/2017 1:21:12 PM
    • Regensburg

    Im Regensburger Osten kommt der Wähler schnell an einem Scheideweg - allerdings nur, wenn es um die Wahl des richtigen Bezirks geht.

    von Mario Geisenhanslüke bearbeitet von Andrea Rieder 9/24/2017 1:20:50 PM
    • Regensburg

    Im Wahllokal in der Grundschule Burgweinting herrscht rege Betriebsamkeit. Manche Wähler erledigen den Urnengang während des Sonntagsspaziergangs, andere kommen mit dem Rad oder dem Auto.

    von Heike.Haala bearbeitet von Andrea Rieder 9/24/2017 1:20:02 PM

    Aufgeschnappt: Vater und Kind im Dialog im Wahllokal 110 in Berlin-Kreuzberg. Ein kleines Mädchen tippt auf den ausgehängten Wahlzettel und fragt: "Ist das die AfD?" - "Ja", sagt der Vater. "Und die werden hier nicht so viele Kreuze kriegen." Friedrichshain-Kreuzberg gilt als Grünen-Hochburg. Bundesweit könnte die AfD jedoch kräftig Stimmen abräumen. So würde erstmals seit den 50er-Jahren eine rechtsnationale Partei in den Bundestag einziehen - und das möglicherweise sogar als drittstärkste Kraft.


    Symbolbild: Mohssen Assanimoghaddam, dpa

    Es gibt neue Zahlen zur Wahlbeteiligung: Diesmal aus dem bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen. Hier  lag die Wahlbeteiligung bis 12.00 Uhr in acht ausgewählten Kreisen und kreisfreien Städten bei durchschnittlich 40 Prozent. Bei der Bundestagswahl 2013 waren es laut Landeswahlleiter 37 Prozent

    In der deutschen Hauptstadt Berlin bilden sich in vielen Wahllokalen lange Schlangen. Bis zum Mittag haben 27,2 Prozent der wahlberechtigten Berliner ihre Stimme abgegeben. Damit liegt die Beteiligung zu diesem Zeitpunkt um 0,1 Prozentpunkte höher als 2013 (27,1 Prozent), wie die Landeswahlleitung mit.  Um 15.30 Uhr gibt es dann die ersten bundesweite Zahlen.

    Kein Statement der Kanzlerin nach ihrer Stimmabgabe an die anwesenden Journalisten im Wahllokal der Humboldt-Universität in Berlin-Mitte. Sie schwieg. Angela Merkel unterhielt sich lediglich kurz mit den Wahlhelfern.


    Foto: Michael Kappeler, dpa

    Wahlstimme abgegeben: Die CDU-Chefin Angela Merkel kann laut Umfragen zufolge auf weitere vier Jahre als Bundeskanzlerin hoffen. Es ist aber offen, mit welchem Koalitionspartner sie regieren könnte. Als wahrscheinlichste Möglichkeiten gelten eine Fortsetzung der großen Koalition mit der SPD oder eine bundesweit noch nie erprobte Jamaika-Koalition aus CDU/CSU, FDP und Grünen


    Foto: Michael Kappeler, dpa

    Die Kanzlerin kommt: Angela Merkel und ihr Ehemann Joachim Sauer auf dem Weg ins Wahllokal. Die CDU-Vorsitzende trägt ein rotes Jacket und eine schwarze Hose - die Farben der GroKo. Absicht oder Zufall? 


    Foto: Christian Charisius, dpa

    Raten Sie mal, auf wen diese Fotografen und Kameraleute warten? In Kürze wird auch Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre Stimme abgeben.


    Foto: Michael Kappeler, dpa

    Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben bereits an einer Bundestagswahl teilgenommen. Bei der "U18-Wahl" des Bundesjugendrings, einer nicht repräsentativen Abstimmung, kam die CDU/CSU auf 28,5 Prozent. Die SPD kommt auf 19,8 Prozent. Drittstärkste Kraft sind die Grünen mit 16,6 Prozent. Ginge es nach den Nachwuchswählern, wären auch die Linken mit 8,1 Prozent, die AfD mit 6,8 und die FDP mit 5,7 Prozent im Bundestag vertreten. An der "U18-Wahl" hatten am vergangenen Freitag rund 220.000 Kinder und Jugendliche teilgenommen.


    Foto: Klaus-Dietmar Gabbert, dpa

    Blick auf die Uhr, in vier Stunden ist es soweit! Dann gibt es die ersten Prognosen. Aber wie kommt man in so kurzer Zeit eigentlich zu so aussagekräftigen Daten? Ein Erklärvideo von infratest dimap, ein auf politische Meinungs- und Wahlforschung spezialisiertes Umfrageinstitut.

    Ob Ex-Tennis-Star Boris Becker, Komiker Oliver Pocher, TV-Moderatorin Dunja Hayali oder Fußball-Nationalspieler Mats Hummels - zahlreiche Prominente geben auf Twitter öffentlichkeitswirksam Meinungen und teils  Wahlempfehlungen ab.

    • Regensburg
    Gegen 17.30 Uhr beginnt heute im Leeren Beutel (Archiv-Symbolfoto: altrofoto.de) die Wahlinformationsveranstaltung der Stadt, zu der die Direktkandidaten der Parteien kommen. Es sind aber auch alle Bürger eingeladen, dort gemeinsam mit den Politikern den Wahlergebnissen entgegenzufiebern.
     
    von micha.matthes bearbeitet von Andrea Rieder 9/24/2017 11:44:43 AM
    • Cham

    Ein Erstwähler mit großen Ambitionen: Marius Brey, Direktkandidaten der Linken, hat soeben seine Stimme im Bürgerhaus Chamerau abgegeben. Es ist die erste Bundestagswahl des 21-jährigen Wahlberliners und nach drei Monaten Wahlkampf ein erlösender Moment. "Die letzten Wochen waren sehr anstrengend", sagt der Jungpolitiker. "Ich freue mich jetzt auf die Wahlparty und danach auf ein bisschen Ruhe." Ob sich die Mühe gelohnt hat, wird sich nach Bekanntgabe des ersten amtlichen Endergebnisses gegen Mitternacht zeigen. Gegen 17 Uhr will seine Partei in der Wasserwirtschaft auf den Abschluss der Wahl anstoßen.

    von Michael Gruber bearbeitet von Andrea Rieder 9/24/2017 11:44:03 AM
    • Cham
    Wie von der Stadtverwaltung zu erfahren war, haben sich in Roding 3206 Bürger für die Briefwahl entschieden – ein neuer Rekord. Bei 9245 Wahlberechtigten entspricht das einem Anteil von rund 35 Prozent.
    von Daniel Haslsteiner bearbeitet von Andrea Rieder 9/24/2017 11:43:44 AM
    • Kelheim
    Im Wahllokal im Alten Schulhaus Affecking ist einiges los. Für die 93 - jährige Berta Faltermeier ist zur Wahl gehen selbstverständlich. Der Anteil der Briefwähler ist im Stimmbezirk sehr hoch.
    von Heike S. Heindl bearbeitet von Andrea Rieder 9/24/2017 11:43:06 AM

    Damit alles mit Rechten Dingen zugeht: Rund 60 Wahlbeobachter der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit (OSZE) sind heute bei der Wahl im Einsatz. Teams von jeweils zwei Beobachtern sollen Wahllokale in mehreren deutschen Städten besuchen. Sie informieren sich über die Abläufe, sprechen mit den Wahlhelfern und beobachten die Stimmabgabe.

    "Wir sind keine Wahl-Polizei", sagt George Tsereteli aus Georgien, der die Mission leitet. Schon vor Monaten hatte die OSZE erklärt, es bestehe kein Zweifel an den rechtmäßigen Abläufen, allerdings hätten einige Ansprechpartner Sorge über gleiche Chancen im Wahlkampf und bei dessen Finanzierung geäußert. Am kommenden Montag wird die Beobachtermission in Berlin über ihren Einsatz berichten. 

    Auch Dietmar Bartsch, Spitzenkandidat der Linken, hat mittlerweile seinen Stimmzettel in eine Wahlurne in Prerow, Mecklenburg-Vorpommern, geworfen. Der 59-Jährige ist ein erfahrener Stratege seiner Partei. Von 1991 bis 1997 war er Schatzmeister der Nachfolgepartei PDS. Anschließend wurde er Bundesgeschäftsführer - bis er sich 2010 mit seinem damaligen Parteichef Oskar Lafontaine überwarf. Gemeinsam mit Sahra Wagenknecht trat Bartsch 2015 die Nachfolge von Gregor Gysi im Fraktionsvorsitz an.


    Foto: Stefan Sauer, dpa
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